Die gewöhnliche Charakteristik von Geeks

• Sie können alles, aber nichts wirklich gut
• Haben ein Talent dafür, Leute zu aquirieren, die Dinge können, die sie selbst nicht können und diese Leute dann für sich – möglichst unter Vollkontrolle – arbeiten zu lassen
• Soziale Schwächen, weil ihnen die Übung und Erfahrung fehlt, nicht weil sie so sein wollen
• Hohe Intelligenz
• Sind Visionäre
• Sind Sci-Fi-Fans und “leben” ihre Serien
• Leben im Internet
• Haben ein sehr visuelles Denken und oft ein filmisches Gedächtnis für abstrakte und besondere Dinge
• Sind die Benutzerschicht, die Anwendungen von allen am besten ausreizt und am meisten Funktionen beherrscht (das erste was sie in einer neuen Anwendung tun, ist deren Einstellungen durchsehen)
• Kennen keine Zu-Bett-geh-Zeit
• Zeit ist relativ! Und es ist ihnen fast völlig egal, wie lange sie an einem Problem sitzen
• Können sich stundenlang ohne Pause konzentrieren
• Sind absolut nachrichtengeil
• Verkraften es mental, stundenlang Nachrichten und Blogs zu lesen
• Sind äußerst lernbereit
• Sind perfekte Problemverwalter und -Löser (wenn auch mangels codenahem Wissens meistens nur -Umschiffer)
• Sehen Mainstream-Bewegungen immer etwas kritisch und versuchen, möglichst durch intelligente Neuansätze herauszustechen
• Haben ein Nahrungsdefizit, weil sie nicht daran denken, etwas zu essen, oder zu faul sind, sich etwas zu machen
• “Arbeiten” am liebsten alleine und machen in Arbeitsgruppen so viel wie möglich selbst, denn sie halten sich für unersätzlich und ihren Weg und ihre Methode für die einzig richtige (was sie oft ja auch ist ;) )
• Mit ihrer Feinmotorik in den Händen könnten sie auch gut als Uhrmacher Miniatur-Uhrwerke zusammenbauen
• Sie sind so “dynamisch”, dass sie alle zwei Stunden ihr Hintergrundbild passend zu ihrer Stimmung umstellen
• Sie führen To-Do-Listen mit Zeug, das sie nie tun werden, finden es aber beruhigend, es zumindest mal aufgeschrieben zu haben und nennen das dann GTD (Getting Things Done)
• Ihre GTD-Liste wächst exhorbitant proportional zu dem, was sie davon erledigt haben
• Sind mitunter grauenvolle Perfektionisten
• Wenn sie mal raus kommen, freuen sie sich an jedem kleinen Pflänzchen und finden es großartig
• Werden draußen immer wieder mit dem Kopf darauf gestoßen, dass das, so wie sie denken, zu revolutionär und zu vollkommen, hochdimensional und idealistisch ist für unsere jetzige Welt; ihre Gesetze lassen sich nicht darauf anwenden und das deprimiert sie
• Können auch unter großer Müdigkeit beachtliche Leistungen vollbringen
• Multitasken im Kopf perfekt
• Haben die Fähigkeit, sich Sachverhalte innerhalb kürzester Zeit autodidaktisch beizubringen
• Beschäftigen sich zwanghaft ständig mit Neuem
• Sind verdammt aufmerksam (was ihren rein theoretisch einen Vorteil bei den Frauen einbringen müsste)

Das Witzige ist: Das bringt ihnen in der Schule alles gar nichts! Nicht mal das, was sich so anhört, als wäre es vorteilhaft, weil es durch ihre sozialen Dispositionen radikal in seiner Auslebung behindert wird.

Wer diese Charakteristik nicht abbildet, ist kein Geek, wer sie abbildet, hat gute Chancen, ein Klon von mir zu sein. ;) Aber ich habe wirklich versucht, es so allgemein wie möglich zu halten und es mit Freunden abgeglichen.

yigg it!

