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	<title>Frumble201 &#187; Linux</title>
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		<title>Eine Ubuntu-Neuinstallation als Upgrade, richtig gemacht</title>
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		<comments>http://www.frumble.de/blog/2009/05/27/eine-ubuntu-neuinstallation-als-upgrade-richtig-gemacht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 00:05:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Nicht-Geeks, die sich in den letzten Jahren f&#252;r Linux auf dem Desktop entschieden haben, und es ist toll, dass es sie gibt! Das zeigt, wie weit wir in Benutzerfreundlichkeit sind.
Der Ubuntu-Installationsassistent trifft, etwa bei der Partitionierung, also der Aufteilung der Festplatte, sehr undifferenzierte, pauschale Entscheidungen, wenn man ihn auf den Mach-alles-f&#252;r-mich-Werten bel&#228;sst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Nicht-Geeks, die sich in den letzten Jahren f&#252;r Linux auf dem Desktop entschieden haben, und es ist toll, dass es sie gibt! Das zeigt, wie weit wir in Benutzerfreundlichkeit sind.<br />
Der Ubuntu-Installationsassistent trifft, etwa bei der Partitionierung, also der Aufteilung der Festplatte, sehr undifferenzierte, pauschale Entscheidungen, wenn man ihn auf den Mach-alles-f&#252;r-mich-Werten bel&#228;sst, was die meisten Nutzer ja tun, weil sie sich nicht trauen, selbst &#252;ber das System zu bestimmen, sondern das System bestimmen lassen.</p>
<p>F&#252;r wen ist diese Anleitung? Ich wei&#223; es selber nicht so genau. Sie ist ein seltsamer Mischling zwischen pers&#246;nlichem Blog-Eintrag und einer Tipp-Sammlung. Sie richtet sich sicher nicht an Ubuntu-Einsteiger, sondern eher an die, die schon mehrmals ein Ubuntu installiert haben, die sich aber immer den Vorentscheidungen des Installationsassistenten gebeugt haben und nun mal von Grund auf alles richtig machen wollen. Ich will damit keine schrittweise Anleitung, sondern Anregungen und Ideen geben und auf M&#246;glichkeiten der Konfiguration aufmerksam machen. Der rote Faden ist ein ›Upgrade‹ auf das neue Ubuntu 9.04, das Ende April herauskam.</p>
<p><strong>Meine Haltung zu Upgrades</strong><br />
Upgrades sind Aktualisierungen von Systemen oder Programmen auf die n&#228;chste ›gro&#223;e‹ Version mit gr&#246;&#223;eren &#196;nderungen. Man kann Windows, Mac OS X und Linux-Distributionen auf die n&#228;chste gro&#223;e Ver&#246;ffentlichungsversion upgraden, ohne seine Systemeinstellungen, Programme und Dateien zu verlieren, theoretisch. Praktisch ist das unter Windows so, dass ein Upgrade ein meistens sowieso schon altes/benutztes/mit Software bespieltes und von Fehlern duchl&#246;chertes Windows-System noch mal zerkratzt, so dass man zwar in den meisten F&#228;llen ein benutzbares System erh&#228;lt, es aber einfach nicht rund l&#228;uft.<br />
In der Theorie ist das Upgrade eines Linux- oder sonst wie unixiiden Systems das sauberste, das man durchf&#252;hren kann, weil die Systembestandteile sehr klar deklariert sind, jede Datei versioniert, die Programme dabei eher evolution&#228;re als revolution&#228;re &#196;nderungen erfahren und au&#223;er dem Systemkern auch noch die allermeisten darauf laufenden Applikationen, da sie aus dem Paketserver-Pool der Linux-Distribution stammen, mitaktualisiert werden.<br />
Wann sollte man also dennoch eine Neuinstallation als Upgrade in Betracht ziehen? Vier m&#246;gliche Gr&#252;nde:</p>
<ul>
<li> Das System l&#228;uft irgendwie nicht mehr zuverl&#228;ssig, oder so, wie es sollte</li>
</ul>
<ul>
<li> Man hat das System ›verkonfiguriert‹</li>
</ul>
<ul>
<li> Man hat im Laufe der Zeit so viele zus&#228;tzliche Programmtitel zum Testen installiert, dass die Men&#252;s prallvoll sind und man hat keine Lust, von Hand auszumisten (wobei dann auch nur die Programme selber und nicht ihre mitgezogenen Abh&#228;ngigkeiten mitentfernt w&#252;rden)</li>
</ul>
<ul>
<li> Man m&#246;chte auf eine intelligentere Partitionierung umstellen</li>
</ul>
<p>Seht ihr eurer System in einem der Punkte beschrieben, dann rate ich euch wirklich: Macht eine Neuinstallation statt eines Upgrades. Das f&#252;hlt sich auch allein ideologisch schon besser an.</p>
<p><strong>Zur Konfiguration</strong><br />
Ein grundlegender Unterschied zum Microsoft-System: Mit Windows hat man immer Arbeit, ein Linux dagegen l&#228;uft in der Regel, nachdem man einmal eine hohe Konfigurationsh&#252;rde erreicht hat, sehr lange ziemlich gut.<br />
Ich selbst schiebe die Installation einer neuen Version immer einige Zeit vor mir her, weil es halt wirklich Arbeit ist. Dann nehme ich mir mehrere Tage einige Stunden das System vor, f&#252;r Ubuntu 9.04 habe ich gesch&#228;tzte 16h gebraucht, bis alles so lief, wie auf meiner vorigen Installation. Diese Zahl ist ungesch&#246;nt, aber ich will bemerken, dass ich ein Perfektionist bin, dann der Entwickler von <a href="http://www.frumble.de/blog/fertibunti/">Fertibunti</a> (was auch Zeit kostete), wirklich viel individuell haben m&#246;chte, und dass gerade mein Rechner (gem&#228;&#223; meinem Fachwissen, es darf ja nicht einfach funktionieren&#8230; Ich staune, wie toll sich die Computer meiner Freunde, die nicht so versiert sind, einer Ubuntu-Installation f&#252;gen&#8230;) mir gerne dazwischenfunkt.</p>
<p>Das, was wohl auf einem Windows-System am meisten Zeit verschlingt, ist die Installation von Software. Die <em>Installation</em>. Die Setups sind unglaublich lahm und umst&#228;ndlich. Die Einrichtung des Systems macht man bei Windows mehr oder weniger nebenher.</p>
<p>Durch die geniale Paketverwaltung von Linux-Distributionen nimmt dort die Nachinstallation zus&#228;tzlicher Programme den kleinsten Teil der Nacharbeit ein. Benutzt ihr <a href="http://www.frumble.de/blog/fertibunti/">mein Fertibunti</a>, das automatisch alles Notwendige und noch ein bisschen mehr nachinstalliert und einrichtet, kommt ihr zeitlich wirklich gut damit weg. Auf einem halbwegs aktuellen Rechner sollte das mit DSL 16.000 nicht &#252;ber eine Stunde dauern. Umgerechnet auf die Zeit, die diese Programmf&#252;lle durch den typischen Windows-Installationsweg vernichten w&#252;rde, w&#228;ren das sicher &#252;ber sechs Stunden Arbeit, und dabei macht Fertibunti alles automatisch.</p>
<p><strong>Wir sichern&#8230;</strong><br />
Bevor wir neuinstallieren, sollten wir nat&#252;rlich die wesentlichen Dinge unseres noch laufenden Systems sichern, ein paar, die mir wichtig erscheinen:</p>
<ul>
<li>/etc/fstab</li>
</ul>
<ul>
<li> /etc/X11/xorg.conf</li>
</ul>
<ul>
<li> /etc/apt/</li>
</ul>
<ul>
<li> /boot/grub/menu.lst</li>
</ul>
<p>&#220;berhaupt w&#228;re eine Komplettsicherung des Systems auf eine andere Festplatte/Partition ratsam. Ich empfehle daf&#252;r <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/sbackup">sbackup</a>.</p>
<p>Hat man /home noch nicht auf einer separaten Partition (dazu sp&#228;ter mehr), so muss man nat&#252;rlich auch alle seine sichtbaren und versteckten Dateien in seinem ›Heim-Ordner‹ sichern. Dabei kann es vorkommen, dass einige Dateien sich nicht kopieren lassen, weil etwa die pers&#246;nlichen Rechte nicht dazu ausreichen. Es kann gesagt werden, dass die alle nichts Wichtiges sind, fast immer auch nur sehr klein. Einfach &#252;berspringen, das macht sp&#228;ter nichts aus.</p>
<p>Woran dann fast niemand mehr denkt, sind ›Sicherungen‹ von allgemeinen Systemzust&#228;nden. Ich rate, Bildschirmfotos zu machen:</p>
<ol>
<li> Vom Desktop mit offenem Nautilus-Fenster (so hat man die laufenden Panel-Applets und die Nautilus-Lesezeichen festgehalten)</li>
<li>Falls man ein alternatives Anmeldefenster installiert hat, den Anmeldefenstermanager &#246;ffnen und sich den Namen des Themas rausschreiben, damit man es sp&#228;ter wieder auf <a href="http://www.gnome-look.org/">Gnome-Look.org</a> findet</li>
<li>Eventuell schauen, wie man den Drucker konfiguriert hat</li>
<li>Von Synaptic (-Paketverwaltung) → Ursprung → Lokal/* (unter den Subkategorien von Lokal werden alle installierten Pakete gelistet, die nicht &#252;ber die System-Quellen von Apt installiert wurden)</li>
<li>Von GParded mit den Partitionen (Mountpunkte) (Wenn noch nicht installiert: Paket gparted installieren und dann &#252;ber System → Systemverwaltung → Partition Editor starten)</li>
</ol>
<p>Die Bildschirmfotos von GParded und eine Kopie der Datei /etc/fstab legt ihr nun auf einen USB-Stick, bereit f&#252;r die Installation.</p>
<p><strong>64-Bit?</strong><br />
Das ist eine Frage, die sehr oft in Linux-Foren gestellt wird: Soll ich die 32-Bit-, oder die 64-Bit-Version installieren?<br />
In den Foren melden sich dann oft die, die sagen, dass es sich nicht lohnt, weil man den Unterschied fast nicht sp&#252;rt, oder nur in pomp&#246;sen Datenbankanwendungen.</p>
<p>Ob man die 64-Bit-Version installieren sollte, wenn der Prozessor 64-Bit unterst&#252;tzt? Ich beantworte das mit einem klaren Ja, warum nicht!, mit einer Einschr&#228;nkung: Hat man unter 1 GB RAM, k&#246;nnte es besser sein, noch ein 32-Bit-System zu installieren.<br />
64-Bit bringt keine Nachteile mehr. Flash l&#228;uft gut, Java gibt es, Multimediacodecs machen seit Jahren keine Probleme mehr. Warum also sollte man auf ein bisschen Mehrleistung verzichten, wenn es die Hardware hergibt?<br />
Auch bei der Softwareauswahl muss man keine Abstriche machen, praktisch 1:1 hat man die gleiche F&#252;lle wie ein 32-Bit-Nutzer in den Quellen zur Verf&#252;gung.<br />
Linux war der erste Kernel f&#252;r die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/AMD64">AMD64-Plattform</a> (die auch heute Intel-Prozessoren implementieren, wenn sie 64-Bit-Code ausf&#252;hren) und damit zum ersten Mal in seiner Geschichte die Pr&#228;ferenz- und Standardplattform f&#252;r eine neue Rechnerarchitektur. Es l&#228;uft toll darauf.<br />
