sonstige Nachrichten
Bald ein neuer iMac?
2Im AppleInsider-Forum gibt es ein neues – wenn auch selbstgemachtes – Design des nächsten iMacs. Interessant finde ich, dass das iMac-Design von 2004 (das noch aktuelle) mit dem iPod von 2004 und der nächste iMac mit dem Design des iPhones (bzw. des kommenden Touchscreen-iPods) verbunden wird. Aber schau es dir doch selbst an.
AMD/ATi kündigt freie Linux-Treiber an
9Auf der Red Hat Summit eröffnete Henri Richard, Executive Vice President bei AMD, dass man über freie Linux-Treiber nachdenke. Nach der Übernahme von ATi fühle man sich der OpenSource-Gemeinschaft verpflichtet, befriedigende Treiber zu liefern. Bis vor kurzem hieß es noch, dass man sich die Option zwar offen halte, es aber als sehr schwer umzusetzten sehe, weil in den Treibern lizenzierte Technologie und marktkritische Technologie (bezogen auf Nvidia; die Entwickler könnten dann im Quellcode alle Innovationen von ATi lesen) stecke. Nun meint AMD/Ati, man denke nur an die Vorteile der Offenlegung und versuche im Moment, rechtliche Probleme mit lizenzierten Code auszumerzen. Sehr schön.
Hintergrund: Die fglrx-Grafiktreiber für Linux von ATi sind wirklich scheiße. Das muss man so sagen. Unmengen an Problemen mit dem X-Server und verschiedenen Programmen sind im wahrsten Wortsinn vorprogrammiert. Doch bevor man überhaupt diese Probleme erreicht, muss man den Treiber erst mal fehlerfrei installiert bekommen. Das aktuell wohl größte Manko an fglrx ist die fehlende AIGLX-Unterstützung. Man ist, wenn man die schicken 3D-Effekte von Compiz oder Beryl haben möchte, immer auf das schlechtere XGL angewiesen, das diverse Nachteile mit sich bringt (z.B. laufen 3D-Anwendungen und -Spiele ohne weiteres unter XGL nicht mehr hardwarebeschleunigt, sondern die CPU muss über Mesa die 3D-Eigenschaften emulieren usw). Nvidias Linuxtreiber haben allgemein einen sehr guten Ruf: Sie sind stabil, unterstützen aktuelle Technologien wie auch AIGLX und machen im Betrieb wenig Probleme. Ich persönlich habe etwas gegen Nvidia und bevorzuge eigentlich ATi (/AMD), aber bisher hat mich ATi mit seinen Linuxtreibern sehr enttäuscht. Meine nächste Grafikkarte wird wahrscheinlich eine Geforce 7300 GS. In einem Jahr frühestens denke ich, wird die Offenlegung des fglrx-Treibers Früchte tragen und dann käme wieder eine ATi/AMD-Grafikkarte in Betracht; mal davon abgesehen, dass ich für nichts, außer Beryl, momentan überhaupt eine 3D-beschleunigte Grafikkarte brauche.
Microsoft Exchange zusätzlich zu Linux-Lösungen im Bundestag
2Der Linux-Verband hat erfahren, dass Microsoft durch “Lobbyarbeit” im Bundestag erreicht habe, dass die bestehende OpenSoruce-Mail-Infrastruktur durch Microsoft Exchange “erweitert” wurde. Man darf sich fragen, welche offenen Lösungen als nächstes durch “Alternativen” ergänzt werden.
Einen ausführlichen Bericht dazu gibt es bei der PC-Welt.
Der Witz des Tages: Apple ist umweltfreundlich
0
Anlässlich des Tages der Erde stellte Apple heute eine Seite mit eigenen Belobigungen für den Umweltschutz ins Internet.
Wie geil:
“Der Umweltschutz hat oberste Priorität, wenn wir wertvolle natürliche Rohstoffe und ein intaktes Ökosystem unseres Planeten erhalten wollen. Apple ist sich seiner Verantwortung als globales Unternehmen in diesem Bereich bewusst und setzt sich nachhaltig dafür ein, die Auswirkungen seiner Aktivitäten und Produkte auf die Umwelt zu verringern.”
Und das:
“Von der Entwicklungsphase eines Produktdesigns über die Fertigung und Verwendung bis hin zum Recycling achten wir auf die Umweltverträglichkeit unserer Aktivitäten und Produkte.”
Komisch, bei Greenpeace ist Apple das umweltfeindlichste Unternehmen. Die haben dazu auch schon vor ein paar Wochen eine lustige Seite online gestellt.
Der Desktop des 100$-Laptops
0Einen sehr interessanten Kurztest des eigens für das OLPC-Projekt entwickelten Desktops kann man beim Standard lesen, und sich hier sogar eine Live-CD mit dem Desktop herunterladen.
Ich finde, hier wurde Pionierarbeit geleistet, die sich in Teilen auch gerne in die “richtigen” Desktops einpflegen darf.
TeraDisc: Ein Terabyte auf einer DVD-Scheibe
0Das israelische Unternehmen Mempile hat nach diversen Ankündigungen nun seine TeraDisc mit einem Terabyte vorgestellt. Die Aufzeichnungstechnik soll der der DVD ähneln, aber durch dreidimensional angeordnete virtuelle Schichten, die bis zu 100 an der Zahl betragen können, wird diese gigantische Speicherkapazität herausgeholt.
Das nächste hochspeichernde Massenmedium unter der TeraDisc ist die von Optware entwickelte holografische HVD, die aber nur maximal 200 GB unterbringen kann.
Ich finde und fand schon davor, dass BR-Disc und HD-DVD keine echten DVD-Nachfolger sind. Schauen wir uns mal die Speicherkapazitäten moderner Festplatten an: Mehrere hundert GB! Versuch mal, davon ein optisches Backup zu machen, Du darfst sogar die Daten komprimieren.
Und dann kommt noch das dazu, dass BR-Disc- und HD-DVD-Laser für die Gerätehersteller viel aufwendiger und fehleranfälliger herzustellen sind, als CDs, oder DVDs. Hoffentlich kommt die TeraDisc oder meinetwegen die HVD bald auf den Markt, um diese unsinnige Umstellung von DVD auf BR-Disc/HD-DVD, die viel zu wenig mehr Speicher bringt, zu stoppen.
Mehr zur TeraDisc gibt’s bei Golem zu lesen.