Ubuntu-Sticker

Der kleine amerikanische Linux-Komplettsystemhersteller system76 hat Ubuntu-Sticker für PC-Gehäuse gedruckt und verschenkt sie netterweise an die Fans weltweit. Auf der Seite ubuntu.kamerastars.de gibt es Adressen für Deutsche und Schweizer, die mit ihrem Betriebssystem angeben möchten. Schickt man einen vorfrankierten Rückumschlag dorthin, kommen eine Weile später, bei mir waren es anderthalb Monate, die “bestellten” Sticker. “Bestellt” hatte ich vier, gekommen sind gleich 6, auch nicht schlecht.

Macht sich doch gut neben dem anderen Angeb-Sticker, ge? Der war in der Motherboard-Schachtel des neuen Fertig-Rechners meines Bruders, obwohl da auch nur ein X2 verbaut war. Der Rechner im Bild ist meiner. ;) Auf der linken Rechnerseite sitzt auch noch ein schön mittig platzierter Apple-Sticker (die Seite ist an der Stelle nicht perforiert). =)

Spielstand einer PSP durch Ein- und Ausschalten gelöscht?

Eine ernst gemeinte Frage an meine Leser: Kann es sein, dass der komplette Spielstand eines Yu-gI-oh!-Spieles auf der PSP geschreddert wird, wenn:

  1. Ich das Ding im ausgeschaltetem Zustand, wie es war, betrachte, oben die UMD-Klappe öffne, das proprieätere, von Plastik ummantelte Scheibchen ansehe und es wieder einlege
  2. Nach etwas Suchen den “Power”-Knopf finde und ihn nach oben ziehe, bis der Apparat hochfährt, direkt in das Spiel hinein, in ein komisches Auswahlmenü, wo man links ein statisches Bild sieht und rechts einen hässlichen Spiel-Charakter im Mario-Style, der auf einer Art Mahjongg-Feld ganz oben steht und ich ein paar Bewegungstasten drücke, um ihn darauf laufen zu lassen,
  3. ehe ich die Menü-Taste drücke und mich die PSP fragt, ob ich das Spiel beenden wolle, was ich brav mit der O-Taste verneine und wieder zurück ins Spiel komme,
  4. um dann erneut den “Power”-Knopf nach oben zu schieben, um das Gerätchen auszuschalten?

Wie ihr erkennen könnt, habe ich keinen Plan von der PSP, es ist der Computerersatz meines Bruders. Und darum geht es im Tieferen: Er hat geheult und war außer sich, weil ich anscheinend damit seinen Spielstand der letzten vier Wochen gelöscht hätte, tratt um sich und ließ mir die Konsole nicht mehr als 20 Sekunden in der Hand, um mich davon zu überzeugen oder den Fehler zu beheben. Ich glaube, das ist eine fiese Tour von ihm, damit ich ihm seinen neuen Computer, den er nach zweimonatiger Abstinenz, da der alte irreperrable Motherboard-Schäden hatte, schneller mit elterlicher Empfehlung zu richten hätte.
Kommentare sind sehr willkommen.

Frumble 2.0 naht

Da kommt noch was… ;)

Wie ich mir das Radio der Zukunft vorstelle

Durch die Podcast-Folge des CC2 zur Zukunft des Radios bin ich auf ein paar Gedanken gekommen, die ich euch mitteilen will.
Die zwei betagten Interview-Führer (nichts gegen Alter, aber langsam wird mir das zu blöd) hatten Dr. Wolfgang Hagen aus der Leitung des Deutschlandradio Kultur Berlin in ihrem lächerlichen Studio, der anscheinend ein paar festgefahrene Paradigmen vertritt. Ich will hier ein paar Lösungen zu seinen Problemen bieten:

Meine Vision des Zukunfsradios sieht so aus: Das man einfach keinen abrupten Wegfall des UKW bewerkstelligen kann, da da draußen Millionen von Radioempfängern laufen, ist klar. Man sollte einen fließenden Übergang der zwei Übertragungsarten einleiten. Als die neue Übertagungsart sehe ich ganz klar IP, also das Streamen über das Internet. UKW bleibt bis auf meinetwegen erst mal unbestimmte Zeit parallel im Einsatz, aber die neue Technologie sollte richtig und inständig beworben werden.

