Beryl und Compiz schließen sich wieder zusammen

Bildschirmfoto von Gnome mit der Auflösung 640×480Nach dem Fork von Compiz, der stattfand, weil vielen Entwicklern die geschlossene Entwicklung von Compiz nicht gefiel und sich dann daraus das Beryl-Projekt gründete, haben die Versöhnungsvorschläge von David Reveman vom Compiz-Lager nun Boden gefunden: Beide Parteien sind nun dem Zusammenschluss willig! Unter dem Namen Compiz-Core soll in Zukunft die Grundanwendung von Compiz laufen, im Paket Compiz-Extras werden sich die besten Teile von Compiz und Beryl vereinen. So wie ich das verstehe heißt das, man nimmt die Grundlage von Compiz und portiert darauf die Plugins von Beryl, welches selbst aussterben wird. Naja, hört sich nach einem fiesen Trick an, um Beryl zu erwürgen, aber wenn die Beryl-Entwickler da (fast) alle damit einverstanden sind, dann wird die Compiz-Grundlage wohl der von Beryl etwas voraus haben.

Es ist auf jeden Fall erstrebenswert, dass es für Linux nur einen 3D-Fenstermanager gibt. Wir alle kennen die Probleme die KDE und Gnome lange hatten (obwohl das Thema eigentlich etwas völlig anderes ist und bei integrierten Arbeitsoberflächen sieht das auch ein bisschen anders aus und natürlich gibt es noch viel mehr Desktops außer KDE und Gnome 😉 ), die Flammenkriege und die Machtkämpfe. Das muss nicht sein und mit nur einer Software erreicht man auch schneller Ziele und wird kompatibler (siehe Windows).

Einen etwas größeren Artikel zum Zusammenschluss findest Du bei Golem.

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