Die am Dienstag vorgestellten MacBooks sind ja erst mal sehr, sehr lecker anzusehen. Aus einem Guss hergestellter Rumpf, Oberteil mit Bildschirm komplett überzogen mit Glas, auch an den Seiten, Multitouch-Trackpad, schnelle Graka, dünner als die letzen und natürlich ein neues edleres Design machen schon einiges her. Ich will hier nicht auch noch die Details aufzählen, das können andere besser als ich (und haben es eh schon getan), ich will auf was anderes nur kurz hinweisen:
Die neuen MacBooks haben keinen FireWire-Port mehr. Das hat nur noch das um 600€ teurere MacBook Pro. Apple waren die ersten, die den BUS Mitte der 90er in Endanwenderprodukten verbauten und bald wurde er zum Standard für Kameras, externe Festplatten und sogar der iPod >4G konnte nur FireWire. USB kam etwas später um ‘98 in die Standard-PCs und wurde der de facto-Standard für Druckeranschlüsse, Webcams, Fotokameras, Scanner und so weiter. Was die Masse nicht weiß, ist dass USB nicht einfach eine Konkurrenztechnologie zu FireWire von Intel und Microsoft ist, USB ist FireWire technisch weit unterlegen. USB ist nur eine Gerät-zu-Wirt-Leitung, einzelne Geräte können sich ohne Tricks nicht untereinander unterhalten und der Wirt muss pro Sekunde zig hundertmal eine Anfrage an das Gerät schicken, ob es was Neues zu sagen hat, weil es selber nicht autark raussenden kann. Das hat seinen Vorteil im Chipherstellungspreis für die Geräte, aber sonst auch irgendwie gar keinen. FireWire-Geräte können untereinander Ad hoc-Netzwerke aufbauen, senden selbständig, haben eine stabilere Leitung, eine effektiv höhere Übertragunsleistung und sehen als Stecker schöner aus. Und es fällt im Computer der Rechenaufwand weg, den die CPU bei USB hat, die Geräte anzufragen und die Antworten auszuwerten. (Mehr zu USB vs. FireWire bei MacTV und Chaosradio Express.)
Jetzt lässt also Apple FireWire bei den “billigen” MacBooks für 1200€ und 1500€ komplett weg und zwingt alle, die auf FireWire gesetzt haben, das teurere MacBook Pro zu kaufen. Vielleicht, weil die Rechenleistung des MacBooks mittlerweile zu üppig ist, und um trotzdem noch die Pro-Nutzer für das teurere Gerät gewinnen zu können? Das erinnert mich gerade sehr an Microsofts Ankündigung seiner neuen Programmiersprache “M” im nächsten Visual Studio, wahrscheinlich auf der Sprache “D” aufbauend, die Modelle nur auf dem Microsoft SQL-Server ablegen kann. Das entspricht unter ferner liefen “embrace, extend and extinguish” (“annehmen, erweitern und auslöschen”) und schafft dabei sehr clever ein neues Zwangsmonopol (da Zwangsabhängigkeit). Die Strategenabteilung ist die am grandiosesten besetzte bei Microsoft, keine Frage.
Zurück zum MacBook: Seht ihr, was ein Monopolist für Macht hat? Apple ist einer, weil nur sie OS X auf ihren Rechnern verkaufen und es gibt viele Leute, die von OS X abhängig sind oder einfach nicht mehr anders arbeiten wollen. Die Macs im Speziellen hatten mit FireWire auch immer eine sogenannte “Target Disk Mode”-Funktionalität, über die sich die Festplatte des Rechners extern über FireWire auslesen lassen konnte, auch wenn der Mac beschädigt war. Dieses für Firmen wohl bislang recht herausstechende Alleinstellungsmerkmal der Macs gegenüber anderen Computern fällt damit beim günstigen MacBook weg. Auch ich empfehle allen Leuten, die eine FireWire-Schnittstelle in ihrem Computer haben, wann immer möglich FireWire-Geräte zu nutzen, etwa als externe Festplatte oder als Kamara-Überspielkabel. Gerade bei zeitkritischen Dingen wie Echtzeitvideo ist der Scheduler in FireWire USB um Äonen voraus (schafft also mehr ab und erzeugt weniger fehlerhafte Bits) – was bei externen Festplatten die Übertragungsqualität und -Geschwindigkeit erhöht. Für mich ist das keine ideologische Frage, sondern ganz klar Techniküberlegenheit.
Der Type im schwarzen Rollkragenpulli übrigens schon dazu: “Actually, all of the new HD camcorders of the past few years use USB 2.” und “The new HD camcorders start around $500.”. Oh yeah! Diesmal zieht sein reality distortion field aber nicht ganz. Bald ein halbes tausend entrüsteter, bis vor dieser Detailbekanntgabe potenzieller Käufer, lehnen sich gegen diese Entscheidung Apples schon im offiziellen Apple Support-Forum auf.
Warum mich das so als Nicht-Mac-Nutzer aufregt und bewegt? Ich sehe Apple als den Gründer von FireWire und den Quasi-Standard in der professionellen Medienproduktion. Wenn Apple FireWire nicht mehr verbaut (was ich mir durchaus auch in zukünftigen Pro-Modellen vorstellen kann), dann wird der Rest der Industrie garantiert nachziehen und das wäre so unglaublich schade, weil wir dann ein weiteres Mal bessere Technologie zugunsten von billigerer und schlechterer aufgeben und verlieren.
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Seit gut zwei Jahren sieht man immer häufiger Safari-Fotos auf Blogs und Nachrichtenseiten. Ich frage mich: Warum? Man kann dem Browser lassen, dass er recht ästhetisch daherkommt und – zumindest unter Mac OS X – eine mit Opera vergleichbare Geschwindigkeit an den Tag legt. – Aber was kann Safari, was die anderen nicht können? Als Einstieg ganz lustig zu lesen ist eine Golem-Diskussion dazu.