Dr. Wolfgang Hagens großes Unmöglichkeits-Ding war im Gespräch, dass die einzelnen, vor allem auch kleineren Sender, niemals so viel Geld aufbringen werden können, um hunderttausende Zuhörer gleichzeitig mit dem Stream beliefern zu können. Bei UKW ist das einfacher: Es gibt einen Sender und die Empfänger müssen sich nur das Signal aus der allgegenwärtigen Suppe herausfischen. Doch bei der Übertragung über das Internet muss der Sender-Server ja eigentlich an jeden einzelnen Empfänger den Stream einzeln übertragen, bräuchte also pangalaktische Bandbreiten, vor allem, wenn er größer ist.
Meine Lösung: Machts wie Zattoo – lasst die Empfänger untereinander Peer-2-Peer betreiben. Der Sender-Server verteilt den Stream direkt an ein paar wenige hundert Zuhörer – das schaffen sogar die ollen Webradios – (am Idealsten natürlich an  die, mit dem schnellsten Upstream) und die senden das Signal wiederum wie bei etwa Bittorrent in der Cloud an die nächstbesten anderen Empfänger weiter, die den Stream ihrerseits weiterleiten. Zattoo schafft das mit Video so schon mit einer praktisch unerheblichen Nachhink-Latenz von maximal 10 Sekunden, technisch alles kein Problem. “Zeitkritische” Meldungen, wenn das überhaupt irgendwas im Radio ist, könnten vom Sender mit kurzzeitig erhöhter Bandbreite verteilt werden, so dass die Latenz absinkt. Wenn es Latenzschwankungen gibt, etwa, wenn man als Empfänger plötzlich ein zwei Sekunden schnelleres Signal erhält, kann der Empfänger dynamisch die Wiedergabegeschwindigkeit kurz erhöhen, um wieder aktuell zu sein, auch kein Problem.

Es sollte dabei einen möglichst internationalen Katalog-Knoten geben, der alle Radiostationen benutzbar durchsuchbar macht. Einen – nicht viele, wie bei Suchmaschinen, einen einzigen offiziellen, der von allen Radios zusammen finanziert wird. Darauf kann man dann regionale und thematisch interessante Radios finden und zu einer persönlichen Hör-Liste hinzufügen. Hier wird es spannend, jetzt kommen die neuen Radiogeräte ins Spiel: Diese Hör-Liste wird auf dem Haus-Internetrouter gespeichert, der als zentrales Mediacenter herhällt. Die neuen Radios sind WLAN-Empfänger mit kleinem Touch-Display, auf denen man sich den zu hörenden Sender auswählt. Dieser wird dann vom Router als Stream geöffnet und über WLAN an das Haus-Radio weitergeschickt. Schnuggelig: Die Sender können in Vorbis, AAC, AAC+, Flac, Speex usw. senden, der Router versteht alles (sollte er). Je nach dem, welche Codecs die Hausempfänger unterstützen, können die Signale dann in Echtzeit transcodiert werden. So kann man lange seine einmal gekaufte “Hardware” behalten und muss im Idealfall, wenn der Routerhersteller mitspielt, nur immer Firmware-Updates für diesen einspielen, um alles empfangen zu können. Ab dem Moment, da man sich in einen Stream einklinkt, sendet man diesen auch selber an andere Hörer weiter (das P2P^^).

Die neue Technik mit nun quasi unbegrenzter Bandbreite und macht zum Teil völlig neue Dinge möglich:

  • Die Sender könnten ausgewähltes Programm wie Hörspiele und orchestrale Musiksendungen in Souround ausstrahlen!
  • Anzeige des gespielten Liedtitels und Chronik – möglich wäre auch eine Art Programmzeitschrift, in der man die geplanten Wiedergabelisten der Sender für die nächsten Stunden einsehen kann und sich Stücke vormerken, auf die dann automatisch gesprungen wird, oder die aufgezeichnet werden sollen.
  • “Mehr Informationen”-Knopf auf Radio während Sendungen lässt auf dem eigenen PC die Senderseite mit weiteren Infos öffnen, oder stellt sie in eine Liste mit Sendungsinformationslinks ein, die man dann irgendwann mal abarbeiten kann.
  • Auf den kleinen Bildschirm des Radios könnten Sendungslogos oder Bilder zur Veranschaulichung von Diskussionsthemen angezeigt werden, die aber immer rein optional bleiben, die man nicht ansehen muss, um dem Geschehen weiter folgen zu können.
  • Der Moderator könnte eine A-B-C-Musikabstimmung veranstalten und die Hörer “demokratisch” den nächst zu hörenden Titel wählen lassen.
  • Und noch vieles, noch nie Angedachtes mehr!