Anders als die 64-Bit-Versionen von Windows und Mac OS X kommt eine 64-Bit-Linux-Distribution ausschlie&#223;lich mit 64-Bit-Software daher und jedes Programm, das man &#252;ber die Paketverwaltung nachinstalliert, ist auch f&#252;r 64-Bit gebaut, abgesehen von einigen propriet&#228;ren Dingen wie Flash, Adobe Air oder Zattoo, die immer noch eine Kompatibilit&#228;tsschicht ben&#246;tigen, was aber auch wenig Probleme macht. Bis auf die codegeschlossenen Applikationen hat man dann tats&#228;chlich ein massiv 64-bittiges System, ist das nicht cool? Vergleicht das mit Windows, wo noch nicht mal Microsoft seine Produktpalette wenigstens zu einem nennenswerten Teil in 64-Bit anbietet, von den Drittanbietern ganz zu schweigen!</p>
<p><strong>/boot und /home als separate Partitionen</strong><br />
In einer Standardinstallation sind /boot und /home Unterverzeichnisse der „/“-Partition. Im Prinzip kann man jedes Verzeichnis einer Linux-Distribution aber auf eine separate Partition auslagern. Das bringt f&#252;r mich vor allem Systemsicherheit mit sich: Ich wei&#223; genau, dass der Kernel und die GRUB-Konfiguration auf dieser ersten kleinen Partition liegen, au&#223;erdem erlaubt es mir so, der &#252;bersichtlichen Konsequenz wegen, nur /boot als prim&#228;re Partition anzulegen und alle weiteren Partitionen als logische in einem erweiterten Container zu erstellen.<br />
/home als separate Partition sollte Pflicht sein: Ist das System besch&#228;digt und startet nicht mehr, kann man ›einfach‹ Linux noch einmal installieren und wieder die entsprechende Partition als /home einh&#228;ngen und man hat sofort seine individuelle Desktop-Konfiguration und sein Heimatverzeichnis. Theoretisch ist es auch m&#246;glich, f&#252;r mehrere Linux-Distributionen wie Ubuntu, Fedora und SUSE die gleiche Home-Partition anzugeben (was aber an der unterschiedlichen installierten Software dann in Men&#252;s nicht gut aussieht). Und sowieso, weil ich so oft neuinstalliere, w&#228;re es furchtbar umst&#228;ndlich, jedes mal /home zu sichern und sp&#228;ter zur&#252;ckzuspielen.</p>
<p><strong>Option 1: Eine frische Installation mit ganz neuer Partitionierung</strong><br />
Ich will hier nicht auf die einzelnen Schritte eingehen, weil ich einfach davon ausgehe, dass ihr ein ›Upgrade‹ machen wollt und schon mit fr&#252;heren Installationen Erfahrungen sammeln konntet. Nicht schaden kann es, wenn ihr euch den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Partition_%28Festplatte%29">Wikipedia-Artikel zu Partitionen</a> durchlest, besonders die Sache mit prim&#228;ren, erweiterten und logischen Partitionen solltet ihr sp&#228;ter k&#246;nnen.</p>
<p>Zun&#228;chst ein ›Insider‹: Den Computer ausschalten und ein paar Minuten vor Beginn der Installation abk&#252;hlen lassen. Das ist wahrscheinlich vollkommen sinnlos, aber es gibt einem ein gutes Gef&#252;hl; wie »Jetzt ruhst Du dich noch einmal aus und dann geht es konzentriert los.«<br />
Auch das Zimmer mal gut durchl&#252;ften, damit man selbst genug Frischluft hat, um k&#252;hl denken zu k&#246;nnen. Vernachl&#228;ssigt das nicht, es ist ungeheuer wichtig, bei der Partitionierung keine Fehler zu machen.</p>
<p>Startet von der CD, w&#228;hlt ›Ubuntu ausprobieren (Rechner bleibt unver&#228;ndert)‹ aus dem Bootmen&#252; und wartet, bis die Oberfl&#228;che geladen ist.</p>
<p>Bei einer vollkommenen Neuinstallation (oder eben wenn man die Festplatte komplett neu einteilen m&#246;chte) mit dem Partitionseditor (unter System → Systemverwaltung) Platz f&#252;r /boot, /, /home und swap schaffen.<br />
Legt dann 4 neue Partitionen f&#252;r Ubuntu an (Dateisystem alle <a href="http://www.pro-linux.de/berichte/ext4/ext4.html">Ext4</a> bis auf Swap, da w&#228;hlt ihr ›Linux-Auslagerungsspeicher‹)</p>
<ul>
<li> /boot : 200 MB</li>
</ul>
<ul>
<li> / : 10-20 GB</li>
</ul>
<ul>
<li> swap : Mindestens so gro&#223; wie der verbaute Arbeitsspeicher, aber nicht mehr als doppelt so viel</li>
</ul>
<ul>
<li> /home : mindestens 10 GB</li>
</ul>
<p>Zu /home : Kommt darauf an, wie ihr vor habt, eure Nutzerdateien zu verwalten. Man kann entweder wirklich /home nutzen, um dort seine Bilder, Videos und die Musiksammlung unterzubringen, spricht nichts dagegen. Ich habe, um flexibler zu sein mit anderen Distributionen, auf /home nur das N&#246;tigste, also Konfigurationsdateien und meinen Podcasts-Ordner liegen und nutze die Partition mehr oder weniger als tempor&#228;res Abstelllager von Arbeitsdateien und speichere meine ›Eigenen Dateien‹ auf einer anderen Partition. Aber spricht wie gesagt nichts dagegen, /home f&#252;r alles zu nutzen.</p>
<p>Bleibt zu sagen, dass ihr die Partitionierung mit GParted durchf&#252;hren solltet, bevor ihr das Setup mit dem Icon auf dem Desktop startet.</p>
<p>Folgt dem Assistenten wie gewohnt, bis ihr gefragt werdet, wie ihr die »Festplatte vorbereiten« m&#246;chtet. Dort w&#228;hlt ihr »Partitionen manuell festlegen (fortgeschritten). Darauf seht ihr eure vorhin angelegte Partitionierung und k&#246;nnt den Partitionen Einh&#228;ngepunkte (auch ›Mountpoints‹) und Dateisysteme zuweisen (sollte nat&#252;rlich wieder alles Ext4 sein, bis auf die Swap).</p>
<p><strong>Option 2: Neuinstallation &#252;ber Vorg&#228;ngerversion von Ubuntu</strong><br />
Nach dem Starten von CD (analog zur vorherigen Option, mit ›Ubuntu ausprobieren (Rechner bleibt unver&#228;ndert)‹ ) den vorbereiteten USB-Stick mit den Bildschirmfotos und der fstab einstecken, dann den Installationsassistenten starten. Der USB-Stick sollte automatisch eingeh&#228;ngt und ge&#246;ffnet werden. Der Installationsassistent wird uns gleich anbieten, den USB-Stick wieder auszuh&#228;ngen, was wir aber dankend verneinen.</p>
<p><em>Fall 1</em>: Ihr habt im vorherigen Ubuntu noch keine separate /boot- und /home-Partition gehabt. Vor der Neuinstallation sichertet ihr also euer ganzes Benutzerverzeichnis unter /home inklusive aller versteckter Ordner auf DVD oder eine andere Partition oder Festplatte. Jetzt wollt ihr diese Partitionen anlegen, das geht am besten mit dem Partitionseditor (unter System → Systemverwaltung). Der sollte noch vor dem Installationsassistenten gestartet werden.<br />
Verschiebt, &#228;ndert Gr&#246;&#223;en und l&#246;scht nach euren W&#252;nschen vorhandene Partitionen, um, falls ihr das braucht und in der alten Installation gemerkt habt, dass ihr mehr Platz f&#252;r z.B. /home ben&#246;tigt, als zuvor die Partition hergegeben hat.</p>
<p><em>Fall 2</em>: Ihr habt schon eine /boot- und eine /home-Partition und seid damit zufrieden. Bestens.</p>
<p><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/02-das-wichtigste.png" rel="lightbox[940]"><img class="alignright size-medium wp-image-946" style="margin: 10px 5px;" title="Die wichtigsten Mountpunkte gem&#228;&#223; meiner alten Belegung wieder zugewiesen" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/02-das-wichtigste-300x168.png" alt="Die wichtigsten Mountpunkte gem&#228;&#223; meiner alten Belegung wieder zugewiesen" width="300" height="168" /></a>Im Installationsassistenten dann zun&#228;chst /boot, /, /home und swp (wieder) besetzen. Zum Formatieren davon nur die /boot- und /-Partition vormerken (bei Fall 2)! Dateisystem der Wahl f&#252;r /boot, / und /home (nur bei Fall 1 nat&#252;rlich auch /home formatieren) ist das neue schnelle Ext4.</p>
<p>Jetzt kommen unsere Bildschirmfotos von GParted vom Vorsystem ins Spiel. &#214;ffnet sie vom USB-Stick und richtet die Mountpunkte der anderen Partitionen getreu diesen Bildern ein. Dabei immer als Dateisystem das w&#228;hlen, was schon im Hauptfenster in der Spalte &#8220;Verwendung&#8221; steht. Der Mountpunkt muss mit der Tastatur eingegeben werden (etwa /media/sdb8) &#8211; eben so, wie er fr&#252;her schon war, gem&#228;&#223; dem Bildschirmfoto.<br />
<a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/03-alle-partitionen-zugewiesen.png" rel="lightbox[940]"><img class="size-medium wp-image-947 alignnone" style="margin: 10px;" title="Alle Mountpunkte gem&#228;&#223; meiner alten Belegung wieder zugeteilt" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/03-alle-partitionen-zugewiesen-300x168.png" alt="Alle Mountpunkte gem&#228;&#223; meiner alten Belegung wieder zugeteilt" width="300" height="168" /></a><br />
&#220;brigens: Hat man in der vorherigen Installation einigen Partitionen noch gar keine fixen Mountpunkte verpasst, bietet sich nun die Gelegenheit dazu. Hei&#223;t die Partition etwa /dev/sda10, so kann man sie als /media/sda10 einh&#228;ngen lassen. (Bitte nicht beachten, dass ich in nebenstehendem Bild in den Mountpunkten immer sdb statt sda, wie das /dev-Ger&#228;t hei&#223;t, eingebe. Das hat esoterisch-unerkl&#228;rliche technische Gr&#252;nde, irgendwie zusammenh&#228;ngend mit meinem BIOS. Einfach nicht beachten. Auch bitte im Bild nicht darum k&#252;mmern, dass zwei Partitionen im Fensterfoto des Partitionseditors vom alten Ubuntu als &#8220;unbekannt&#8221; markiert sind; ich hatte diese schon als Ext4 benutzt, aber die dort eingesetzte Version des grafischen Partitionsmanagers unterst&#252;tzte zu dem Zeitpunkt noch kein Ext4.)<br />
Versucht nicht, meine Partitionierung zu verstehen. Macht euch nur klar, wie ihr die alten Belegungen der Mountpunkte &#252;bernehmt. Dieser Dialog ist der fordernste und gef&#228;hrlichste am ganzen Betriebssystem.</p>
<p>Die Partitionierung, egal wie frustierend sich das Werkzeug geb&#228;rdet, unbedingt gewissenhaft und mit gr&#246;&#223;ter Konzentration durchf&#252;hren, dabei mehrmals die Angaben auf Mountpunkte und Formatierungen &#252;berpr&#252;fen, gegebenenfalls hier sogar eine kleine Pause einlegen, wieder an den PC gehen und noch einmal alles &#252;berpr&#252;fen und &#252;berdenken; vielleicht will man ja etwas doch anders machen. Nehmt euch die Zeit, es lohnt sich, eine intelligente und ma&#223;geschneiderte Festplattenaufteilung zu haben.</p>
