Tagesblog

Zu Besuch auf dem IdeenPark 2008 in Stuttgart

Ja, war ganz nett. Und im Bewusstsein dessen, dass ich mit der Headline fantastilliarden Besucher auf meine Seite lock, die sich für das nun Folgende nicht interessieren werden, warne ich alle vor: Wenn ihr keine Geeks seid, wird Euch der Beitrag höchstens irritieren, wenn nicht verärgern, also sucht schnell das Weite, nachdem ihr Euch die Werbung unten angesehen habt. ;)
Nachdem das nun gesagt ist, lade ich die restlichen Gelangweilten ein, die “besten” Bilder von mir zu betrachten, die ich heute auch dem IdeenPark in Stuttgart schießen konnte. Wer gar nicht weiß, was das ist, ja, egal, das ist bis zum 25. Mai noch eine ziemlich große (hab keine Zahl *hö*) Messe mit sechs Hallen, in denen relativ kindgereicht aktuelle Technik, Biologie und Physik-Themen offeriert werden. Ich war mit meiner Mutter sechseinhalb Stunden drin, und wir schafften alle Hallen, sind aber nirgends groß an Workshops (oh, wie ich dieses Wort hasse!) oder Vorträgen gesessen. Die Messe war so weit ganz nett, auch wenn ich mich jetzt nicht wirklich erleuchtet fühle, aber ist sicher eine Empfehlung für alle Baden-Württemberger.

So, hier meine Schnappschüsse (weil WordPress wegen einer Pytal-Speicherauslastungsbegrenzung keine Vorschaubilder erstellen kann, nur Links), ich empfehle, die mit Mittelklick in neuen Tabs zu öffnen, um der Blog-Lightbox zu entgehen:

Ein großer Tiger. Man achte auf das iTunes-Icon im Dock. Im September 2006 wurde es durch eine Aktualisierung von grün zu blau

Schwachsinnsprogramm, das man nur so fehlgeleitete Designentscheidungen treffen kann….

Yeah! Der “Stand” von IMAGINARY war der einzige den ich entdeckte, der Linux, im speziellen sogar Ubuntu, auf seinem Präsentationssystem laufen ließ! Gratuliere zu dem Schritt (noch einmal ;) )! Hier gibt’s das dort gelaufene Programm “Surfer” zum Herunterladen.

Leider lief auf der Rückseite auch ein Vista. Vista war übrigens extrem dünn gesät, hat mich sehr überrascht. Überall Luna-XP-Rechner.

Zu guter letzt die Tonmischzentrale der Bühnentechnik für die Kopfball-Show.

Hier sieht man noch genauer, worauf ich hinaus will: Der Type hat ein MacBook Pro, auf dem ein Windows XP mit Internet Explorer 6 läuft. Jau, Freak.

