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	<title>Frumble201 &#187; Selbstfindung</title>
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		<title>M&#228;dchengespr&#228;che</title>
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		<pubDate>Sun, 17 Jan 2010 21:05:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Pubert&#228;t hat sich der Kontakt mit M&#228;dchen f&#252;r mich auf das N&#246;tigste in der Klasse reduziert, seit da, wo ich es am meisten h&#228;tte brauchen k&#246;nnen. Ich glaube, das k&#246;nnte mir wirklich gut tun und heilsame Impulse geben, aber es ist eben immer die heikle Geschlechterthematik dazwischen.
Gespr&#228;che mit M&#228;dchen zu f&#252;hren erf&#252;llt und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Pubert&#228;t hat sich der Kontakt mit M&#228;dchen f&#252;r mich auf das N&#246;tigste in der Klasse reduziert, seit da, wo ich es am meisten h&#228;tte brauchen k&#246;nnen. Ich glaube, das k&#246;nnte mir wirklich gut tun und heilsame Impulse geben, aber es ist eben immer die heikle Geschlechterthematik dazwischen.</p>
<p>Gespr&#228;che mit M&#228;dchen zu f&#252;hren erf&#252;llt und n&#252;tzt mir mehr, weil sie realistischer (n&#252;chterner), einf&#252;hlsamer, und weniger selbstdarstellerisch sind. Das Problem ist nur, dazu zu kommen: Ich habe stets die Bef&#252;rchtung, es wirke wie eine bl&#246;de Anmache. Dabei will ich doch nur reden&#8230;</p>
<p>Da die Frauen durch den Geschlechtstrieb der M&#228;nner best&#228;ndig Anfechtungen finden, ja schon von selbst diesen entgegensehen, sobald ein Mann ihnen nahe kommt, umgeben sie sich notwendigerweise mit einer Reihe sch&#252;tzender Vorurteile, die sie auf Distanz und unter Kontrolle wie Bestimmtheit halten, ganz zurecht.<br />
Daraus folgt eine schnelle Abwehrhaltung in Kontaktversuchen, eine depressive Voreinstellung, die man als Mann erst einmal per &#220;berzeugung bezwingen muss: In die Richtung, dass sie einen interessant oder attraktiv finden und gew&#228;hren lassen, oder dass sie einen nicht als Interessenten einsch&#228;tzen und als keine Gefahr sehen, oder aber sie wehren einen ab.</p>
<p>Bei jeder Handlung frage ich mich: Darf ich das? Ist das zu viel? Was k&#246;nnte sie da interpretieren?<br />
Ab wann ist es eine Anmache, ab wann f&#252;hlt sie sich bedr&#228;ngt und bel&#228;stigt, ab wann w&#228;hnt sie Gefahr und zieht sich zur&#252;ck?<br />
Ich will keine bel&#228;stigen, oder das Gef&#252;hl davon aufkommen lassen und ich will nicht, dass sie in den Gattungsinstinkt fallen und sich f&#252;rchten, nicht bei mir.</p>
<p>Ich habe mich dazu entschlossen, dieses &#8220;Klischee&#8221; (es ist ja keines) nicht bedienen zu wollen, und bin auch geflissentlich darum bem&#252;ht, unter keinen Umst&#228;nden daf&#252;r gehalten zu werden, auch und besonders unbeabsichtigt.<br />
Ich f&#252;hlte mich dabei gew&#246;hnlich, selbsts&#252;chtig, berechnend, unethisch, unaufrichtig, und selbst ertappt als L&#252;stling, der nur nach einem strebt &#8211; so will ich nicht sein!<br />
Ich finde die von den M&#228;nnern gepflegten weiblichen Umgangsarten in diesem Bereich falsch, ich verachte das und ich will nicht f&#252;r einen von ihnen, mit diesen niederen Zielen gehalten werden, auf keinen Fall, und schon beim F&#252;r-Gehalten-Werden geht es um meine Selbstachtung (&#8220;Ich habe versagt und wenn ich so offensichtlich versagt habe, dann bin ich vielleicht wirklich so wie die Gattung, dann beseele ich meine Ethik nicht, dann mache ich mir nur in Idealismus selber etwas vor!&#8221;).</p>
<p>Das ist, wenn ich gerne einfach reden w&#252;rde. Und dann gibt&#8217;s da ja noch das andere, dass auch ich hin und wieder Interesse h&#228;tte&#8230;<br />
Was sich da jetzt in mir auftut, ist ziemlich schwierig f&#252;r mich. Ich stehe im Konflikt mit meinen eigenen Interessen: Dem weiblichen Gesch&#246;pf den vollsten Respekt erweisen (was in seiner Extremauspr&#228;gung bedeutet, gar keinen Kontaktversuch zu lancieren), oder meinem pers&#246;nlichen Interesse nachzugehen (oder eben auch nur dem Gespr&#228;chswunsch). Und momentan stelle ich den Respekt noch an vorderste Stelle.</p>
<p>Es stellt sich mir auch die Frage, soll es offensichtlich sein, darf es offensichtlich sein, oder darf es das gar nicht, und was bedeutet das im Umkehrschluss f&#252;r mein erwartetes Verhalten, wenn ich nur eine Gespr&#228;chspartnerin m&#246;chte? Wie signalisiere ich meine Intention ohne Missverst&#228;ndnisse, besonders dasjenige, das man mich in das M&#228;nner-Klischee abstempelt &#8211; davor habe ich viel Angst und das f&#252;hrte dazu, dass ich mich aus Unsicherheit die letzten Jahre eigentlich gar nicht mit M&#228;dchen au&#223;erhalb meiner Klasse zu sprechen traute.<br />
Wie unterscheiden sich Flirt und eine respektvolle selbstbezweckte Unterhaltung in der Umgangsform?<br />
Und wenn ich Interesse habe, wie soll ich mich verhalten, um dennoch nicht pauschalisiert werden zu k&#246;nnen? Wie?!</p>
<p>Ich verhalte mich oft vielleicht auch absichtlich etwas kindisch vor M&#228;dchen, nicht mal, wenn ich einen Gespr&#228;chswunsch h&#228;tte, sondern schon ganz ohne, um es nicht so erscheinen zu lassen, dass ich mich um ein besonders gutes Bild von mir vor ihnen bem&#252;he und ihnen sofort gef&#228;hrlich werden k&#246;nnte als charmanter, heimt&#252;ckischer Aufrei&#223;er, einfach um ihnen die Angst zu nehmen. (Oh Gott, die Abstru&#223;it&#228;t und Selbstbenachteiligung wird mir erst gerade beim Formulieren klar!)</p>
<p>Die Bef&#252;rchtung beim blosen Gespr&#228;chswunsch in mir ist auch, sie denken gegen Ende des Gespr&#228;chs, ich war auf einen Flirt oder ein &#8220;N&#228;heranschauen&#8221; aus, aber sie h&#228;tten mir dann doch nicht gefallen und w&#252;rden das als Verletzung erleben und mir in Folge entsprechend heimzahlen wollen&#8230;</p>
<p>Oder ich habe Angst, dass ich mich, trotz aller Vorsicht, bei Interesse oder Gespr&#228;chswunsch, falsch verhielte, so dass mein Kontaktversuch als offensichtlichste Anmache gesehen und (mitleidvoll) belacht wird, denn sie alle haben ja schon viel mehr Erfahrung mit so was&#8230;</p>
<p>Ich w&#252;rde mich in der Schule wirklich gerne mal mit ein paar M&#228;dchen unterhalten, die ich wirklich spannende Pers&#246;nlichkeiten finde, aber es geht nicht.<br />
Aus dem gleichen Grund habe ich Komplexe davor, mit jungen Unterstuflerinnen ganz harmlosen Austausch zu f&#252;hren, aus der Sorge, ich w&#252;rde argw&#246;hnisch als notgeiler Anmacher an j&#252;ngeren, oder gar P&#228;dophiler gesehen.</p>
<p>Intergeschlechtliche Kommunikation funktioniert f&#252;r mich nur rudiment&#228;r mit den M&#228;dchen aus meiner Klasse, weil da mittlerweile eine Art famili&#228;res Verh&#228;ltnis herrscht.<br />
Aber wie soll Geschlechterkommunikation &#252;berhaupt mit dem Problem der Geschlechtlichkeit unter sonstigen Normalbedingungen in der Gesellschaft funktionieren? Ist die nicht verdammt in eine Schein-Einigkeit des Fortbestehens des Systems wegen und darunter feindsame Spaltung? Ich will gerne mit nein antworten, doch exakt so erlebe ich es.</p>
<p>Ein Problem scheint auch meine Herzlichkeit und Offenheit zu sein: Wenn ich mich ganz nat&#252;rlich und offen wie ein Kindergartenkind vor M&#228;dchen verhalte, dann werde ich verschreckt und be&#228;ngstigt angesehen und mit R&#252;ckweichung bestraft. Durch diese (f&#252;r einen Jungen) un&#252;bliche Art aktiviert sich also der weibliche Gefahrenschutz.<br />
Wie kann ich also mit M&#228;dchen als Leutschaft sprechen? Das *ist* meine &#8220;verhalte dich einfach ganz nat&#252;rlich&#8221;-Art! Die hab ich mir &#252;ber die Jahre als reinste Form behalten, alles dar&#252;ber sind bei mir nur aufgesetzte Schutzh&#252;llen! Und ich will doch in solchen (und Interesse-) Situationen dann aufrichtig und ehrlich &#8220;ganz ich selbst&#8221; sein!<br />
Wie kann ich da nur zu einer Synthese finden, ohne mich zu verstellen? Brauche ich daf&#252;r noch mehr gereiften Charakter?</p>
<p>Dazu kommt noch, &#252;berhaupt: wie soll ich es nur schaffen, in einer gesteigerter Verliebtheit (nein, kommt nicht oft vor) vor Begeisterung nicht v&#246;llig entz&#252;ckt und &#252;berdreht aufzutreten? F&#228;llt mir sehr schwer.</p>
<p>Hier sollte es bewusst mal nur um meine Sorgen und Bef&#252;rchtungen vor und bei M&#228;dchengespr&#228;chen gehen, die anderen Dinge wie Sch&#252;chternheit und fatale Unf&#228;higkeit zum verbalen Gespr&#228;ch lasse ich bewusst hier raus.<br />
Ich frage mich immer wieder, warum es so mit mir gekommen ist, was ist da nur falsch gelaufen&#8230;<br />
Ich habe den leisen Verdacht und Angst vor meinen Untiefen, dass manches davon nur eine Sublimation meiner Sozialunkompetenz sein k&#246;nnte&#8230;<br />
Vielleicht sind meine Einstellungen zu dem Ganzen aber auch goldrichtig, was aber nichts daran &#228;ndert, dass ich zuschauen muss, und nur das kann, wie die anderen Jungen dennoch Kumpelinen und Freundinnen haben, halten und bekommen. So komme ich ins Zweifeln und das macht es doppelt schwierig. Sie kriegen es hin und ich nicht, das ist der Punkt.</p>
<p>Man merkt: Ich denke ziemlich viel, ziemlich unterbewusst. Ziemlich ungut oft f&#252;r mich. Gerade hier.</p>
<p>Das ist wieder eines dieser Beispiele, wo ich denke, ich habe des einen zu viel, w&#228;hrend (wahrscheinlich) noch der Reife zu wenig.</p>
<p>Warum schreibe ich das alles jetzt? Weil ich es jetzt kann, weil es mir bewusst wurde, und weil ich es klar f&#252;r mich machen und f&#252;r die Fragen endlich L&#246;sungen finden will.</p>
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		<title>Reife + Gedanken</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 23:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe Angst. Ich nehme nicht am gemeinsamen Reifen meiner Gleichaltrigen teil, bin aber gleichzeitig so depressiv, dass ich mich auch nicht besonders mit anderen gro&#223;en Themen besch&#228;ftige. Sehe ich so.