Ich will dahinter kommen und fahre einen Test auf meinem OSx86 10.5.4 mit Safari 3.1.1 und dem heutigen WebKit Nightly Build r35986. Ich habe volle 3D-Beschleunigung mit QE/QI, einen Athlon64 X2 5200+ EE, 2GB RAM und ein stabiles System. Safaris Konkurrenten sind Firefox 3.0.1 und Opera 9.52.
Starten tut er schon mal sehr schnell, genau wie der IE, der auch so tief ins System verzahnt ist. Als Standardstartseite wird http://www.apple.com/startpage/ geladen. Opera und Firefox haben als Standard speziell angepasste Yahoo!- und Google-Startseiten, Safari führt einen direkt in die Gehirnwäschezentrale Apples, naja, ok, ist ihr Recht.
Per Mittelklick auf Links werden diese in neuen Tabs geöffnet. Tabs kann ich in einer fließenden Animation neu anordnen und wenn ich sie aus dem Fenster ziehe, werden in ein neues Fenster verlegt, auch grafisch ganz nett gemacht, aber dann hört’s auch schon auf. Tabs lassen sich weder mit Mittelklick schließen, noch eine in die Adressleiste eingegebene URL mit z.B. Alt + Enter als neuer Tab laden. Wenn ich so viele aufmache, dass der horizontale Bildschirmplatz nicht mehr reicht, werden alle weiteren Tabs hinter einem Pfeilchen rechts und einer einfachen Wählliste versteckt.
Safaris Anzeige von RSS-Feeds ist sehr ansprechend, man kann über einen Schieberegler die Wortzahl der einzelnen Einträge regulieren und Bilder werden angezeigt, das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass kaum wer seinen Browser so als RSS-Reader nutzen will (es lässt sich ja nicht mal was als gelesen markieren). Safaris Seitendurchsuchefunktion über Apfel + F ist auch ein Hingucker: Die Treffer werden umrahmt, und wenn aktiv, attraktiv in gelben Kästchen mit einer Animation hervorgehoben, dabei lässt sich aber nicht zwischen Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. In der Symbolleiste klebt ein Knopf einer Schere, klickt man darauf, kann man einen Ausschnitt einer Webseite markieren und öffnet diesen dann als Dashboard-Widget. Schade, dass sich im Nachhinein der Ausschnitt nicht mehr verändern lässt und der IE 8 bekommt eine ganz ähnliche Funktion. Mit “Privates Surfen” eingeschaltet, speichert Safari beim Browsen keinen Verlauf, keine Cookies usw., das bekommt der IE 8 ebenfalls und ist dort noch mal besser gelöst. Wie Firefox, Opera und IE 7 bietet Safari eine Funktion, Cache, Verlauf, Cookies, gespeicherte Suchbegriffe usw. in einem Rutsch zu löschen. Eingabeformulare, z.B. die Kommentarfunktion auf Blogs, lassen sich wie ein Fenster größer ziehen, gar nicht unpraktisch. Bilder auf Webseiten werden durch Quartz gerendert, was Safari offenbar Farbmanagement beschert und zum Browser mit der natürlichsten Farbwiedergabe macht. Bewegt man sich auf Seiten in verzweigte Unterhierarchien, bringt einen der orangene “SnapBack”-Knopf in der Adressleiste wieder zurück auf die Ausgangsseite. Auch recht clever, aber kommt mir von der Grundidee her vor wie eine Funktion für Leute, die Tabs nicht benutzen können.
Ja, im Großen und Ganzen dürfte ich jetzt Safaris Features herausgearbeitet haben, jetzt komme ich zu dem, was mir an ihm fehlt: Safari hat zwar einen Pop-Up-Blocker, aber keinen Werbeblocker. OK, zugestanden, das hat kein Browser out-of-the-box, aber er ist beim Firefox mit AdBlock Plus und bei Opera mit einer hineinladbaren Sperrdatei sehr schnell nachrüstbar. Will man das in Safari, hilft Safari AdBlock, aber da Safari kein echtes Erweiterungssystem besitzt, kommt die Funktionserweiterung in einem ausgewachsenen Installer, der sogar Admin-Rechte erfordert daher (und bietet dann wie die Opera-Lösung auch nicht unbedingt das, was ich will, denn auf bestimmten Seiten möchte ich Werbung erlauben, um dem Webseitenbetreiber zu unterstützen). Und das ist Safaris größter Miss: Wie Opera und der IE kennt er keine ernsthafte Erweiterungsarchitektur, aber dann sollte ein Browser, wie Opera und der kommende IE 8 als gutes Beispiel voran gehen, wenigstens eine Fülle an Funktionen bieten.
Die einzige direkt im oberen Eingabefeld nutzbare Suchmaschine ist Google. Ihr seid mir ja mal cool, eine für alles! Geil! Ich brauch ja eigentlich gar keine Wikipedia, kein Leo, kein ebay, kein Windows Live und schon gar kein Yahoo! – und das Beste an dieser Implementierung ist auch, dass ich gar keine anderen Suchmaschinen hinzufügen kann! Klasse! (Die Windows-Version hat irgendwie auch noch Yahoo!, aber auf meinem OS X kann ich nur Google nutzen.)
Den in Firefox und Opera (aber in Opera nicht in der OS X-Version) aktivierbaren “sanften Bildlauf” sucht man in Safari vergebens; scrollt man auf Seiten, ruckelt es, das ist doch scheiße! Genauso gibt es keine Möglichkeit, den “automatischen Bildlauf” zu nutzen, durch Mittelklick irgendwohin dieses runde Teil mit den Pfeilchen aktivieren, das die Seite in die Richtung des Mauszeigers scrollt.