Ich weiß, ich bin doof, auf was ich achte, wenn es doch so viel Schönes und Interessantes zu sehen gibt. ;)
Noch ein anderes Feld, über das sich wahrscheinlich zu wenige Gedanken machen: Den intelligenten Messeuntertitel “Zukunft Technik erleben” verstehen sicher 50% der Leutchen falsch (ja, ich bin arrogant) als “Zukunftstechnik erleben”, was einen völlig anderen Sinn hat und unterbewusst prägen sie sich dann wieder ein, dass man “Zukunftstechnik” getrennt und natürlich ohne Bindestrich schreibt… Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist, dass die Organisatoren “IdeenPark” mit großem P schreiben, das ist auch ein häufiger Fehler bei Egalisierenden, zusammengesetzte Wörter intern mit großen Buchstaben zu schreiben, wenn sie nicht wissen, wie man mit Bindestrich oder ganz ohne, grundwortschatznahe und -fremde Wörter zusammenschreibt. Die Messeleute unterstützen also die Verwirrung.
Auch was, was ich noch loswerden möchte, ist die nervige Anzahl an Grundschülern. Sicher, die haben ihre Berechtigung auf der Messe zu sein, aber irgendwann fühlt man sich wirklich nur noch verarscht, wenn an jedem Simulator, an jedem Touchscreen, an allem, was auch nur im Entferntesten nach Computerbildschirm aussieht, Achtjährige in Begleitung ihrer rigorosen Eltern hocken, die nicht mal eine düstere Ahnung vom Thema haben, und dabei die, die die Themen betreffen, die Jugendlichen, zu denen ich mich auch zähle, gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen zum Zuge kommen. Gerade das Surfer-Programm zur Visualisierung von algebraischer Geometrie war so belagert von Newcomern, die vermutlich gerade in der Schule das Dividieren besprochen haben, dass ich nicht ran konnte. Schöne neue Welt, das ist ein Computer und da sind Knöpfe und da drüber zeigt er mir ein Bild, ergo ist es ein Spiel und ich kenn Spiele von Zuhause und ich spiel das jetzt.
Nichtsdestotrotz ist der IdeenPark 2008, gerade auch, weil er offensichtlich als Prestigeobjekt für Stuttgart ausgelegt wurde, allemal für Schwaben für einen Tagesausflug mit dem Vorwand, etwas für seine Bildung zu tun, eine aufrichtige Empfehlung, aber macht schnell, denn wie gesagt, schließt er schon wieder am 25. Mai.

Ich bin ganz allein…

Jetzt habe ich seit sieben Tagen Pfingstferien – und seit fünf ist Christoph auf Chorreise. Nicht nur der ist weg, auch die meisten anderen aus meiner Klasse, die irgendwie ab und an online waren. Das heißt, bis auf eine Hand voll Geeks bin ich allein. Allein, das war ich schon immer, aber es fiel nie richtig auf, weil ich doch in den Chatprogrammen immer Kontakte zu anderen hatte, die auch noch ein Leben hatten. Das beschränkt sich jetzt auf Leute wie mich, die auch nichts anderes machen, als am Rechner zu sitzen (im Weekend-Trash so treffend “Nicht-Menschen” tituliert) und damit werden gleich viele Themen unmöglich, die mit “normalen” Freunden ohne Probleme funktionierten. Ich will aber nicht immer nur über Technik und Webfunde sprechen, das ist doch langweilig. Und so nüchtern.
Wie war das mit “Ein Mensch braucht täglich mindestens eine zärtliche Berührung, sonst wird er krank”? Das konnte ich bisher mit Chats sehr gut kompensieren (und zugegebenermaßen vielleicht auch noch durch Rumbubeln in der Schule), aber jetzt mit diesen kalten Maschinen am anderen Ende der Leitung erreicht es einen Punkt, der mich psychisch platt macht. Ich habe keine besondere Lust mehr, lang aufgeschobene Dinge zu erledigen oder mir Programm-Dokumentationen reinzuziehen. Ich seh keinen Sinn mehr darin. Ich muss irgendwie unter Leute kommen, sonst richtet mich das zu Grunde. Allein “raus” zieht nicht, das war ich jetzt schon jeden zweiten Tag (na gut, auf die Bank, in den Media Mark, auf die Hausbaustelle…). Und hey, es sind Ferien, und ich verkümmer hier an meiner Einsamkeit. Keine Angst, ich werde schon kein Amokläufer.
Immer wieder überraschend finde ich, wie ich mir selber so leicht solche Probleme eingestehen kann…

Do it Again (with the Mac)

Gerade bei den Google Video Film-Tipps gefunden:

MP4-Direkt-Download (Video auf YouTube)
Wenn die das selber gemacht hat, alle Achtung.
Wahrscheinlich hat das Projekt eine ganze Weile gebraucht, denn am Anfang sieht man noch Tiger, ab der Mitte dann Leopard.

