sonstige OS-Nachrichten

Sammelnachrichten vom Januar bis Februar 08

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Da sind sie wieder, meine über zwei Monate gesammelten Computernachrichten, wieder “lieber” auf einen Schlag veröffentlicht, weil ich zu faul bin, zu jeder ein einzelnes Statement zu schreiben. Aber die Links müssen aus meinen Lesezeichen raus… Viel Spaß:
Apple

Haiku

Linux

Microsoft

Sonstiges

Jetzt fühl ich mich wieder ein Stück freier.^^
Wenn ihr Fehler findet, Tipp-, oder Linkfehler, schreibt das bitte in die Kommentare.

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Sammelnachrichten der letzten Wochen

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Heute ist ein großer Tag für mich und den Rest der Menschheit, denn heute bekomme ich es endlich hin, meine angehäuften Nachrichtenlinks der letzten Wochen zusammenzufassen. Eigentlich möchte ich ja zu jeder einzelnen einen Artikel schreiben, aber wenn ich mal ein paar Tage nicht dazu komme, werden das in meiner Warteschlange so viele, dass ich bald überhaupt keine Lust mehr habe, irgendwo überhaupt damit anzufangen, sie abzuarbeiten. Die einzige, hier schon bewährte Lösung ist, das in einem Sammelartikel alles los zu werden.

Apple

Haiku

  • Gobe Productive läuft auf Haiku!
  • Apples/KDEs Webseiten-Renderer WebKit compiliert nach der mühsamen Arbeit eines bei Googles Summer of Code-Mitmachenden nun auch auf Haiku und nach weiterem Stress von ihm, gibt es jetzt auch einen ersten grafischen Webbrowser für Haiku, der darauf basiert (Opera 3.62 in seiner uralten BeOS-Version läuft auch schon).
  • Der Entwickler von OOffice, eines nativen OpenOffice-Ports für Haiku, meldet, dass er nun alle bisher unter Haiku noch fehlenden Oberflächen-Widgets nachentwickelt hat, um mit der Entwicklung des Programms beginnen zu können.
  • Das neue Programm BeDock bietet BeOS, ZETA und wahrscheinlich Haiku-Nutzern ein Leopard-ähnliches Dock. Hier gibt es Bildschirmfotos.
  • Von Leszeks PDF-Betriebssystemmagazin Techview ist Ausgabe 4 erschienen (auf der Seite ganz nach unten fahren). Mit dabei sind ein Artikel über Vistas Neuerungen und das Ende von ZETA.
  • Von Leszeks Techview-Videocast ist Folge 2 heraus.

Linux *schluchz* (jetzt rächt sich meine Faulheit…)

Microsoft

Sonstiges

Puh, ich hoffe, ihr könnt damit etwas anfangen. Ich fühle mich jetzt jedenfalls erst mal “erleichtert”. ;)

Computernachrichten der letzten Wochen

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Euch wird sicher aufgefallen sein, dass ich seit Schulbeginn am 10. September wieder viel weniger als sonst geschrieben habe. Das lag daran, dass ich mehr Stress hatte, unausgeschlafener war und mich erst wieder an die Schule und daran, dass zwei gute Freunde aus meiner Klasse nun auf einer anderen Schule sind, gewöhnen musste.
Trotzdem habe ich natürlich meine Newsletter und RSS- und Atom-Feeds fleißig gelesen und mir in einem wunderschönen Lesezeichenordner “für Artikel” schön in Kategorien die wichtigsten Nachrichten hinterlegt… Ich bringe sie Euch nun in absoluter Kurzform, weil ich bei dieser Menge nicht mehr im Stande bin, sie Euch anders abzuarbeiten:

Haiku

Firewire-Treiber entwickelt und Samba 3.10 auf Haiku portiert

Entwicklung der Haiku- und BeOS-Treiber für Nvidia GeForce-Grafikkarten geht weiter

QNX Neutrino-Kernel jetzt frei
Das hat in so fern mit Haiku zu tun, dass einige Entwickler mit dem NewOS-Kernel von Haiku (einem Klon des original BeOS-Kernel von einem ehemaligen Be-Entwickler) nicht zufrieden waren und vorschlugen, QNX Software Systems zu bitten, ihnen eine freie Version des QNX-Kernels zu schenken, damit sie unabhänig des eigentlichen Haiku-Projekts (quasi als Branch) diesen zum Haiku-Kernel machen und die Systemsoftware anpassen. Die Freigabe des Quellcodes kam jetzt offensichtlich nicht wegen den paar Haiku-Leuten zu Stande, aber jetzt stehen ihnen alle Möglichkeiten offen.