<p>Sodann das erledigt ist, werdet ihr nach euren Anmelde- und Benutzerdaten gefragt. F&#252;hrt ihr ein &#8220;Upgrade&#8221; durch, dann m&#252;sst ihr nat&#252;rlich euren Benutzer wieder so nennen, wie er schon zuvor hie&#223;. Hattet ihr mehrere Konten, dann erstellt jetzt einfach eines der Konten, sp&#228;ter im installierten System lassen sich dann noch weitere Benutzer hinzuf&#252;gen (es geht dabei nur um die Registrierung beim System an sich, eure Benutzerdaten sind ja auf der separaten Home-Partition (Fall 2) oder spielt ihr sp&#228;ter von der Sicherung zur&#252;ck (Fall 1)).<a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/04-installationszusammenfassung.png" rel="lightbox[940]"><img class="alignright size-medium wp-image-948" style="margin: 10px;" title="Die &#220;bersichtsseite des Ubuntu-Installationsassistenten kurz vor dem Startschuss" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/04-installationszusammenfassung-300x239.png" alt="Die &#220;bersichtsseite des Ubuntu-Installationsassistenten kurz vor dem Startschuss" width="168" height="134" /></a><br />
Nachdem euch der Assistent noch gefragt hat, ob ihr von einem installierten Windows-System Benutzerdaten importieren wollt (tut&#8217;s nicht!), seht ihr auf einer &#220;bersichtsseite noch einmal alle auszuf&#252;hrenden Aktionen und Einstellungen. Vergewissert euch dort erneut von der Richtigkeit der Formatierungsaufgaben. Dann sollte die CD werkeln und Ubuntu 9.04 auf eure Festplatte schaufeln.</p>
<p><strong>Erste Aufgaben nach dem „Upgrade“</strong><br />
<em>Fall 1</em>: Ihr habt eine Standardinstallation vor euch, nichts ist eingerichtet.<br />
Spielt von eurem Backup, seien es DVDs oder eine Backup-Partition, wieder eure ganzen versteckten und nicht versteckten Dateien eures alten /home/$BENUTZERNAME$ zur&#252;ck, wenn ihr gefragt werdet, wie ihr mit schon vorhandenen Dateien verfahren wollt, sagt, er soll sie &#252;berschreiben.<br />
Am Kritischten dabei sind die Benutzerrechte, dass die stimmen. Bekommt ihr Probleme dabei, fragt mich hier in den Kommentaren oder im Ubuntuusers.de-Forum.</p>
<p><em>Fall 2</em>: Da ihr euer /home behalten habt, sollte euer gewohnter Desktop wieder vor euch erscheinen:<br />
<a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/05-die-grundausstattung.png" rel="lightbox[940]"><img class="size-medium wp-image-949 alignnone" style="margin: 10px;" title="Die Grundausstattung - man beachte die fehlenden Programme hinter den Verkn&#252;pfungen" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/05-die-grundausstattung-300x168.png" alt="Die Grundausstattung - man beachte die fehlenden Programme hinter den Verkn&#252;pfungen" width="300" height="168" /></a></p>
<p><em>Fall 1+2 anschlie&#223;end</em>:<br />
Ihr seht, dass die Panels sehr leer aussehen, oben links sind Platzhalter f&#252;r einige Starter und oben rechts ist die Begrenzung der Benachrichtigungsfeld-Symbole viel zu weit links. Das kommt schlicht daher, dass noch nicht alle Programme installiert sind, die ihr/ich in eurer vorherigen Installation hattet, die liefen, und von denen ihr Starter angelegt habt.<br />
Jetzt geht es also an das Installieren dieser zus&#228;tzlichen Pakete.<br />
Daf&#252;r, und um &#252;berhaupt mal eine ansehnliche Auswahl von – aus meiner Sicht – unentbehrlichen Anwendungen zu bekommen, lege ich euch <a href="http://www.frumble.de/blog/fertibunti/">mein Fertibunti-Script</a> ans Herz. Es erweitert selbst&#228;ndig die Paketquellen um z.B. Medibuntu, Wine und VirtualBox und installiert alle n&#246;tigen Mediacodecs, „echte“ Multimediasoftware, Internetprogramme wie Skype, Filezilla, Firefox 3.5 und Midori und eben viele Systemerweiterungen und -Programme wie VirtualBox, Compiz Fusion-Plugins, volle PulseAudio-Kontrollapplets, Envy, Gnome Do und so weiter. In meinem Freundeskreis ist das sehr beliebt und es funktioniert auch wirklich.<br />
Au&#223;erdem konfiguriert Fertibunti ganz zart den Desktop, stellt auf das chice Gnome-Thema „<a href="http://news.softpedia.com/news/Ubuntu-9-04-039-s-New-Themes-106961.shtml">Neue Welle</a>“ um und installiert einen h&#252;bscheren Anmeldebildschirm.<br />
Man k&#246;nnte es als die eierlegende Wollmilchsau f&#252;r die Neuinstallation eines Ubuntu-Systems bezeichnen.</p>
<p><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/06-der-fertige-desktop.png" rel="lightbox[940]"><img class="size-medium wp-image-973 alignnone" style="margin-top: 6px; margin-bottom: 6px;" title="Der fertige Desktop - so k&#246;nnte es aussehen *h&#246;h&#246;*" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/06-der-fertige-desktop-300x168.png" alt="Der fertige Desktop - so k&#246;nnte es aussehen *h&#246;h&#246;*" width="300" height="168" /></a></p>
<p><strong>Einrichtungstipps</strong><br />
Nach Fertibunti geht es dann an die Einrichtung der Hardware (DAS ist es, was bei mir immer so viel Zeit kostet). Normal sollte alles Wichtige schon laufen, Drucker lassen sich grafisch einrichten etc.. Wenn ihr eine ATI- oder Nvidia-Grafikkarte habt, empfehle ich, zur Installation des Treibers EnvyNG zu nutzen (Anwendungen → Systemwerkzeuge → EnvyNG) , und nicht den von Ubuntu selbst vorgeschlagenen Treiber (weil EnvyNG einen neueren kennt).<br />
Weiter geht es mit den Applikationen, die nicht in den Quellen sind, und von deren Liste ihr euch vor der Neuinstallation in Synaptic ein Foto gemacht habt (das war das unter Ursprung → Lokal/*).</p>
<p>Wollt ihr den Bootmanager anpassen, eignet sich der (von Fertibunti installierte) StartUp-Manager (System → Systemverwaltung → StartUp-Manager). Damit lassen sich unz&#228;hlige Einstellungen komfortabel &#228;ndern, z.B. das als Standard zu startende Betriebssystem, die Wartezeit und die Bildschirmaufl&#246;sung des Bootbildes. Ganz nett finde ich auch, &#252;ber das Deaktivieren des H&#228;kchens bei ›Zeige Bootmen&#252;‹ &#252;berhaupt erst mal kein Bootmen&#252; anzuzeigen, sondern es erst durch Dr&#252;cken von Esc einzublenden, was den Systemstartprozess konsistenter erscheinen l&#228;sst.</p>
<p>Um nicht unn&#246;tig auf / Platz zu verschwenden, ist es klug, in Synaptic unter Einstellungen → Dateien → Tempor&#228;re Dateien → ›Heruntergeladene Paketquelldateien nach der Installation l&#246;schen‹ zu aktivieren (und einmal den Knopf ›Alle Paketdateien im Zwischenspeicher l&#246;schen‹ zu bet&#228;tigen).</p>
<p>Wer sich noch nicht intensiver damit besch&#228;ftigt hat, sollte auch unbedingt einmal die Auswahl an Panel-Applets durchw&#252;hlen. Einfach einen Rechtsklick auf eines der Panels und ›Zum Panel hinzuf&#252;gen &#8230;‹ w&#228;hlen. Was ich absolut empfehlen kann:</p>
<ul>
<li> Tomboy – Eine intelligente Notizenverwaltung, die f&#252;r mich eines der Highlights von Gnome darstellt – ist mir absolut unbegreiflich, warum Canonical das nicht in der Standardinstallation gleich im Panel aktiviert</li>
</ul>
<ul>
<li> Systemmonitor – Eine Live-Systemlastenanzeige &#252;ber CPU und bei Interesse auch Speicher, Netzwerk, Swap, Last und Festplattenaktivit&#228;t. Wie kann man ohne eine Lastenanzeige arbeiten?!</li>
</ul>
<ul>
<li> &#220;berwachen der Prozessortaktstufen – manuelle Regelung der Prozessortaktstufen. Das kann f&#252;r Notebook-Besitzer zum Stromsparen interessant sein, und ist es umgekehrt, wenn der Kernel bei HD-Videos einfach nicht richtig hochtakten will, wie er es sollte (<a href="http://forum.ubuntuusers.de/topic/warum-taktet-mein-athlon64-x2-bei-videos-so-s/">hier</a> ein Foreneintrag zu dem Problem)</li>
</ul>
<ul>
<li> Netzkerk&#252;berwachung – Ein Applet, das haupts&#228;chlich blinkt, wenn Daten &#252;bertragen werden, oder das ein durchgestrichenes Symbol zeigt, wenn man keine Verbindung hat (ich nutze an meinem Desktop-PC das, weil ich auf den gro&#223;en Netzwerkmanager verzichte)</li>
</ul>
<ul>
<li> <a href="http://www.getdeb.net/app/media-applet">Medien-Applet</a> – Superpraktisches Pulldown-Men&#252; mit einer Liste aller verf&#252;gbaren Partitionen, und mit Aush&#228;ngeknopf</li>
</ul>
<ul>
<li> Deskbar – Universalsuche mit individuell zuschaltbaren Plugins. Sucht nach Anwendungen, Kontakten, Dateien (&#252;ber Tracker), kann auf Twitter und identi.ca ver&#246;ffentlichen, kann im Web suchen und so weiter. Kann man sich vorstellen wie der Spotlight-Knopf in Mac OS X. Eine ideale Erg&#228;nzung zu Gnome Do (manches geht mit Gnome Do schneller, manches mit der Deskbar)</li>
</ul>
<ul>
<li> Fisch – Klickt man darauf, &#246;ffnet sich ein „Gl&#252;ckskeks“ mit Sinnspr&#252;chen, Witzen oder Wissenswertem, dank Fertibunti sogar auf Deutsch. Man sollte aber unbedingt in den Einstellungen die Pause nach jedem Einzelbild der Schwimmanimation auf 10 Sekunden hochsetzen, denn sein Gezappel h&#228;lt sonst keiner aus</li>
</ul>
<ul>
<li> Temperaturindikator – ist in der Uhr schon integriert. Klickt auf die Uhrzeit und expandiert unten ›Orte‹. &#220;ber ›Bearbeiten‹ l&#228;sst sich dann der Wohnort (oder eine Stadt nahe des Wohnorts) bestimmen</li>
</ul>
<ul>
<li> Zeiterfassung – Eine Art Stoppuhr mit genauer Protokollierung der Art der Arbeit. Ist leider sehr manuell und bringt nur etwas, wenn man sich auch streng an sein eingegebenes Thema h&#228;lt, ohne abzuschweifen. Dann bietet es aber eine grafisch nette Analyse der T&#228;tigkeiten und Zeiten.</li>
</ul>
<p>Ich hoffe nun, euch einige interessante Anregungen f&#252;r zuk&#252;nftige Installationen gegeben zu haben. Eine Neuinstallation lohnt sich wirklich bei vielen Nutzern statt eines Upgrades, vor allem, da die Systeme oft schon einige holprige Upgrades hinter sich haben. Wenn es Probleme gibt, dann&#8230; &#228;hm, nun ja, das ist so eine Sache. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Fragt besser nicht mich, sondern im <a href="http://forum.ubuntuusers.de/">Ubuntuusers.de-Forum</a>, da bekommt ihr schnell kompetente, nette Hilfe.</p>
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		<title>Twitter f&#252;r eine lakonische freie Welt</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2009/03/24/twitter-fuer-eine-lakonische-freie-welt/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 21:36:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Geek-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange Zeit hielt ich mich vom Thema Microblogging zur&#252;ck. Mir war ziemlich klar, dass wenn ich damit jetzt auch noch anfinge, ich mir eine weitere ›Web-Sucht‹ schaffen w&#252;rde.