Ey, und wie kann ich einen versehentlich, oder zu schnell geschlossenen Tab bitte wiederherstellen? Gut, ich kann ihn aus dem Verlauf neuladen, aber das sollte einfacher laufen. Und ganz hart: Safari lässt sich ums Verrecken nicht der Nur-Ein-Fenster-Modus beibringen! Subber! Links mit target=”_blank” laden immer ein neues Fenster, yeah, meine Vision, so will ich arbeiten!
Jetzt kommen mal weitere wichtige Dinge, die mir in Safari fehlen:
- AdBlock Plus zum An- und Abschalten von Werbung auf Webseiten und Regelnsetzen
- GooglePreview – Vorschaubilder in Yahoo!- und Google-Suchergebnissen
- Greasemonkey – Laufzeitumgebung für noch mal tausende kleinere von Benutzern erstellte Webseiten-Änderungs-Scripte
- gTranslate – Fremdsprachigen Text per Kontextmenü automatisch übersetzen lassen (in Firefox nur ein Klick, Opera braucht dafür schon zwei Klicks)
- Read It Later – Spezielle Lesezeichenfunktion für Seiten, die man sich später mal anschauen will
- Speed Dial – Mit Opera 9 eingeführt, zeigt in jedem neuen Tab und neuem Fenster neun anklickbare Vorschaubilder von meinen Lieblingsseiten
- Tab Mix Plus – Unendliche feingranulare Tabbing-Einstellungen vornehmen
- Tab Preview – In Opera seit mindestens der 9er schon dabei, zeigt beim Überfahren von Tabs Vorschaubilder
- Ctrl-Tab – Ansprechende Tab-Wechselfunktion in 3D und Übersichtsmöglichkeit über alle offenen Tabs mit Vorschaubildern (die ohne Berechnung sofort da sind)
- Firefox’ hervorragende Suchmaschinenverwaltung und -Schlüsselworte (beispielsweise sucht “y Ubuntu” auf Yahoo! nach “Ubuntu”, muss man aber erst in der Suchmaschinenverwaltung einstellen)
Ich habe natürlich noch eine Reihe anderer Erweiterungen und Grundfunktionen der Browser in Benutzung, aber die oben waren mir jetzt die wichtigsten, ohne die ich nicht mehr auskommen wollte.
Andere Suchmaschinen lassen sich zumindest in Safari mit dem Inquisitor einbinden. David (davidak) dazu: “War das nicht ein Input Manager der seit Leopard nicht mehr geht oder Kernel Panics erzeugt?” – Bei mir funktioniert er zwar, aber Input Manager sind immer böse (so ne Art “Keylogger” auf anderer Ebene).
Alles das ist entweder in den Konkurrenz-Browsern schon dabei, oder lässt sich für Firefox als Erweiterung nachladen. Firefox ist übrigens nicht langsam. Er ist langsamer als Opera und Safari, aber mit der 3.0 hat sich schon viel geändert und in 3.1 bekommt er eine 20x schnellere JavaScript-Engine. Ein Grund für sein Hinterherhinken ist seine XUL-Oberfläche, die in Gecko, seiner Rendering-Engine, gerendert wird. Das bringt den Vorteil einer leichten Portierbarkeit und macht die tausenden Erweiterungen auch erst möglich, die sich mitunter ja sehr gut in die GUI einbinden. Außerdem krallen sich viele Firefox-Erweiterungen in Gecko rein, um Elemente auf Webseiten zu verändern oder zu erkennen. Aber die Sekundenbruchteile Geschwindigkeitsverlust sind es mir wert, wenn ich dafür einen bis ins kleinste Detail personalisierbaren und natürlich freien Webbrowser bekomme, der mich immens produktiver arbeiten lässt.
WebKit, Safaris Rendering-Engine, ist wirklich gut, ich halte sie für ein Vorzeigeobjekt an Standardkonformität und Innovation. KDE will so weit ich weiß in 4.1 oder 4.2 auch von KHTML auf WebKit wechseln, WebKit ist ja ein Fork von KHTML und auch auf Haiku wurde WebKit schon portiert. Gnome knobelt noch, ob sie in einer der kommenden Versionen des Linux-Desktops den eigenen Webbrowser Epiphany mit WebKit oder wie gehabt mit Gecko “ausliefern” sollen, die WebKit-Variante läuft experimentell aber schon. Derweil können interessierte Linux-Nutzer Midori ausprobieren, eine WebKit-Technikdemo, nutze ich öfters schon, um Webseiten mit WebKit zu testen (haha, der gleiche Name wie Windows 7+1) – oder Safari mit wine installieren, geht auch bestens, aber wer will das schon.
Doch, echt: Safari ist Müll. Ich kann nur mutmaßen, dass alle Leute, die den nutzen, entweder total verblendete Apple-Fanbois sind, die alles nutzen und haben wollen, was vom angebissenen Apfel kommt, oder die gleiche Schicht von Leuten, die auch den IE nutzt (weil er halt vorinstalliert ist, aus Unwissenheit), oder Leute, die absolut keinen Anspruch an einen Browser haben. So unproduktiv und in Zwänge gesteckt will doch keiner mit Horizont das Web nutzen!
Soweit ich das verstehe, hat Apple Safari nur auf Windows portiert, damit iPhone-Besitzer ihre Lesezeichen (?) synchronisieren können – hätte ja niemals auch eine Firefox-Erweiterung getan (OK, hier stimmt die Logik nicht, wahrscheinlich doch wegen was anderem, aber das liegt am Nächsten).
Der Konqueror auf KDE ist auch so ein Ding wie Safari, ein paar nette Features, weil er glaubt, den Browser neu erfinden zu müssen (und dabei alle Errungenschaften der Geschichte vergessen zu müssen), aber ansonsten für den täglichen Einsatz unbrauchbar, weil er eben auf Funktionalitäten verzichtet, die bei den anderen schon längst Standard geworden sind. Immer, wenn ich in KDE bin, nutze ich Opera, der gliedert sich schon in Gnome mit seinen Themen perfekt ein, in KDE mit seiner Qt-Oberfläche dann sogar exzellent. Aber Konqueror ist dann noch mal ein anderes Thema (auf das ich nach diesem Beitrag hier keine Lust mehr habe).