Weder lese ich dicke Romane, programmiere, bin ein Linux-Crack, designe, interessiere mich gro&#223; f&#252;r Naturwissenschaften, spiele ein Instrument, spiele Theater, schreibe Gedichte, oder lerne Tolkien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe Angst. Ich nehme nicht am gemeinsamen Reifen meiner Gleichaltrigen teil, bin aber gleichzeitig so depressiv, dass ich mich auch nicht besonders mit anderen gro&#223;en Themen besch&#228;ftige. Sehe ich so.<br />
Weder lese ich dicke Romane, programmiere, bin ein Linux-Crack, designe, interessiere mich gro&#223; f&#252;r Naturwissenschaften, spiele ein Instrument, spiele Theater, schreibe Gedichte, oder lerne Tolkien auswendig.<br />
Ich sitze daheim, mache meine Hausaufgaben viel zu selten selbst, lese Twitter, vielleicht noch ein paar IT-Nachrichtenseiten, microblogge selbst, h&#246;re seltener Musik, sehe Filme, lese immer mal wieder Esoterik, Philosophie und etwas Weltliteratur, und reflektiere meine Gedanken.<br />
Dieses Gest&#228;ndnis hier abzugeben, h&#228;tte ich mich vor einem Jahr und vor meinem Microbloggingbeginn noch nicht getraut.<br />
Ich habe Angst um meine Reife. Gro&#223;e. Ich wei&#223; nicht, wo das mit mir hinf&#252;hrt. Andere, die auch wenig f&#252;r die Schule machen, und andere, die sich auch so selten in Gesellschaft wie ich befinden, besch&#228;ftigen sich zumindest, sind sie intelligent, noch mit gewissen Bereichen in extremer Form. Ich nicht. Ich kann mich mit nichts Erreichtem von mir identifizieren, kann auf fast nichts von mir stolz sein.<br />
Es ist mir oft, als sei ich zu intelligent, wahrlich zu &#8220;reif&#8221;, um mich auf Dinge einzulassen, mich f&#252;r sie voller Herzen zu begeistern, oder sie konsequent zu verfolgen.<br />
So, als w&#252;sste ich zu viel, als s&#228;he ich, unbewusst und ohne Anstrengung, geradezu instinktiv, zu weit auf den kommenden Verlauf. Ganz komisch.<sup>1</sup><br />
Zu viel offenbar, um ein erf&#252;lltes Leben zu f&#252;hren. Gleichzeitig fasse ich es dann nicht, wie dumm und einf&#228;ltig ich bin, oder mich eben dadurch so verhalte. Es ist ein ambivalentes Gef&#252;hl, ich wei&#223; nicht, was ich von mir denken soll, ist das nun extreme, katastrophal fehlgeleitete Intelligenz, oder gro&#223;e Torheit, und wo ist da noch der Unterschied?</p>
<p>Nicht mal im Microblogging, wovon ich sagen k&#246;nnte, ich betreibe es exzessiv, bin ich wirklich gut. Meine &#252;berschaubare Follower-Anzahl macht mir dabei nicht so viel aus; ich bin mit meinem Stil unzufrieden. Es gibt viele, die nicht weniger sensibel als ich zu sein scheinen, und sich ebenfalls in ihrer aktuellen Lebenssituation unwohl f&#252;hlen, aber sie bringen trotzdem noch eine irre Sprachpoesie, Beobachtungsleistung und Realphilosophie auf die Reihe. Das ist dann wieder das, wo ich mir Vorw&#252;rfe mache.</p>
<p>Ich wei&#223;, dass ich ziemlich intelligent bin, aber ich nutze die Gabe nicht, und was bringt mir unge&#252;bte Intelligenz; sie muss geschliffen werden durch das Leben zu einem funkelnden Edelstein. Ehrlich, ich sehe das so, dass ich die letzten Jahre verschenkt habe, mich mental und emotional weit nicht so weit entwickelt habe, wie es in meinen M&#246;glichkeiten gestanden w&#228;re &#8211; ich muss auch so hart zu mir selbst sein und zugeben, dass ich nicht f&#252;r alles meine ungl&#252;ckliche Schulsituation verantwortlich machen kann, die h&#228;ngt dabei mit einer ganzen Menge zusammen, aber ich h&#228;tte viel fr&#252;her aus der L&#228;hmung erwachen k&#246;nnen.<br />
Wie ich in meinem <a href="http://www.frumble.de/blog/2009/09/09/schule-ein-leidensbericht/">Schulleidensbericht</a><sup>2</sup> schon erz&#228;hlte, habe ich die dritte Klasse wiederholt und bin seitdem mit einen Jahr J&#252;ngeren zusammen. Das Prek&#228;re liegt dabei darin, dass ich au&#223;erhalb der Schule nicht unter Menschen bin, die Schule also der einzige Ort ist, an dem ich in Sozialkompetenz und Charakter eine Lernm&#246;glichkeit habe (ein sehr ung&#252;nstiger Ort; wie ich *<em>dieses</em>* Jahr langsam mitbekam, verhalten sich junge Leute au&#223;erhalb der Schule komplett anders).<br />
Nun ist es so, dass ein Jahr einen gro&#223;en Unterschied in Intellektsentwicklung ausmacht, ein Gebiet, auf dem ich sowieso weiter als so einige bin. Wir haben also keine gleiche Basis im Verstehen und Auffassen von Dingen, aber sie sind daf&#252;r weiter in allem Nachau&#223;entragenden. Eine komische Situation, wenn man das so bedenkt. Es f&#252;hrt dazu, dass mir mein Verstand nicht m&#246;glich macht, quasi verbietet, ihren gew&#246;hnlichen Weg des Aufbaus von Kompetenzen in den Gebieten nachzumachen (denn um Selbstbewusstsein, Charakter und st&#252;tzendes Ego in jungen Jahren aufzubauen, braucht es immer eine bestimmte Verengung und Verkr&#252;mmung des Sichtfelds).</p>
<p>Da ich mich dort auch noch zus&#228;tzlich in meinen Schulleistungen als schlecht empfinde (→an diesem Ort also, an dem ich Sozialkompetenz und Charakter lernen k&#246;nnte; erkennt ihr meine Verbindung?), kommt als psychisches Gesamtergebnis ein erw&#252;rgender Minderwertigkeitskomplex heraus. Hinein spielt, dass mir durch meine Reflexionsgabe allzeit klar ist, wie falsch ich mich verhalte, wie wenig ich wei&#223;, und was von mir erwartet wird. Der Hauptgrund meiner Depression. W&#228;re das Bewusstsein darum nicht, ich k&#246;nnte wenigstens als gro&#223;es Arschloch noch gl&#252;cklich leben.</p>
<p>Mein bester Schulfreund seit vier Jahren, der herausragend gut im Leben steht, und an sich markant clever ist, spielt hier auch eine Rolle. Er hat mir sehr oft, bewusst oder unbewusst, ehrlich und ohne Besch&#246;nigungen, ganz sachlich meine Unf&#228;higkeiten aufgezeigt, wof&#252;r ich ihm dankbar bin, aber dann, das werfe ich ihm vor, mich meistens einfach auf den Erkenntnissen sitzen lassen, ohne mir psychisch zu helfen (wenn auch ich nicht w&#252;sste, wie genau man das k&#246;nnte, aber vielleicht einfach mit etwas mehr Sensibilit&#228;t&#8230;).<br />
Was er sagte, davon sp&#252;rte ich, dass es stimmte.<br />
So jemanden Speziellen dann in der eigenen Klasse zu haben, bei dem man die Reifeprozessprozedur in quasi Zeitraffer miterleben kann, zog mich runter und nahm mir Motivation (auch ganz sicher, weil ich gewisse Dinge eindr&#252;cklicher verstand als andere). F&#252;r meine so kleinen Schritte bekam ich dann, gerade von ihm, was mir wichtig gewesen w&#228;re, weil ich so viel von ihm halte, auch &#228;u&#223;erst wenig Lob, was mich weiter niedergeschlagen machte. Das ist schlicht eine ung&#252;nstige Zusammenstellung. Ich wage die Behauptung, dass es solche H&#246;henflieger-Ego-Reife-Typen lange nicht in jeder Klasse gibt, ich hatte hier einen echten &#8220;Nachteil&#8221;; nat&#252;rlich ergeben zusammen mit meinen Minderwertigkeitskomplexveranlagungen.</p>
<p>Die Depression geht so weit, dass ich mir viele, viele Dinge da drau&#223;en nicht zutraue, dass ich mich f&#252;r *<em>unw&#252;rdig</em>* f&#252;r eine Menge Dinge halte, mich auf manches nicht konzentrieren kann, selbst wenn ich es will. Da wird das allgemeine Unterlegenheitsgef&#252;hl zur Depression.</p>
<p>Mein Gott, ich bin 18! Was gibt es nicht f&#252;r weitentwickelte 18-J&#228;hrige da drau&#223;en; ich habe weder Selbstbewusstsein, noch wahren echten Charakter, noch ein (st&#228;rkendes und st&#252;tzendes) Ego. Ich bin eine Null.<br />
Ich habe mich die letzten sechs Jahre in die Parallelwelt der IT verkrochen, sie fast vollst&#228;ndig mein Leben ausf&#252;llen lassen, habe mich tumb machen lassen, bin geflohen vor dem Leben und seinen Herausforderungen, nahm mich oft nicht wahr als freier Geist mit Selbstentscheidungsprivileg, lie&#223; mich in nebliger Wonne apathisch treiben von meiner Tagesbesch&#228;ftigung, nicht handeln zu m&#252;ssen, nicht an mich zu denken, nicht um mich, vergessen k&#246;nnen, immer allein, daheim in meinem Zimmer, sechs Jahre, dabei immer mit der dumpfen Ahnung, ja schon in diesem zugefl&#252;chtetem Asyl qu&#228;lend st&#246;rend, da ist noch mehr, da ist noch viel mehr in dir.<br />
Was andere als ihre minderj&#228;hrige Jugend erlebten, da las ich IT-Nachrichten, dokterte an meinen Betriebssystemen herum, und hatte Verst&#228;ndigungsprobleme in der Schule. Bis zur neunten Klasse l&#228;sst sich darauf mein Leben reduzieren. Dann mit dieser Klasse und meinem 16. Lebensjahr wurde es besser, ich erkannte zunehmend meine M&#246;glichkeiten und begann, sie zaghaft auszutesten. Doch dann kam etwas, was mir &#252;ber ein halbes Jahr lang alles d&#252;ster vernebelte, die zehnte Klasse, in der es lag, war die schlimmste meiner bisherigen Schulzeit (ihr hab sicher schon eine Idee, was so was ausl&#246;sen k&#246;nnte). Als ich mich aus der geistigen Klammer entwand, begann ich immer mehr zu verstehen, aber Handeln vermochte ich noch nicht.<br />
Das wird jetzt die Zeit werden, ich will es anpacken, ich will mein Leben &#228;ndern, ich will es gl&#252;cklich machen, und jetzt bin ich f&#228;hig dazu.<br />
Und das ist mir so viel Bewusstes, ich wei&#223; gar nicht, wo anfangen.</p>
<p>Um wieder den Bogen zu schlagen zu der Angst um meine Reife und Entwicklung: Oft sp&#252;re ich Gedankenblitze aufkommen, die ich beachten, verarbeiten, bearbeiten und Resultate nutzen m&#246;chte, aber mir fehlen dazu Informationen, gesellschaftliche, verhaltensbezogene, soziale, mir fehlen sogar W&#246;rter, und ich bleibe mit stotterndem Motor verloren und hilflos in dem Versuch zur&#252;ck. Man kann das auch so formulieren, dass ich meine Eindr&#252;cke nicht in Ergebnisse oder Ausdr&#252;cke zu &#252;berf&#252;hren vermag. Meine Intelligenz ist wesentlich h&#246;her als meine Reife, das sp&#252;re, und das belastet mich seit langem.<sup>3</sup> Es macht mich tief ungl&#252;cklich. So, jetzt ist das raus.</p>
<ol class="footnotes"><li id="footnote_0_1143" class="footnote">Das macht es auch schwer, W&#246;rter daf&#252;r zu finden &#8211; ich wei&#223; es aus einem inneren Gef&#252;hl heraus, es ist erst mal keine Logik, die Logik darin muss ich erst selbst suchen und dann versuchen, allverst&#228;ndlich zu vermitteln. (Wobei hier nun gefragt werden darf, ob jene mit viel Anstrengung gefundene Logik alles ist, oder nur das Offensichtlichste, ob in manchem Gef&#252;hl nicht ein allumfassendes Verst&#228;ndnis liegt: das irritiert mich, denn wenn ich tiefer in diesen Eindr&#252;cken bohre, erkenne ich mehr Details, Beweggr&#252;nde und Zusammenh&#228;nge der Menschen, wie aus einer ewigen Quelle, es gibt selten ein Stopp, es ist ein Denkmodell, das sich aus der Rationalit&#228;t heraushebt -  es ist, als l&#228;gen die Informationen in mir, nicht in den Dingen &#8211; die Diskussion, die sich nun hier&#252;ber wieder auftut, lasse ich mal aus.) </li><li id="footnote_1_1143" class="footnote">F&#252;r die Stelle im Schulleidensbericht suchen nach &#8220;Was ich vor allem in der Schule br&#228;uchte&#8221;</li><li id="footnote_2_1143" class="footnote">Bitte bekommt das mit der Intelligenz nicht in den falschen Hals, ich will nicht angeben und habe auch durch meine objektiven Leistungen keinen Grund daf&#252;r, aber ich muss das hier in dieser deutlichen Form schreiben, weil es stets vernachl&#228;ssigter Part des Problems ist.</li></ol>]]></content:encoded>
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		<title>Schule. Ein Leidensbericht.</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Sep 2009 12:32:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich entschlossen, meine Gef&#252;hle und Verfassung zur Schule in einen zweiten Beitrag zu ver&#246;ffentlichen, weil sie sonst dem objektiv angelegten ersten Teil seine Glaubhaftigkeit, St&#228;rke und Signifikanz n&#228;hmen und, wie ich finde, auch nicht dazugeh&#246;ren.