Auf die Idee des Microbloggings kam 2006 Twitter.com, ein Startup von unter anderem Evan Williams, ein Mitbegr&#252;nder von Blogger.com. Die Idee ist so simpel wie komplex zu erkl&#228;ren: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange Zeit hielt ich mich vom Thema Microblogging zur&#252;ck. Mir war ziemlich klar, dass wenn ich damit jetzt auch noch anfinge, ich mir eine weitere ›Web-Sucht‹ schaffen w&#252;rde.</p>
<p>Auf die Idee des Microbloggings kam 2006 <a href="http://twitter.com">Twitter.com</a>, ein Startup von unter anderem Evan Williams, ein Mitbegr&#252;nder von Blogger.com. Die Idee ist so simpel wie komplex zu erkl&#228;ren: Ein Nutzer schreibt ›was er gerade tut‹ in ein Eingabefeld, hat daf&#252;r 140 Zeichen, und ›Freunde‹, die ihn auf Twitter abonniert haben, bekommen diese Zeile auf ihrer pers&#246;nlichen Twitter-Seite angezeigt. Die Wenigsten schreiben wirklich davon, was sie gerade tun, sondern es sind eher ›in den Raum gepustete Bemerkungen‹, Kommentare und kleine Konversationen. Im Video <a href="http://www.vimeo.com/757146">Twitter in Plain English</a> ist das auch noch mal sehr sch&#246;n erkl&#228;rt.<br />
Weil das so alleine langweilig w&#228;re, gibt es auch viele Desktop- und Mobilanwendungen, um auf die Twitter-API zuzugreifen und ›Tweets‹ zu lesen und zu verfassen. Will man auf einem Kommentar antworten, schreibt man den Nutzer mit <em>@Name</em> an, will man nicht&#246;ffentliche Direktbotschaften verschicken, schreibt man ein <em>d Name</em> und dahinter jeweils den Inhaltstext.<br />
Wie es sich f&#252;r ein Web 2.0-Angebot geh&#246;rt, gibt es kurioserweise noch kein Gesch&#228;ftsmodell. Twitter sagt zwar, sie h&#228;tten eines, das auf zus&#228;tzlichen Leistungen basiert, die bald eingef&#252;hrt werden sollen, sagen aber noch nichts Konkretes.</p>
<p>Twitter ist also eine Mischung aus Chat und G&#228;stebuch, Blog und SMS.<br />
Auch wenn sich das so profan als unglaublich belanglos und &#246;de anh&#246;rt, ist man doch sehr schnell von der neuen Kommunikationsplattform fasziniert und kommt nicht mehr von ihr los. Beim Nutzen von Twitter bekommt man Einblick in die Privatsph&#228;re und den Alltagsablauf von anderen Menschen und entwickelt daf&#252;r eine spezielle Form der Sozialkompetenz, best&#228;ndiges Interesse f&#252;r andere, kann sie in ihren Kompetenzfeldern um Hilfe zu bitten, entwickelt Einf&#252;hlungsverm&#246;gen, Respekt, ›<a href="http://www.nytimes.com/2008/09/07/magazine/07awareness-t.html">Ambient Awareness</a>‹ und f&#252;hlt sich allgemein weniger alleine. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nun, Twitter hat aber einen ganz gro&#223;en Nachteil an sich: Es ist ein propriet&#228;res, unfreies, in sich geschlossenes System. Heute spielt sich erneut ab, was vor ± 15 Jahren mit E-Mails war: Nutzer von AOL und CompuServe konnten nur Nutzern ihres eigenen Dienstes E-Mails schreiben, erst sp&#228;ter wurde die Einschr&#228;nkung aufgehoben.</p>
<p>Man macht sich also voll von Twitter, der Twitter-Software, der Twitter-API und von &#252;berhaupt den Servern des Unternehmens abh&#228;ngig. Auch falls der, man ist geneigt, ihn Monopolist zu nennen, seine AGBs &#228;ndert und Dinge einbaut, wie beispielsweise <a href="http://www.mynethome.de/2005/03/20/nutzer-haben-keine-rechte/">von ICQ und Facebook vorgemacht</a>, die dem Anbieter das Copyright (!!) an allen &#252;ber das System versandten Botschaften einr&#228;umen, und er sich nat&#252;rlich Zensurm&#246;glichkeiten offenh&#228;lt, ist man weiterhin an Twitter wegen all seinen Kontakten dort gebunden. Haargenau gleich &#252;brigens bei ICQ, Skype und allen sozialen Netzwerken (kommt nat&#252;rlich darauf an, bei welchem Anbieter das mit nationalen Recht vereinbar ist, in Deutschland etwa sind die Urheberrechte un&#252;bertragbar). Denkt auch an die ganz handgreiflichen Nachteile eines zentralisierten Systems: ›Vorprogrammierte‹ Server-&#220;berlastungen, bei Twitter kommt das mehrmals t&#228;glich vor.<br />
Das alles birgt eine gro&#223;e Gefahr in sich und widerstrebt mir pers&#246;nlich als Open Source-Verfechter absolut.</p>
<p>Im Mai 2008 <a href="http://winlux.pytalhost.de/tumblelog/2008/05/17/der-erste-beitrag/">startete ich meinen Tumblelog</a> wegen exakt dem Punkt, dass ich das zentralisierte Twitter nicht nutzen m&#246;chte.<br />
An meinem Geburtstag im September schlie&#223;lich gab ich mir selbst nach und verfiel den Freuden des Systems.</p>
<p>Keine drei Monate sp&#228;ter, im fr&#252;hen Januar 2009, stie&#223; ich auf das <a href="http://laconi.ca">Laconica-Projekt</a>. Laconica scheint die L&#246;sung f&#252;r alle Zentralisierungs-, Vertrauens- und Kompatibilit&#228;tsprobleme zu sein, die mit Twitter bestehen. Zwar gibt es eine Reihe weiterer Twitter-Nachahmer, doch diese haben Laconica alle mindestens eines hinterher: Sie sind wieder geschlossene Systeme.<br />
Das unter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Affero_General_Public_License">AGPL</a> stehende freie Laconica wurde 2008 vom Kanadier <a href="http://identi.ca/evan">Evan Prodromou</a> mit genau diesem Ansatz entwickelt, eine Microblogging-Software zu schaffen, die dezentral wie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber">Chatprotokoll Jabber</a> eingesetzt werden kann. Auf seiner Referenzinstallation (und derzeit noch der der gr&#246;&#223;ten) <a href="http://identi.ca">identi.ca</a> kann ein Nutzer nicht nur Botschaften eines identi.ca-Nutzers abonnieren, sondern auch die eines jeden anderen Nutzers eines Anbieters einer Laconica-Installation. Etwa einmal im Monat gibt es ein Laconica-Update, die Weiterentwicklung ist also im vollen Gange. Auf Basis des gemeinsamen und im Rahmen des Projektes entwickelten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OpenMicroBlogging">OpenMicroBlogging-Protokolls</a>, kann auch bereits eine kleine Anzahl anderer Microblogging-Systeme mit Laconica-Konten kommunizieren.<br />
Die meist genutzten deutschsprachigen Installationen von Laconica sind <a href="http://bleeper.de">bleeper.de</a> und <a href="http://www.zwitscher.at">zwitscher.at</a>, eine <a href="http://laconi.ca/trac/wiki/ListOfServers">Liste mit allen Servern</a> gibt es auf der Laconica-Projektseite.</p>
<p>Noch einige weitere interessante Funktionen, die Laconica von Twitter abheben:</p>
<ul>
<li>XMPP/Jabber-Schnittstelle rein und raus f&#252;r die ›Dents‹ (›Tweets‹)</li>
</ul>
<ul>
<li> SMS-Versand der Botschaften</li>
</ul>
<ul>
<li> OpenID-Authentifizierung (fakultativ)</li>
</ul>
<ul>
<li> Cross-Posting zu Twitter</li>
</ul>
<ul>
<li> integrierte Hashtags</li>
</ul>
<ul>
<li> Gruppen &#8211; ist man in einer, bekommt man alle Botschaften von anderen mit <em>!Gruppenname</em> vorangestellt zugeliefert und kann selber so an eine breite Interessensschafft z.B. interessante Links liefern</li>
</ul>
<ul>
<li> URL-K&#252;rzung mit w&#228;hlbarem Dienst</li>
</ul>
<ul>
<li> Mehrsprachige Oberfl&#228;che (!!)</li>
</ul>
<p>Wie Twitter bietet auch Laconica eine API f&#252;r <a href="http://laconi.ca/trac/wiki/Apps">Desktop- und Mobilanwendungen</a> an, die schon einige ›Twitter-Clients‹ implementiert haben, man also wie aus einem Chat-Programm heraus schreiben und lesen kann.</p>
<p>Warum bringe ich den Artikel jetzt? Ich m&#246;chte die Menschen so schnell wie m&#246;glich auf die reale Twitter-Alternative aufmerksam machen. Es ist h&#246;chste Zeit und nun n&#246;tig, dass sich da etwas bewegt. Wir wollen keinen Monopolisten auf dem Gebiet Microblogging &#8211; die meisten ehemaligen strammen Twitter-Konkurrenten sind eingegangen, weil sie nur ihr geschlossenes Netz kannten und wenig Nutzer hatten.<br />
Aktuell ist die ›Marktsituation‹ so: Auf Laconica treiben sich Tech-Geeks und Nerds herum, speziell aus dem Open Source-Umfeld. Auf Twitter sind Blogger, Podcaster, leider noch die allermeisten Geeks, und der ›Mainstream‹.</p>
<p>Wer (au&#223;er mir <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) noch gro&#223;en Einfluss hat, sind Zeitungen. Viele bieten Twitter-Feeds und manchmal Twitter-Aktionen an. Auch die Betreiber von Gewinnspielen, bei denen man etwas &#252;ber Twitter posten muss, um mitzumachen, w&#228;ren ein gutes Vorbild f&#252;r das Laconica-Rollout. Ich finde es sogar f&#252;r diese ›M&#228;chtigen‹ ein journalistisches und freiheitliches Armutszeugnis, nur einen Anbieter, und eben den geschlossenen zu unterst&#252;tzen.</p>
<p>Dann sollten die ganzen <a href="http://www.mbc09.de/2008/11/twitter-tools-galore/">Web-Twitter-Tools</a> Laconica-Konten lernen irgendwie zu unterst&#252;tzen. Diese Drittanbieterwerkzeuge f&#252;r Twitter machen denke ich einen signifikanten Teil des Langzeitspa&#223;es von Twitter aus.</p>
<p>Es muss jetzt etwas passieren. Facebook hat Twitters Kernfunkionalit&#228;t auch schon als ›Status‹ kopiert und jetzt muss schnellstm&#246;glich Laconica bekannt gemacht werden, ehe Facebook &#8211; und das tut es allen Ernstes hierzulande schon bei &#220;ber-40-J&#228;hrigen &#8211; auf dem Gebiet der Quasi-Standard wird &#8211; und vor einem Facebook als Microblogging-Monopolist habe ich noch sehr viel mehr Angst als vor Twitter.</p>
<p>Nun, die Technik ist da, die Seiten sind da, die Benutzer kommen langsam und ihr k&#246;nnt neue begeistern! Schaut euch mal <a href="http://bleeper.de">bleeper.de</a> an, registriert euch, macht es euch profiltechnisch gem&#252;tlich und schaut ein wenig umher, wen ihr interessant findet zu ›connecten‹ und macht vor allem mehr Leute auf das Laconica-System aufmerksam. Microblogging ist keine Randgruppenerscheinung mehr und als solche darf es daf&#252;r nicht nur einen zentralen, propriet&#228;ren und &#252;berm&#228;chtigen Anbieter geben!</p>
<p><em>Linkempfehlungen <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  :<a href="http://bleeper.de/frumble"><br />
Meiniges Bleeper-Profil</a>, <a href="http://twitter.com/frumble">Twitter-Profil</a> und eine <a href="http://www.hackerfunk.ch/index.php?id=31">Podcast-Episode zum Thema</a> vom Hackerfunk.</em><a href="http://bleeper.de/frumble"></a></p>
<p><strong><em>Update vom 10. September 2009:</em></strong><br />
Laconica wurde umbenannt zu <a href="http://status.net/">Status.net</a>. Man kann auf der gleichnamigen Seite eigene Status.net-Installationen anlegen, vom Prinzip her gleich wie Wordpress-Installationen auf wordpress.com, oder sich die gesamte Software herunterladen und selbst installieren. Nicht verwirren lassen. Weiterhin gibt es nat&#252;rlich Bleeper.de, Identi.ca und die anderen Laconica/Status.net-Seiten, da &#228;ndert sich &#252;berhaupt nichts.</p>
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		<title>Gesch&#252;tzt: Mein 2008 &#8211; gek&#252;rzte Fassung</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 22:35:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt keine Kurzfassung, da dies ein gesch&#252;tzter Artikel ist.]]></description>
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		<title>Gesch&#252;tzt: Mein 2008</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 19:08:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
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		<title>Wunderlampe ohne Welle in Compiz Fusion hacken</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/09/01/wunderlampe-ohne-welle-in-compiz-fusion-hacken/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 10:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch einen schon etwas &#228;lteren Beitrag vom Januar im Ubuntuusers-Forum, bin ich darauf gekommen: Eine Anleitung, wie man in Compiz die &#8220;Wunderlampenanimation&#8221; auf eine Welle zur&#252;ckhackt.