Nachtrag, ein paar Stunden später: Gerade fällt mir auf, was ich dem Beitrag für einen kranken, fast schon objektophilen Titel gegeben hab. :ugly: XXD

Kurzgeschichte: Die Hast in das Haus (doofer Titel)

Reinhardt hielt es hier draußen nicht mehr aus. Kurzentschlossen griff er mit der rechten Hand auf den links gelegenen Campertisch und riss seine Dienstwaffe an sich. Bevor seine Kollegen sich sein Vorhaben noch hätten erklären können, rannte er die 10 m, die sie noch von der brüchigen Villa trennten, auf die Eingangspforte zu. Dann immer weiter, durch den noch mal 20 m lang wild wuchernden Vorgarten mit viel Fallobst und Streuchern bis zur Haustüre. Als er den verzierten und verrosteten Knauf berührte, knarrte die Tür und schwang mit einem Mal auf. Es knackte in seinem Ohr. “Was tust du da, du lebensmüder Vollidiot? Das Sondereinsatzkommando muss jede Minute hier sein!” Reinhardt schaute hastig in die überschaubare Diele, anscheinend ungefährlich, und wagte sich einen Schritt hinein, drehte sich und drückte sich gegen die Innenwand neben dem Türrahmen. “Jede Minute ist eine zu viel. Ich kann das, ich war zwei Jahre beim Millitär.” Keuchend wand er seinen Kopf aus der Eingangstüre, hinunter zu Frederick und Matthias, die entsetzt und gebeugt immer noch vor der Eingangspforte nach links und rechts in Dienstanzügen neben dem Wagen sprangen, als hätten sie einen Schlaganfall. Die Szene war in tiefrot-oranges Licht der hinter den beiden weiter unten im Tal sich verabschiedenden Sonne getüncht. “Du warst nicht einmal im Einsatz und hattest keine SEK-Ausbildung! Meine Fresse, Reinhardt, überschätz dich nicht schon wieder!” Matthias flehte fast. “Komm zurück, lass die Profis das machen!” Reinhardt brachte seinen Kopf wieder zurück in das Zimmer, keuchte aus, wobei er seinen Kopf kurz fallen lies. Dann studierte er den Raum; von der Türe und den halbkaputten Fenstern her wuchs Efeu in das Haus, Moose breiteten sich auf dem Boden aus. Aber nur in der Diele, das Folgezimmer, das er durch eine störrsche Naturholztür betrat, machte schon einen weitaus menschgewollteren Eindruck. Nur noch hier und da Spinnweben in den Ecken und eine Menge Staub. Staub ohne Spuren. Wie waren sie hier so gespenstergleich eingedrungen? Sie mussten einen anderen Eingang benutzt haben, aber das Peilsignal kam eindeutig aus diesem Haus. Reinhardt zog aus einer kleinen Skepsis heraus noch einmal seinen UMC aus der breiten Jackentasche, faltete die phosphoriszierende Folie viermal auseinander und tippte die Fläche an, die sich aufgraute und mit einer Seitwärtsanimation das Peilprogramm erneut zeigte. “Ich bin hier richtig.”, murmelte er zu sich selbst. “Das ist Wahnsinn, der reine Wahnsinn! Komm da raus!” Reinhardt faltete den UMC wieder zusammen und schaute sich im Zimmer um. Eine breite Empfangstreppe mit Edelholz-Geläder führte nach oben. “Wir lassen hier gerade das Bioradar laufen, dann wissen wir, wo sie sind. Das dauert aber noch eine Weile, du weißt, es scannt vertikal.” “Und findet dann einen Haufen Ratten.”, erwiderte Reinhardt vom Nichttatendrang seiner Kollegen genervt. Er rannte, so leise es in dem alten Haus ging, mit entriegelter Waffe in das Obergeschoss und schaute in jeden der fünf daliegenden gigantischen verlassenen Räume. Es gab keine Spuren im Staub und er konnte nichts hören. Am