Vista doch viel billiger

Die Windows Vista Home Basic-VerpackungDie Horrorpreise von Windows Vista haben allgemeines Volksgeschrei unter den Windowsanhängern ausgelöst. Nun hat Microsoft die Preise für die „Systembuilder-Versionen“, also die OEM-Preise bekannt gegeben. OEM-Produkte sind Produkte, bei denen man keinen Support, meistens kein Handbuch und keine aufwendige Schachtel drum rum bekommt. Vor wenigen Jahren war es noch in Deutschland Gesetz, dass solche Produkte nur vom Computerhersteller vorinstalliert verkauft werden durften, das ist nun anders. Eine Software darf im Laden als OEM gekauft werden und ist so meistens um vieles günstiger. So geht’s auch mit den Vista-Preisen. Da ich jetzt keine Lust habe, eine Tabelle anzulegen, verlinke ich einfach auf einen Artikel auf PC-Welt.de.

Was Treibt Microsoft dazu, Vista auch so günstig anzubieten? Die Ultimate-Version kostet mit 200€ sogar weniger, als XP Professional mit offiziell 250€! Könnte es Microsoft darum gehen, dass sie nicht mit der Markteinführung von Vista mit Supportanrufen von hardwareseitig verärgerten Käufern bombardiert werden? Der einfache Mensch, der das „Erlebnis“ Aero Glass möchte wird sich, wenn überhaupt, eine Systembuilder-Version kaufen. Wenn dann was nicht geht, hat er seitens Microsoft keinen kostenlosen Support. Mehr Gründe für Microsoft, Vista so billig auszuliefern sind mir dazu nicht eingefallen. Wenn ihr noch eine Idee habt, dann schreibt sie doch als Kommentar! 🙂

1 thought on “Vista doch viel billiger

  1. Nutzt Mozilla Firefox Mozilla Firefox 2.0 auf Windows Windows XP

    Warum MS Windows (schon seit Windows 1.0!!!) auch als vergünstige „SystemBuilder“ Version anbietet?
    Weil die Preise der Vollversion die Preise von Komplettsystemen mit Windows zu sehr in die höhe treiben würde. Ganz einfach. Diese Version ist, wie der Name sagt, für Hersteller von Systemen gedacht, die diese dann auch administrieren und nicht auf MS Unterstützung angewiesen sind, weil sie kompetent genug sind, Probleme selbst zu lösen.
    Das diese SystemBuilder Versionen auch praktisch für Leute sind, die sich ihre PCs selber bauen ist ein Nebeneffekt der MS eher ein Dorn im Auge ist. (daher auch das damalige Verbot des Privaten Kauf und Verkauf)

    Komisch ist nur, dass die Komplette Produktpalette sowie Preisstruktur rund um Vista so merkwürdig beäugt wird, als wäre sie neu…

    Windows XP Home Vollversion: 224€
    –> Windows Vista Home Basic Vollversion: 229€

    Windows XP MCE 2005 gab es bis jetzt nur als SB
    –> Windows Vista Home Premium Vollversion: 299€

    Windows XP Professional Vollversion: 340€
    –> Window Vista Business Vollversion: 370€

    Windows XP Professional Corporate Edition: nach vertraglicher Vereinbarung
    –> Windows Vista Enterprise: nach vertraglicher Vereinbarung

    Einige Parallelen… was? Machen wir mal mit den Updates weiter:

    Windows XP Home Edition Update: 114€
    –> Windows Vista Home Basic Update: 119€

    Windows XP MCE nur als SB
    –> Windows XP Home Premium Update: 199€

    Windows XP Professional Edition Update: 244€
    –> Windows Vista Business Update: 249€

    Wieder sehr ähnlich. Und hier noch die SystemBuilder Versionen:

    Windows XP Home Edition SB: 84€
    –> Windows Vista Home Basic SB: 89€

    Windows XP MCE 2005 SB: 99€
    –> Windows Vista Home Premium SB: 119€

    Windows XP Professional Edition SB: 134€
    –> Windows Vista Business SB: 144€

    Das einzig wirklich neue Paket ist Windows Vista Ultimate…

    Und auf einmal ist alles gar nicht mehr so teuer, blöd, umständlich und viel… oder hat sich schon jemand über die Windows XP Versionspolitik, die durch Sachen wie TabletPC Edition und MCE usw. wesentlich unübersichtlicher war, aufgeregt? Nein.

    Schönen Tag noch.

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