Warum ich das hier ver&#246;ffentliche, wei&#223; ich nicht genau. Ich wollte es in erster Linie in Selbsttherapie f&#252;r mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich entschlossen, meine Gef&#252;hle und Verfassung zur Schule in einen zweiten Beitrag zu ver&#246;ffentlichen, weil sie sonst dem objektiv angelegten ersten Teil seine Glaubhaftigkeit, St&#228;rke und Signifikanz n&#228;hmen und, wie ich finde, auch nicht dazugeh&#246;ren.<br />
Warum ich das hier ver&#246;ffentliche, wei&#223; ich nicht genau. Ich wollte es in erster Linie in Selbsttherapie f&#252;r mich herausarbeiten und wenn ich auf kein Ziel wie eine Blogver&#246;ffentlichung hinarbeite, w&#252;rde das nie fertig und niemals so ausformuliert, wie es jetzt geworden ist.</p>
<p>Die Schule ist f&#252;r mich ein einziges Drama.<br />
Was nun kommt, ist ein Streifzug durch die F&#228;cher, die mir am meisten Kummer bereiten. Doch wenn nicht explizit anders erw&#228;hnt, bedeutet ein hier aufgef&#252;hrtes Fach nicht, dass ich darin deshalb notisch schlecht w&#228;re.</p>
<p><em>Inhalt: Mathe, Englisch und Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Sport, Biologie, Bildende Kunst, Mein Biorhythmus, Teile meiner Hochsensibilit&#228;t, Stresskonsequenzen, Freunde, Selbstbewusstsein, Psyche, Das n&#228;chste Schuljahr, Schlussgedanken.</em></p>
<p><strong>Mathe</strong><br />
Ich wei&#223;, viele Leute, die mich kennen, erwarten das nicht von mir: Ich bin sauschlecht in Mathe.</p>
<p>Das Maximum, was ich w&#228;hrend der Stunde noch hinkriege, ist &#196;quivalenzumformung &#8211; und auch das nicht, wenn ich unverhofft aufgerufen werde.<br />
Ich habe w&#228;hrend den Stunden regelrechte Angstzust&#228;nde.<br />
Was ich gerne h&#228;tte, w&#228;re ein psychologisch beglaubigter Attest f&#252;r Mathe.<br />
Mein Denken ist eingefroren, mein ganzes Denken ist blockiert.<br />
Ich bin so kaputt, dass sogar meine Rechtschreibung katastrophal wird.</p>
<p>&#220;ber Mathe bin ich unter allen F&#228;chern am ungl&#252;cklichsten, hier ist der Leidensdruck am st&#228;rksten.</p>
<p>W&#228;hrend des Tafelabschreibens kann ich nichts lernen. Ich habe ja schon die gr&#246;&#223;te Not, diese Zahlen und W&#246;rter in H&#228;ppchen zu erfassen, zu behalten und zu kopieren. Und dann wird ja meistens auch nebenher noch weitererkl&#228;rt!</p>
<p>Das Fach ist hektisch. Ich bin <em>nur</em> angespannt.</p>
<p>Mir dr&#228;ngt sich Stunde um Stunde das Gef&#252;hl (oder: die Illusion) auf, ich w&#228;re hier in der Intelligenz s&#228;mtlichen Mitsch&#252;lern unterlegen. Dadurch ziehe ich mich erst recht in eine vermeintliche Schutzposition zur&#252;ck, mache mich ganz klein. Dazu kommen weiter unten noch beschriebene &#220;berreizungen der Umgebung.</p>
<p>Au&#223;erdem m&#246;chte ich immer originelle und kreative L&#246;sungen pr&#228;sentieren und das kann ich in Mathe nicht &#8211; weil ich nichts gelernt habe, weil ich darin nicht lernen *kann*. Aber ich M&#214;CHTE doch so gerne etwas darin lernen!</p>
<p>Sag ich was Falsches, deprimiert mich das die ganze Stunde (oder werde ich eben &#252;berraschend aufgerufen; ich sch&#228;me mich dann vor der ganzen Klasse).<br />
Mathe ist f&#252;r mich reine Berieselung und Hoffen, nicht aufgerufen zu werden.<br />
Fast nie kann ich w&#228;hrend Arbeitsphasen etwas mit den Aufgaben anfangen.</p>
<p>Schon immer musste ich den in der Schule eigentlich vermittelten Stoff in den naturwissenschaftlichen und sprachlichen F&#228;chern zu Hause nachholen, weil ich es in der Schule nicht auf die Reihe bekomme. Das ist schrecklich. Ich sitze ganze Stunden da, <em>m&#246;chte</em> etwas von dem dargereichten Stoff verstehen und behalten, aber kann es nicht.</p>
<p>Ich mache eigentlich nur kleine Fehler, aber die sind &#8220;mit gro&#223;er Wirkung&#8221; und es gibt in den seltensten F&#228;llen jemanden, der bereit ist, mir kurz zu helfen, weil jeder so auf sich konzentriert ist, weil alles so schnell geht. &#8211; Den Lehrer zu fragen, nat&#252;rlich, traue ich mich nicht.<br />
Die &#8220;gro&#223;en&#8221; Fehler sind bei mir eher die Ausnahme, viel mehr mache ich kleine, aus Unverst&#228;ndnis mit anderen Stoffbereichen zusammenh&#228;ngend, die ich einfach nicht (mehr) beherrsche.</p>
<p>&#220;brigens &#8211; das will ich noch klarstellen &#8211; streckenweise, vor mancher Arbeit, habe ich echten Spa&#223; an dieser Essenz der Rationalit&#228;t. Streckenweise meine ich auch, ich w&#252;rde Dinge schneller verstehen als meine Mitsch&#252;ler.<br />
Aber, die Einschr&#228;nkung die kommen muss, ich bin de facto in Mathematik so eine verlorene Seele, dass ich die Hoffnung aufgegeben habe, jemals gleich wie die anderen dem aufeinanderfolgenden Stoff verstehen zu k&#246;nnen. Mir fehlen viele Grundlagen, Dinge, vor denen ich mich damals gesperrt habe aus Uneinsicht, bei denen ich heute sagen muss, h&#228;ttest du doch wenigstens diese Dinge damals richtig gelernt, dann w&#228;re dein Problem mit dem Fach heute ein partiell anderes. Selbst wenn ich diese Grundlagen nachlerne, f&#252;hle ich mich nicht sicher, f&#252;hle ich mich gegen&#252;ber den anderen minderwertig, glaube, dass die doch noch so viel mehr im Zusammenhang damit verstehen m&#252;ssten, dass ich so weit abgeschlagen bin, dass es sinnlos ist, dass ich nur verlieren kann.<br />
Mein Problem mit Mathe ist ein psychologisches.<br />
Mathelehrer glauben ja immer ganz selbstverst&#228;ndlich, etwa in Elterngespr&#228;chen, man m&#252;sse ja nur &#252;ben, um den Zustand zu &#228;ndern, und w&#228;re eben faul.</p>
<p>Ich habe schon gemerkt, dass ich nicht der Schlechteste bin. Den &#8220;anderen Schlechten&#8221; scheint ihre Lage aber nicht aufzufallen, sie nicht zu st&#246;ren, sie machen sogar oft vergn&#252;gt am Unterricht mit. Sie scheinen nicht zu bemerken, wie viele Zusammenh&#228;nge sie nicht erfasst haben, sie scheinen es nicht weiter mit sich in Verbindung zu setzen, nicht pers&#246;nlich zu nehmen.<br />
Ich sch&#228;me mich daf&#252;r, das selbe &#252;brigens in Franz&#246;sisch.</p>
<p>Ich bin keineswegs von der Mathematik &#252;berfordert, mich &#252;berfordert die Klasse.</p>
<p><strong>Englisch und Gemeinschaftskunde</strong><br />
Ich denke viel zu kompliziert und abstrakt und finde keine Worte daf&#252;r. Ich kann selten direkte, klare Gedankenwege kreieren.<br />
Bei vielen Fragen nehme ich dagegen die erwartete L&#246;sung schon als selbstverst&#228;ndlich an und suche auf dieser aufbauend krampfhaft mit meiner ganzen Kreativit&#228;t nach etwas &#8220;Mystischem&#8221;, was ich ebenso als selbstverst&#228;ndlich halte. So &#252;bersehe ich tonnenweise einfache, simple Antworten und &#228;rgere mich griesgr&#228;mig best&#228;ndig &#252;ber mich selbst.<br />
Und das, weil ich nicht in mir ruhe, weil ich mich unfrei f&#252;hle, bedr&#228;ngt, bedroht.</p>
<p><strong>Gemeinschaftskunde (</strong><strong></strong><strong>„</strong><strong>Politik</strong><strong>“</strong><strong>)</strong><br />
W&#228;re es nur der Stoff, w&#228;r ich besser. Es gibt jede Stunde dumme Witze, &#8220;soziale Verh&#228;ltnisse&#8221; in einer Art, der ich abgeneigt gegen&#252;berstehe, durch die ich genervt bin, sie gefallen mir nicht, ich f&#252;hle mich unwohl, nicht dazugeh&#246;rend und ich blocke ab; versuche zwar, den Stoff trotzdem noch an mich ranzulassen, aber das ist verdammt schwer; es wird sehr viel geschrien, es gibt sehr viel L&#228;rm.<br />
Ich bin au&#223;erordentlich interessiert an dem Stoff, aber hier wird es mir wirklich richtig, richtig schwer gemacht, auch nur zu Konzentration zu finden und nicht gleich f&#252;r mich das gesamte Fach hinzuschmei&#223;en.</p>
<p><strong>Sport</strong><br />
Ich bin die gegenseitigen Anschuldigungen der Jungen der Homosexualit&#228;t Leid. So was von.</p>
<p>Mir tut nach jeder Stunde Irgendetwas weh, nicht, weil ich unbedingt etwas falsch gemacht h&#228;tte, sondern weil ich (meistens) b&#246;sartig mit B&#228;llen beworfen werde, oder sonstige Sp&#228;&#223;e ertragen muss. Sport haben wir zusammen mit einer Parallelklasse und summa summarum kommt da ein ordentlicher Haufen Proleten zusammen, die sich in einem Fach &#252;ber k&#246;rperliche Kondition sehr wohl f&#252;hlen.</p>
<p>In den Kabinen herrscht eine unzumutbare Luft, verpestet durch unz&#228;hlige Deos und &#8220;Bel&#252;ftungsaktionen&#8221; mit dem Wandf&#246;hn (!!). Auch in der Turnhalle west schreckliche Luft dahin; dazu der eklige schmutzige Boden (Popels?).</p>
<p>Ich bin durch einen Spielunfall als Kleinkind auf dem rechten Auge blind und habe somit kein direktes optisches 3D-Sehen, ich muss alles sch&#228;tzen aus Erfahrung.<br />
Darum brauche ich l&#228;nger; ich hasse B&#228;lle, ich hasse Ballspiele, ich hasse Aufgaben mit Anlaufen, ich hasse sie alle.</p>
<p><strong>Biologie</strong><br />
Ich denke mit Absicht an das Schwierigste, ich m&#246;chte dem Lehrer nicht zuspielen und irgendwie versuche ich immer den schwierigsten Weg, um mir selbst etwas zu beweisen. Es ist sehr lange her, als ich das letzte Mal in Biologie eine geniale Assoziationskette hatte, dabei ist das ja eigentlich das, mit dem ich mir gefalle und was ich von mir erwarte.<br />
Ich kann nicht frei denken, bin nicht kreativ.<br />
Analog zu Englisch und Gemeinschaftskunde fehlen mir, zumindest, wenn ich etwas vor der Klasse sag, auf einmal alle Fachausdr&#252;cke.</p>
<p><strong>Bildende Kunst</strong><br />
Seit Jahren habe ich darin nichts mehr geschaffen, worauf ich stolz gewesen w&#228;re. In keinem anderen Fach sch&#228;me ich mich so wie in BK (gerechtfertigt zu dem, was die besten anderen kreieren). Und denke, ich kann das doch viel, viel besser. Meine zu Hause zweifelsohne in &#220;berma&#223;en vorhandene Kreativit&#228;t ist in der Schule geradezu eingefroren, chronisch in BK.</p>
<p>——</p>
<p><strong>Mein Biorhythmus</strong><br />
Mein Biorhythmus ist eine Ausnahme &#8211; ich erreiche meine h&#246;chste Leistungst&#228;rke von 21:00 Uhr bis 03:00 Uhr. Um die Uhrzeit 02-03 Uhr +-1 h bin ich auf meinem kognitiven H&#246;hepunkt. Es ist einfach so. Ich sp&#252;re das immer wieder an Wochenenden und in Ferien.<br />
Morgens ist &#252;berhaupt nicht meine Zeit. Selbst wenn ich mal ausgeschlafen bin. Ich kann mit den Vormittagen kognitiv nicht so viel anfangen.</p>
<p>Da ich durch meinen Biorhythmus sehr schlecht nachts einschlafe &#8211; ich schlafe verst&#228;ndlicherweise &#228;u&#223;erst widerwillig zu der Zeit ein, zu der ich mich am leistungsf&#228;higsten f&#252;hle &#8211; bin ich meistens in der Schule recht m&#252;de.<br />
Dazu kommt noch eine, gerade durch den Schlafmangel beg&#252;nstigte, schwache Blase. Es ist grauenhaft.</p>
<p><strong>Teile meiner Hochsensibilit&#228;t</strong><br />
Ich bin <a href="http://www.festland-verlag.com/zb/2/2.1.htm">hochsensibel</a>, und in der Schule wird meine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hochsensibilit%C3%A4t">Reizgrenze</a> &#252;berschritten. Es ist &#228;u&#223;erst unangenehm.</p>
<p>Es geht dort hektisch zu, ich bin unter vielen Sch&#252;lern mit unterschiedlichsten Emotionen, die ich allesamt unbewusst beobachte und analysiere, dann der Zeitdruck aus dem Unterricht&#8230;<br />
Ich habe jeden Tag Angst vor der Schule.<br />