Ende des Ganges zwischen den Zimmern erreichte er einen Aufzug. Kein moderner, ein sehr, sehr alter, an Eisenketten an der Decke eingehängt mit verrosteten, aber ursprünglich wohl sehr schönen Ornamenten und einer käfigartigen Fahrgastkabine. Mit dem Ding will ich nicht mehr fahren, dachte sich Reinhardt schaudernd. Aber hier war ein Aufzug, – für nur zwei Etagen? In dem düsteren Schacht konnte er nichts erkennen. Da hatte er einen Einfall. Er rannte nach unten und suchte das Vorzimmer mit der breiten Treppe nach einem Folgegang ab. Da war er, rechts der Treppe, leicht versteckt unter einem Spinnwebengewirr. Angeekelt stapfte Reinhardt zur verschlossenen Tür und musste all seine Kraft aufbringen, um sie aufzuziehen. Das Quietschen war ihm nicht recht. Es offerierte sich ihm ein noch relativ heller und recht langer Raum mit Steinboden. Die einstigen Monumentalfenster links waren nur noch in einzelnen Bruchstücken an den Seiten zu erahnen und so wuchsen auch hier großzügig allerlei Pflanzen auf dem Boden. Am Ende des Gemäuers erkannte Reinhardt den Aufzugsschacht, wie ein schwarzes Loch alles Licht absorbierend. Irgendwo hier, ganz nah, mussten die zu allem bereiten Terroristen und Staatserpresser mit dem EU-Kanzlenten sein. Reinhardt schauderte es und er blickte um sich und durch die Fensterrahmen gen Himmel. Entfernt, ganz entfernt, meinte er, Hubschrauber zu hören, aber das konnte er sich auch nur eingebildet haben. Und wenn das SEK jetzt da war, dann brauchte es bis hier her immer noch gute fünf Minuten. Galt die Drohung der Erpresser nicht… Er zog seinen UMC hastig heraus und klatschte ihn sich als Armband um, die Oberfläche zeigte nun eine Digitaluhr. Er hatte noch gute zwei Minuten. Was wollte er eigentlich machen, wenn er sie gefunden hatte? Für Pläne blieb jetzt keine Zeit. Er haschte zum Aufzugsschacht und sah hinunter. Da ging es eindeutig noch weiter herab, aber er konnte nirgends im Raum eine hinunterführende Treppe erblicken. Obwohl… Dort drüben war eine Mauerecke, die sah komisch aus, er zog seinen UMC vom Handgelenk und auseinander, “Licht!”. Dort war anscheinend ein weiterer Gang zugemauert, recht neu musste der Zement sein, er war noch auffällig hell. Reinhardt kam näher, um sich die Ränder der Zementschicht anzusehen, achtete nicht auf den Boden – und verlor ihn unter den Füßen. Er war auf eine Falltür getreten. Er glitt an ihr eine schreckliche Sekunde lang herunter, während sie sich öffnete und er versuchte, sich mit den Händen am Boden festzuhalten, doch irgendwie drückte der Mechanismus jetzt wieder mit einer schmerzenden Kraft in Reinhardts Rippen von hinten, dass er sich doch fallen lies. Die Arme über dem Kopf, stürzte er mit den Beinen auf eine Pelzdecke. Der Schmerz der unerwarteten Belastung in seinen Knien ließ ihn zusammengekrampft auf den Rücken fallen. “Reinhardt, das SEK ist hier!”, erzählte eine begeisternde chrispelnde Stimme in Reinhardts Ohr. “Geh da raus, sie schaffen es noch! Die sind schon über dem Haus! Und das Bioradar hat sie gefunden: Sie müssen im ersten Keller sein, nördlich, ziemlich weit nördlich.”
Reinhardt öffnete mit endlich nachlassendem Schmerz die Augen. Ein breit gebauter Mann mit nur wenigen gelockten braunen Haaren über den Ohren stand mit hasserfülltem Gesicht und einem Fallbeil in der Hand vor ihm.