Die lange Geschichte des Haiku-Logos

TuneTracker – die teuerste BeOS-Software aller Zeiten
TuneTracker ist eine Studiolösung für Radios und läuft nur auf BeOS. Es gibt die Software in einer Basic- und einer Command Center-Version zu 200, respektive 700$ zu kaufen. Wer keinen BeOS-kompatiblen Rechner hat, kann sich auch gleich das 1300-2850$-teure Bundle mit BeOS-Workstation mitkaufen. Damit scheint die Firma auch gleich der letzte BeOS-Hardwarehersteller zu sein. Besonders in den USA scheinen sehr viele Radio-Stationen die Software zu nutzen, wie man über eine Google Earth-Datei die es auf der Homepage zum Download gibt, sehen kann.

Microsoft

Windows-Klon ReactOS 0.3.3 erschienen
Wie Golem berichtet, bietet die neue Version verbesserte Windows-Treiber-Kompatibilität, bessere Unterstützung für Windows Server 2003-Programme, bessere Stabilität und ein Programm, mit dem sich automatisch Programme, die garantiert auf ReactOS laufen, herunterladen und installieren lassen.
ReactOS ist ein echter Windows-Klon und hat auch einen windows-ähnlichen Kernel. Die Oberfläche sieht nach Windows 2000 aus. Die ReactOS-Entwickler arbeiten eng mit den Wine-Entwicklern, also den Leuten der Windows-Emulationsschicht für Linux zusammen und biten so akzeptable Programmunterstützung. Aber Achtung: ReactOS bleibt nach wie vor im Alpha-Stadium!

Linux

Golem-Artikel zu KDE 4 Beta 2 mit netten Bildschirmfotos

AMDs offene Chipspezifikationen werden wirklich “offen” und nicht unter NDA sein

Erste freie und ersten neu geschriebene proprietäre AMD-Treiber draußen

Nettes Interview mit Mark Shuttleworth gefunden (Video)

Nickles Linux-Report
Der vor wenigen Monaten noch linuxfeindliche Michael Nickles, bekannt durch seine PC-Reports mit deftiger Ausdrucksweise, hat die Seiten gewechselt. In seinem Linux-Report stellt er klar, dass er selbst noch ein Anfänger ist, aber hilft dem Leser trotzdem über viele harte Hürden, richtet 3D-Desktops ein und erklärt einige Treiberinstallationen. “Die Zeit ist reif”, sagt er selber und das finde ich großartig: Einer der größten Windows-Verfechterautoren im deutschen Raum sieht die Zeit für Linux gekommen. Auch der Standard lobt das Buch.

Trottel bei Cnet will, dass Linux das Geek-OS bleibt

Trottel beim Wall Street Journal rät Anwendern von Linux ab
Hintergrund: Der Type ist ein Freund von Steve Jobs und will natürlich kein drittes Betriebssystem zwischen Mac OS X und Windows.

Sonstiges

Standard für virtuelle Maschinen vorgestellt
Es soll einmal möglich sein, eine virtuelle Maschine in VMware, Xen und Microsoft VirtualPC gleich gut starten und konfigurieren zu können; – hoffentlich macht da Innotek mit seinem VirtualBox auch noch mit.

Einen “XO”-Laptop für jeden Volksschüler in Österreich
Österreich möchte den “100$-Laptop” an seinen Volksschulen ausprobieren – das MUSS schief gehen (zumal man schon herausgefunden hat, dass die afrikanischen Kinder ihre XO-Laptops gerne zur Porno-Suche verwenden).