Die Schule sch&#252;chtert mich ein, durch verlangte und im von den meisten erbrachte &#8220;Disziplin des Funktionierens&#8221;, durch ein K&#246;nnen, das ich nicht habe.</p>
<p>Ich kann effektiv und gr&#252;ndlich lernen, aber beim Stress, der von au&#223;en, nicht von mir, kommt, bin ich blockiert. Ich lerne gerne etwas f&#252;r die Schule, kann es aber nicht unter diesem Stress. Ich leide sehr darunter.<br />
Im ersten Schuljahreshalbjahr von September bis Februar ist das immer am schlimmsten, danach wird alles etwas lockerer.</p>
<p>Ich brauche Besinnlichkeit, ich brauche Ruhe, ich brauche Zeit f&#252;r mich. Ich scheine vollkommen inkompatibel zu diesem Modell von Schule zu sein.</p>
<p>Wie meine Deutschlehrerin in der 9. Klasse vor der Tafel erkl&#228;rte: In subtilen Anspielungen bin ich der absolute Meister, da kommt keiner an mich ran.<br />
Das bedeutet auch, dass jedes Wort, jede Formulierung in mich mit einer viel enormeren Gewalt einschl&#228;gt, mehr Nerven ber&#252;hrt, mehr wehtut oder mehr erheitert (ich lache oft &#252;ber &#8220;ganz banale&#8221; Formulierungen). Das ist Teil der Hochsensibilit&#228;t.<br />
In einem Satz, den ich in der Schule sage, zerrei&#223;t es mich innerlich schier an der Entscheidungsfindung, wie er zu formulieren w&#228;re, um entweder ganz spezielle subtile Anspielungen hervorzurufen oder bei allen, bei denen es mir darauf ankommt &#8211; und das ist so irre schwer &#8211; keine aufkommen zu lassen. Dabei kann ich noch nicht mal wirklich gut verbal sprechen und formulieren, ich konnte das nie lernen.</p>
<p>Wenn wir etwas lesen oder besprechen, kommen mir, habe ich den Eindruck, viel mehr Gedanken aus den skurrilsten Herleitungen, als anderen. Vor allem Bilder kommen mir in den Sinn und &#252;bergeordnete Zusammenh&#228;nge versuche ich durch h&#228;ndisches Aufeinanderzubewegen der verschiedenen Fakten und Drehen der Ansichtsweisen zu entdecken.<br />
Andere k&#246;nnen sich einfach auf die Fakten, so wie sie sind, konzentrieren, sie hinnehmen, lernen &#8211; und anwenden. Ich nicht.<br />
Und ist eine Frage offiziell aufgel&#246;st, h&#228;ngt in mir immer noch ein Nachbild meiner Konstruktion meiner Gedanken zu der Frage auf den Liedern, und ich habe die gr&#246;&#223;te M&#252;he, meine eigenen Gedanken als offenbar ›falsch‹, unpassend und unwesentlich zu akzeptieren und zu verwerfen. Spricht der Lehrer weiter, m&#246;chte ich am Liebsten weiter auf meinen eigenen Gedanken aufbauen &#8211; was mich nach k&#252;rzester Zeit wieder aus dem Verst&#228;ndnis wirft.</p>
<p><strong>Stresskonsequenzen</strong><br />
Ich f&#252;hle mich wirklich richtig unwohl.<br />
Unter den Schulbedingungen kann ich mich nicht vern&#252;nftig konzentrieren.<br />
Ich kann einen Lehrer nicht etwas fragen, nicht mal in den mir angenehmeren F&#228;chern, und mich naher noch genau an seine Antwort erinnern. Es geht nicht.</p>
<p>Ich wei&#223;, dass ihr jetzt denkt: »Haha, es sind nat&#252;rlich immer die Anderen!«, doch ich bin mir meiner Situation absolut bewusst und ja, es sind die anderen. Doch nicht so, dass sie einfach schlimm w&#228;ren. Es bin ich in Beziehung zu diesen anderen.<br />
Ich werde erdr&#252;ckt von Gedankeng&#228;ngen, die ich zu ber&#252;cksichtigen habe, ich wei&#223; zu viel &#252;ber die anderen, habe sie schon zu tief analysiert, und will (muss) immer fortsetzen darin.<br />
Ich habe mit ein paar wenigen tiefeinschneidende Erlebnisse und ein Traum gehabt (ja, das Wort ist mit Bedacht gew&#228;hlt). Das sind momentan gewaltige (und bitte nicht zu untersch&#228;tzende) Energien in mir, die in die Bew&#228;ltigung hineinflie&#223;en, in die Umschiffung von Problemhafen, in skurrile Fantasien, es wieder umzuschlagen; und daneben Scham, gro&#223;e Scham.<br />
All das bildet ein Konglomerat aus entgegengesetzten Gef&#252;hlen, das ich selber nicht ergr&#252;nden kann. Es stellt auf jeden Fall eine schwere Last auf mir dar, immer wenn ich in dieser Klasse bin.</p>
<p>So viel Pein, so viel zu ber&#252;cksichtigen, so eine Belastung! Das macht mich kaputt! Nach der Schule bin ich immer emotional total fertig und habe so viele Eindr&#252;cke gesammelt, dass ich Stunden brauche, um wieder zu <em>mir</em> zu kommen. Ich habe den Eindruck, ein Schultag stresst mich so sehr wie andere ein hohes Pensumlimit in einem Beruf. Ich bin danach deutlich kaputter, als wenn ich daheim lange lerne oder Nachrichten lese.</p>
<p>Ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie es ist, den Kopf ganz frei zu haben und sich vollkommen auf den Stoff und sich konzentrieren zu k&#246;nnen. Es muss wunderbar sein. Es muss eine Wonne sein. Das reine, pure Verst&#228;ndnis muss zu Erkenntnissen f&#252;hren.<br />
Das dr&#252;ckt ein Bild davon aus, was ich unter Schule und Lernen begreife (bis auf die Wonne) &#8211; und wovon ich so weit in meinem Empfinden und Kummer entfernt bin.</p>
<p><strong>Freunde</strong><br />
Seit jetzt zwei Jahren, als mein damals bester Freund von der Schule ging und seit nun einem Jahr, seit ich ein anderes besch&#228;mendes und angstmachendes Problem mit wem in der Klasse habe, f&#252;hle ich mich ganz allein. Niemand, den ich interessant finde, interessiert sich seitdem noch von sich aus f&#252;r mich, ich kann die gr&#246;&#223;ten St&#246;rungen und Unwohlheiten zeigen, niemand spricht mich darauf an.<br />
Ich m&#246;chte am liebsten da nicht mehr hin!</p>
<p>Dieses Jahr verlassen insbesondere zwei Mitsch&#252;ler die Klasse, die sehr gest&#246;rt haben, ja, aber die in ihren Gebieten auch tolle Kameraden waren. Ohne sie werde ich mich wieder ein St&#252;ck einsamer f&#252;hlen.</p>
<p>In den gro&#223;en Pausen streife ich ziellos durchs Erdgeschoss und den Schulhof. Mir ist langweilig, wenn nicht gerade sch&#246;nes Wetter ist, w&#252;nsche ich mir so schnell wie m&#246;glich ein Ende der Pause herbei. An den oberfl&#228;chlichen, egofr&#246;hnenden Gespr&#228;chen, die meine Klassenkameraden in der Zeit untereinander f&#252;hren, kann ich nichts finden.<br />
Auch in den Pausen f&#252;hl ich mich schlecht, bedr&#252;ckt. W&#252;rde ich als externer Beobachter mal meinen ungl&#252;cklichen Pausengang beobachten, ich w&#252;rde wahrscheinlich &#252;ber meine Einsamkeit weinen.</p>
<p><strong>Selbstbewusstsein</strong><br />
Selbstbewusst _ <em>sein</em> hei&#223;t, sich trauen, selbst zu denken. Das tue ich in einigen F&#228;chern nicht.<br />
Ich kann mich nicht nur auf mich konzentrieren, nicht einfach sein.</p>
<p>Ich denke bei und w&#228;hrend <em>allem</em>, was ich f&#252;r die Schule tu, in erster Linie an die anderen. Es als alleiniges Vergleichen zu erkl&#228;ren, w&#252;rde dem nicht gerecht werden. Ich habe viel Angst und verstehe die anderen nicht. Verstehe ihr Bewusstsein nicht, das sich offenbar so stark von meinem unterscheidet.</p>
<p>Die anderen scheinen fast ausschlie&#223;lich in sich zu ruhen, anstatt &#252;ber alles um sie herum nachzudenken, ihrem Ego zu fr&#246;nen (das ich praktisch &#8220;nicht habe&#8221;). Das Schockierende ist, dass sie trotzdem weiterkommen. Sie machen viel falsch, aber durch eine spezielle gesellschaftliche Dynamik, die zuversichtlich ist, dass dazugelernt wird, werden sie in ihren Gruppen sogar noch unterst&#252;tzt, wird ihnen verziehen, wird ihrem Ego gehuldigt (!!).</p>
<p>Ich glaube in dieser Klasse immer, mich verteidigen oder rechtfertigen zu m&#252;ssen.<br />
Ich bin in der Schule zu 80% eingesch&#252;chtert.<br />
Die einzige Zeit des Jahres, in der ich in meinem reinen Bewusstsein sein kann, wirklich zu mir selbst finden kann, sind die Sommerferien, kleinere Ferien reichen nicht aus, nur die Sommerferien, weil das so viel Zeit ist, dass ich wirklich vergesse und durch die anderen nicht verunsichert werde, nicht bedr&#252;ckt bin, alleine in mich schauen kann.<br />
Dabei werde ich klarer und meine Intelligenz legt sich frei, die sich zur Schulzeit unter Zw&#228;ngen und starren Anforderungen verkriecht.<br />
Ich schreie dagegen an: Ich m&#246;chte meine Intelligenz nutzen k&#246;nnen!!<br />
Das ist, warum ich die Schule hasse, oder genauer: Ich habe Furcht vor ihr!</p>
<p>Mir wird eingeschlossen damit das Assoziieren erschwert &#8211; das bedr&#252;ckende Unterlegenheitsgef&#252;hl und der st&#228;ndige Pessimismus weitet sich auch auf meinen au&#223;erschulischen Privatbereich aus.</p>
<p>Wenn ich mich eh schon eingesch&#252;chtert f&#252;hle, tu ich mir noch schwerer, mit dem Eindr&#252;ckebeschr&#228;nken → bin unsicher, schwach, verletzbar von au&#223;en, &#8220;ablenkbar&#8221;.</p>
<p>Ich seh nicht, was ich kann, ich seh nur, was ich nicht kann und wie schlecht ich in der Schule bin. Ich k&#246;nnte auch niemals auf einem Schulfest feiern, ich habe nichts zu feiern, das ist mir jede Minute in der Institution im Bewusstsein. Ich bin so viel schlechter, als ich sein k&#246;nnte.</p>
<p>Ich erinnere mich an viele angesammelte peinliche, schamvolle Momente der Vergangenheit. Ich kann kaum &#252;ber sie hinwegsehen, sie setzen mich in meinem Selbstwert noch immer herab.</p>
<p>Auff&#228;llig ist auch, dass die anderen schneller von der Tafel abschreiben. Ich schreibe nicht langsamer als sie, und so f&#252;hre ich das darauf zur&#252;ck, dass sie sich mehr W&#246;rter oder Elemente am St&#252;ck beim Hinschauen auf die Tafel merken als ich. In F&#228;chern, in denen ich mich wohl f&#252;hle, bin ich nicht unter den Langsamsten. Also hat auch das etwas mit dem Selbstbewusstsein und Wohlbehagen zu tun.</p>
<p>Ich bin eh schon deprimiert &#252;ber meine Leistungen und das geht mir an den Selbstwert, soweit, dass ich mir in bestimmten F&#228;chern nur Minimales im Kurzzeit- wie im Langzeitged&#228;chtnis behalten kann.<br />
Ich bin in mir unwohlen F&#228;chern in einem neuen Thema ab dem Punkt schlecht, an dem vorhin erw&#228;hntes Wissen ganz exakt und vom Lehrer als nat&#252;rlich vorhanden-vorausgesetzt angenommen wird. Ich wei&#223;, dass da noch etwas war, aber kann mich nicht mehr genau entsinnen. Ich schaue scheu und best&#252;rzt um mich herum &#8211; dabei wird die Klassen-Kamera zur Hauptkamera und ich halte die Lehrerkamera kaum noch aus. Ich bin so deprimiert &#252;ber mich, dass ich in mir zusammensacke, mir Vorw&#252;rfe mache, tief traurig bin und dem Lehrer nur noch ein »Ja, red Du nur, ich komme ja eh nicht mit!« zudenken kann.<br />
Da dies Erfahrung ist, verkr&#252;ppelte das mein Selbstbewusstsein so sehr, dass ich es kaum noch wage zu versuchen, mitzukommen. Alleine der Versuch ist ein Kampf gegen meine Erfahrung und mein kaputtes Selbstbewusstsein, bei dem ich, wenn ich einmal Oberhand gewinne, immer noch die Stimme h&#246;re: »Es bringt nichts, Du wei&#223;t es, gleich hast du wieder versagt.« &#8211; Womit ich fr&#252;her oder sp&#228;ter dann auch wieder den Anschluss verliere.</p>
<p><strong>Psyche</strong><br />
Wenn ich nur an die Schule denk, werd ich schon nerv&#246;s und mein Denken entgleitet mir.<br />
Alleine die Vorstellung, mit meinen Mitsch&#252;lern zusammen sein zu m&#252;ssen, l&#246;st das schon aus. Wie beim Schreiben dieses Textes: Ich denke nur an die Schule und beginne zu Schwitzen und meine Gedankeng&#228;nge werden durcheinander und hektisch.</p>