In Musik, abermals Musik, das kommt so, als ob das mein großes Thema wäre, hatten wir in der Klasse Projekttage zum Thema “Fallen”, ein Kamerateam kam, hat uns irgendwie begleitet (das wird aber nie im Fernsehen kommen) und unter anderem gab es die Aufgabe, ein Gedicht oder eine Geschichte zu schreiben, die instrumentalisiert und schauspielerisch dargestellt wurde. Zur Inspiration ging ich von mir aus ein paar Stunden hinaus in die echte Welt (und konnte das gleich mit dem geplanten Naturanschauen verbinden, ja, war recht hell und warm und grün^^) und fing dann in der Nacht vor der Gruppenarbeit um 11 Uhr mit dem Text an da oben an.^^ Fertig wurde ich um etwa halb drei und am Morgen gab’s wie zu erwarten Probleme mit dem Drucker, so dass ich eine gute Stunde zu spät zur Schule kam. Ja, was soll’s. Die Kurzgeschichte ist vielleicht etwas verwirrt, unstimmig, die Fall-Wörter mögen arg konstruiert klingen und man könnte meinen, ich hätte Halluzinogene genommen, aber außer Pfefferminzbonbons hatte ich grade nichts hier. ;)
Der “UMC” ist ein “Ultra Mobile Computer”, in Anlehnung an Microsofts “Origami” UMPC. Ich kam auf die Idee durch eine Designstudie von Nokia, den Morph aus Nanoröhrchen, die mich begeisterte.
Ursprünglich wollte ich ja was ganz anderes schreiben, aber ich dachte mir dann, dass ich es mir nicht anmaßen kann, über Dinge dieser Art zu sinnieren, es wäre ein Gedicht geworden, bei denen mir die Selbsterfahrung fehlt, so wurde Konzept B mit Reinhardt umgesetzt, das jetzt eher fantastisch und fast schon Science-Fiction ist.
Meinen lustigen Gruppenkollegen war die Geschichte dann aber viel zu lang und langweilig, dass sie mich sie nicht mal ganz vortragen ließen und den Gesellen, dessen Eltern… lassen wir das, einen Haufen verunglückter Worte in 20 Minuten zusammenschreiben ließen, die dann unser peinlicher Text wurden. Bravo. Nun, zwar wollte unsere Lehrerin mein Werk auch noch interessiert haben und fand es anscheinend recht gut, aber damit die Arbeit nicht völlig sinnlos war, stell ich das mal auf meinen Blog, dass es doch noch seine Bewunderer und seine Ehrerbietung erfährt, die ich eigentlich in der Klasse mit dem Werk einstreichen wollte. ;)