Kommen wir also zur Eingangsfrage zurück: Wieso sollte ich Safari nutzen; weil er einen Tick schneller ist? Mir fehlt da eindeutig Komfort.
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Gerade bei den Google Video Film-Tipps gefunden:
MP4-Direkt-Download (Video auf YouTube)
Wenn die das selber gemacht hat, alle Achtung.
Wahrscheinlich hat das Projekt eine ganze Weile gebraucht, denn am Anfang sieht man noch Tiger, ab der Mitte dann Leopard.
Nachtrag, ein paar Stunden später: Gerade fällt mir auf, was ich dem Beitrag für einen kranken, fast schon objektophilen Titel gegeben hab. :ugly: XXD
Da sind sie wieder, meine über zwei Monate gesammelten Computernachrichten, wieder “lieber” auf einen Schlag veröffentlicht, weil ich zu faul bin, zu jeder ein einzelnes Statement zu schreiben. Aber die Links müssen aus meinen Lesezeichen raus… Viel Spaß:
Apple
- Apple in Kalifornien wegen Monopolmissbrauchs verklagt, der Grund: Geschützte Musikdateien von Mitbewerbern würde Apple absichtlich nicht auf den iPods unterstützen. Aha. Das wären doch dann WMA-DRM-Dateien? Eher ist Apple vorzuwerfen, sein “Fairplay”-System nicht an andere Hersteller lizenzieren zu wollen, so, dass man sie ohne Weiteres nur mobil auf Apples iPods hören kann.
- Gleiche EU-Preise bei iTunes – Apple entgeht Wettbewerbsverfahren. Der Firma wurde ein Verfahren wegen den in der EU sich teils erheblich unterscheidenden Preisen im iTunes Store angedroht, Apple versicherte nun aber, selbst innerhalb der nächsten sechs Monate eine Einigung mit den Labels hinzubekommen.
- Aus der Not zum iPhone – Sehr interessanter Hintergrundartikel, was während der iPhone-Entwicklung Apple-intern vor sich ging.
- Wer braucht das MacBook Air – oder Träume, die in Luft aufgehen Netter ausführlicher Pro-Contra-Artikel zum neuen MacBook Air.
- Macintosh-Dateisystem laut Torvalds völlig veraltet – Wen wundert’s, HFS+ ist auch schon zehn Jahre alt und wird von Apple demnächst durch Suns modernes ZFS ersetzt werden.
- Torvalds pans Apple with ‘utter crap’ putdown – Und noch mal Linus, seit er seinen Mac mini hat, ist er wohl etwas verstimmt. Primäraussage: “Ein Betriebssystem sollte komplett unsichtbar sein. Für Apple und Microsoft stellt es eine Möglichkeit dar, die ganze Arbeitsumgebung zu kontrollieren und Leute dazu zu zwingen, ihre Software und Hardware regelmäßig upzugraden.”
- Linus Torvalds: Mac OS X and Windows can’t hold a candle to Linux – Der gleiche Kommentar wie oben von ihm, aber ein anderer Artikel, der ihn anders analysiert.
- Linux Guru Bashes Apple OS – Ein weiterer Artikel dazu.
- Macs Need Security Software, Too – Der offensichtlich geistig verwirrte Chefredakteur des amerikanischen PC Magazine basht die, seiner Meinung nach dooferen, Mac-Nutzer, auch sie würden Sicherheitssoftware brauchen, klicken sie doch unbesorgt auf jede Datei und geben offenherzig jedem Phisher ihre Bankdaten.
- Kryptografie-Guru: “Das iPhone ist kein Toaster” – Interessante Beleuchtung des Einsperren des Nutzers beim iPhone.
- Load OSX 10.5 Leopard on the eeePC – Ja, richtig gelesen! Ein gelangweilter Hacker hat OSx86 Leopard auf seinen EEE PC installiert!
- Die Geschichte von OSx86 – Sehr lesenswert und ein guter “Einstieg”.
Haiku
- Stephan Aßmus’ BeGeistert 018-Eindrücke – Ganz netter Artikel über das BeGeistert 018-Entwickertreffen (auf dem viele Haiku-Entwickler hackten).
- SCaLE-Interview mit BGA und Koki – Nettes Interview mit den zwei bekannten Haiku-Mitstreitern.
- First look: Haiku poetically resurrects BeOS – Wow! Der erste Haiku-Artikel auf Ars Technica!
- Zebuntu sagt: “Guten Tag!” – Das ehemalige YellowTAB-Team und Freunde basteln sich ein Ubuntu, das nach ZETA aussieht, sehr sinnvoll. Der offizielle Projektblog ist im Moment wieder offline, alternativ gibt es bei Leszek ein paar Informationen.
Linux
- Die Microsoft-Probleme – Gegner Linux – Urkomischer Archivfund auf PC-Welt.de aus dem Jahr 2000.
- gOS – Doch ein Google-OS? Jedenfalls erschreckend, wie die Google-Dienste in das System verzahnt sind. Offiziell heißt es “Green OS”…
- Linux Mint – Will ich mal “picken”, wie sie bei Bits und so sagen. Es ist ein erweitertes und angepasstes Ubuntu. Alleine schon die Projektseite ist ein Hingucker. Ich werde es aber niemandem empfehlen, so lange die Entwickler standardmäßig nur ein Gnome Panel, und das auch noch am unteren Rand, einrichten lassen… Im CHIP Linux-Blog gibt es einen kleinen Überblicksartikel dazu.
- Ubuntuusers-Wiki: Mark Shuttleworth – Sehr lesenswerter Lebenslauf des Ubuntu-Initiators und Glückspilzes Mark Shuttleworth.