<p>&#196;u&#223;erst perplex bin ich &#252;ber die jahrelang gemachte Beobachtung, dass ein Gro&#223;teil meiner Klasse keine Moral besitzt; ich denke mir, wie kann man nur so sein. Sie kennen keine Grenzen, keine Werte, sind egoistisch, kennen keinen Anstand. Und doch funktioniert das Klassengef&#252;ge unter ihnen irgendwie. Aber ich kann doch nicht mit solchen unzuverl&#228;ssigen Menschen (Morallosigkeit: Nichteinhalten von menschnat&#252;rlichen Werten) gl&#252;cklich (theoretisch) in einer Klasse sein, ich hab immer Furcht vor ihren n&#228;chsten unberechenbaren Aktionen. &#8220;Perplex&#8221; trifft das wirklich am besten, ich kann ihre Art auf keiner Ebene verstehen und bin immer wieder &#252;berrascht, wie r&#252;cksichtslos sie sich verhalten. Verstehe auch nicht, warum das so gut bei dem Rest ankommt. Ich halte es f&#252;r gesellschaftssch&#228;ndigend falsch.</p>
<p>Was ich vor allem in der Schule br&#228;uchte, w&#228;re wieder unter Gleichaltrigen zu sein, was leider unm&#246;glich ist. Ich f&#252;hle mich immer an einer losen Leine au&#223;erhalb der Klasse, die an gespannter Leine kollektiv nach vorne zieht. Ich habe keine F&#252;hrung. In sehr vielen bin ich denen voraus, in anderen anscheinend Jahre hinterher, es ist unvereinbar (im Denkhorizont, in der Gef&#252;hls- und Emotionswelt weeeit voraus, in allem Nachau&#223;entragendem hinterher).<br />
Das ist gerade so wichtig, weil ich eigentlich nur w&#228;hrend der Schule im realen Kontakt mit Menschen bin. Ich bin total unsicher, weil ich mich nur dort unter welchen erlebe, und dabei so schlecht in allem Nachau&#223;entragendem.</p>
<p>Im Gef&#252;hlsbereich k&#246;nnen die anderen mir nichts Neues mehr beibringen, und so fehlt mir eine Orientierung nach vorne. Ich wei&#223; nicht mehr, wie es ist, emotional gefordert zu sein. Ich bin nie real unter Gleichaltrigen. Das hei&#223;t f&#252;r mich, ich muss mir selber Ideale suchen &#8211; Ideale, nicht Idole. Und das hei&#223;t, ich verhalte mich etwas &#8220;weltfremd&#8221;. Und das hei&#223;t auch, dass ich dann erst recht unsicher werde, weil ich nie sagen kann, wie sich Gleichaltrige verhalten w&#252;rden, was sie denken w&#252;rden, wie sie abstrakte Visionen umsetzen w&#252;rden; ich f&#252;hle mich ausgeschlossen, separiert und ungleich.<br />
Ich sch&#228;me mich daf&#252;r, mit 18 in die 11. Klasse zu kommen und mit so jungen Mitsch&#252;lern zusammen zu sein. Die 3. Klasse freiwillig zu wiederholen, weil ich auf eine andere Schule gewechselt bin, <em>war einer der gr&#246;&#223;ten Fehler meines Lebens</em>.</p>
<p>Ich denke dauernd, ich habe den Gleichaltrigen so viel hinterher, sie haben schon so viel mehr Stoff als ich gelernt, haben schon viel mehr erlebt, sind ein Jahr eher mit der Schule fertig, ich denke immer daran, wenn ich welche sehe und wenn ich mit welchen kommuniziere.<br />
Ich seh meine Gleichaltrigen vor mir schon ein Jahr weiter in der Schule, schon viel weiter im Stoff, schon viel mehr hinter sich gebracht, Dinge, die ich noch nicht verstehe, mit denen ich mich noch abqu&#228;len werde, sie sind viel weiter. Das macht mich fertig und bringt mich bis zum Weinen.</p>
<p>Es gibt in meiner Klasse Leute, die mir in logischen Gedankeng&#228;ngen recht &#228;hnlich sind, zwar in ihrer Leistungsf&#228;higkeit arg unterlegen, aber sie sind bedeutend besser auf den Gebieten Verbalformulierung, Selbstbewusstsein, Sozzeln [= soziale Geschicklichkeit, Sympathie bei anderen erweckend]; davon gibt es in meiner Klasse einige. Alles in allem f&#252;hrt das dazu, dass ich mich minderwertig f&#252;hle, ich mit meinem Nachau&#223;entragenden nicht gegen diese anderen ankomme, dann auch nat&#252;rlich im Denken schlechter und schlie&#223;lich depressiv werde.<br />
Aus Entt&#228;uschung &#252;ber etwa meine Formulierf&#228;higkeiten, kann ich mich immer &#246;fter beobachten, wie ich mich einfach wie die anderen ohne Bedacht im Sprechen gehen lasse. Daf&#252;r verachte ich mich dann so richtig.</p>
<p>Ich bin lernwillig, aber ich kann in der Schule nichts lernen. (Viele sind ja nicht lernwillig. Ich dagegen bin im Grunde sehr motiviert.)<br />
Ich st&#246;re nie den Unterricht, weil ich etwas ›langweilig‹ oder ›unverst&#228;ndlich‹ f&#228;nde, eher noch habe ich dann meist Respekt vor einem Thema, halte mich zur&#252;ck, beobachte, und bin nur noch &#252;ber mich selbst deprimiert.</p>
<p>Ich habe einen sehr hohen Selbstanspruch. Mir reicht es nicht, &#8220;gut&#8221; zu sein, ich will immer &#8220;au&#223;ergew&#246;hnlich&#8221; sein. Ich will nicht besser sein als die anderen, sondern ich sehe es irgendwie als ganz &#8220;nat&#252;rlich&#8221;, als meine &#8220;Bestimmung&#8221;, an der Spitze zu sein. Das ist vielleicht sehr arrogant formuliert, ich meine es aber nicht arrogant. Ich will perfekt sein, es ist triebhaft, zwanghaft. Ich f&#252;hle mich immer ungen&#252;gend, wenn ich nicht perfekt bin, jeder Fehler setzt mir zu, mehr als anderen. Dazu kommt Angst vor Blosstellung.<br />
Wenn ich in der Schule von so vielen Eindr&#252;cken und analytischen Gedanken abgelenkt und besch&#228;ftigt werde, dann kann ich das unm&#246;glich halten &#8211; ich konnte es nie halten &#8211; und verfalle in Depression und gestehe mir kaum noch Selbst<em>wert</em> zu &#8211; der Rest schafft es ja!</p>
<p>Wenn ich die Hausaufgaben nicht gewissenhaft erledige, h&#228;ngt das w&#228;hrend des Unterrichts oftmals tonnenschwer an meinem Selbstbewusstsein und ich f&#252;hle mich gar nicht mehr <em>w&#252;rdig</em>, das Wissen w&#228;hrend der Stunde aufzunehmen.</p>
<p>Wenn ein Lehrer spricht, von mir sehr sympathischen Lehrern und mich pers&#246;nlich brennend interessierenden Themen abgesehen, bebt in mir der Widerstand gegen diese Einrichtung, gegen das System, gegen den verlogenen Zwang.<br />
Ich bin vielleicht so ein radikaler Schulkritiker einer speziellen Art, dass ich sie nicht bewusst verweigere, sondern mir selbst die Teilnahme &#8220;verbiete&#8221;, wer wei&#223;.</p>
<p>Ich k&#246;nnte mir gut vorstellen, mir allen Stoff selbst, daheim, beizubringen; ohne Privatlehrer, vielleicht mit Ansprechlehrer. Aber leider ist das &#8220;Unschooling&#8221; in Deutschland, anders als in vielen Nachbarl&#228;ndern, nur in absoluten gesundheitlichen Ausnahmef&#228;llen m&#246;glich.</p>
<p>Das mag ein kolossal subjektiv falsches Fehlgef&#252;hl sein, aber ich habe den Eindruck, dass ich in ein, zwei Parallelklassen sehr viel besser hineinpassen w&#252;rde, als in meine momentane. Dass ich mich dort betr&#228;chtlich wohler f&#252;hlen w&#252;rde. Dass die Leute dort mich besser verstehen k&#246;nnten, und seien es auch nur die M&#228;dchen.<br />
Unsere Klasse wurde nicht geteilt. Ich Idiot musste in der 5. unbedingt die Klasse nehmen, die als erste Fremdsprache mit Franz&#246;sisch begann (darum kann ich auch nicht einfach die Klasse wechseln). Jetzt sind wir sechs Jahre zusammen. Und egal, was man mir weismachen m&#246;chte: Diese Klasse ist kaputt, es gibt keinerlei Dynamik mehr. Jeder hat seine Rolle. Wenn man Grundlegendes an sich &#228;ndern m&#246;chte, dann bleibt man auf seiner alten Position gefesselt.</p>
<p><strong>Das n&#228;chste Schuljahr</strong><br />
Es ist f&#252;r mich der absolute Albtraum, wenn nicht Horror, noch ein Jahr in dieser Klasse sein zu m&#252;ssen.<br />
Ich kann mich nicht an <span style="text-decoration: line-through;">viele</span> sch&#246;ne Momente mit meinen Mitsch&#252;lern erinnern, in denen ich mich so ganz gut wohl gef&#252;hlt h&#228;tte. Nein, ich habe keine positiven Erinnerungen an dieses Schuljahr. Vielleicht einige Momente, die ich meiner Geschichtslehrerin zu verdanken habe.<br />
Sonst, wenn ich an Sch&#246;nes in der Schule denken m&#246;chte, lande ich gedanklich immer in der 9. Klasse.</p>
<p>Eine aus meiner Klasse hat es zum Jahresende Klasse 10 richtig gemacht: Sie wechselt das Gymnasium. Eine schlicht geniale L&#246;sung. Meinen tiefsten Respekt f&#252;r diese Entscheidung. Ich hab mir in den Ferien &#252;berlegt, es ihr gleichzutun, selbst wenn ich dann in eine Klasse k&#228;me, die mit Englisch und nicht Franz&#246;sisch als erste Fremdsprache angefangen hat. Aber daf&#252;r war es da schon zu sp&#228;t.<br />
Ich will aus der Klasse raus, ich will so gerne einen Neuanfang.</p>
<p>Nach einigen Beobachtungen, scheinen viele ihre Arbeitshaltung zur Schule mit dem Beginn der Oberstufe zu &#228;ndern. Jene, die davor die Schule noch nicht ernst genommen haben, legen in der Oberstufe richtig los und glauben die Einbl&#228;uungen, die Schule sei das Wichtigste, der Sinn, das Ziel. Ihr ganzes Denken transformiert sich ins radikal <em>schul</em>-logische, sie werden rationalistisch, werden angepasst, sie ergeben sich vollkommen dem System.<br />
Wer das nicht tut oder kann, der scheint keine Chance zu haben, &#8220;gut zu sein&#8221;. Man muss funktionieren. Man muss angepasst sein.<br />
Die Oberstufler stellen das nicht infrage, sie nehmen es an; sie k&#246;nnen sich &#252;berhaupt nicht leisten, es infrage zu stellen.<br />
Davor habe ich Angst: Erstens sehe ich die Wichtigkeit unserer Schule so nicht ein und dann bin ich eben einfach hochsensibel und werde das so niemals umsetzen k&#246;nnen und an dem eventuellen Versuch sicherlich zerbrechen. Und ich will mich nicht so anpassen. Das geht gegen meine philosophische Auffassung.</p>
<p>Im Film Logan&#8217;s Run (deutscher Titel: Flucht ins 23. Jahrhundert) leben die letzten Menschen vollkontrolliert unter einer riesigen Stadtkuppel, und es besteht ein Alterslimit der B&#252;rger von 30 Jahren, zu dem sie &#8220;erneuert&#8221;, aber tats&#228;chlich get&#246;tet werden, um die Population niedrig zu halten. Die Menschen in der Kuppel glauben, die Welt au&#223;erhalb w&#228;re lebensfeindlich und sehen das Erneuerungskarussell als selbstverst&#228;ndlich.<br />
Genau das vergleiche ich mit der Schule, damit, wie Gehirnw&#228;sche betrieben wird, wie manipuliert wird, f&#252;r einen eigenn&#252;tzigen Zweck, f&#252;r die vermeintliche &#8220;Wirtschaft&#8221;.</p>
<p>Ich habe Angst vor n&#228;chstem Schuljahr. Angst, meinen Charakter durch die Schule zu &#8220;bilden&#8221;, Angst davor, so zu sein und werden zu m&#252;ssen, wie ich es nicht f&#252;r gut halte. Oder mich am Widerstand aufzuspie&#223;en.</p>
<p><strong>Schlussgedanken</strong><br />
Ich kann lernen. Ich halte mich f&#252;r recht intelligent. Aber ich kann es nicht in der Schule, nicht in dieser Art Schule. &#8220;Wenn ich nicht so mit mir selbst besch&#228;ftigt w&#228;re&#8221;, und wenn ich das System bespringen w&#252;rde, wie manch anderer, w&#228;re ich ein exzellenter Sch&#252;ler, da bin ich mir sicher. So bin ich ein durchschnittlicher, auch wenn ich mir selbst viel, viel schlechter vorkomme. So jemanden nennt man Underachiever.<br />
Doch mein Leidensdruck ist hoch, ich halte das so nicht mehr lange durch.</p>
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		<title>Mein erster Disco-Besuch</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 17:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Vorfeierlaune auf ihr abgeschlossenes Abitur im n&#228;chsten Jahr, luden die Abi-2010er in unserer Schule vergangene Woche f&#252;r eine Diskothekenveranstaltung in eine diesbez&#252;glich bekannte Einrichtung in Reutlingen ein.