Alternativ zu WLAN könnten die Daten im Haus bei fest installierten Empfängern auch gerne über PowerLAN/dLAN über das hausinterne Steckdosennetz übertragen werden, dann hat man schon weniger Elektrosmog. Ein Nachteil bei dieser Router-Geschichte wäre, dass man eben nicht mehr so mobil ist. Das Autoradio ist der Stein der Überlegungen – aber auch das ist lösbar. Hier muss dann einfach die Funktionalität des Routers als Mediacenter eingebaut werden, und mobile Datentarife werden doch wohl auch irgendwann mal erschwinglich sein. Doch wie ich schon sagte, der UKW-Funk bliebe uns noch so oder so eine lange Zeit in Verwendbarkeit und dann verzichtet man halt im Auto auf die Vorzüge der IP-Radiophonie und hört UKW oder seine abonnierten und heruntergeladenen Podcasts.

Was haltet ihr von der Idee, wo sehr ihr noch Problemzonen und was habt ihr noch für Ideen?

Ich sollte mir meine Tag/Nacht-Zeit diesmal besser einteilen

Wieder einmal sind Ferien und wieder stehe ich vor einer kniffligen Aufgabe: Wie soll ich mir die Tag/Nacht-Zeit einteilen?
Fakt ist, dass ich nachts in vielem geistig fitter als tagsüber und mehr philosophisch bin und besser schreiben kann, also vermutlich einfach lockerer. An sich ideal, aber “lernen” kann ich besser am Tag, also Nachrichten lesen, neues Zeug ausprobieren etc; da bin ich akademischer drauf. Wenn ich jetzt clever wäre, würde ich es mir so einteilen, dass ich genug Zeit für beides hab, aber ich bin’s ja nicht und lasse mich zu gern von meinem Belieben treiben und das heißt wie so immer: Lange aufbleiben, mit kranken Leuten chatten [nicht mit dem unter dem Link], kranke Blogs lesen.
Daraus resultierendes Zweifach-Problem: Ich habe, weil ich später aufstehe, weniger Zeit für die “ernsten Dinge” und werde dabei zum Vollblut-Nachtmensch, der schließlich gar nichts mehr bei Tage vor hat, sich keine Ziele setzt und noch seltener als sonst schon raus kommt.

Irgendwie muss und will ich die Choose diese Sommerferien anders auf die Reihe bekommen, das muss doch machbar sein. Und, ähem… Fällt mir gerade auf – ich könnte eigentlich auch mal was anderes machen, als vor’m PC zu sitzen. Tja, alles langweilig. ;) Die Welt da draußen ist scheiße, aber hat ne geile Grafik…
Nach jeden Ferien seh ich die anderen aus der Klasse erholt wieder zurück, ich bin meistens dann total fertig von dem, was ich mental getan hab. Die anderen entspannen in den Ferien, ich lebe geistig auf… Hat Vor- und Nachteile. Ein ganz wuchtiger Nachteil ist, dass ich dann zu Schuljahresbeginn nicht so powern kann, wie die anderen, die sich über die Ferien ihren Kopf geleert haben und was weiß ich nicht alles für Abwechslung hatten, die sie zwar geistig nicht forderte, die sie dann aber ganz leistungsbringgeil macht, wenn sich in der Schule wieder was regt, weil sie ja so lange aus eigener Entscheidung “unterfordert” waren.
Ja, dem Punkt mit dem Entspannen darf ich wohl auch keine zu unwichtige Position in meinem selbstgesteckten Projekt “Transfer” einräumen, an dem ich in der Ausarbeitung bin; – wie übertrage ich mein Interesse, meine Arbeitsbereitschaft und meinen Ehrgeiz vom Computer auf die Schule? Ein spannendes und für mich sehr wichtiges Thema, denn an der Intelligenz scheitert’s sicher nicht. Wenn mir das gelingen sollte, werden sich ein paar nervige Leute vorsehen müssen…

