Linuxnachrichten

Compiz Fusion Statusbericht

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Bildschirmfoto von Gnome mit der Auflösung 640×480Es ist wirklich nur übelst, an was die Jungs von Compiz Fusion aktuell basteln. Sehr euch diese Seite und das YouTube-Video darauf an. Geiler geht’s ja nicht mehr. – Doch. Sicher. Das denken wir uns nämlich jedes Mal.

Alt+TAB als “CoverFlow”-Darstellung, fliegende Fenster wie in Mac OS X 10.5 Leopard mit Core Animation und ein Aquariumwürfel sind im aktuellen Entwicklerbericht^^ die Highlights.

Hut ab vor den Entwicklern, ihr seid wirklich die Größten!

Firefox und Swiftfox 2.0.0.4 erschienen

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FirefoxDas Mozilla-Projekt hat Firefox in Version 2.0.0.4 veröffentlicht, in dem ein paar Sicherheitslücken ausgemerzt wurden. Kurz danach war schon das Swiftfox-Projekt mit Swiftfox 2.0.0.4 fertig. Swiftfox ist ein optimiert compilierter Firefox für Linux, bei dem, bis auf den Namen, alles gleich ist wie bei Firefox, sogar die Profilspeicherorte. Man kann also einfach Swiftfox installieren und seine ganzen Erweiterungen, Themen und Lesezeichen weiter benutzen und bekommt einen etwas schnelleren Firefox. Die Geschwindigkeitssteigerung wird bei Swiftfox dadurch realisiert, dass der Compiler auf eine bestimmte CPU-Architektur optimiert wird. Ich habe mal einen ausführlichen Artikel zu Swiftfox geschrieben.

Auf der Swiftfox-Seite gibt es Installer und Debian-Pakete für viele X86 und X86-64 Prozessoren. Ich kann Swiftfox jedem uneingeschränkt empfehlen; es ist wirklich nur ein Firefox, der optimiert compiliert wurde und ich bekomme auf Testseiten einige Sekunden Rendergeschwindigkeitsgewinn gegenüber dem normalen Firefox heraus. Hat man ein Debian-(-artiges) System, empfiehlt es sich, das apt-Repository in die sources.list einzutragen, das es auf der Swiftfox-Seite gibt, um, ohne sich noch darum kümmern zu müssen, immer die aktuelle Swiftfox-Version zu bekommen.

Nach der Installation von Swiftfox empfehle ich, meinen letzten Artikel darüber^^ zu lesen, denn darin gehe ich auf ein paar kleine Probleme und ihre Lösungen ein.
Dieser Beitrag ist übrigens nur noch mal als Erinnerung für die von euch, die sich bei meinem letzten Artikel Swiftfox installiert und seitdem nicht mehr aktualisiert haben.

Erste Alpha von KDE 4 erschienen

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Konqui, das Maskottchen von KDEHeute ist die erste Alpha-Version von dem für Oktober geplanten KDE 4 erschienen. Über 5 Jahren nach dem Erscheinen von KDE 3 ist das die nächste wirklich tiefgehende Überarbeitung des Desktops. ProLinux hat dazu einen interessanten Artikel mit ein paar Bildern geschrieben.

Ich gehe jetzt nicht darauf ein, was sich technisch geändert hat; das kannst Du bei ProLinux lesen. Ich möchte mal das Aussehen ansprechen: KDE 4 sieht freundlicher und einfacher als KDE 3 aus. Der neue Dateimanager Dolphin erinnert sogar verdächtig an Nautilus. Alle Programme wurden etwas “gnomisiert” und man findet jetzt die wirklich wichtigen Funktionen als große Knöpfe in der Programm-Bar. Das neue Thema Oxygen sieht mit seinen Blautönen und detailierten Icons wie eine Mischung aus Vistas und Tigers Thema aus. Nichts hat sich bis jetzt an der Fensterleiste getan; sie ist immer noch Mattblau und hat klumpige Knöpfe. Die einst so laut gegrölte Neuerschaffung des Desktops mit Plasma ist für mich auch noch nicht sichtbar, bis KDE 4.0 soll aber auch noch nicht das ganze Plasma fertig sein. Wenigstens sind schon die Features von SuperKaramba mit einer vereinfachten Oberfläche in Plasma mit eingeflossen.

Summa summarum sieht die Alpha nicht schlecht aus, es muss sich aber definitiv noch viel grafisches ereignen, damit KDE 4 wirklich als großer Evolutionssprung gelten darf.