Warum haben Spiele keinen Leistungstest integriert?!

Immer wieder mal sag ich meinem kleinen Bruder, er solle doch mal in die Einstellungen seines aktuell laufenden Spieles gehen und die Grafikdetails hochsetzen. Erschreckend: Oft sind alle visuellen Extras ausgeschaltet und das Härteste ist es dann, wenn auch noch 800×600 als Spielauflösung eingestellt ist. Hä?! Bekommen es die großen Studios nicht hin, in ihre millionenschweren Spiele einen Systembenchmark einzubauen?! Ich stell mir da grade so Leute mit dem neuesten Blitzkram vor, die wie mein Bruder keine Ahnung, aber vielleicht etwas mehr Geld haben *hö*, und mit ihrem ihnen aufgeschwätzen 4 Graka-SLI/Crossfire-Monster irgendeinen trendigen “Blockbuster” spielen und sich tapfer und ahnungslos in einer Auflösung von 800×600 vorkämpfen. Aua! Was für ein Armutszeugnis für die ach so aufbegehrende Spieleindustrie!

Der Trieb, ein Buch zu schreiben

Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr glaubt, ein Buch schreiben zu müssen?

Ich habe ihm jetzt mal nachgegeben. Mal schauen, wie’s wird. ;)

Nachtrag einen Tag später: Das Konzept steht jetzt und es sieht aus, als ob ich mir bei diesem komplexen Vorhaben mein Sprachperfektionismus im Wege stände. Und ich habe Angst, bei der Arbeit, die zu erst einmal eine gigantische Selbstanalyse benötigen würde und die geforderte Philosophie für die Geschichte extrem hart ist und Sphären erreichen würde, in denen ich noch nie war, mir irgendwo meine Seele zerreißen würde und mein Selbstbewusstsein implodieren lassen könnte. Denn der entscheidende Punkt dabei ist, dass die Hauptperson viele meiner Eigenschaften und Zukunftsträume übernimmt und ich damit meine persönliche Lebenshoffnung… auf’s Spiel setz, aufgeb, überziehe und in das Phantastische ziehe?
Deshalb ziehe ich das Projekt vorerst mal zurück, vielleicht sehe ich die Situation anders in z.B. den Sommerferien, ich glaube aber nicht, und so entgeht Euch vermutlich ein phantastischer Politthriller. ;)
Ich entscheide mich also für mein Leben und gegen die Geschichte. Was für eine tiefgründige Entscheidung.

Updatepflicht vor LAN-Party

Oh, wie ich das liebe: Da kommt ein Freud zu meinem kleinen Bruder und will mit ihm zusammen über (mein!) Netzwerkkabel ein dummes Spiel spielen. Ich schaue gebieterisch in dessen mitgebrachten Rechner und verkünde mit einem süffisanten Lächeln, dass erst mal alle Updates auf das ungepatchte XP SP2 gespielt werden sollen, bevor er seinen Computer mit dem meines Bruders verbindet. Jetzt sind wir zu 1/3 fertig, sein Laptop ist irgendwie stehengeblieben und nun muss er mit dem PC auch schon wieder nach Hause. :D

Aber morgen wird weiterinstalliert. Ich bin ja so fies. :ugly:

Werbeeinnahmen steigern sich ins Unermessliche

Google meint es gut mit mir^^

Auch von mir gibt es heute noch eine Meldung, und sogar eine sehr positive: Ich bin schlichtweg begeistert, wie viel Kohle ihr mir, meine lieben Leser bringt. Bald werden Christoph und ich die Beute unter uns, gemäß des Algorithmuses meines Gönnerstils aufteilen (schließlich sind seine zwei, drei Beiträge auch schon “Kassenschlager”), und wir werden mit Bloggen aufhören und den Rest unseres jetzt sehr glamouröses Daseins von den Kontozinsen leben. Auf keiner anderen mir bekannten Seite, bis vielleicht auf OTR (auf der man für’s Werbungklicken Punkte gutgeschrieben bekommt *hö*), sind die Besucher so konsumgeil wie hier, und natürlich habt ihr alle eine Ausnahme in eurem AdBlock Plus für sie eingerichtet, das “rechne” ich euch hoch an; täglich.

OK, zugegeben, der war schlecht. ;)

Winlux-Blog: Fehler verursacht amüsante Erscheinung

Heute Abend hat ein Fehler in der neuen WordPress-Version 2.5 (damit schreiben wir unsere Artikel) einen amüsanten Fehler verursacht: Für ungefähr 20 Minuten war der WinLux-Blog um 180° gedreht, bis ich, Christoph, den Fehler behoben habe. Ein unschöner Wert in der Datei “page.php” war falsch gesetzt; das sollte bei WordPress ja keinen mehr verschrecken.

Zugegeben: Wer eine Beta von WordPress installieren möchte, muss eine gewisse Abenteuerlust mitbringen. Nun aber läuft die Webapplikation – bis jetzt – wieder fehlerfrei.

Der WinLux-Blog steht Kopf *höhö*

MfG

Christoph ;-)