Domain-Umzug und neuer Feed

Nach über einem Monat Pause geht es jetzt hier weiter. Ich habe ein gigantisches privates “Projekt” bis zu einer entscheidenden grundlegenden Phase abgeschlossen und kann jetzt erst mal wieder klarer denken.
Auch wenn hier keine neuen Beiträge erschienen, hab ich doch einiges im Hintergrund getan: Nach Jahren der Unsicherheit, ob es sich überhaupt lohnt, und in Ermanglung eines prägnanten pfiffigen Namens habe ich mir endlich eine Domain zugelegt: www.frumble.de! Und ich bin stolz darauf und überrascht, so was tolles kurzes und markantes noch bekommen zu haben. Die Domain hab ich direkt über Pytal geordert und kostet mich nun 6€ im Jahr + die 1€ pro Monat Werbefreiheit, das ist noch gut im Rahmen.

Ich bitte nun alle Leser, den Feed umzustellen in: http://www.frumble.de/blog/feed

Ah ja, der Tumblelog bleibt vorerst noch auf der alten Domain, ich habe Probleme mit der Inbetriebnahme der neuen “Chyrp”-Tumbleblog-Software und warte da noch auf die Final nach den aktuellen Betas. Wenn ich den dann auch hier mit der alten Datenbank zum Laufen bekomme, wird auch er umgestellt und ihr dann über ihn ebenfalls über eine Feed-Änderung benachrichtigt.

Damit meine alten winux.pytalhost.de/blog/*-Seiten erreichbar bleiben, setze ich eine .htaccess ein:

Options +FollowSymLinks
RewriteEngine on
RewriteRule (.*) http://www.frumble.de/blog/$1 [R=301,L]

Danke an Tim! Und auch Nico möchte ich danken, der mir bei vielen hässlichen Umzugsproblemen mit der MySQL-Datenbank und WordPress half!

Feed vom Tumblelog mit normalem Feed zusamenführen

Weiß vielleicht einer von euch, wie ich den Feed meines Tumblelogs mit dem meines normalen Blogs (dieser hier) mergen kann, so dass ihr, wenn ihr den normalen Feed ladet, unter den Beiträgen des normalen Blogs gemischt, noch die aktuellen Beiträge des Tumblelogs direkt aus einem Feed bekommt? Im hochoffiziellen WordPress-Plugin-Archiv konnte ich keine Erweiterung finden, die einen externen Feed in den eigenen integriert, nur welche, die den Inhalt von externen Feeds dynamisch als Seite anzeigen.
Oder ist das überhaupt so sinnvoll? Eine ernste Frage. Interessiert es euch überhaupt, was da steht? :D
Und die letzten Tage habe ich gemerkt, dass ich lieber auf dem Tumblelog schreibe, weil ich glaube, dass die Themen doch zu “privat” und sehr interessensbegrenzt sind, dass sie die “Allgemeinheit” nicht interessieren und nicht mein mir selbst sehr hoch gesetztes Artikel-Niveau erreichen und erfüllen. Das ist vielleicht ein Fehler, denn gerade sowas macht einen Blog doch aus und der Tumblelog sollte eher eine Linksammelstelle sein, als eine Extrem-Geek-Artikelseite. Ich werde versuchen, das Zeug in Zukunft wieder auf meinem normalen Blog zu schreiben und gezwungenermaßen damit das Niveau heruntersetzen. ;)