- SUSE Linux Enterprise Desktop – Rock your desktop! – Nett gemachte Video-Meinungen von irgendwelchen IT-Bossen zu Linux am Desktop, erinnert an die lustigen Videos von Adobe, die es vor kurzem zu den neuen Adobe-Produkten gab.
- GNUstep – Eine Cocoa-Implemementation für Linux. Sehr interessant, und traurig, weil es nur so schleppend weiterentwickelt wird. Theoretisch ließen sich damit Mac OS X Aqua-Applikationen mit minimalem Aufwand auf Linux portieren.
- Incollector – Eine hübsche GTK+-Anwendung zum Sammeln von Notizen, Seriennummern, Gesprächen, Zitaten, Quellcode, Webadressen und Worten in einer genialen Benutzeroberfläche, wie man sie sonst nur von Mac OS-Programmen kennt. Gibt’s auch auf Getdeb und ist schon in meinem fertibunti integriert.
- Windows auf dem 100-Dollar-Laptop – OLPC und Microsoft planen Dual-Boot-System. Naja, nicht so richtig. Microsoft will eine Single-Boot-Lösung (natürlich).
- KDE 4 Release Event-Keynote (Video)
- Interview: “KDE 4.0 ist unsere Boeing 747″ – Aaron Seigo im Gespräch über die neue KDE-Generation – Nettes Interview mit Ausblick auf die kommenden KDE 4.x-Versionen und -Programme.
- KDE 4.0: Die nächste Desktop-Generation ist da – KDE 4 in Bildern.
- Ars Technica reviews KDE 4.0
- Deutchlandfunk: “Alles geschenkt” – Löblicher neuer Beitrag auf einem öffentlich rechtlichen Sender über OpenSource-Software.
- Richard Stallman tanzt – Peinlich, dass das ins Netz gelangt ist, aber ich kann mir den Link nicht verkneifen…
- Erste Linux-Distribution für russische Schulen vorgestellt – Staatliches Projekt macht Testreihen, bei erfolgreichem Ausgang werden alle russischen Schulrechner auf Linux umgestellt!
- Bundesagentur für Arbeit stellt 13.000 Arbeitsplätze (!!) auf Linux um! – Leider nur OpenSUSE…
- Diskussion auf Golem, wie anwendungsfixiert Bürosoftware gelehrt werden soll – Ganz zu unrecht auf die “Trollwiese” verschoben.
- Photoshop CS2 läuft nun unter Wine – Endlich, wenn jetzt noch CS3 läuft, gehen den meisten “Kreativen” die Argumente gegen Linux aus. Google hat übrigens fleißig an dieser Verwirklichung mitgeholfen.
- IBM möchte in Zusammenarbeit mit SAP, Canonica, Red Hat und Novell einen Angriff auf Microsofts Unternehmens-Zusammenarbeitsprogramme starten.
- OS/2 wird nicht Open Source – IBM empfiehlt Migration auf anderes Betriebssystem – Aaaaber: IBM gibt (vielleicht?) OS/2s geniales “System Object Model” frei!
- Interview mit Linus über den XO, die vielen Distributionen, Linux am Desktop und sein Linux-Handy.
- Firefox 3: rocking on Linux – Sehr interessanter Artikel über die kommenden Neuerungen von Firefox 3 in seiner Linux-Version.
- Compiz Fusion-Nachrichten für Februar 08 – Neue Effekte, yeah!
- “sudo rm -rf /” – Geiles Video darüber, was passiert, wenn man diesen Befehl ausführt. (Nicht zu Hause nachmachen
) - Top Linux Games: Darauf freuen wir uns 2008 – Nette Zusammenstellung kommender (freier) Spiele, gar nicht mal wenige.
- 10 Mistakes in Icon Design – Lesenswerter Grundlagenartikel zum Icon-Design.
- Tipp: Großes Eszett für Überschriften – Fand ich cool, sogar die PC-Welt empfiehlt für Windows-Anwender, die das neue Versal-ß schreiben möchten, die tolle Schriftart Linux Libertine! (Getdeb-Paket)
- Yalm – Ein neues freies deutschsprachiges Linux-Magazin, an dem fleißig geschrieben wird, mit wirklich originellen Artikeln!
Microsoft
- Whistler-Schutz? Nein danke! – Ich konnt’ nicht mehr aufhören, zu lachen. Anfang 2001 wollten 41% der Nutzer bei Windows ME oder 2000 bleiben, sollte Microsoft die umstrittenen Kopierschutzmechanismen (Zwangsaktivierung usw.) in das kommende Windows Codename Whistler integrieren. Der Name wurde wenig später in XP geändert…
- Gates verabschiedet sich in Las Vegas von der High-Tech-Bühne – Geh nur, mir egal.
- Abgesang: Letzte CES-Keynote von Bill Gates – Gesellschaft befindet sich am Anfang des zweiten “digitalen Jahrzehnts” – Soso…
- Bill Gates’ Abschiedsvideo ist nun online
- Microsoft baut Emacs-Klon – “edit” wird auch langsam alt…
- Exklusiv-Interview mit Bill Gates – Ideengeber, Unternehmer und Philanthrop – Die IDG-Leute (internationaler PC-Welt-Verlag) erhaschten den Armen und baten ihn um ein Interview.
- EU-Kommission startet neue Wettbewerbs-Verfahren gegen Microsoft – Richtig so, die ham ja Geld. Dabei geht’s diesmal um die Bundelung vom IE mit Windows und von Microsoft weiterhin verweigerten Schnittstelleninformationon für Drittsoftwareanbieter.
- Petition: Windows XP soll ewig leben! – Hätten’se gern, hähä. Tja, sollen die Flaschen halt alle auf Linux umsteigen, aber einem 7 Jahre altem Betriebssystem hinterherzutrauern, dessen aktuelle Version in Gestalt von Vista zu verschmähen und naiv zu glauben, sein Nachfolger Windows Codename 7 wird 2012 besser, grenzt an absolute Dummheit.
