Feature: KWICK! verseucht jetzt auch mobile Geräte

Meine Fresse: Die Macher der Unterschichtwebseite KWICK! ermöglichen ihren Nutzern jetzt auch mobilen Zugriff auf die famosen KWICK!-Funktionen übers Handy. Jetzt gibt es auf der KWICK!-Webseite einen Artikel zu lesen, in dem die „Redaktion“ davon berichtet, dass es schon Razzien bei Schülern gab, die im Unterricht diese Seuche benutzten – konkret heißt es darin: „[…]von überall aus per Handy zu erreichen ist und das auch noch kostenlos als O2 – Kunde wird rund um die Uhr gekwickt, was das Zeug hält. Dabei ist vielen Schülern nicht klar, dass kwicken im Unterricht verboten ist und zum Handyentzug führen kann und das sogar völlig rechtens.[…]“ („Kwicken“ schreibt man übrigens groß) Es wird ein Lehrer zitiert, der anscheinend schon ausführlicher mit dem neuen Feature bekannt gemacht wurde und ein paar Mal, gut versteckt im Text (inmitten von Eigenlob), so dass man die eigentliche Mitteilung nicht bewusst wahrnimmt, wird auch für die Kleinsten erklärt, warum man das nicht im Unterricht nutzen soll und wie gefährlich es ist, erwischt zu werden.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Unternehmen Druck von verschiedenen Schulämtern bekam ([…] wird seither von nahezu allen Orten Deutschlands aus rund um die Uhr gekwickt […]) und handeln musste. Es ist zu erwarten, dass der Artikel allen Mitgliedern mehr oder wenig unauffällig immer mal wieder begegnen wird.

KWICK! ist ein Idiotentreff der Extravaganz, in dem Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung sowie vor allem Content als verachtenswert gelten. Seine Nutzer törnen sich am feshen Web 1.X-Auftritt (technologisch) augenscheinlich auch noch richtig an, laden ihre Fotos von Lehrern auf dem Klo und ihrem ganz persönlichen „Schatzü“ (natürlich ohne das T) auf Zeit hoch, schreiben dazu einen Text (*hüstel*), oft in Dialekt und nennen den Mix dann Blog. Ich musste mich schon oft in der Schule rechtfertigen oder erklären, was ich für einen Blog schreibe, diese Leute setzen ganz neue Niveau-Maßstäbe (und bei „Bloggen“ denkt jeder erst einmal an Portale wie KWICK! und dadurch wird das Medium gerade bei Jugendlichen extrem entwertet und dieses Bild weitergegeben).
Mein Tipp an die Schulämter: Sprengt in einer Nacht- und Nebel-Aktion das Server-Gebäude, auf dem KWICK! gehostet wird und jedes weitere, auf dem seine Backups liegen! Lasst es wie einen Unfall aussehen, mir egal, aber macht was.
Tut mir Leid, wenn ich den Ein- oder Anderen damit beleidigt haben sollte, aber der Zorn musste mal raus.

6 Gedanken zu „Feature: KWICK! verseucht jetzt auch mobile Geräte

  1. Nutzt Mozilla Firefox Mozilla Firefox 2.0.0.6 auf Ubuntu Linux Ubuntu Linux

    Schüler + Unterricht + Handy (an oder aus egal) = Schüler + Eltern + Handy beim Rektor abholen!

    So läuft der Hase!

  2. Nutzt Mozilla Firefox Mozilla Firefox 2.0.0.6 auf Windows Windows XP

    Bis zu deinem Blogeintrag wurde ich von KWICK! verschont. Aber ganz ehrlich gesagt erschließt sich mir nicht ganz, was daran so schlimm ist. Das Einzige, was ich bis jetzt begriffen habe ist, dass die Leute, die da mit machen, nicht wirklich… nun ja… anspruchsvoll sind. Wo ist das Problem?

    MfG

  3. Nutzt Mozilla Mozilla 1.8.1.6 auf Linux Linux

    Ich finde es fürchterlich, wenn man seine gelernten Schreibregeln verlottern lässt und sich auf einer Gemeinschaftseite wie KWICK! der Öffentlichkeit derart Preis gibt, nur dumme Sprüche ablässt und dabei meistens auch noch den Internet Explorer benutzt. Ich kenne viele Leute, die das nutzen und die sind nicht durchgängig bescheuert, umso mehr tut es weh und macht aggressiv, wenn ich sehe, dass es den Intelligenteren in diesem Tubus gefällt, alle Regeln und inhaltliche Textversprechen zu vergessen und mit derbsten Sprüchen auf „Flirt King“, oder weiß der Geier zu machen.

  4. Nutzt Mozilla Firefox Mozilla Firefox 2.0.0.6 auf Windows Windows XP

    *g* Also kann ich sozusagen glücklich sein, dass ich niemanden kenne der Kwick kennt oder nutzt. ^^

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