Opera 9.5 noch vor Firefox 3 erschienen

Heute wird Firefox 3.0 Final veröffentlicht und um dem Hype etwas entgegenzusteuern, will ich genau an diesem Tag einen längst fälligen Beitrag zu Opera 9.5 schreiben.
Wie ich schon im September zur Alpha schrieb, bekam Opera 9.5 eine neue, noch schnellere (angeblich unfassbare x2 gegenüber der 9.2er) JavaScript-Engine geschenkt, bessere CSS3-Unterstützung, Opera Link, wie Firefox 3 eine Suchfunktion über den Verlauf (die aber nicht nur die Seitentitel sondern auch den gesamten Textinhalt indexiert!) und noch vor dem Ende 2008 erscheinenden Firefox 3.1 eine aktivierbare Vorschau der Tabs bei Strg + TAB in der Fenstermitte, und ist natürlich wieder um einiges schneller geworden. Sogar so schnell, dass es mich irritiert, da, wo ich mit Firefox eine Ruhesekunde einlegen muss, ist Opera schon quasi mit dem Klick fertig und ich brauch dann mitunter eine Weile um zu bemerken, dass er schon eine neue Seite geladen hat. Zusätzlich gibt’s auch mal wieder einen neues Standard-Oberflächenthema, das Anleihen aus Aero Glass nimmt, aber sich auch ganz chic auf einem Gnome-Desktop macht. Ebenfalls chic sind die Werbegrafiken zu Opera 9.5, die es auch als Hintergrundbild gibt. Macht regen Gebrauch davon und stellt dem Einheits-Firefox-Nutzer etwas entgegen, denn irgendwie muss man sich ja als Geek auch beim Browser noch von der Masse abheben (und das werde ich ganz sicher nicht mit Safari versuchen). ;)
Opera 9.5 - beautifully engineered
Opera 9.5 ist wie gehabt kostenlos, seit der 8er werbefrei und seit der 9.5er gibt es endlich auch 64-Bit-Versionen für Linux und FreeBSD (aber noch nicht für Windows und Mac OS X :P ). Wer etwas wie AdBlock Plus darin vermisst, dem sei die Filterliste von “Fanboy” empfohlen, die man nur in das Profilverzeichnis kopieren muss, um fortan kaum noch Webseitenwerbung zu sehen.
Opera 9.5 ist ein großer Wurf und ich nutze ihn recht parallel zu den Vorversionen von Firefox 3 schon ein paar Monate. Beide Browser haben ihre großen Vorteile und Kritikpunkte, der größte Makel an Opera ist für mich weiterhin, dass er keine Erweiterungen einbinden kann. Opera kann von Haus aus eine Menge, für das ich mir in Firefox erst Erweiterungen installieren muss, aber eben nicht all das, für das es für meinen Geschmack Erweiterungen gibt, darum bleibt er Zweitbrowser, aber ein sehr präferierter.
Noch ein paar Infos zu Firefox 3: Macht auf keinen Fall am Download Day mit, der Chip Linux-Blog hat das ganz schön argumentiert. Ich traue Mozilla.com nicht mehr. Die machen Geld wie Mücken und werden immer raffgieriger.
Wie ich erfahren konnte, fährt die Allgemeinheit ziemlich auf Operas Bedienkonzept und seine Features ab, gerade für Leute, die sich nie eine Firefox-Erweiterung installieren würden ist der Browser optimal, und überraschenderweise blicken diese Leute seinen Aufbau und seine Bedienung sehr schnell und lernen sie lieben. Wenn ich im Bekanntenkreis Rechner einrichte, empfehle ich darum mittlerweile immer Opera und bekam bisher ausschließlich Enthusiasmus entgegen (bitte, kommt mir nicht mit dem Sicherheitsmalheur, [zumindest auf Windows] ressourcenverschlingenden und peinlich schlicht ausgestatteten Safari daher). Also rührt kräftig die Werbetrommel für den alternativsten der großen Browser, auch, wenn er nicht ganz in euren ausgereiften Workflow passen sollte, was die Entwickler da leisten ist großartig und Opera ist der Browser, der immer wieder neue Webstandards am schnellsten implementiert und die anderen Browser gezwungenermaßen nachziehen lässt und außerdem der radikalste und innovativste.

Nachtrag: Ganz überraschend gibt’s heute auch die Final von wine 1.0, Gratulation für tapfere 15 Jahre Windows-API-Nachbau! Und das tollste: Der Spaß geht weiter, denn es gilt immer noch weitere Fehler im Original zu finden und dann besser auf Linux nachzubauen. Aber durch die viele Knete, die Mircosoft als Sanktion an die EU blechen musste (juche, Deutschland zahlt nicht alleine in die Kasse ein!) und den durchgebrachten Auflagen, wird es wahrscheinlich für die wine-Entwickler in Zukunft sehr viel leichter, entscheidende Bugs in Windows zu finden und für Linux in ihrer Laufzeitumgebung besser zu umfrickeln.