Medienopfer

Will Antworten, Zurufe, eine Sekunde Prominenz, geht dafür an die Öffentlichkeit.
In Fernsehshows, zu Zeitungen, auf Blogs.
Das Medienopfer.
Ihm war nicht klar, wie nieder, hämisch, mäuterisch und oberflächlich die Masse denkt und urteilt.
Es wollte nicht dieses Publikum, es wollte eine Gruppe vielleicht immaginärer Freunde erreichen und Antworten über sich selbst finden. Antworten. Antworten, auf Fragen, die sich erst beim Darübernachdenken über seine Situation ergäben.
Oder wollte es überhaupt Antworten? Wollte es sich unterbewusst nicht nur einen Vorwand schaffen, um sich mit sich selbst auseinander setzen zu müssen? War das Echo ihm nicht völlig gleichgültig?
Schlimm genug, wie seine Aussagen kichernd und substanz- wie kontextlos verbreitet wurden, auf einen winzigen Rest seiner Dramaturgie reduziert. Dass seine Aussagen doch nach Monaten und ganzen Jahreszeiten des Weiterlebens und Weiterhervorrückens von Neuentdeckern unter den Tischen als Lachnummer und Geheimtipp ohne anklopfendes Gewissen weitergegeben würden, damit konnte es nicht rechnen. Es hat ein reifes Publikum erwartet, und ursprünglich vorgefunden, in dem Kreis der konventionellen Konsumenten seiner Medienpräsenz. Dass Außenstehende auf seine entblößte selbstreflektierende Seele schauen sollten, kam ihm nicht mal in seiner davor überdachten Synopsis über sein Publikmachen in den Kopf. Waren die Lästerer nicht unsagbar kindisch?

Danke.


Ein Text von mir für Deutsch, geschrieben selbstaufgefordert und wundersam passend zum aktuellen Thema in der Nacht zum Montag (weil die Ferien dafür zu schade sind). ;)
Nicht ganz ohne Hintergedanken, aber den kann ich hier leider, so gern ich es wegen seiner Genialität hätte, nicht niederschreiben, das wäre witzlos und würde das Konstrukt nutzlos werden lassen. Jedoch kann ich noch meinen Lesern, die nicht zu meinen Bekanntenkreis gehören, den Rat geben, dass sie überhaupt nicht darüber nachzudenken brauchen, sie werden es nicht verstehen.

Cool ist auf alle Fälle, dass unsere Deutschlehrerin den Text im Unterricht noch ausführlich behandeln und auseinander nehmen will, das ist doch schon eine große Ehre, zum Lehrmaterialliferant zu werden. ;)

Rat für die Vermeidung aussichtsloser Argumentenkriege

Ein Tipp in die Runde: Lasst Euch nie mit Fundamentalchristen zu einer Diskussion über Religionen oder gar im Speziellen den Buddhismus hinreißen. Und vor allem, vor allem, wenn ihr es nicht tut, dann sprecht in diesem Zusammenhang, den es dann nicht geben kann, auch nie “Matrix” zur besseren Veranschaulichung an! :ugly:

Mein Nachtleben in den Ferien

Irgendwas mach ich falsch, wenn ich in den Ferien jede Nacht um 2 – 4 Uhr zu Bett geh und so lange mit Christoph chatte, telefoniere und Filme anschaue, der bei diesem Spiel genau so eifrig mitmacht. Und seitdem er jetzt auch Nachrichten-Feeds abonniert hat, kann man ihn auch schon fast als Geek bezeichnen. Wird noch. ;)

Mein Vorsatz für die zweite Ferienwoche: Früher Schlafen gehen, dann hab ich auch noch was von den Vormittagen (“Ähm, aber nichts mehr von den Nächten!” “Halt’s Maul!” –Eine kleine innerköpfliche Kontroverse).

Prolet?

Aus Skype:

ich: hallo
… frage: hast du schon mit dem dossier für geschichte angefangen?
D.: gerade nicht
ich: also noch gar nicht?
D.: ich hab keine zeit man#
ich: hehe
… ich habs auch noch nicht
… ist ja nicht schlimm, wir haben ja noch ne woche
… wie gut ist dein geschi-heft?
… ich würde es mir gerne mal ausleihen
D.: fick dich junge
ich: nicht heute, morgen oder übermorgen kurz
… aber sonst…?
««blockt mich»»
… ich hab der ganzen klasse den museumsführer hochgeladen
… und hätte nur gerne meine lücken ausgefüllt
… und du blockst mich? bist du betrunken?!

Der dritte Kurzentschlossene. Die anderen zwei haben es glücklicherweise wieder mehr oder weniger schnell eingesehen.