AMD/ATi kündigt freie Linux-Treiber an

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Auf der Red Hat Summit eröffnete Henri Richard, Executive Vice President bei AMD, dass man über freie Linux-Treiber nachdenke. Nach der Übernahme von ATi fühle man sich der OpenSource-Gemeinschaft verpflichtet, befriedigende Treiber zu liefern. Bis vor kurzem hieß es noch, dass man sich die Option zwar offen halte, es aber als sehr schwer umzusetzten sehe, weil in den Treibern lizenzierte Technologie und marktkritische Technologie (bezogen auf Nvidia; die Entwickler könnten dann im Quellcode alle Innovationen von ATi lesen) stecke. Nun meint AMD/Ati, man denke nur an die Vorteile der Offenlegung und versuche im Moment, rechtliche Probleme mit lizenzierten Code auszumerzen. Sehr schön.

Hintergrund: Die fglrx-Grafiktreiber für Linux von ATi sind wirklich scheiße. Das muss man so sagen. Unmengen an Problemen mit dem X-Server und verschiedenen Programmen sind im wahrsten Wortsinn vorprogrammiert. Doch bevor man überhaupt diese Probleme erreicht, muss man den Treiber erst mal fehlerfrei installiert bekommen. Das aktuell wohl größte Manko an fglrx ist die fehlende AIGLX-Unterstützung. Man ist, wenn man die schicken 3D-Effekte von Compiz oder Beryl haben möchte, immer auf das schlechtere XGL angewiesen, das diverse Nachteile mit sich bringt (z.B. laufen 3D-Anwendungen und -Spiele ohne weiteres unter XGL nicht mehr hardwarebeschleunigt, sondern die CPU muss über Mesa die 3D-Eigenschaften emulieren usw). Nvidias Linuxtreiber haben allgemein einen sehr guten Ruf: Sie sind stabil, unterstützen aktuelle Technologien wie auch AIGLX und machen im Betrieb wenig Probleme. Ich persönlich habe etwas gegen Nvidia und bevorzuge eigentlich ATi (/AMD), aber bisher hat mich ATi mit seinen Linuxtreibern sehr enttäuscht. Meine nächste Grafikkarte wird wahrscheinlich eine Geforce 7300 GS. In einem Jahr frühestens denke ich, wird die Offenlegung des fglrx-Treibers Früchte tragen und dann käme wieder eine ATi/AMD-Grafikkarte in Betracht; mal davon abgesehen, dass ich für nichts, außer Beryl, momentan überhaupt eine 3D-beschleunigte Grafikkarte brauche.

SCO gehört der Unix-Quellcode gar nicht

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Auf Heise gibt es einen interessanten und lustigen Artikel über die aktuelle Novell – SCO-Gerichtsstreitigkeiten zu lesen. Anscheinend hat Novell SCO vor über 10 Jahren die Rechte am Quellcode von Unix nicht verkauft, sondern nur lizenziert. Damit wären sämtliche Klagen von SCO in Richtung Linux gegenstandslos.

Beryl und Compiz schließen sich wieder zusammen

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Bildschirmfoto von Gnome mit der Auflösung 640×480Nach dem Fork von Compiz, der stattfand, weil vielen Entwicklern die geschlossene Entwicklung von Compiz nicht gefiel und sich dann daraus das Beryl-Projekt gründete, haben die Versöhnungsvorschläge von David Reveman vom Compiz-Lager nun Boden gefunden: Beide Parteien sind nun dem Zusammenschluss willig! Unter dem Namen Compiz-Core soll in Zukunft die Grundanwendung von Compiz laufen, im Paket Compiz-Extras werden sich die besten Teile von Compiz und Beryl vereinen. So wie ich das verstehe heißt das, man nimmt die Grundlage von Compiz und portiert darauf die Plugins von Beryl, welches selbst aussterben wird. Naja, hört sich nach einem fiesen Trick an, um Beryl zu erwürgen, aber wenn die Beryl-Entwickler da (fast) alle damit einverstanden sind, dann wird die Compiz-Grundlage wohl der von Beryl etwas voraus haben.

Es ist auf jeden Fall erstrebenswert, dass es für Linux nur einen 3D-Fenstermanager gibt. Wir alle kennen die Probleme die KDE und Gnome lange hatten (obwohl das Thema eigentlich etwas völlig anderes ist und bei integrierten Arbeitsoberflächen sieht das auch ein bisschen anders aus und natürlich gibt es noch viel mehr Desktops außer KDE und Gnome ;) ), die Flammenkriege und die Machtkämpfe. Das muss nicht sein und mit nur einer Software erreicht man auch schneller Ziele und wird kompatibler (siehe Windows).

Einen etwas größeren Artikel zum Zusammenschluss findest Du bei Golem.

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