- Microsoft killt Vista – Gerüchte um baldigen Nachfolger – Inzwischen als falsche Einschätzung dementiert. Da waren ein paar Microsoft-Entwickler wohl zu euphorisch. Windows Codename 7 kommt weiterhin 2012.
- Erste Details zu Windows 7 M1 (Build 6.1.6519) im Internet – Einige Infos, ganz nett.
- Und hier: Premiere: Windows 7 – Die ersten Screenshots
- “Microsoft drängt gezielt andere Unternehmen aus dem Markt” – Nette Zusammenstellung von Fakten eines FSFE-Mitglieds.
- Versprechen eingehalten – Microsoft öffnet Quellcode für .Net Framework – Kann aber nur mit Visual Studio 08 und nur lesend, ohne Kopiermöglichkeit eingesehen werden.
- Windows-Alternative ReactOS 0.3.4 verfügbar – Von einer “Alternative” kann noch keine Rede sein, aber einen interessierten Blick ist die neue Version sicher wert. Neuerungen sind die SSE1+SSE2-Unterstützung und bessere Unterstützung von originalen Windows-Treibern.
- Microsoft-Gründer startet in Deutschland Schulwettbewerb – Unbedingt auch die Kommentare lesen und ergänzend die oben erwähnte Golem-Diskussion über programmfixierten Computerunterricht.^^
- Das Internet brachte die Mauer zu Fall – Merkels interessante Interpretation des Herbstes 1989 – Erst mal “*ROFL*”, aber hört sich, wenn man sich keine eigenen Gedanken darüber macht, ganz plausibel an.
- Die Geschichte mit Yahoo! ist mir zu mühsälig. Trotzdem ein Kleinod aus dieser Affäre: Steve Ballmer wird beim Kampf gegen Google nicht zuletzt von Emotionen und einem Minderwertigkeitskomplex getrieben.
- Und, OK, noch ein sehr guter Artikel: Kommentar zu Yahoo!: Google der “Weiße Ritter”?
- Windows Vista SP1 ist fertig – Download startet wegen Treiberproblemen erst Mitte März 2008 – Und das ist gut so. Liebe Vista-Nutzer: Wartet noch auf die allgemeine Veröffentlichung, die sonst möglich auftretbaren Probleme sind nicht ohne.
- Zuwachs: Microsoft und Google treten OpenID Foundation bei – Einerseits erfreulich, andererseits beängstigend…
- Deutschlandradio Kultur: Die Unsympathen. Viel Geld, aber wenig Freunde. Das Image des Softwaregiganten Microsoft. – Sehr hörenswert.
- Adobe macht Microsoft zunehmend Konkurrenz – Streitet Adobe, das gerade an einem Silverlight-im-Keim-Ersticker bastelt, aber natürlich ab.
- Urkomisch: “Entfernen von Linux und Installieren von Windows XP” in der Micorsoft Support-Datenbank.
Sonstiges
- Video “Planet unter Beobachtung” – Anlässlich unserer Vorratsdatenspeicherung.
- “Peach” – Der neue “Open Movie” der Blender Fundation, nach “Elephants Dream“; wird aber noch entwickelt.
- Größter Multi-Touchscreen auf der CES 2008 – Man beachte die Kommentare.
- Crystal-Monitor von Dell ist ein Eyecatcher – Aber sehr, sehr teuer. Aber das zeigt, wozu auch Dell, nun mit den 100 neuen Designern, fähig ist.
- Medienabgabe statt Jagd – GEZ-Abschaffung von FDP-Medienexpertem gefordert
- Optik-Branche: Brillenboom durch Computerarbeit
- Ende des Kabelsalats: Wireless USB kommt – Überblick über die neue Technik.
- Duke Nukems Rückkehr selbstgemacht – Damit wird das alte Originalspiel bisschen modernisiert.
- Dumm gelaufen: Gangster liefern Beweise per YouTube-Video – Nicht nur dumm gelaufen, sondern auch wirklich dumm.
- Piraten Hamburg: Wahlzulassung geschafft, 1.161 Unterschriften überreicht – Aber ich würde es mir bei diesem mit falschen Angstbotschaften überfüllten Werbevideo, wenn ich in Hambung lebte und volljährig wäre, sehr gut überlegen, ob ich diese Leute wählen würde.
- Handystrahlung verhindert erholsamen Schlaf; Tiefschlafphase verkürzt sich – Als großem Handygegner gibt mir das ein weiteres Argument an die Hand. *HARR*
- 23andme: Mit den Genen googlen – Da braut sich was sehr gefährliches an, guter Denkanstoßer dazu ist der Film Gattaca.
- HD-DVD – so hätte das Format (dank Microsoft) überlebt – Sehr guter Artikel, sehr lesenswert!
- Um den EEE PC entsteht preiswerte Produktfamilie – Bald kommt der Destop-PC E-DT, das 42″-Fernsehgerät E-TV und ein “Alleskönner”, der E-Monitor.
- Online-Kampagne für Esperanto: 10 Millionen Lernwillige gesucht – Wirklich eine tolle Sprache und super schnell gelernt. Als Weltsprache, bei der alle gleich sind, weil sie niemand als Muttersprache spricht, in der Theorie sehr geeignet. Hoffentlich macht die EU da weitere Bestrebungen, es als übergreifende Sprache zu lehren, wäre z.B. schon in der 3. oder 4. Klasse ohne Weiteres möglich und ein perfektes Heranführen der Kinder an das Lernen anderer, schwierigerer Fremdsprachen. Wen es interessiert, dem kann ich einen Besuch auf lernu.net empfehlen!
- El Reg: Facebook is over – Facebook und die ganzen anderen sozialen Internetgemeindschaften – nur eine Web 2.0-Blase?