European Telecom Standards Institute (ETSI) schlägt SUCHFUNKTION über Netztidentitätem vor
Unglaublich, unbedingt lesen!

Die deutsche Vorstellung des AMIGA als Video

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Amiga OSZufällig bin ich auf ein altes Video der deutschen AMIGA- Vorstellung mit Frank Elstner in der Alten Oper in Frankfurt gestoßen. Interessierte können es sich in voller Länge reinziehen.

Diese Präsentation war 1986, die des Macintoshes schon 1984, und eigentlich finde ich den Mac zu dieser Zeit innovativer.

20 Jahre OS/2 – oftmals für tot erklärt

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Ein OS/2 Warp 4 Desktop…Und es lebt immer noch. In einem ausführlichen Artikel beim Standard kann man die interes- sante Geschichte von IBM’s Betriebs- system OS/2 (Warp) nachlesen. Ich finde ihn sehr lesenswert.

Selber bin ich auch im Besitz von Warp 3 und 4.

AmigaOS 4.0 ist fertig

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Amiga OSDie Firma Hyperion arbeitet seit 2002 an AmigaOS 4.0, dessen Entwicklung AMIGA aus welchen Gründen auch immer nicht selber leisten wollte. Das Betriebssystem ist jetzt nach über vierjähriger Entwicklungszeit fertig geworden. Nur leider, leider gibt es momentan keine (neue) Hardware für das System. Es soll sich zwar auf die alten AmigaOne-Rechner installieren lassen, aber die werden nicht mehr hergestellt und gibt’s nur noch bei ebay. Anscheinend wird 2007 von Hyperion neue Hardware “angekündigt” werden. Das heißt, vor 2008 wird es keinen neuen Amiga mehr geben. In den letzten Jahren aber kündigten schon zig Firmen Amiga-kompatible Rechner an und keiner verwirklichte sein Vorhaben. So könnte es auch Hyperion gehen.
Über die Features des Betriebssystems schweigt man sich weitgehend aus. Es soll einen Emulator für AmigaOne-Software enthalten, USB unterstützen und ein verbessertes Speichermanagement bringen. Die 2002 angekündigten “Innovationen”, eine bessere Netzwerkfähigkeit und ein neues Dateisystem blieben aus.

Zwar sind die Bilder auf der Herstellerseite ganz bunt und hübsch, aber für mich kann es AmigaOS 4.0 nicht einmal mit Windows 98 aufnehmen. Es bringt keine echten Benutzgründe. Schon der mitgelieferte Webbrowser AWeb ist hoffnungslos veraltet. Es gibt für AmigaOS kaum Software, auch, wenn man jetzt mit der leicht verbesserten POSIX-Validität leichter *nix-Anwendungen portieren kann. Die momentan verfügbare Hardware ist von der Leistung her ein grandioser Witz. Ich kenn mich da zwar nicht aus, schätze aber mal, dass der AmigaOne noch mit unter 500 MHz betrieben wird. Dieses System ist nur was für Sammler und Extrem-Freaks, nichts für den Normal-, oder wenigstens noch professionellen Anwender. AMIGA hat ein paar Jahre zu lange geschlafen, angesichts dessen, dass Hyperion und nicht AMIGA 2007 einen neuen Rechner ankündigen werden, darf man sogar darüber spekulieren, ob es AMIGA überhaupt noch gibt, oder ob die Firma zum Altenheim verkommen ist. (Ok, der war fies ;) )

Das AmigaOS 5 wird momentan anscheinen von AMIGA in Java geschrieben, genaueres habe ich dazu einmal hier zusammengefasst.