Worum geht&#8217;s? Wir alle kennen vermutlich den &#8220;Genie-Effekt&#8221; in Aqua auf Mac OS X, wenn man ein Fenster ins Dock minimiert. In der Anfangszeit von Compiz war davon ein 1:1-Nachbau [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch einen schon <a href="http://forum.ubuntuusers.de/post/1193215/">etwas &#228;lteren Beitrag vom Januar im Ubuntuusers-Forum</a>, bin ich darauf gekommen: Eine Anleitung, wie man in Compiz die &#8220;Wunderlampenanimation&#8221; auf eine Welle zur&#252;ckhackt.<br />
Worum geht&#8217;s? Wir alle kennen vermutlich den &#8220;Genie-Effekt&#8221; in Aqua auf Mac OS X, wenn man ein Fenster ins Dock minimiert. In der Anfangszeit von Compiz war davon ein 1:1-Nachbau im Paket, eben diese Animation beim Minimieren der Fenster. Das ging so Angang 2006 bis Herbst 2007, als die Compiz-Entwickler auf <strong><a href="http://www.appleinsider.com/articles/04/10/06/apple_receives_patent_for_genie_dock_effect.html">ein Softwarepatent von Apple</a></strong> aufmerksam gemacht wunden &#8211; Apple hat sich tats&#228;chlich die Animation patentieren lassen, zum Gl&#252;ck ist das noch nicht in der EU m&#246;glich. (Auch <a href="http://www.macobserver.com/editorial/2003/03/04.2.shtml">noch mehr Elemente von Aqua</a> sind patentiert, sehr, sehr h&#228;ssliche Sache, in KDE4 sp&#252;rt man richtig, wie die Entwickler um diese Patente herumbauen mussten.) Daher ist seitdem die Wunderlampenanimation mit mindestens drei &#8220;Wellen&#8221; im Code, das Fenster schwingt also beim Einsaugen und die Wellen lassen sich in den Einstellungen zwar &#252;berzeugend mit zig Parametern konfigurieren und noch mehr hinzuf&#252;gen, aber das ganze ist doch eher unsch&#246;n. Jetzt gibt es eine M&#246;glichkeit, ein bin&#228;r installiertes Compiz nachtr&#228;glich ohne Quellcode&#228;nderung wieder so zu hacken, dass der Effekt keine statt drei Wellen hat.<br />
Ich gehe im Folgenden davon aus, dass ihr Ubuntu 8.04 und <a href="http://forum.ubuntuusers.de/topic/news-compiz-0.7.6-pakete-fuer-hardy/">das Compiz-Backports-Repos</a> von Intrepid f&#252;r Compiz 0.7.6 eingeschalten habt:</p>
<ol>
<li><em>sudo gedit /usr/share/compiz/animation.xml</em> (in Kubuntu &#8220;kate&#8221; statt gedit schreiben)</li>
<li>Suchen nach <em>&lt;short&gt;Magic Lamp Max Waves&lt;/short&gt;</em></li>
<li>Ein paar Zeilen darunter steht <em>&lt;min&gt;3&lt;/min&gt;</em> &#8211; ersetzt die 3 durch eine 0 und speichert die Datei ab</li>
<li>Wir installieren einen Hex-Editor: <em>sudo apt-get install ghex</em></li>
<li><em>sudo ghex2 /usr/lib/compiz/libanimation.so</em> → Bearbeiten → Suchen, in der rechten Fensterspalte (der kleineren) &#8220;magic_lamp_max_waves&#8221; eingeben (einf&#252;gen geht leider nicht) und auf &#8220;Weitersuchen&#8221; klicken.</li>
<li>Im Hauptfenster wird jetzt die Stelle rot markiert, das Suchfenster k&#246;nnt ihr &#252;ber &#8220;Abbrechen&#8221; schlie&#223;en. Eine Zeile unter der Stelle in der rechten Fensterspalte steht wieder ein <em>&lt;min&gt;3&lt;/min&gt;</em>, dass ihr ebenfalls auf 0 &#228;ndert und dann die Datei abspeichert.</li>
<li>In diesem Augenblick wird vermutlich der Fenstermanager durch die X.org-Fehlerpr&#228;vention automatisch auf Metacity gewechselt. Gebt einfach in Alt+F2 oder ein Terminal <em>compiz &#8211;replace</em> ein (zwei Bindestriche), um Compiz wieder zu starten.</li>
<li>Das war&#8217;s auch schon. Jetzt noch in CCSM (dem Einstellungsmanager) im &#8220;Animationen&#8221;-Modul unter &#8220;Animation &#8216;Minimieren&#8217;&#8221; die Wunderlampe als Minimiereffekt einstellen.</li>
</ol>
<p>So sieht das dann aus:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/eXrcv2irGXQ&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/eXrcv2irGXQ&amp;hl=de&amp;fs=1" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Aber es ist ja nicht so, dass man als Compiz-Benutzer auf die Wunderlampe angewiesen w&#228;re, es gibt in CCSM noch sage und schreibe 17 andere Minimieranimationen zur Auswahl, bisher habe ich alternativ &#8220;Zoom&#8221; genutzt, das dem Minimiereffekt von Aero Glass &#228;hnelt. Doch die Wunderlampe ist nat&#252;rlich das Sahneh&#228;ubchen. =) Der Hack ist meines Wissens absolut legitim und legal f&#252;r Privatpersonen &#8211; innerhalb der EU so wie so f&#252;r alle Personen.</p>
<p><em>Nachtrag:</em><br />
Die Anleitung funktioniert nachweislich auch mit dem in Ubuntu 8.10 bis 9.10 enthaltenen Compiz Fusion! =)</p>
<p><em>Hat dir der Artikel weitergeholfen und ist dir diese Arbeit vielleicht 1€ wert? Spende ihn mir per PayPal und motiviere mich f&#252;r weitere Arbeiten auf diesem Qualit&#228;tsniveau!</em></p>
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</form>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Beagle statt Tracker als Desktopsuche</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/08/27/beagle-statt-tracker-als-desktopsuche/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Aug 2008 15:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab Ubuntu 9.04 empfehle ich diese Anleitung nicht mehr! Die Tracker-Suche ist besser geworden und jetzt sogar ressourcenschonender als Beagle!
In Ubuntu wird seit 7.10 die Tracker-Suche vorinstalliert. Mehr als vorinstalliert wird sie zwar befremdlicherweise nicht &#8211; der Nutzer muss sie selbst einschalten und konfigurieren &#8211; aber sie ist die Standard-Desktopsuchmaschine. Bis 7.10 hatte ich Beagle [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ab Ubuntu 9.04 empfehle ich diese Anleitung <em>nicht mehr</em>! Die Tracker-Suche ist besser geworden und jetzt sogar ressourcenschonender als Beagle!</strong></p>
<p>In Ubuntu wird seit 7.10 die <a href="http://www.gnome.org/projects/tracker/">Tracker-Suche</a> vorinstalliert. Mehr als vorinstalliert wird sie zwar befremdlicherweise nicht &#8211; der Nutzer muss sie selbst einschalten und konfigurieren &#8211; aber sie ist die Standard-Desktopsuchmaschine. Bis 7.10 hatte ich <a href="http://beagle-project.org/">Beagle</a> benutzt und bin dann mit 7.10 auf Tracker gewechselt, weil Beagle damals mehr an der Leistung zehrte. Aber nicht nur das war der Grund, warum Canonical Tracker und nicht Beagle vorinstallierte: W&#228;hrend Tracker in C++ geschrieben ist, ist Beagle ein Mono/C#-Programm, es war also auch eine politische Entscheidung.</p>
<p>Nun h&#246;rte ich in der letzten Zeit vermehrt in Foren, dass Beagle in den neueren Versionen und auch durch ein beschleunigtes Mono schneller geworden sei als Tracker. Heute hatte ich dann mal die Eingebung, ihn noch mal auszuprobieren, weil Tracker wirklich nicht toll ist: Das Ding frisst unfassbare Ressourcen und indexiert anscheinend t&#228;glich einmal die Festplatte neu. Und tats&#228;chlich: Beagle ist die schnellste Desktopsuchmaschine, die ich kenne, schneller noch als Spotlight (Google Desktop z&#228;hlt mal nicht, obwohl es das auch <a href="http://desktop.google.com/linux/">f&#252;r Linux</a> gibt, das ist aber b&#246;h&#246;h&#246;se) und findet auch alles. Momentan ist er noch an der Erstindexierung, aber schon da f&#252;hlt sich das System nebenher benutzbarer an als mit laufendem Tracker. Gut, Tracker hat mich nie am Arbeiten gehindert, aber ich habe die Systemlastanzeige im Panel und wenn st&#228;ndig, auch wenn ich nur schreibe und ein paar kleinere Apps offen haben, da der Pegel auf 100/50% springt, trifft das bei mir einen empfindlichen Nerv. Die Rechenleistung schenke ich lieber <a href="http://www.getdeb.net/app/Boinc">BOINC</a> und dem World Community Grid, denn der Rechner ist ja mit dem Athlon64 X2 5200+ EE und 2 GB RAM nicht unbedingt langsam &#8211; aber nicht einer Systemsuchmaschine die eigentlich nur funktionieren soll. Mir kommt es auch sonst so vor, als w&#228;re Beagle die reifere Software. Es nutzt z.B. inotify vom Linux-Kernel, wovon ich direkt bei Tracker nichts gefunden habe, wird also wie Spotlight vom Kernel &#252;ber Dateisystem&#228;nderungen benachrichtigt und kann so schnell neue Dateien erfassen und gel&#246;schte aus dem Index entfernen, sehr fein. Genauso wie Tracker l&#228;sst sich auch Beagle komfortabel in die Deskbar einbinden, die modulare Allzwecksuchmaske von Gnome.</p>
<p>So installiert und konfiguriert ihr Beagle auf einem Ubuntu Hardy:</p>
<ol>
<li>Zwei Desktopsuchmaschinen sollten nie gleichzeitig laufen, darum l&#246;scht zu erst Tracker: <em>sudo apt-get purge tracker tracker-search-tool</em></li>
<li>Installiert Beagle aus den Paketquellen:<em> sudo apt-get install beagle python-beagle</em></li>
<li>Neu anmelden.</li>
<li>&#220;ber <em>Anwendungen</em> → <em>Zubeh&#246;r</em> → <em>Suchen</em> die grafische Oberfl&#228;che starten und &#252;ber <em>Suchen</em> → <em>Einstellungen</em> in seine Einstellungen gehen.</li>
<li>Im Reiter <em>Indizierung</em> (m&#252;sste eigentlich korrekt &#8220;Indexierung&#8221; hei&#223;en, da indiziert keiner was) unter <em>Allgemein</em> noch weitere zu indexierende und &#252;berwachende Pfade angeben und unter <em>Datenschutz</em> falls gew&#252;nscht Pfade oder Dateimuster, die nicht indexiert werden sollen.</li>
<li>Im Reiter <em>Backends</em> reichen mir die Plugins &#8220;Files&#8221;, &#8220;NautilusMetadata&#8221;, &#8220;Pidgin&#8221;, &#8220;Tomboy&#8221; und &#8220;applications&#8221;. Eventuell brauche ich Tomboy und applications nicht noch mal, weil ich meistens eh &#252;ber die Deskbar suche und dort auch entsprechende Suchmodule f&#252;r diese Dinge laufen habe, aber mal schauen.</li>
<li>Falls man es nicht braucht, &#252;ber <em>System</em> → <em>Einstellungen</em> → <em>Sitzungen</em> das &#8220;Beagle Search Tool&#8221; aus dem Autostart nehmen, der Such-Daemon l&#228;uft trotzdem (das nicht da rausl&#246;schen!), dann vielleicht zur einfacheren Erreichbarkeit, und wenn man die Deskbar nicht nutzt, den Starter aus <em>Anwendungen</em> → <em>Zubeh&#246;r</em> zus&#228;tzlich auf das Panel ziehen.</li>
<li>Neu anmelden (oder Beagle neustarten, aber neu anmelden ist sch&#246;ner).</li>
<li>Ganz lange warten. Wenn der Such-Daemon einschlafen sollte/(sich killt? → System&#252;berwachung, da sollte er, wenn er l&#228;uft, mit 19 Nice sitzen), &#252;ber das &#8220;Search Tool&#8221; suchen und den Daemon, wenn aufgefordert, &#252;ber den angebotenen Knopf neu starten.</li>
</ol>
<p>Damit w&#228;r eure Konfiguration fertig und ihr k&#246;nnt irgendwann, wenn der Index mal was hergibt, damit Suchen und Finden. &#220;ber <em>beagle-status</em> auf der Konsole l&#228;sst sich &#252;brigens die aktuelle Beagle-Operation mitverfolgen. Demn&#228;chst werde ich noch probieren, die aktuelle Version 0.3.8 von der Projektseite selber zu compilieren, die wird wohl nicht mehr in Hardy eingepflegt und soll <a href="http://www.mail-archive.com/dashboard-hackers@gnome.org/msg04514.html">einige Fehler</a> beheben.</p>