- Neun Beweise dafür, dass Google Gott ist – Erschreckend, aber logisch korrekt.
- Nvidia baut an Hochleistungschip für iPhone-Killer – Das “coole” daran: Auf den Dingern wird nur Windows Mobile laufen können.
- Verbraucherschützer fordert “Zehn Gebote” fürs Internet – Zitat: “Das Internet steht vor dem Auszug aus dem Paradies” – wie geil!
Aber das sind sinnvolle und ernste Vorschläge, vor allem die Privatsphäre der Nutzer betreffend. - Die Grünen reichen Klage gegen Vorratsdatenspeicherung ein – Sehr gut!
- Polylux-Beitrag über eine überwachte Familie – Sehr, sehr erschreckend und man fragt sich wirklich, wer hier wen terrorisiert: Der Familienvater und angebliche “Terrorist” irgendwen, oder der Staat die Familie.
- Facebook macht komplette Profil-Löschung unmöglich – Und dann doch, irgendwie, aber so, dass der Abmeldewillige viel Stress damit hat.
- Wettbewerbswidriges Verhalten: EU-Kommission durchsucht Intel-Büros
- Geht AMD an Nvidia? – Ich denke nicht. Sehr schönes Zitat dazu: “Bilanzen: Auch wenn auf dem ersten Blick das letzte Quartalsergebnis nach einer Katastrophe für AMD aussah, war es auf dem zweiten Blick eine deutliche Verbesserung gegenüber den letzten Quartalen. AMD hat KEIN Geld verloren im letzten Quartal, der Verlust von 1.7 Milliarden war eine reine Wertberichtigung der ATi-Übernahme und hat effektiv KEIN neues Geld gekostet.” So schlech, wie immer getan wird, geht es AMD also gar nicht.
- Wie schon 2006 Meyers Lexikon, geht nun auch der Brockhaus online, er war es zwar schon bisher, aber kostenpflichtig. Nun soll die dezimierte Autorenschaft durch Onlinewerbung bezahlt werden, anders als Meyers Lexikon wird es den Brockhaus aber nicht mehr in absehbarer Zeit als gedruckte Ausgabe geben.
- Video: Google Maps 2012 – Lustig bis unheimlich und – erschreckend^^.
- Video: Bruce Willis und seine Ebay-Probleme – Eine schwäbische Neusynchronisation eines Stirb Langsam 4.0-Trailers, urgeil, schaut’s an, so lange das noch online ist, ein paar Videodienste mussten es schon vom Netz nehmen.
Jetzt fühl ich mich wieder ein Stück freier.^^
Wenn ihr Fehler findet, Tipp-, oder Linkfehler, schreibt das bitte in die Kommentare.
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Ich habe nicht viel Zeit für Erklärungen, bin ja grade arg mit Chatten beschäftigt.
Hier könnt ihr Steves Keynote mehr oder weniger live mitverfolgen:
http://live.macnotes.de/index.html
http://live.mactechnews.de/index.html
Berichtigung vom 16. Januar 2008 (einen Tag später): Ich meinte natürlich “Ticker”, nicht “Tracker” und es ging auf den Seiten, anders als meine Beitragsüberschrift suggeriert, nur um Steves Auftaktpräsentation, auf der Apple nun unter anderem das MacBook Air – AirBook *hähä* – vorgestellt hat. Ein Video der Keynote kann man sich jetzt bei Apple ansehen und es funktioniert diesmal sogar mit totem-mozilla!
Vor ziemlich genau acht Jahren durften “wir” das hier auf der MacWorld Expo 1999 erleben: Den ganzen Beitrag lesen… »
Heute ist ein großer Tag für mich und den Rest der Menschheit, denn heute bekomme ich es endlich hin, meine angehäuften Nachrichtenlinks der letzten Wochen zusammenzufassen. Eigentlich möchte ich ja zu jeder einzelnen einen Artikel schreiben, aber wenn ich mal ein paar Tage nicht dazu komme, werden das in meiner Warteschlange so viele, dass ich bald überhaupt keine Lust mehr habe, irgendwo überhaupt damit anzufangen, sie abzuarbeiten. Die einzige, hier schon bewährte Lösung ist, das in einem Sammelartikel alles los zu werden.
Apple
- Apple kauft sich für Leopard das UNIX-Zertifikat von der Open Group ein und macht sein System der UNIX-Spezifikation 3 genüge
- Ein WINE-Entwickler fand in Leopard einen integrierten, undokumentierten Windows-Binärdateilader… Aber bis es Apple schafft, eine einigermaßen stabile und vollständige Windows-API-Emulationsschicht, wie WINE es bietet zu entwickeln, dürften noch mal einige Jahre vergehen.
- Der Nachfolger der OSx86-Distribution Uphuck 1.4, nun genannt iATKOS, wurde für Intel-Systeme veröffentlicht
- Ebay-Fund: An was erinnert uns das Verpackungsbild von “FilePad”?
Haiku
- Gobe Productive läuft auf Haiku!
- Apples/KDEs Webseiten-Renderer WebKit compiliert nach der mühsamen Arbeit eines bei Googles Summer of Code-Mitmachenden nun auch auf Haiku und nach weiterem Stress von ihm, gibt es jetzt auch einen ersten grafischen Webbrowser für Haiku, der darauf basiert (Opera 3.62 in seiner uralten BeOS-Version läuft auch schon).
- Der Entwickler von OOffice, eines nativen OpenOffice-Ports für Haiku, meldet, dass er nun alle bisher unter Haiku noch fehlenden Oberflächen-Widgets nachentwickelt hat, um mit der Entwicklung des Programms beginnen zu können.
- Das neue Programm BeDock bietet BeOS, ZETA und wahrscheinlich Haiku-Nutzern ein Leopard-ähnliches Dock. Hier gibt es Bildschirmfotos.