Ich bin noch da ;)

Um mich wieder rein zu bringen, ein kleiner Überbrückbeitrag: Ich lebe noch. ;)
Vorletzte Woche war ich mit meiner Klasse vier Tage in Paris und danach von den Eindrücken und -PIEP- so eingenommen, dass ich hier seitdem nichts mehr gebracht habe. Das Problem ist nicht die Zeit, sondern das bedrückende Gefühl, bevor ich mich wieder “draußen als Geek zeige”, einige wichtige Angelegenheiten und persönliche Probleme lösen zu müssen, und mir nichts vorzumachen, anstatt das gleich wieder mit meinem üblichen Tageswerk zu überspülen.
Aber mein Tumblelog bekam in der Zeit immerhin trotzdem drei neue Beiträge, also, wer ihn noch nicht abonniert hat… ;)

Und vergiss dein Handtuch nicht!

Heute ist es wieder so weit: Der internationale Handtuchtag findet zum siebten Mal statt und wie gehabt am 25. Mai. Der Sinn der Aktion ist, Douglas Adams für seine Anhalter-Geschichten zu ehren und das macht man ganz einfach, indem man sich ein Handtuch umwirft. Nebeneffekt ist, dass einen die Leute im besten Fall darauf ansprechen und man ihnen vom Anhalter und die Praktischheit eines Handtuchs erzählen kann. Eine Spaß-Tradition für Geeks und Nerds. Auf der offiziellen Handtuchtag-Seite gibt es noch mehr Infos dazu und natürlich einen Ausschnitt aus dem Buch, der sich lohnt, ausgedruckt zu werden.

Ich werde morgen in der Schule “nachfeiern” und bringe auch ein paar Handtücher für meine Freunde mit. Folgend noch ein schickes Bild, das ich zusammen mit Tim anlässlich des Tages erstellt habe:

Don't Panic - Bild von mir und Tim

Und danke für den vielen Fisch.

Zu Besuch auf dem IdeenPark 2008 in Stuttgart

Ja, war ganz nett. Und im Bewusstsein dessen, dass ich mit der Headline fantastilliarden Besucher auf meine Seite lock, die sich für das nun Folgende nicht interessieren werden, warne ich alle vor: Wenn ihr keine Geeks seid, wird Euch der Beitrag höchstens irritieren, wenn nicht verärgern, also sucht schnell das Weite, nachdem ihr Euch die Werbung unten angesehen habt. ;)
Nachdem das nun gesagt ist, lade ich die restlichen Gelangweilten ein, die “besten” Bilder von mir zu betrachten, die ich heute auch dem IdeenPark in Stuttgart schießen konnte. Wer gar nicht weiß, was das ist, ja, egal, das ist bis zum 25. Mai noch eine ziemlich große (hab keine Zahl *hö*) Messe mit sechs Hallen, in denen relativ kindgereicht aktuelle Technik, Biologie und Physik-Themen offeriert werden. Ich war mit meiner Mutter sechseinhalb Stunden drin, und wir schafften alle Hallen, sind aber nirgends groß an Workshops (oh, wie ich dieses Wort hasse!) oder Vorträgen gesessen. Die Messe war so weit ganz nett, auch wenn ich mich jetzt nicht wirklich erleuchtet fühle, aber ist sicher eine Empfehlung für alle Baden-Württemberger.

So, hier meine Schnappschüsse (weil WordPress wegen einer Pytal-Speicherauslastungsbegrenzung keine Vorschaubilder erstellen kann, nur Links), ich empfehle, die mit Mittelklick in neuen Tabs zu öffnen, um der Blog-Lightbox zu entgehen:

Ein großer Tiger. Man achte auf das iTunes-Icon im Dock. Im September 2006 wurde es durch eine Aktualisierung von grün zu blau

Schwachsinnsprogramm, das man nur so fehlgeleitete Designentscheidungen treffen kann….

Yeah! Der “Stand” von IMAGINARY war der einzige den ich entdeckte, der Linux, im speziellen sogar Ubuntu, auf seinem Präsentationssystem laufen ließ! Gratuliere zu dem Schritt (noch einmal ;) )! Hier gibt’s das dort gelaufene Programm “Surfer” zum Herunterladen.