Noch nie hat es mich zu Veranstaltungen mit vielen Menschen hingezogen, erst recht nicht dorthin, wo laute Musik spielt, und dann noch Musik, mit der ich nichts anfangen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeierlaune auf ihr abgeschlossenes Abitur im n&#228;chsten Jahr, luden die Abi-2010er in unserer Schule vergangene Woche f&#252;r eine Diskothekenveranstaltung in eine diesbez&#252;glich bekannte Einrichtung in Reutlingen ein.<br />
Noch nie hat es mich zu Veranstaltungen mit vielen Menschen hingezogen, erst recht nicht dorthin, wo laute Musik spielt, und dann noch Musik, mit der ich nichts anfangen kann. Wie ich es aber <a href="http://www.frumble.de/blog/2008/03/16/ein-geek-auf-einer-schulparty/">schon letztes Jahr anfingt</a>, wollte ich mich selbst in eine solche Situation bringen; selbst die Erfahrung machen. Ohne Selbsterfahrung darf ich weder dar&#252;ber im Negativen, noch im Positiven sprechen, und gewiss fehlt mir so lange die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Qualia">Qualia</a> und somit das Verst&#228;ndnis um die Motivation der anderen, zu solchen Veranstaltungen zu gehen.</p>
<p>Es war kurz vor 22:00 Freitagabend. Vor dem Eingang der Einrichtung, die ich im Folgenden mit F4 abk&#252;rzen werde (um nicht den vollen Namen zu schreiben und dann durch Suchmaschinen nach diesem gefunden zu werden), dr&#228;ngelte sich eine Schlange von Jugendlichen in den Pavillon vor den Eingang, um nicht vom Nieselregen erwischt zu werden. Lange stand ich unter dieser keine zehn Meter langen &#220;berdachung, wartend, von einem der ›Pf&#246;rtner‹ meinen Personalausweis kontrollieren zu lassen – das erste Mal &#252;berhaupt mit meinen 17 ½ Jahren, dass ich ihn brauchte. Dann ging es durch einen Treppengang, der auf mich wie der auf abenteuerlich metallplattierte Wartebereich zu einer Achterbahn wirkte, um darauf hin den Wegzoll in H&#246;he von 3,50€ zu begleichen. Der Herr vor mir behauptete, 18 zu sein und auf Aufforderung, seinen Ausweis zu zeigen, lie&#223; er diesen in seinem Geldbeutel-Karten-Netz. Als er dann unter gr&#246;&#223;ter Anstrengung der Kassiererin trotzdem als unter 18 erkannt wurde, musste ich staunen, welche Moral hier herrschte. Denn selbst wenn er sich h&#228;tte reinmogeln k&#246;nnen, wenn etwas passieren w&#252;rde, bek&#228;me F4 die Schwierigkeiten&#8230;<br />
Ich bekam einen Stempel auf meine untere Handsehne und bog um eine Ecke. Mit meinem Blick nach rechts sprangen aus einer abgegrenzten Zone zwei M&#228;dchen aus meiner Klasse auf, begr&#252;&#223;ten mich &#252;berrascht, und fragten, was ich denn hier machte. Da wurden meine Jackentaschen grob von einem W&#228;chter aufgerissen, ich: »Schauen Sie, das sind ist nur mein Brillen-Etui und in der anderen ein zusammengestopfter Schal.« Nett hier, haha&#8230; Ich fragte eine der Klassenkameradinnen, ob es  nicht eine Garderobe g&#228;be, um meine Jacke aufzuh&#228;ngen, und ich wurde auf eine lange Schlange um eine Steinmauer herum verwiesen. Dort stand ich dann gute 10 min an, musste einen weiteren Euro zahlen und bekam das Nummernetikett meines Kleiderb&#252;gels, der vom Personal mit meiner Jacke in den langen Stangenreihen versenkt wurde.</p>
<p>Kaum auf dem Weg ins Geschehen, wurde ich schon von von ein paar weiteren netten Bekannten &#252;berrascht begr&#252;&#223;t. Danach erforschte mein Blick zum ersten Mal die Pr&#228;senz dieser Lokalit&#228;t. Gerade vor mir eine Tanzfl&#228;che, weiter davor auf einer Anh&#246;he ein Pult mit dem DJ, rechte Seite entlang der Tanzfl&#228;che eine Bar, linke Seite und in einer Herumf&#252;hrung einer Begrenzung zum Eingang hin eine niedrige Plattform mit B&#228;nken. Beidseitig neben dem DJ-Pult standen je drei &#252;bereinandergestellte Bildschirme, die Silhouetten mit wechselfarbigen Hintergrund von sich l&#252;stern r&#228;kelnden, scheint&#8217;s kaum bekleideten, jungen Frauen zeigten, ohne dabei die Visualisierung an die Stimmung der Musik anzupassen. &#220;ber mir verstreut an der Decke des Raumes Disco-Kugeln, an den Seitenl&#228;ngen feste Lichterinstallationen.<br />
Sollte mir dieses Ambiente dank filmischer Bildung nicht neu sein (bis auf die Damen), war es noch mal etwas v&#246;llig anderes, tats&#228;chlich selbst darin zu stehen. Zaghaft infusionierente ich mich entlang der rechten Seite ins Geschehen. OK&#8230; Also, die tanzten hier, anscheinend in Stilfreiheit, jeder f&#252;r sich. Mein Blick klebte auf den DJ, wie auf einen Gruppen-Yoga-Trainer. Rhahr&#8230; Ich riss mich los und versuchte mich zur Musik zu bewegen. Die ersten zehn Minuten starrte ich immer gebannt auf den DJ, das muss sehr au&#223;ergew&#246;hnlich ausgesehen haben, wie sich da einer irgendwie anstellt zu tanzen und unentwegt gebannt seinen Blick und Kopf auf den Musik-Mischer richtet&#8230; Diese Unsinnigkeit begriff ich zwar recht schnell, aber brauchte doch &#252;ber zehn Minuten, mich von der Gestalt dort oben zu verabschieden und zu probieren, Menschen ins Gesicht zu sehen.<br />
Das klappte erst mal auch nicht so recht, ich war so befangen fasziniert von der grellen Lichterinstallation. Einfarbige helle Scheinwerfer an der Decke, eine sture Abfolge hintereinander durchgehend und dann die Intermezzos mit Farbenspielen von irgendwoher; ich versuchte eine Logik darin zu erkennen, aber fand keine.</p>
<p>Nach einer Verschnaufpause am Rand und einem zweiten Start wagte ich mich noch einmal in das Get&#252;mmel und bekam die Anteilnahme nun bewusster hin. In den Bewegungen der anderen konnte ich keine Schw&#228;rme und Laufwege erkennen. Es schien, jeder entschied aufgrund eigener, mir unbekannten Motive, einen bestimmten Punkt aufzusuchen.<br />
Mir kam auch ein hilfreicher Gedanke, der mir &#252;ber die mir eigene Zur&#252;ckhaltung hier ein St&#252;ck weit hinweg half: Ich dachte mir, es ist Fasching, es macht nichts aus, wenn Du da jetzt mitmachst. Au&#223;erdem f&#228;llt es geradezu auf, sich nicht so leidenschaftlich wie die anderen zu verhalten.</p>
<p>Zur Musik: Gespielt wurden schlecht-gecoverte Versionen von St&#252;cken auf gef&#228;hrlich gro&#223;en Lautsprechern mit &#228;u&#223;erst schlechten Tonh&#246;hen.<br />
Wenn der Mann schon nicht selber singt, k&#246;nnte er dann nicht wenigstens die Originale spielen? Sind die Lizenzkostendifferenzen da so ausschlaggebend?<br />
Ansonsten liefen, ja, ich kenne mich da nicht aus, ich denke Techno- und House-Titel. Nichts besonderes, keines davon markant melodisch, alles nebliges Gesabbel, um den Tieft&#246;ner ins Schwingen zu bringen.</p>
<p>Auf der Tanzfl&#228;che lagen Flaschen. Ist denn das erlaubt, Getr&#228;nke da mit rauf zu nehmen? Jedenfalls sammelte ich ein paar auf und brachte sie zur Theke; ich f&#252;hlte mich daf&#252;r verantwortlich, dass niemand zu Schaden kommt, gerade wenn ich so etwas mitbekomme. Je sp&#228;ter es wurde, umso enger und dichter ward die Gesellschaft auf der Fl&#228;che. Gerempelt und weggedr&#252;ckt zu werden, wurde legitim, auch wenn es meinem Gef&#252;hl nach jeder versuchte, bei anderen zu vermeiden. Ach &#252;brigens, das Alter hab ich noch ganz vergessen: Die Palette fing bei 16-J&#228;hrigen an (wenngleich ich mich wunderte, wie viele Menschen schon 16 sein m&#246;gen und nicht danach aussehen – bislang dachte ich immer, nur ich s&#228;he nicht altersgem&#228;&#223; aus&#8230;), erreichte ihre Dichte bei 17- und 18-J&#228;hrigen und ging entfernt in weit geringerem Ausma&#223;e hoch bis noch vielleicht 22.<br />
Im Suchen in der Menge konnte ich nur &#228;u&#223;erst wenige Brillen ausmachen. Ein Zeichen&#8230;? <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Auf dem Ausklang der linken Seite bemerkte ich bald ein paar Jungen aus einer Parallelklasse und wurde hergewunken. Interessant zu sehen, wie die ›abgingen‹, wohl unter Alkoholeinfluss.</p>
<p>Muss ich noch erw&#228;hnen, dass ich keinen Alkohol trank? Ich trank sogar gar nichts von den dort feilgebotenen Getr&#228;nken; das Billigste fing bei 1,80€ an. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  So verwendete ich beherzt auf dem Klo-Waschbecken meine H&#228;nde als Trinkschale&#8230; (Meine Eltern erz&#228;hlten mir &#252;brigens, »zu ihrer Zeit« w&#228;re im Eintrittspreis einer Diskothek immer schon ein Getr&#228;nk inbegriffen gewesen&#8230;)</p>
<p>Mich kannten erstaunlich viele Leute und ich haderte immer mit meinem schlechten Namensged&#228;chtnis, das mich aber meistens dann doch im Stich lie&#223;. &#214;fters wurde ich in begeisterten Ton auf bestimmte M&#228;dchen meiner Klasse angesprochen&#8230; (»Hey, Du bist doch bei DER in der Klasse?&#8230;«)</p>
<p>Damit er&#246;ffne ich ein neues Thema. Ein Vorfall, der mich besch&#228;ftigt hat:<br />
Ein M&#228;dchen, das in einer Dreiergruppe mit Freundinnen dastand, sprach mich gegen die Musik k&#228;mpfend an: »Hi! Woher kommst Du?« »Hm, was sagt man da gew&#246;hnlich?«, fragte ich verdutzt und l&#228;chele verschreckt. »Aus welcher Stadt? Reutlingen oder so?« »Ja, Reutlingen.« »Cool.« &#8211; Sie drehte sich kurz um, und hat wahrscheinlich darauf gewartet, dass ich sie gleich wieder anspreche. Habe ich aber nicht.<br />
Jaaa, ich wei&#223;, was ich falsch gemacht habe und wie ich es h&#228;tte richtig tun k&#246;nnen. Aber ich wei&#223;, was mir in dem Moment durch den Kopf ging.<br />
Das h&#228;tte genauso gut ein Junge sein k&#246;nnen (wie es mir dann im Laufe des Abends noch ein paar mal &#228;hnlich passierte) &#8211; ich kann keinen Smalltalk f&#252;hren. In drei W&#246;rtern und ihrer ganz eigenen Aussprache liegen f&#252;r mich auch schon zig abstrakte M&#246;glichkeitswelten einer Deutung und ich versuche instinktive R&#252;ckschl&#252;sse auf den Gedankengang des Gegen&#252;bers zu ziehen. In solch einer Situation mit Fremden bin ich nicht selten partout &#252;berlastet; ich bekomme zu viel Input rein und er&#246;ffne zu viele Bearbeitungsschritte, bis ich dann eigentlich zur Beurteilung kommen sollte, aber mich mein Denken l&#228;hmt. Ich wei&#223; nicht mehr, wie viele Selbsterinnerungen und Geschichten mir in dieser einer Sekunde in das Bewusstsein kamen, die in sich dann auch teils wieder emotionale Reaktionen ausl&#246;sten.</p>
<p>Und &#252;berhaupt zu erst einmal war ich verdammt verschreckt, von einem M&#228;dchen angesprochen zu werden.<br />