<p><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/beagle-einstellungen-1.png" rel="lightbox[605]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-606" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Beagle-Einstellungen - Indexierung" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/beagle-einstellungen-1.png" alt="" width="148" height="149" /></a><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/beagle-einstellungen-2.png" rel="lightbox[605]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-607" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Beagle-Einstellungen - Backends" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/beagle-einstellungen-2.png" alt="" width="131" height="148" /> </a><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/deskbar-einstellungen1.png" rel="lightbox[605]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-608" title="Deskbar-Einstellungen - Suchmodule (Calculator, Converter und Remember The Milk waren nicht bei Ubuntu dabei)" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/deskbar-einstellungen1.png" alt="" width="186" height="150" /> </a><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/deskbar-einstellungen2.png" rel="lightbox[605]"><img class="alignnone size-thumbnail wp-image-609" title="Deskbar-Einstellungen - allgemeine Einstellungen" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/deskbar-einstellungen2-150x150.png" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><em>Nachtrag vom 31. August 2008</em>: Beagle ist wirklich viel schneller als Tracker und braucht betr&#228;chtlich weniger Ressourcen. Er macht das, was man von einer Desktop-Suchmaschine erwartet und so habe ich ihn auch gleich in Fertibunti mit aufgenommen.<br />
Wer die aktuelle Version 0.3.8 und nicht die veraltete 0.3.3 aus Hardys Quellen nutzen m&#246;chte, kann sich <a href="http://www.getdeb.net/app/Beagle">auf getdeb.net</a> die 0.3.8 sch&#246;n vorcompiliert ziehen. Trotzdem sollte &#8220;python-beagle&#8221; aus den Quellen installiert werden (da ist es egal, dass die veraltet sind), wenn man nachher die Deskbar als Frontend nutzen will.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Fertibunti 3.9 ist FertiK!</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/08/16/fertibunti-39-ist-fertik/</link>
		<comments>http://www.frumble.de/blog/2008/08/16/fertibunti-39-ist-fertik/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 16 Aug 2008 19:20:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linuxnachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Stolz verk&#252;nde ich das Erscheinen von Fertibunti 3.9! Nachdem 3.8 schon auf Ubuntu Hardy Heron wechselte und es zwischenzeitlich fast w&#246;chentlich Zweipunktversionen mit Paketauswahl&#228;nderungen gab, bringt Fertibunti 3.9 einige gro&#223;e Neuerungen mit sich.
Durch ein diff der 64- und 32-Bit-Version stellte ich erst einmal fest, dass beide seit Hardy die exakt gleichen (Meta-)Pakte installieren, so gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/fertibuntilogo.png" rel="lightbox[543]"><img class="size-medium wp-image-510 alignleft" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="Fertibunti-Logo von Tim B." src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/fertibuntilogo-300x90.png" alt="" width="300" height="90" /></a>Stolz verk&#252;nde ich das Erscheinen von Fertibunti 3.9! Nachdem <a href="http://www.frumble.de/blog/2008/05/06/fertibunti-38-ist-fertig/">3.8 schon auf Ubuntu Hardy Heron wechselte</a> und es zwischenzeitlich fast w&#246;chentlich Zweipunktversionen mit Paketauswahl&#228;nderungen gab, bringt Fertibunti 3.9 einige gro&#223;e Neuerungen mit sich.<br />
<img class="size-full wp-image-517 alignright" title="3.9" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/fertibunti39ankuendigung.png" alt="" width="60" height="40" />Durch ein diff der 64- und 32-Bit-Version stellte ich erst einmal fest, dass beide seit Hardy die exakt gleichen (Meta-)Pakte installieren, so gibt es jetzt also nur noch eine Version gleichsam f&#252;r 64- und 32-Bit-Systeme. Dann bin ich von Sun Java auf OpenJDK umgestiegen und habe mehrere kleine Apps hinzugef&#252;gt, auch von getdeb.net sowie au&#223;erdem Opera. Weil viele Ubuntu-Nutzer irgendwie keinen Plan haben, wo sie zur Oberfl&#228;che Gnome passende Hintergrundbilder herbekommen sollen und auch meistens keine Bestreben zeigen, sich &#252;berhaupt auf eine Suche zu begeben, verlinke ich auf ein selbauserlesenes, optionales Archiv-Paket mit eben zu Ubuntu und Gnome passenden Hintergrundbildern, die meisten kommen von gnome-look.org.<br />
Ganz &#228;hnlich, aber im Grunde noch viel schlimmer sieht es auf den heimischen Compiz Fusion-Installationen aus: Nichts ist ordentlich benutzbar konfiguriert. Compiz bietet so ein unglaubliches Potenzial und so eine grenzensprengende Produktivit&#228;tserh&#246;hung, die man sich nicht tr&#228;umen l&#228;sst, aber man muss sich damit besch&#228;ftigen. Fertibunti 3.9 empfiehlt optional, meine Konfiguration zu laden, die es als Profil herunterl&#228;dt. Ich hoffe, die Leute werden nach dem Aktivieren und dem pl&#246;tzlichen Auftreten von den verschiedensten grafischen Aktionen durch Ausprobieren lernen k&#246;nnen, wie man&#8217;s richtig nutzt.<br />
Apropos Compiz: Um aktuellere Pakete zu bekommen, habe ich ein zus&#228;tzliches, aber wirklich stabiles Repository f&#252;r die 0.7.6-Pakete in die sources.list eingebunden.<br />
Im Script wurden viele heimt&#252;ckische Schreibfehler berichtigt und nat&#252;rlich ganz gro&#223;: Fertibunti bekommt ein neues Logo! Es entstand wie so oft zusammen mit <a href="http://timbeckmann.de/">Tim B.</a> &#252;ber lange E-Mail-Machbarkeitsstudien. Und ist es nicht gro&#223;artig? Danke, lieber Tim!<br />
Die offizielle Fertibunti-Schreibweise &#228;nderte sich von &#8220;fertibunti&#8221; mit kleinem F zu Fertibunti mit gro&#223;em, m&#246;glich war dies leider nicht im Logo, weil die Ubuntu-Schriftart keine Gro&#223;buchstaben unterst&#252;tzt.</p>
<p>Und hier: TADA! &#220;berraschung! Mit Ferti<strong>K</strong>unti gibt es nun auch einen Kubuntu-Ableger!<br />
&#8220;Natural&#8221; schrieb in den Kommentaren zu Fertibunti (der themenn&#228;hehalber inzwischen gel&#246;scht), er habe es auf Kubuntu angepasst und so kamen wir ins Gespr&#228;ch. Eine Kubuntu-Version wollte ich eigentlich schon 2006 basteln, aber mir hat immer die Motivation gefehlt, weil ich niemanden kannte, der KDE als Hauptoberfl&#228;che einsetzt. Nach auch da mehreren E-Mails hatten wir eine gelungene Paketauswahl f&#252;r den Ubuntu-Spin und auch hier hat Tim geradezu selbstaufopfernd ein Logo entworfen:</p>
<p><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/fertikuntilogo.png" rel="lightbox[543]"><img class="size-medium wp-image-522 alignnone" title="FertiKunti-Logo von Tim B." src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/fertikuntilogo-300x63.png" alt="" width="300" height="63" /></a></p>
<p>Viele der Programme der Gnome-Version sind auch in der KDE-Version und nat&#252;rlich alle oben schon genannten Neuerungen von Fertibunti 3.9. Ein Fertibunteee f&#252;r den EEE-PC mit Xubuntu ist von mir auch schon geplant und wird wahrscheinlich noch dieses Jahr erscheinen, wenn ich genug EEE-Nutzer finde, um mit ihnen eine optimale Paketauswahl ausmachen zu k&#246;nnen. Warum Fertibunti bei so vielen &#196;nderungen immer noch bei Version 3 steht: Auf die 4 will ich erst steigen, wenn ich mich endlich dazu aufraffen kann, eine grafische Oberfl&#228;che daf&#252;r zu schreiben, quasi als Motivation. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich glaube, die neue Version und der neue Ableger sind sehr gelungen und k&#246;nnen vielen Neueinsteigern helfen, schnell an ein sehr benutzbares Linux-System zu kommen. &#220;brigens ist Ferti* nicht nur f&#252;r Einsteiger&#8230; Aber ihr lasst euch ja eh nicht belehren. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.frumble.de/blog/fertibunti/">Fertibunti-Seite</a><br />
<a href="http://www.frumble.de/blog/fertikunti/">FertiKunti-Seite</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ubuntu-Sticker</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/08/07/ubuntu-sticker/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 20:56:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geek-Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Der kleine amerikanische Linux-Komplettsystemhersteller system76 hat Ubuntu-Sticker f&#252;r PC-Geh&#228;use gedruckt und verschenkt sie netterweise an die Fans weltweit. Auf der Seite ubuntu.kamerastars.de gibt es Adressen f&#252;r Deutsche und Schweizer, die mit ihrem Betriebssystem angeben m&#246;chten. Schickt man einen vorfrankierten R&#252;ckumschlag dorthin, kommen eine Weile sp&#228;ter, bei mir waren es anderthalb Monate, die &#8220;bestellten&#8221; Sticker. &#8220;Bestellt&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der kleine amerikanische Linux-Komplettsystemhersteller <a href="http://system76.com/">system76</a> hat Ubuntu-Sticker f&#252;r PC-Geh&#228;use gedruckt und verschenkt sie netterweise an die Fans weltweit. Auf der Seite <a href="http://ubuntu.kamerastars.de/">ubuntu.kamerastars.de</a> gibt es Adressen f&#252;r Deutsche und Schweizer, die mit ihrem Betriebssystem angeben m&#246;chten. Schickt man einen vorfrankierten R&#252;ckumschlag dorthin, kommen eine Weile sp&#228;ter, bei mir waren es anderthalb Monate, die &#8220;bestellten&#8221; Sticker. &#8220;Bestellt&#8221; hatte ich vier, gekommen sind gleich 6, auch nicht schlecht.</p>
<p><a href="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/ubuntu-sticker.jpg" rel="lightbox[465]"><img class="alignnone size-medium wp-image-466" title="Ubuntu-Sticker (der Prozessor, der daneben draufsteht, ist nicht drin ;) )" src="http://www.frumble.de/blog/wp-content/uploads/ubuntu-sticker.jpg" alt="" width="448" height="333" /></a></p>
<p>Macht sich doch gut neben dem anderen Angeb-Sticker, ge? Der war in der Motherboard-Schachtel des neuen Fertig-Rechners meines Bruders, obwohl da auch nur ein X2 verbaut war. Der Rechner im Bild ist meiner. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Auf der linken Rechnerseite sitzt auch noch ein sch&#246;n mittig platzierter Apple-Sticker (die Seite ist an der Stelle nicht perforiert). =)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ubuntu Hardy-Installationsbericht</title>