- Von Leszeks PDF-Betriebssystemmagazin Techview ist Ausgabe 4 erschienen (auf der Seite ganz nach unten fahren). Mit dabei sind ein Artikel über Vistas Neuerungen und das Ende von ZETA.
- Von Leszeks Techview-Videocast ist Folge 2 heraus.
…Linux *schluchz* (jetzt rächt sich meine Faulheit…)
- Ogg Theora erreicht Betaphase (jetzt übrigens schon die Beta 2) – yeah, ich liebe diesen Codec! :2thumbs:
- Adobe veröffentlicht den kostenlosen Flex Builder in einer Linux-Version – das könnte bedeuten, dass auch die anderen Entwicklungswerkzeuge von Adobe, vorne dran Flash, Photoshop, Dreamweaver und Premiere in hoffbarer Zukunft für Linux erscheinen.
- HP sieht Linux als bereit für den Unternehmenseinsatz an (in Australien verkaufen sie auch schon Testrechner mit Linux)
- Skype 2.0 Beta für Linux mit Videotelefonieunterstützung ist raus. Leider funktioniert auf meinem 64-Bit-System damit (weil es keine 64-Bit-Version gibt und ich es mit den Wrapper-Bibliotheken für 32-Bit-Programme laufen lassen muss) meine Webcam nicht, die in echten 64-Bit-Anwendungen auf dem System funktioniert und ich sehe neben den Kontakten keine Avatar-Bildchen. Leute, räumt Euren Code auf und bringt endlich eine 64-Bit-Version!
- Netter Artikel vom Standard über Mark Shuttleworths (bei dem Namen mach ich immer Fehler) Reaktion auf Steve Ballmers “Linux bringt keine Innovationen”.
- Russlands Schulen steigen bis 2009 auf Linux um
- Mandriva liefert Billig-PCs nach Nigeria mit seiner Distribution aus, durch Microsofts Lobby wird dort angekommen darauf aber Windows installiert. Microsoft bestreitet natürlich alle Korruptionsvorwürfe.
- Red Hat-Manager: Novell verkauft Beta-Code, den wir noch zu instabil finden, um ihn in unsere Distribution aufzunehmen.
- Rosige Zukunft für heterogene Netzwerke und vor allem Linux: Das Samba-Projekt erhält die original Microsoft-Spezifikationen des SMB-Protokolls!
- Mit Paint-Mono gibt es nun ein Paint.NET für Linux! Wow – hätte ich nicht gedacht, dass der .NET-Ersatz Mono schon so weit ist, an einer Linux-Version von Microsofts wirklich interessanten Flash-Konkurrent Silverlight alias “Moonlight” wird auch schon gearbeitet!
- Ab 2009 sollen norwegische Behörden nur noch offene Formate einsetzen, bis 2014 sollen alle alten Formate in das neue, ODF und PDF, konvertiert werden.
- Bei der PC-WELT gibt es einen tollen Artikel über KDE 4.
Microsoft
- Feature-Überblick der PC-WELT über den Windows Home Server
- Microsoft erfüllt Wettbewerbsbedingungen – naja, gibt sie zu – 497 Mio. für die EU und unter anderem die SMB-Spezifikationen für Samba (siehe oben)! Hier ein anderer Artikel dazu.
- Lustige Anekdote des Vistablog.at-Autors
- Süß: Microsoft fragt Benutzer nach gewünschten Features von Windows 7
- Versionen und (Geld-)Preise *höhö* des Windows Servers 2008
- Campus-Visite mit vielen Bildern: Wie sieht es bei Microsofts Hauptsitz aus?
- Die Beta des Windows XP SP3 bringt eine 10%-Geschwindigkeitserhöhung gegenüber SP2 mit sich und ist damit nun noch schneller als bisher schon als Vista (sogar Vista SP1!) Nickles.de spricht gar von doppelter Vista-Geschwindigkeit!
- Informativ und amüsant: Wo Microsoft überall hinterherhinkt
- Auch lustig: Die portugiesische Firma Microsoft Lda. will ihren Firmennamen auf Ebay – möglichst an Microsoft – verkaufen, das in Portugal aus diesem Grund bisher MSFT heißt.
Sonstiges
- 40 Fragen an AMIGA, hauptsächlich bezüglich OS 5
Puh, ich hoffe, ihr könnt damit etwas anfangen. Ich fühle mich jetzt jedenfalls erst mal “erleichtert”.
Pünktlich zum zweiten Advent habe ich nun Mac OS X Leopard (eigentlich: OSx86) voll eingerichtet bekommen:
Quartz Extreme funktioniert (FrontRow, Time Machine!) und eigentlich alle Programme, nur iTunes stürzt noch regelmäßig ab, wenn ich mehr als eine Datei in die Bibliothek importieren möchte. Und leider, leider kann ich a) mit den derzeit verfügbaren Treibern für NForce 430-Chipsätze nur lesend auf meine SATA2-Festplatte zugreifen (Leopard läuft auf der ersten) und leider, leider läuft der eh schon verbuggte Ext3-Treiber nicht mehr in Leopard, so, dass ich nicht mal meine Dateien auf der neuen Festplatte lesen kann. Ich hoffe, das ändert sich bald, wenn nicht kaufe ich Mitte 2008 ein neues Motherboard. Die Hardware: AMD Athlon64 X2 5200+ EE, GeForce 7650 GS, Abit NF-M2-Motherboard.
Bis alles lief habe ich nun doch einige Stunden geopfert, aber nur, weil ich wenig Systeminternals von Darwin, dem Kern von Mac OS X, wusste und viel in Foren fragen musste. Bald kommt übrigens eine sehr viel benutzerfreundlichere OSx86-Distri heraus, bei der man auch nicht so viel selber cracken muss, wie bei der von mir verwendeten Distri. Natürlich sollte man in jedem Fall eine Lizenz von Mac OS X Leopard besitzen.