Amiga OS 5 angekündigt

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Amiga OSDie Firma Amiga, und damit meine ich jetzt nicht die mit den Computerspielen, sondern die “echten” mit ihren Amiga-Computern und ihrem Amiga OS leben noch. Kam das letzte Betriebssystem OS 3.9 im Jahr 2000 heraus, 4.0 wurde aus Geldgründen nie veröffentlicht, bahnt sich nun, das OS 5 an. Bill McEwen, der Chef von Amiga nannte ein paar Highlights: Amiga OS 5 soll skalierbar sein, also sich sehr einfach auf verschiedenste Endgeräte wie Handys, PDAs und Kaffeemaschinen portieren lassen. Die Hauptentwicklung laufe nun schon zwei Jahre und er meint sehr sicher, dass OS 5 besser als Apples Mac OS X sei, was durchaus eine gewagte Vorwerbung ist, allerdings bei den bisher nur 5 eingestellten Entwicklern, die aber bald aufgestockt werden sollen, doch etwas vorlaut klingt. Der Mann beantwortete extrem viele Fragen der 25, die ihm die immer noch treue Amiga- Community gestellt hat, nicht und brachte als Grund oft, dass man das erst später veröffentlichen würde, wenn man weiter in der Entwicklung sei. Das Interview kann man hier lesen. Übrigens entwickelt die Firma Hyperion Entertainment gerade das Amiga OS 4 zu Ende, zwar nur für Amiga-Computern mit PowerPC-CPU, aber sie wollen noch 2006 eine “Goldversion” haben.

Wann OS 5 von Amiga selber erscheinen wird, ist noch nicht raus, wohl aber sehr viele Features: Man glaubt es kaum, 1999 hat das AMIGA-Magazin einen Artikel über OS 5 geschrieben, der mit den spärlichen Ankündigungen von McEwen sogar übereinstimmt, und das nach fast 8 Jahren Entwicklungs- und Planungszeit dazwischen. In diesem Artikel werden Funktionen wie Java-Unterstützung, schnelle 3D-Grafik, ein Echtzweitkernel und 24 bit-Farbe versprochen. Java spielt hier nach meiner Ansicht keine Nebenrolle, sondern wird wohl die Sprache sein, in der das OS 5 geschrieben sein wird. Nur Java macht es wirklich leicht, Programme auf unterschiedlichste Hardware zu portieren. Dafür spricht auch, dass Amiga eine langjährige Geschäftsbeziehung mit dem Java-Spezialisten Tao Group hatte.

Sollte OS 5, oder wie immer der endgültige Name sein wird wirklich erscheinen und nicht einfach eine Beilaunehaltaktion für die Amigafans war, dann wird es sicherlich auch für normale i386 und vermutlich IA64 erscheinen. Ob dieses System aber irgendwelche Marktchancen hat, muss sich dann erst zeigen. Die Amigafirma denkt leider immer noch, dass es außer Windows nichts auf dem Markt gibt. Ich bin der festen Überzeugung, dass aber Linux 2007/2008 einen rapiden Verbreitungsanwachs erleben wird. Dazu tragen dann etwa die neuen Desktops Gnome 3.0 und KDE 4 bei, die wirklich neu sind, und vor allem AIGLX und Beryl, die 3D-Desktopeffekte erzeugen. Aber auch Microsoft kann mit Windows Vista wieder zumindest einfacheren Oberflächenvergleichen standhalten. Ich sehe hier keine Marktlücke für Amiga, tut mir Leid. Außerdem ist Haiku OS bald fertig und wird sich vermutlich langsam zum vierten Hauptbetriebssystem neben Windows, Linux und Mac OS gesellen.

Hier kann man die Meldung über OS 5 auch noch einmal bei Heise lesen.

Update vom 23 Dezember 2006:

Ich habe noch eine alte Seite gefunden, die vor einiger Zeit von OS 5 berichtet hat und auch ein paar Bildschirmfotos anbietet. Sie glaubt, das OS 5 über einen Linux-Kernel verfügt, was aber schon widerlegt wurde; OS 5 wird einen QNX-Kernel haben. Die OS 5-Bilder auf der Seite sind für mich keine Bildschirmfotos, sondern Technik-Vorschläge, also intern von AMIGA gezeichnete Ideen für OS 5. Auch erinnern sie mich stark an das Menü unseres DVB-T-Empfängers und wären für ein Betriebssystem zu statisch. Aber man wird ja sehen…

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