Was ich nach au&#223;en von meinem Ich zeige, ist meinem Eindruck nach nur ein schwacher Abdruck meines wahren Selbst. Darum sehe ich andere, die sich f&#252;r diesen Maxi interessieren, den sie erleben, nie wirklich f&#252;r mich interessieren, sondern f&#252;r dieses unfertige, makelhafte, kommunikations- und gemeinschaftsunf&#228;hige Ich, und das bin nicht ich, das ist das, was ich gerade so von mir zeigen kann. Dass es mir so ergeht, ist eine Folge von dem, dass ich eben seit Jahren nur daheim sitze, auf hohem Niveau mit hellen K&#246;pfen chatte und meine eigentliche Entwicklung in dem Bereich dort stattfand &#8211; gerade umgekehrt zu der des ›Normalen‹. (Das wird nat&#252;rlich von niemandem so anerkannt&#8230;) Da gewinnt die Beschreibung ›Kopfmensch‹ eine ganz neue Gr&#246;&#223;e.<br />
Ganz sachte erhebt sich in mir langsam die Idee, dass ich vielleicht doch nicht so schlecht nach au&#223;en bin wie ich denke&#8230; Jedoch werde ich Ann&#228;herungsversuche von Jungen wie auch von M&#228;dchen wohl erst in mir auf der entscheidenden Ebene f&#252;r relevant und ›echt‹ halten k&#246;nnen, wenn mir mein Selbstwertgef&#252;hl f&#252;r mein &#228;u&#223;eres Ich andere Dinge reflektiert.</p>
<p>Beim Tanzen spielte mich mancher einer M&#228;dchengruppe zu oder ich bekam Avancen &#8211; hui&#8230; *fr&#246;stel* &#8211; Intuitiv, und das ist traurig, das Wort in dem Kontext verwenden zu m&#252;ssen, wand ich mich ab oder wich aus. Der Grund&#8230; Ich glaube, ich will fair sein, fair und ehrlich. Wegen meiner speziellen Sicht auf mein inneres und &#228;u&#223;eres Ich m&#246;chte ich niemanden mit dem ›falschen‹ besch&#228;ftigen oder konfrontieren. Und ein Bisschen bin ich auch entsetzt &#252;ber das Gegen&#252;ber, dass es sich f&#252;r so einen interessiert – und gebe ihm damit einen Stempel »Irrer«. Oh ja, das ist nicht gut&#8230; Es erstaunt mich zwar, dass diese Erkenntnis bei so etwas wie einer Disco kommt (das hatte wahrscheinlich irgendeinen Grund in der neuen Situation und anderen angeregten Hirnarealen), aber hier ist es mir nur bewusst geworden; die wahren Erlebnisse, die dieses Ph&#228;nomen bei mir aufzeigen, erlebte ich schon lange Zeit im Alltag.</p>
<p>Wenn ich in anscheinender Irrationalit&#228;t (die in ihrer Absurdheit Sinn er&#246;ffnet) Witze und Bemerkungen mache, werde ich in meinem Umgang in der Schule meistens nicht verstanden und f&#252;r einen Au&#223;enseiter erkl&#228;rt (dabei sind meine Bemerkungen doch oft eigentlich so clever&#8230;).<br />
Hier drehte sich das um: Waren bisher die anderen die rein Rationalen und f&#252;r mich Verst&#228;ndnislosen, lie&#223;en diese nun jede tiefere Logik fallen und verhielten sich so irrational, wie ich selten Jugendliche erlebe.<br />
Doch es war kein Chaos, keine Anarchie der Bestrebungen; diese ihre neue Art hatte einen ganz eigenen Taktgeber, etwas, was ich nicht verstehe. In sich Freude und Lust am gegenw&#228;rtigen <em>Sein</em>, in dem Moment lebend, anscheinend verbindend in der Menge und dann doch egoistisch.</p>
<p>Diesen Bewusstseinszustand kenne ich von mir nicht, ich kann ihn so nicht erleben. Ich bin st&#228;ndig am allumfassenden Analysieren, Abw&#228;gen, Beurteilen, Mustererkennen und prognostizieren. Und nat&#252;rlich m&#246;chte ich alles wahrnehmen und mitbekommen, was sich in meiner Umgebung abspielt. Die Konsequenzen daraus w&#252;rden manche eine Konzentrationsst&#246;rung nennen, aber das ist es nicht, es ist der Wille nach Wissen, nach Macht, nach einer Waffe gegen andere, in dem ich besser und weiter bin als sie; ich bin mir dessen bewusst, dass sie nur in meinem Kopf sein kann.<br />
Ist diese meine Hochanalyse-Praxis doch auf die Menge einer Schulklasse eingespielt, bekomme ich bei so viel Input wie auf einer Disco damit den <a href="http://www.festland-verlag.com/zb/2/2.10.htm">totalen Overhead</a>. Es stresste mich ungeheuer, diese vielen Informationen wahrzunehmen, zu verarbeiten, zu bewerten und abzulegen, diese vielen feinen Informationen, von denen ich sicher bin, dass andere sie nicht wahrnehmen. Das ist eine verflixte Begabung, mehr Details wahrzunehmen, aber sie dann auch verarbeiten zu m&#252;ssen. Und andere k&#246;nnen ihre Mitmenschen ganz ausblenden und nur f&#252;r sich leben, das kann ich nicht. Ich habe nicht Furcht vor Blo&#223;stellung, ich habe eine zu starke ›Menschenliebe‹, das Bed&#252;rfnis, Hilfe zu geben, wo es nur in meinen M&#246;glichkeiten liegt. Und so selbstverst&#228;ndlich das f&#252;r mich ist, so stark vermisse ich es ungl&#228;ubig &#252;berrascht an anderen.</p>
<p>Nun, das forderte also f&#252;r mich eine sehr hohe Konzentration. Dazu kam meine Unerfahrenheit beim Tanzen, so dass ich mich umschaute und eine Geste nach der anderen versuchte zu lernen. In der Hauptzeit dann war das immer noch eine hohe Konzentrationsaufgabe: Ich konnte das alles nicht intuitiv, wie offenbar die Menge hier, ich war im Kopf hellwach und wirklich angespannt im absoluten Stress, wie ich mich hier positioniere, m&#246;glichst ohne l&#228;cherlich zu wirken und zu stark aufzufallen.<br />
H&#228;tte ich mittendrin die Wahl bekommen, eine Franz&#246;sisch-Arbeit zu schreiben, oder in dieser ›Matrix‹ weiterzumachen, h&#228;tte ich gerne die Arbeit gew&#228;hlt, ehrlich (wenn es aber auch nur ein wirklicher Matrix-Wechsel gewesen w&#228;re, sprich, die Welt dort ohne mich nicht mehr weitergelaufen w&#228;re, denn das hielt mich auch dort und lie&#223; mich nicht nach Hause wandern, neben meinem Ehrgeiz f&#252;r meine Selbsterfahrung).</p>
<p>Gespr&#228;che mit intellektuellem Charakter waren bei dem ›L&#228;rm‹ unm&#246;glich. Das geh&#246;rt aber wahrscheinlich zum Konzept einer Disco; sich nicht mehr durch blo&#223;e Kopf- und sprachliche Ausdrucksst&#228;rke etablieren zu k&#246;nnen und somit alle in begrenztem Ma&#223;e gleichzumachen.</p>
<p>Kurze Zeit bevor der DJ die anwesenden Unter-18-j&#228;hrigen aufrief, sich langsam auf die Heimreise zu machen, erschienen noch ein paar weitere Klassenkameradinnen von mir, die mich auch &#252;berrascht begr&#252;&#223;ten. Ich nehme an, die lie&#223;en sich einen ›<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Muttizettel">Muttizettel</a>‹ ausf&#252;llen, um l&#228;nger bleiben zu d&#252;rfen. Ich verabschiedete mich von ein paar Bekannten, die ich noch sah.<br />
An der Garderobe stand ich erst &#252;ber 10 min falsch an (war aber damit nicht alleine!) und wurde, als ich einen Warteplatz am Tresen einforderte, der mir nach dieser Zeit schon lange zustand, von einem betrunkenen Proleten, der gerade erst in die Schlange kam und auch etwa mein Alter hatte (wenn dabei auch immens bespeckter gebaut) mit beiden H&#228;nden nach hinten geworfen. Br&#252;ll, Quak, Plutsch&#8230; »Gaaanz ruhig.«, ich beschwichtigte mit einer Handgeste. »Gaaanz ruhig. Ich tu dir nichts, ich will keinen Streit. Ich war trotzdem vor dir, und das wei&#223;t Du.« »Jetzt bin ich aber vorne!!« &#8211; Ich dachte mir nur, das ist Karma, ich brauch ihm nichts zur&#252;ckzuzahlen, das kommt auf ihn ohne mein Zutun zur&#252;ck. Und genau da wurden unsere Traube auf die eigentliche Schlange von einem dieser W&#228;chter aufmerksam gemacht.</p>
<p>Raus ging es wieder durch den Eingang, wie einfallslos. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Den gleichen Abenteuerattraktionen-Gang zur&#252;ck, hinaus in den Regen, der mittlerweile st&#228;rker geworden war. Ich lief den Weg zu Fu&#223; nach Hause, bald rannte ich, und nahm die Brille ab, denn ohne sie sah ich mittlerweile besser als mit ihr. Ich kam, am Oberk&#246;rper gl&#252;cklicherweise wenig ben&#228;sst, um kurz vor ein Uhr Nachts daheim an.</p>
<p><em>Mein Fazit:</em><br />
Gerade diese Erkenntnis, dass mein &#228;u&#223;eres Selbstbewusstsein tief im Keller ist, hat den Besuch gelohnt. Das Bewusstsein darum habe ich aus dem Sinn verloren, ich hatte das schon mal. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt hin zu einer Konsolidierung und schlie&#223;lich einem heilenden L&#246;sungsprozess.</p>
<p>Die zwei Stunden, die ich dort war, konnte ich mich wahrlich nicht am&#252;sieren. Zu intensiv die Eindr&#252;cke, zu gro&#223; der Stress, zu viel Kopfarbeit. Zu viele Dinge, die ich nicht kenne und nicht kann. Ich f&#252;hlte mich in jedem Moment als Fremdk&#246;rper. Einer, der die Regeln nicht kennt, der nicht wei&#223; wie gespielt wird, und der nicht den Bewusstseinszustand dieser Mengengruppe teilt.</p>
<p>Ich m&#246;chte noch anmerken, dass die meisten meiner hier beschriebenen Gedanken mir nicht erst bei der Arbeit an diesem Artikel kamen, sondern unmittelbar w&#228;hrend meinem Aufenthalt in der Disco. Die haben mich nat&#252;rlich dann auch noch mal bek&#252;mmert und resigniert.<br />
Kann mir bitte irgendjemand best&#228;tigen, dass das nicht normal ist? Danke.</p>
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		<title>Gesch&#252;tzt: Mein 2008 &#8211; gek&#252;rzte Fassung</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2009/01/01/mein-2008-gekurzte-fassung/</link>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 22:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
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		<title>Gesch&#252;tzt: Mein 2008</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/12/31/mein-2008/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 19:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Mac OS X(86) und Apple]]></category>
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		<category><![CDATA[Tagesblog]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein gesch&#252;tzter Artikel ist.]]></description>
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		<title>17,0</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/09/21/170/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Sep 2008 11:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geek-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Und keiner soll was sagen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Und keiner soll was sagen.</p>
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		<title>Ausflug mit dem iPod in die Psychologie</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/09/18/ausflug-mit-dem-ipod-in-die-psychologie/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 20:14:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Geek-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute f&#252;hrte uns der allj&#228;hrliche Klassenausflug zu Beginn des neuen Schuljahres nach M&#252;nchen in die Bavaria Filmstudios und anschlie&#223;end in das Stadtzentrum zu einem einst&#252;ndigen verkr&#252;ppeltem Schaut-euch-an-was-euch-gef&#228;llt, das zu einem Sucht-euch-so-schnell-wie-m&#246;glich-so-viel-wie-m&#246;glich-Nahrung,-denn-wir-werden-wieder-vier-Stunden-zur&#252;ckfahren wurde.