Leider lief auf der Rückseite auch ein Vista. Vista war übrigens extrem dünn gesät, hat mich sehr überrascht. Überall Luna-XP-Rechner.

Zu guter letzt die Tonmischzentrale der Bühnentechnik für die Kopfball-Show.

Hier sieht man noch genauer, worauf ich hinaus will: Der Type hat ein MacBook Pro, auf dem ein Windows XP mit Internet Explorer 6 läuft. Jau, Freak.

Ich weiß, ich bin doof, auf was ich achte, wenn es doch so viel Schönes und Interessantes zu sehen gibt. ;)
Noch ein anderes Feld, über das sich wahrscheinlich zu wenige Gedanken machen: Den intelligenten Messeuntertitel “Zukunft Technik erleben” verstehen sicher 50% der Leutchen falsch (ja, ich bin arrogant) als “Zukunftstechnik erleben”, was einen völlig anderen Sinn hat und unterbewusst prägen sie sich dann wieder ein, dass man “Zukunftstechnik” getrennt und natürlich ohne Bindestrich schreibt… Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist, dass die Organisatoren “IdeenPark” mit großem P schreiben, das ist auch ein häufiger Fehler bei Egalisierenden, zusammengesetzte Wörter intern mit großen Buchstaben zu schreiben, wenn sie nicht wissen, wie man mit Bindestrich oder ganz ohne, grundwortschatznahe und -fremde Wörter zusammenschreibt. Die Messeleute unterstützen also die Verwirrung.
Auch was, was ich noch loswerden möchte, ist die nervige Anzahl an Grundschülern. Sicher, die haben ihre Berechtigung auf der Messe zu sein, aber irgendwann fühlt man sich wirklich nur noch verarscht, wenn an jedem Simulator, an jedem Touchscreen, an allem, was auch nur im Entferntesten nach Computerbildschirm aussieht, Achtjährige in Begleitung ihrer rigorosen Eltern hocken, die nicht mal eine düstere Ahnung vom Thema haben, und dabei die, die die Themen betreffen, die Jugendlichen, zu denen ich mich auch zähle, gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen zum Zuge kommen. Gerade das Surfer-Programm zur Visualisierung von algebraischer Geometrie war so belagert von Newcomern, die vermutlich gerade in der Schule das Dividieren besprochen haben, dass ich nicht ran konnte. Schöne neue Welt, das ist ein Computer und da sind Knöpfe und da drüber zeigt er mir ein Bild, ergo ist es ein Spiel und ich kenn Spiele von Zuhause und ich spiel das jetzt.
Nichtsdestotrotz ist der IdeenPark 2008, gerade auch, weil er offensichtlich als Prestigeobjekt für Stuttgart ausgelegt wurde, allemal für Schwaben für einen Tagesausflug mit dem Vorwand, etwas für seine Bildung zu tun, eine aufrichtige Empfehlung, aber macht schnell, denn wie gesagt, schließt er schon wieder am 25. Mai.

Was machen eigentlich andere in meinem Alter?

Gestern Nacht traf es mich schaudernd: Ich habe keine konkreten Vorstellungen davon, was andere in meinem Alter machen. Mal für Euch im O-Ton, was mein Hirn dazu weiß:”Vielleicht irgendwas mit Sport… Sport den ganzen Nachmittag? Danach vielleicht irgendwas Musikalisches. Und dann schauen sie um fünf ihre Lieblingsserien und machen irgendwo dazwischen… – oder noch vor dem Sport? – ihre Hausaufgaben… Wenn sie fleißig sind, wiederholen sie dann noch den Stoff jedes Fachs für den nächsten Tag und dann… äh… schauen sie einen Blockbuster in Dolby Digital und präsentiert von Radeberger, oder gehen irgendwohin nach draußen und… besaufen sich zu Disco-Musik?”
Was ich dann noch im speziellen über Mädchen weiß, enthalte ich Euch mal besser vor.

Erschreckend. Scheiße, ich hab keinen Plan davon. Man muss es ja so nicht leben, aber man sollte doch zumindest wissen, was die anderen so machen… Ich bin so ein lebensferner Vollidiot.