		<link>http://www.frumble.de/blog/2008/05/01/ubuntu-hardy-installationsbericht/</link>
		<comments>http://www.frumble.de/blog/2008/05/01/ubuntu-hardy-installationsbericht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 May 2008 13:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
				<category><![CDATA[Berichte und Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ich am Freitag schrieb, wollte ich mit der Installation von Hardy noch ein bisschen warten. Das habe ich jetzt getan und dann gestern gedacht, es reicht jetzt, um den Problemen aus dem Weg zu gehen und ich habe, rein aus Interesse, ob es jetzt auch bei mir tut, ein Upgrade von Gutsy auf Hardy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich <a href="http://www.frumble.de/blog/2008/04/25/ubuntu-804-ist-raus-und-warum-man-mit-der-installation-noch-warten-sollte/">am Freitag</a> schrieb, wollte ich mit der Installation von Hardy noch ein bisschen warten. Das habe ich jetzt getan und dann gestern gedacht, es reicht jetzt, um den Problemen aus dem Weg zu gehen und ich habe, rein aus Interesse, ob es jetzt <em>auch bei mir</em> tut, ein Upgrade von Gutsy auf Hardy versucht. Und wie klar: Es funktionierte noch mit keiner Ubuntu-Version auf meinem Rechner, die Aktualisierungsverwaltung wurde beim &#8220;S&#228;ubern der Paketliste&#8221;, oder so was, grau und &#8220;sudo top&#8221; sagte mir, dass ganz hart gzip und tar arbeiteten. Das taten sie dann, eine halbe Stunde lang. Dann wurde die Festplatte ruhig und das graue Fenster blieb. Lustig, genau so war es bei mir schon immer.</p>
<p>Ich lud den Torrent der 8.04 64-Bit-Desktop-CD und brannte das Abbild. Gleich beim Bootpromt &#246;ffnet sich automatisch das Sprachwahlmen&#252;, endlich, das die Leute nicht gleich beim Bootpromt Deutsch ausw&#228;hlten, war der seltsame Hauptgrund daf&#252;r, dass bei vielen das System halb auf Englisch blieb. So wie ich das &#252;berblicke, ist das erste Mal jetzt in Hardy die Bootoption auf der Desktop-CD, direkt die grafische Installation ohne Gnome au&#223;en rum zu starten, was vermutlich die RAM-Anforderungen etwas heruntersetzt und die Leute nicht gleich zur Alternate-CD zwingt.</p>
<p>Bei der Installation gab&#8217;s keine Probleme (besonders unterhaltsam war unter Feisty und Gutsy, dass sich das Fenster mit der Fortschrittsanzeige irgendwie schloss, aber das System weiterinstallierte&#8230;), aber beim ersten Start in GRUB kam ein unglaublich fetter Fehler &#8220;ans Tageslicht&#8221;: Alle Ubuntu-Kernels verwiesen darin auf (hd<strong>0</strong>,10), waren aber auf (hd<strong>1</strong>,10)!! Mit &#8220;e&#8221; und dem Editieren innerhalb GRUBs  startete das System dann auch bei mir und ich &#228;nderte gleich manuell in der /boot/grub/menu.lst die falsche Festplattenangabe. Zur Erkl&#228;rung: Das System nimmt ganz einfach an, dass es auf der ersten Festplatte installiert sei und schreibt gleich mal &#8220;(hd0&#8243; in die menu.lst bei der Installation und passt nur noch die Partitionsnummer an! So ein Fehler darf doch bei einer LTS-Version nicht passieren! Und ich dachte, da gab es eine Betaphase!</p>
<p>Als das System dann lief (und sogar nach einem Kaltstart <a href="http://www.frumble.de/blog/2008/02/15/neuinstallation-mit-jfs/">di-rekt(!!) in den X-Server hineinstartete!</a>) fiel gleich mal auf, dass keine anderen Partitionen eingeh&#228;ngt waren, als die, denen ich bei der Installation Mount-Punkte gab (wie hat das Gutsy gemacht?). Die anderen konnte ich Doppelklicken und mit meinem Passwort dann auch mounten, wobei die erste Angeklickte /media/disk wurde, die zweite /media/disk-1 usw.. Sehr unchic, letztendlich habe ich die /etc/<a href="http://wiki.ubuntuusers.de/fstab">fstab</a> editiert.</p>
<p>Interessantes Neues in Gnome 2.22:</p>
<ul>
<li>Beim Klicken auf einen Programmstarter im Panel zoomt und blendet der sich dabei aus, wie schon der Anklick-Effekt im Konqueror seit einiger Zeit. Irgendwie passt das aber nicht in Gnome.</li>
<li>Die Anzeige der Ressourcen in der System&#252;berwachung ist nun sehr h&#252;bsch in Cairo gerendert und macht jetzt auch auf Mehrkernsystemen was her (<a href="http://mylinux.suzansworld.com/?p=296">Foto gibt&#8217;s bei Suzan</a>).</li>
<li><a href="http://www.frumble.de/blog/2007/08/22/programmtipp-cheese-das-photo-booth-fur-linux/">Cheese</a> ist &#252;berraschenderweise nicht in Hardy vorinstalliert, obwohl es seit Gnome 2.22 mit Gnome gebundelt werden sollte, findet sich aber in den Quellen und hat bei mir meine Samsung Pleomax SamPwc3800N-Webcam das erste mal ohne manuelle Treiberinstallation erkannt (was aber nicht an Cheese, sondern der verbesserten Hardwareerkennung liegt)</li>
<li>Die Deskbar l&#228;sst sich auch endlich wieder &#8220;im Panel ankleben&#8221;, was dann wie <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Spotlight_(software)">Spotlight</a> aussieht, <span style="text-decoration: line-through;">aber leider hat ihr Rahmen dann eine fixe Gr&#246;&#223;e, wird also nicht l&#228;nger und man muss mit dem Mausrad durch die Liste scrollen</span> (nur, wenn Tracker nicht l&#228;uft&#8230;).</li>
</ul>
<p>Neues beim System:</p>
<ul>
<li>Hardy ist eine Geschwindigkeitsakete, es bootet schneller, als mein OSx86, braucht also gef&#252;hlte 20 sec bis zum Anmeldebildschirm. Gnome 2.22 ist auch noch mal bedeutend schneller geworden.</li>
<li>Durch die verbesserte automatische Hardwareerkennung und -einrichtung in X.org 7.3 wurden alle Sondertasten meiner Razer Diamondback und Logitech G3 sofort nutzbar gemacht, echt cool. Die lie&#223;en sich ohne weiteres mit Compiz-Befehlen (mit ccsm) belegen. Klar ist dabei, dass ich nicht auf jede Maus andere Funktionen mappen kann, die Belegungen sind also bei beiden automatisch gleich (auch, wenn die Tasten dann real anders am Geh&#228;use angeordnet sind).</li>
<li>Ja, ja, ja!! ENDLICH hat jemand das Problem mit dem ruckelnden H.264-GStreamer-Plugin auf 64-Bit-Systemen gel&#246;st!</li>
<li>Auch die &#8220;fortunes-de&#8221; (deutsche &#8220;Gl&#252;ckskeks-Spr&#252;che&#8221;) sind wieder nicht-abgeschnitten und mein Wanda-Fisch-Applet lebt wieder, wie in Feisty (nat&#252;rlich mit 10 sec Pause nach jedem Einzelbild). <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </li>
<li>Auch endlich, hosianna, ist die Tracker-Suche ernsthaft benutzbar.</li>
</ul>
<p>Was mich weiters st&#246;rt:</p>
<ul>
<li>Der aufgefrischte Anmeldebildschirm verlangt von den Nutzern immer noch ab, Passwort UND Benutzername einzutippen. Warum?! In den Anmeldefenstereinstellungen (aus Gnome heraus) l&#228;sst sich ohne Nachinstallation ein sogar noch sch&#246;neres Thema w&#228;hlen, das eine Benutzerliste bietet.</li>
<li>Die <a href="http://www.gnome.org/projects/tracker/">Tracker-Suche</a> richtet sich offenbar wieder nicht automatisch ein, so dass man, wenn man sie benutzen m&#246;chte, erst in ihren &#8211; wenigstens grafischen &#8211; Einstellungen herumputschen muss.</li>
<li>Zwar installiert sich offenbar gleich das ganze Compiz Fusion mit (bei Gutsy nur compiz-core) aber es fehlen &#8220;wichtige&#8221; neue Plugins wie <a href="http://smspillaz.wordpress.com/2008/03/20/freewins/">Freewins</a> und ccsm zum Einrichten der Effekte wird immer noch nicht mit dem System installiert.</li>
<li>Das Totem-Youtube-Plugin muss erst in Totems-Plugin-Verwaltung aktiviert werden und ich glaube nicht, dass es dann so leicht von Leien in der Seitenleiste gefunden wird. Sehr schwach, wenn man bedenkt, dass Canonical mit diesem Plugin <a href="http://www.ubuntu.com/products/whatisubuntu/804features/music/">wirbt</a>. Das Teil, das eigentlich aus Gnome 2.22 kommt, ist auch nicht der Bringer, man kann keine Kommentare lesen, keine schreiben, sieht keine Text-Beschreibungen, kann nicht im Video zeitlich herumspringen <span style="text-decoration: line-through;">und kann keine Wiedergabelisten mit YouTube-Videos anlegen</span>.</li>
<li>Ich dachte, man kann jetzt in den M&#252;ll geworfene Dateien wieder in ihren Ursprungsordner wiederherstellen?</li>
<li>Viele Programme sind bei weitem nicht auf dem aktuellsten Stand! Transmission und gPodder sind die Paradebeispiele.</li>
<li>Die sehr gute Seite <a href="http://www.getdeb.net/">getdeb.net</a>, die aktuelle Versionen von guten Gnome-Programmen anbietet, die oft noch nicht in die offiziellen Ubuntu-Repos aufgenommen wurden, hat kein eigenes Repos, man muss immer auf die Seite gehen. Daf&#252;r gab es zu Gutsy-Zeiten ein <a href="http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=632722">inoffizielles Repos</a>, das immer alle .DEBs bei sich spiegelte und das ich auch in fertibunti benutzte, um ein paar hervorragende Programme nachzuinstallieren. <a href="http://ubuntu.org.ua/">Die Jungs</a> haben mit Hardy offenbar keine Lust mehr, das Repos zu pflegen, sehr schade.</li>
<li>Wie man die neuen Features von Pulse Audio nutz, z.B. die Lautst&#228;rke einzelner Applikationen anpassen oder die gesamte Tonausgabe auf einen anderen Rechner verschieben, habe ich noch nicht herausgefunden.</li>
<li>Dank eines falschen Kernels &#8220;ruckelt&#8221; oft schon bei wenig Auslastung die Tonausgabe (&#228;hm, ich habe einen Athlon64 X2 5200+ EE und 2 GB RAM, aber egal^^). Matthias hat <a href="http://z-pod.de/archives/268-Z!-Episode-117-Forscher-vs.-Bots-11.html">da in Z! auch was dar&#252;ber gesagt</a>.</li>
<li>Ich hatte mich eigentlich darauf gefreut, mit PolicyKit ganz einfach mir als Normalbenutzer die Rechte zum Installieren von Paketen und Nutzen der Paketverwaltung zu geben&#8230; Geht nicht.</li>
<li>Wenn man in Fedora das root-Passwort eingibt, beginnt ein Zeitraum, in dem man alle Admin-Werkzeuge ohne erneute Passwortabfrage nutzen kann. <span style="text-decoration: line-through;">Warum gibt es das nicht in Ubuntu?!</span> Das nervt gottes (nehme ich zur&#252;ck, das wurde durch ein Update wieder nachgeliefert).</li>
<li>Ich finde in den Quellen kein Sun Java-Browser-Plugin in der 64-Bit-Version (aber Java 1.6/6). Das 1.6er/6er-Plugin gab es schon in Gutsy nicht, weil es anscheinend Probleme mit dem Code auf 64-Bit gibt, aber man konnte sich dann immer noch ein Java 1.4-Plugin installieren. Jetzt gibt&#8217;s gar kein Java mehr im Browser, bis auf das Frickelzeug IcedTea, das sich in den Quellen befindet.</li>