Auf der R&#252;ckfahrt ist mir etwas sehr Spannendes passiert: Ich sa&#223; mit meinem iPod nano 3G auf meinem Sitzplatz und h&#246;rte meine Podcasts durch. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute f&#252;hrte uns der allj&#228;hrliche Klassenausflug zu Beginn des neuen Schuljahres nach M&#252;nchen in die Bavaria Filmstudios und anschlie&#223;end in das Stadtzentrum zu einem einst&#252;ndigen verkr&#252;ppeltem Schaut-euch-an-was-euch-gef&#228;llt, das zu einem Sucht-euch-so-schnell-wie-m&#246;glich-so-viel-wie-m&#246;glich-Nahrung,-denn-wir-werden-wieder-vier-Stunden-zur&#252;ckfahren wurde.<br />
Auf der R&#252;ckfahrt ist mir etwas sehr Spannendes passiert: Ich sa&#223; mit meinem iPod nano 3G auf meinem Sitzplatz und h&#246;rte meine Podcasts durch. Die Situation war ausgesprochen langweilig; daheim laufen die meisten Podcasts parallel zu anderen Dingen, die ich erledige, jetzt war ich also &#8220;unterfordert&#8221; (ja, <a href="http://www.frumble.de/blog/2008/08/11/die-gewohnliche-charakteristik-von-geeks/">ich kann Multitasking im Kopf</a>). Wie so oft suchte ich also in den Einstellungen und den Extras nach einer Besch&#228;ftigung; die Spiele fesseln mich nicht, also blieb nicht viel mehr &#252;brig als die Einstellungen der &#8220;Anzeigesperre&#8221;. &#8211; An diesem Punkt verlie&#223; mich mein Oberbewusstsein.<br />
Ein paar Sekunden sp&#228;ter schockte ich auf: Neben einem Schlosssymbol wurde eine Codeeingabe von mir verlangt. Fuck! W&#228;hrend die schon laufende Folge der Esel- und Teddy-Show lief, versuchte ich eine ganze gute Viertelstunde, durch Logik auf den Pin zu kommen. Ich probierte in den Nummernfeldern mehrere recht clevere Ideen aus, keine f&#252;hrte zum Erfolg. Ich war endg&#252;ltig resigniert und gab f&#252;r mich auf. &#8211; Mein Unterbewusstsein bevollm&#228;chtigte sich wieder mir &#8211; und Sekunden sp&#228;ter war der iPod &#252;ber den Code &#8220;0002&#8243; wieder entsperrt. Wow. Wie konnte das sein?<br />
Meine These: Ich schuf mir selber ein Problem zum Arbeiten, eine Herausforderung, die ich mit einem Erfolg brauche, um l&#228;ngerfristig mein Selbstbewusstsein und den Spa&#223; an der Arbeit zu behalten, das kommt sicher vom Computer. Als ich oberbewusst aufgab, l&#246;ste mein Unterbewusstsein die Aufgabe auf. Ich hatte sie nicht gel&#246;st. Nicht mein unterfordertes Oberbewusstsein.</p>
<p>Ich komme darauf, weil es praktisch unm&#246;glich ist, bewusst einen Pin einzurichten und ihn auch noch einmal korrekt zu best&#228;tigen.<br />
Das ist ein hochinteressanter psychologischer Akt, beinahe ein Paradoxon, zumindest eine L&#252;cke im &#8220;System&#8221; (weil ich extrem analytisch denke), durch die man ein St&#252;ckchen &#8220;Wahrheit&#8221; strahlen sehen kann. Kann man daraus ableiten, dass wir uns alle Probleme durch uns erst selber machen und sie genauso wieder selbst schlie&#223;en k&#246;nnen und sollen? Dass das was wir tun und wie wir sind, unmittelbare Auswirkungen auf unsere uns gegen&#252;ber aufkommenden Konfrontationen hat, dass wir uns unsere &#8220;Gegner&#8221; selber bestimmen, oder dass sie uns folgerichtig zugeteilt werden, damit wir wieder &#8220;perfekt&#8221; werden k&#246;nnen?</p>
<p>Stolz schrie ich den Erfolg im Omnibus einem Freund zu und f&#252;hlte mich erst einmal toll &#8211; bis mein Analytismus griff und ich verstand: Ich wollte mich wieder besser f&#252;hlen und erreichte das durch eine anstrengende und doch aussichtslose Aufgabe, die ich mir, wie ich sie mir selber gestellt hatte, wieder selber beantwortete und ich durch die lange hartn&#228;ckige Knobelei und dem letztendlichen Doch-Eureka ein s&#252;&#223;es Sieges- und Erfolgsgef&#252;hl versp&#252;rte. Ein tiefenintelligenter Psychotrick, den wahrscheinlich so nicht viele Leute erkennen w&#252;rden. Mann, bin ich krank.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Die gew&#246;hnliche Charakteristik von Geeks</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/08/11/die-gewohnliche-charakteristik-von-geeks/</link>
		<comments>http://www.frumble.de/blog/2008/08/11/die-gewohnliche-charakteristik-von-geeks/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Aug 2008 22:25:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geek-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>

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		<description><![CDATA[• Sie k&#246;nnen alles, aber nichts wirklich gut
• Haben ein Talent daf&#252;r, Leute zu aquirieren, die Dinge k&#246;nnen, die sie selbst nicht k&#246;nnen und diese Leute dann f&#252;r sich &#8211; m&#246;glichst unter Vollkontrolle &#8211; arbeiten zu lassen
• Soziale Schw&#228;chen, weil ihnen die &#220;bung und Erfahrung fehlt, nicht weil sie so sein wollen
• Hohe Intelligenz
• Sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>• Sie k&#246;nnen alles, aber nichts wirklich gut<br />
• Haben ein Talent daf&#252;r, Leute zu aquirieren, die Dinge k&#246;nnen, die sie selbst nicht k&#246;nnen und diese Leute dann f&#252;r sich &#8211; m&#246;glichst unter Vollkontrolle &#8211; arbeiten zu lassen<br />
• Soziale Schw&#228;chen, weil ihnen die &#220;bung und Erfahrung fehlt, nicht weil sie so sein wollen<br />
• Hohe Intelligenz<br />
• Sind Vision&#228;re<br />
• Sind Sci-Fi-Fans und &#8220;leben&#8221; ihre Serien<br />
• Leben im Internet<br />
• Haben ein sehr visuelles Denken und oft ein filmisches Ged&#228;chtnis f&#252;r abstrakte und besondere Dinge<br />
• Sind die Benutzerschicht, die Anwendungen von allen am besten ausreizt und am meisten Funktionen beherrscht (das erste was sie in einer neuen Anwendung tun, ist deren Einstellungen durchsehen)<br />
• Kennen keine Zu-Bett-geh-Zeit<br />
• Zeit ist relativ! Und es ist ihnen fast v&#246;llig egal, wie lange sie an einem Problem sitzen<br />
• K&#246;nnen sich stundenlang ohne Pause konzentrieren<br />
• Sind absolut nachrichtengeil<br />
• Verkraften es mental, stundenlang Nachrichten und Blogs zu lesen<br />
• Sind &#228;u&#223;erst lernbereit<br />
• Sind perfekte Problemverwalter und -L&#246;ser (wenn auch mangels codenahem Wissens meistens nur -Umschiffer)<br />
• Sehen Mainstream-Bewegungen immer etwas kritisch und versuchen, m&#246;glichst durch intelligente Neuans&#228;tze herauszustechen<br />
• Haben ein Nahrungsdefizit, weil sie nicht daran denken, etwas zu essen, oder zu faul sind, sich etwas zu machen<br />
• &#8220;Arbeiten&#8221; am liebsten alleine und machen in Arbeitsgruppen so viel wie m&#246;glich selbst, denn sie halten sich f&#252;r uners&#228;tzlich und ihren Weg und ihre Methode f&#252;r die einzig richtige (was sie oft ja auch ist <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )<br />
• Mit ihrer Feinmotorik in den H&#228;nden k&#246;nnten sie auch gut als Uhrmacher Miniatur-Uhrwerke zusammenbauen<br />
• Sie sind so &#8220;dynamisch&#8221;, dass sie alle zwei Stunden ihr Hintergrundbild passend zu ihrer Stimmung umstellen<br />
• Sie f&#252;hren To-Do-Listen mit Zeug, das sie nie tun werden, finden es aber beruhigend, es zumindest mal aufgeschrieben zu haben und nennen das dann GTD (Getting Things Done)<br />
• Ihre GTD-Liste w&#228;chst exhorbitant proportional zu dem, was sie davon erledigt haben<br />
• Sind mitunter grauenvolle Perfektionisten<br />
• Wenn sie mal raus kommen, freuen sie sich an jedem kleinen Pfl&#228;nzchen und finden es gro&#223;artig<br />
• Werden drau&#223;en immer wieder mit dem Kopf darauf gesto&#223;en, dass das, so wie sie denken, zu revolution&#228;r und zu vollkommen, hochdimensional und idealistisch ist f&#252;r unsere jetzige Welt; ihre Gesetze lassen sich nicht darauf anwenden und das deprimiert sie<br />
• K&#246;nnen auch unter gro&#223;er M&#252;digkeit beachtliche Leistungen vollbringen<br />
• Multitasken im Kopf perfekt<br />
• Haben die F&#228;higkeit, sich Sachverhalte innerhalb k&#252;rzester Zeit autodidaktisch beizubringen<br />
• Besch&#228;ftigen sich zwanghaft st&#228;ndig mit Neuem<br />
• Sind verdammt aufmerksam (was ihren rein theoretisch einen Vorteil bei den Frauen einbringen m&#252;sste)</p>
<p>Das Witzige ist: Das bringt ihnen in der Schule alles gar nichts! Nicht mal das, was sich so anh&#246;rt, als w&#228;re es vorteilhaft, weil es durch ihre sozialen Dispositionen radikal in seiner Auslebung behindert wird.</p>
<p>Wer diese Charakteristik nicht abbildet, ist kein Geek, wer sie abbildet, hat gute Chancen, ein Klon von mir zu sein. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber ich habe wirklich versucht, es so allgemein wie m&#246;glich zu halten und es mit Freunden abgeglichen.</p>
<p><img style="vertical-align: middle" src="http://webtools.yigg.de/images/yiggit.png" alt="" /> <a href="http://www.yigg.de/it-und-technik/die-gewoehnliche-charakteristik-von-geeks">yigg it!</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ich sollte mir meine Tag/Nacht-Zeit diesmal besser einteilen</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/07/25/ich-sollte-mir-meine-tagnacht-zeit-diesmal-besser-einteilen/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Jul 2008 20:54:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geek-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesblog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.frumble.de/blog/?p=399</guid>
		<description><![CDATA[Wieder einmal sind Ferien und wieder stehe ich vor einer kniffligen Aufgabe: Wie soll ich mir die Tag/Nacht-Zeit einteilen?
Fakt ist, dass ich nachts in vielem geistig fitter als tags&#252;ber und mehr philosophisch bin und besser schreiben kann, also vermutlich einfach lockerer. An sich ideal, aber &#8220;lernen&#8221; kann ich besser am Tag, also Nachrichten lesen, neues [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wieder einmal sind Ferien und wieder stehe ich vor einer kniffligen Aufgabe: Wie soll ich mir die Tag/Nacht-Zeit einteilen?<br />
Fakt ist, dass ich nachts in vielem geistig fitter als tags&#252;ber und mehr philosophisch bin und <a href="http://www.frumble.de/blog/2008/01/28/ich-liebe-die-nacht/">besser schreiben</a> kann, also vermutlich einfach lockerer. An sich ideal, aber &#8220;lernen&#8221; kann ich besser am Tag, also Nachrichten lesen, neues Zeug ausprobieren etc; da bin ich akademischer drauf. Wenn ich jetzt clever w&#228;re, w&#252;rde ich es mir so einteilen, dass ich genug Zeit f&#252;r beides hab, aber ich bin&#8217;s ja nicht und lasse mich zu gern von meinem Belieben treiben und das hei&#223;t wie so immer: Lange aufbleiben, <a href="http://www.frumble.de/blog/2008/03/25/mein-nachtleben-in-den-ferien/">mit kranken Leuten chatten</a> [nicht mit dem unter dem Link], kranke Blogs lesen.<br />
Daraus resultierendes Zweifach-Problem: Ich habe, weil ich sp&#228;ter aufstehe, weniger Zeit f&#252;r die &#8220;ernsten Dinge&#8221; und werde dabei zum Vollblut-Nachtmensch, der schlie&#223;lich gar nichts mehr bei Tage vor hat, sich keine Ziele setzt und noch seltener als sonst schon raus kommt.</p>
<p>Irgendwie muss und will ich die Choose diese Sommerferien anders auf die Reihe bekommen, das muss doch machbar sein. Und, &#228;hem&#8230; F&#228;llt mir gerade auf &#8211; ich k&#246;nnte eigentlich auch mal was anderes machen, als vor&#8217;m PC zu sitzen. Tja, alles langweilig. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Die Welt da drau&#223;en ist schei&#223;e, aber hat ne geile Grafik&#8230;<br />
Nach jeden Ferien seh ich die anderen aus der Klasse erholt wieder zur&#252;ck, ich bin meistens dann total fertig von dem, was ich mental getan hab. Die anderen entspannen in den Ferien, ich lebe geistig auf&#8230; Hat Vor- und Nachteile. Ein ganz wuchtiger Nachteil ist, dass ich dann zu Schuljahresbeginn nicht so powern kann, wie die anderen, die sich &#252;ber die Ferien ihren Kopf geleert haben und was wei&#223; ich nicht alles f&#252;r Abwechslung hatten, die sie zwar geistig nicht forderte, die sie dann aber ganz leistungsbringgeil macht, wenn sich in der Schule wieder was regt, weil sie ja so lange aus eigener Entscheidung &#8220;unterfordert&#8221; waren.<br />
Ja, dem Punkt mit dem Entspannen darf ich wohl auch keine zu unwichtige Position in meinem selbstgesteckten Projekt &#8220;Transfer&#8221; einr&#228;umen, an dem ich in der Ausarbeitung bin; &#8211; wie &#252;bertrage ich mein Interesse, meine Arbeitsbereitschaft und meinen Ehrgeiz vom Computer auf die Schule? Ein spannendes und f&#252;r mich sehr wichtiges Thema, denn an der Intelligenz scheitert&#8217;s sicher nicht. Wenn mir das gelingen sollte, werden sich ein paar nervige Leute vorsehen m&#252;ssen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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