<li>Das <a href="http://www.medibuntu.org/">Medibuntu-Repos</a> installiert mir Skype 2.0 mit lustigen Tricks, damit es auf 64-Bit l&#228;uft. Zumindest haben die Freaks es hinbekommen, dass meine Webcam darin erkannt wird (war unter Gutsy nicht so, wenn ich 2.0 von skype.com installiert hab, obwohl der Treiber lief), aber wie in der &#8220;offiziellen&#8221; Version, sehe ich auch in der &#8220;Medibuntu-Version&#8221; keine Avatare. Spitze.</li>
<li>Alle paar Stunden h&#228;ngt Compiz so, dass ich zwar noch Ver&#228;nderungen auf dem Bildschirm sehe und die Maus bewegen kann, aber nicht mehr eingreifen. Dann hilft, sich auf einer Textkonsole anzumelden (Strg + Alt + z.B. F1) und einmal &#8220;killall compiz&#8221; durchzujagen. Dann kann man wieder (mit Strg + Alt + F7) auf X.org wechseln und sollte wieder die Macht &#252;ber das System haben. Das Problem hatte ich zuletzt mit Feisty, es liegt aber vermutlich nicht an Ubuntu, sondern an der Compiz-Version.</li>
<li>Ein Bug von 2005 kehrt wieder: Man kann <a href="https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/language-pack-eo-base/+bug/156913">Esperanto nicht als Gnome-Sprache festlegen</a>.</li>
<li>Und noch ganz, ganz viele kleine andere Probleme, die ich teilweise irgendwie gel&#246;st und schon verdr&#228;ngt habe.</li>
</ul>
<p>Ansonsten, wenn man das so sagen kann, bin ich mit dem System zufrieden. <img src='http://www.frumble.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich bin aber der Ansicht, dass Canonical noch eindeutig mehr Zeit in den Raum vergehen lassen h&#228;tte sollen, um das System anwenderfreundlich zu machen. In dem jetzigen Zustand habe ich ernsthafte Bedenken, es Freunden zu empfehlen.<br />
<a href="http://www.frumble.de/blog/fertibunti/">Fertibunti</a> ist jetzt schon gr&#246;&#223;tenteils auf Hardy angepasst, was mich noch von der Ver&#246;ffentlichung zur&#252;ckh&#228;lt, ist das getdeb.net-Repos und die nun fehlenden Pakete, die ich gerne auch damit installieren lassen w&#252;rde. Vielleicht kommt das ja doch noch f&#252;r Hardy&#8230; Ich gebe den Jungs bis Sonntag Zeit, es sich noch mal zu &#252;berlegen, dann gibt es, mit oder ohne die getdeb-Extras, fertibunti 3.8 in einer leichten und fetten Version, jeweils f&#252;r 32- wie 64-Bit-Systeme. <a href="http://timbeckmann.de/">Tim</a> hat mich auch noch auf die Idee gebracht, eine speziell auf <a href="http://www.eeebuntu.org/">eeebuntu</a> zugeschnittene Version zu erstellen, mal sehen, ob und wann ich dazu komme.</p>
<p>
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		<title>Sun verbrennt Geld bei Codec-Entwicklung</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 20:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frumble</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Linux]]></category>
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		<description><![CDATA[Die neuen HTML 5-Spezifikationen schlagen vor, dass es einen einheitlichen Video (und Audio?)-Standard geben sollte, den alle Browser ohne Zusatzprogramme unterst&#252;tzen sollten. Da fallen einem einige Formate ein, die daf&#252;r in Frage k&#228;men: WMV, DivX, XviD, H.264. Das Problem bei diesen Codecs ist, dass sie alle lizenziert werden m&#252;ssen, wegen zu offensichtlicher MPEG 4-Implementation stellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die neuen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML5">HTML 5</a>-Spezifikationen schlagen vor, dass es einen einheitlichen Video (und Audio?)-Standard geben sollte, den alle Browser ohne Zusatzprogramme unterst&#252;tzen sollten. Da fallen einem einige Formate ein, die daf&#252;r in Frage k&#228;men: WMV, DivX, XviD, H.264. Das Problem bei diesen Codecs ist, dass sie alle lizenziert werden m&#252;ssen, wegen zu offensichtlicher MPEG 4-Implementation stellen die freien XviD-Entwickler sogar nur den Quellcode ohne Bin&#228;rdateien auf ihre Seite (ein &#228;hnliches Problem haben die Entwickler des freien mp3-Encoders LAME).</p>
<p>Nun sollte also ein alternativer lizenz- und softwarepatentfreier Codec gefunden werden, den die Browser-Hersteller implementieren k&#246;nnen. Der erste, an den man da denkt, ist ganz klar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Theora">Theora</a> (seit kurzem vielleicht auch noch <a href="http://www.pro-linux.de/news/2008/12439.html">Dirac/Schr&#246;dinger</a>, aber den konnte ich noch nicht testen), zusammen mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorbis">Vorbis</a> als Audio-Codec und am Besten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ogg">Ogg</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ogg_Media">OGM</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Matroska">Matroska</a> als Containerformat. Theora entstand aus dem einst propriet&#228;ren Codec VP3 von On2, und wird von freien Entwicklern der Xiph-Fundation entwickelt, der von On2 dazu unwiderrufliche Lizenzen zur Nutzung der entsprechenden (On2-eigenen) Patente einger&#228;umt wurden. Der Codec ist also lizenz- und &#8220;patentfrei&#8221;, erst mal. Das ganz gro&#223;e Problem ist, dass massig Trivialsoftwarepatente in den USA eingereicht wurden und man heute keinen neuen Codec mehr entwickeln kann, ohne gegen einen Haufen davon zu versto&#223;en. Ein Gl&#252;ck, dass wir das auf absehbare Zeit nicht in der EU haben werden. Theora muss dutzende Softwarepatente umschiffen, kann unter anderem deshalb auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B-Frame">B-Frames</a>, eine Technik, auf die jeder Microsoft-Entwickler innerhalb einer Arbeitsstunde kommen w&#252;rde, nicht implementieren. Trotzdem macht der Codec eine sehr gute Figur, <a href="http://www.frumble.de/blog/2007/08/23/ogg-theora-gegen-h264/">Tests von mir</a> mit einer schon veralteten Version (Alpha 7) erreichten bis auf Artefakte im Schwarzbereich, die aber bei der aktuellen Beta 2 deutlich zur&#252;ckgegangen sind, praktisch H.264-Niveau, auch wenn es die Welt nicht wahrhaben will.</p>
<p>Nokia meldete sich Ende 2007 von einer Reihe anderer &#8220;finanzstarker Gro&#223;unternehmen&#8221; (ich sehe da vor allem Apple und Microsoft als die heimlichen Mitstreiter, die im Internet jeweils ihre eigenen Formate durchsetzen m&#246;chten) vorgesto&#223;en als erstes: Man sei bei Ogg Theora nicht vor &#8220;U-Boot-Patenten&#8221; gesch&#252;tzt, jenen Trivialpatenten, deren Eigent&#252;mer sich erst melden, wenn sie mit der Verklagung von den p&#246;sen Nicht-Lizenzierern was f&#252;r sich herausholen k&#246;nnen. Das ist richtig, aber der Chef der Xiph-Fundation <a href="http://www.golem.de/0712/56543.html">entgegnet</a>, dass es auch bei H.264 das Problem g&#228;be und die MPEG LA, die Lizenzen vergibt, sogar schon eindringlich warnt, dass es &#8220;m&#246;glicherweise&#8221; Patente g&#228;be, die nicht ihnen geh&#246;rten, die aber auch auf H.264 angewendet werden k&#246;nnten. Er f&#252;hrt fort, dass etwa Samsung und Microsoft auf Ogg Theora setzen (Microsoft, so unglaublich es klingt, in Xbox 360 und Windows-Spielen) und damit die Rechtssicherheit schon von so gro&#223;en Unternehmen best&#228;tigt wurde. Ach, und die Union hinter Nokia w&#252;nscht sich auch einen Codec mit DRM-M&#246;glichkeit. Jetzt wurde Ogg Theora aus dem HTML 5-Entwurf gestrichen. Subber.</p>
<p>Hier kommt <a href="http://de.sun.com/">Sun</a> ins Spiel, die Firma, die sich nicht richtig entscheidet, ob sie nun Open Source will, oder nicht, und wenn doch, wie weit sie gehen m&#246;chte. Sie haben eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, die einen Codec mit (Code-?)Namen &#8220;OMS&#8221; auf Basis des 1990 vorgelegten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H.261">H.261</a> mit Vorbis f&#252;r Audiospuren und vermutlich dem hauseigenen, irgendwie freien, DRM-System <a href="http://www.golem.de/0803/58290.html">DReaM</a> <a href="http://www.golem.de/0804/58975.html">zurechtfrickeln soll</a>. <a href="http://www.linux-magazin.de/content/view/full/21492">Sie begr&#252;nden</a> ihre Wahl auf H.261 damit, dass sein 17-j&#228;hriger Patentlaufzeitraum abgelaufen sei und es somit patentfrei sei, man wolle es aber noch ein bisschen &#8220;aufmotzen&#8221;, bei dieser Arbeit aber unter strenger Kontrolle darauf achten, dass keine neuen Patente verletzt w&#252;rden, was, wie ich schon ausf&#252;hrte, unm&#246;glich geworden ist, denn man kann auch nicht mal schnell alle Video-Codec-Patente greppen, diese Trivialpatente lesen sich mitunter wie &#8220;&#220;bertragung digitaler Video-Streams &#252;ber TCP/IP&#8221;. Und H.261 war die Vorlage des 1991 vorgestellten MPEG-1; erinnern wir uns, das wurde auf Video-CDs eingesetzt. Und davon die VORLAGE.</p>
<p>Bei so viel Dummheit musste ich laut und gequ&#228;lt aufschreien. Was will Sun damit erreichen? Einen historischen Schrott-Codec als Grundlage f&#252;r einen Standard in Browsern f&#252;r Online-Videos einreichen?! Mit einer Entwicklungszeit von nur wenigen Monaten, damit er es noch in HTML 5 schafft?! H&#228;?! Sogar <a href="http://www.golem.de/0708/54230.html">Adobe setzt jetzt bei Flash 9 auf H.264</a>, um die allgemeine Qualit&#228;t seiner weit verbreiteten Flash-Videos zu erh&#246;hen. Das W3C hat mit dem Nachgeben gegen die Nokia-Union die einzigartige Chance verspielt, Adobe in seinem Marktmonopol bein Online-Videos zur&#252;ckzuweisen. Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung auf ein innovatives und starkes Microsoft Silverlight 2 &#8211; hinter dem ich absolut stehe, weil es Microsoft ausreichend offen gestaltet und Novell bei einer Linux-Version unterst&#252;tzt; und wir brauchen auch einen Konkurrenten zu Animierter-Webseiten-Technologie (wie sie Flash bisher als einzige bietet), &#8211; die w&#252;rde uns Ogg Theora nicht bieten.<br />
Ich mutma&#223;e, Sun m&#246;chte sich mit seinem seltsam anmutenden Engagement mit OMS nur wieder einmal in der Web-Entwicklung als immer noch gro&#223;er Player darstellen, nachdem der &#8220;Hype&#8221; um Java versiegt ist. Was da rauskommen wird, wird absoluter Technikm&#252;ll sein, und h&#246;chstens aus Mitleid und Mitspiel-Willen vom W3C f&#252;r HTML 5-Browser vorgeschrieben werden. Wobei sie das eigentlich nicht n&#246;tig haben, ihnen geh&#246;rt seit Februar 2008 MySQL, aber das scheint noch nicht in alle Abteilungen durchgedrungen zu sein.<br />
&#220;brigens: Opera zeigte schon 2007 auf einer internen Technikdemo einen eigenen in seinen Browser eingebetteten Ogg Theora-Player und &#252;berlegte, wann sie ihn in die offizielle Version mitaufnehmen sollen.</p>
<p><em>Nachtrag vom 07. August 2008</em>: <a href="http://www.golem.de/0809/62252.html">Firefox 3.1 bekommt vorl&#228;ufig</a> auch ohne die entsprechende HTML 5-Spezifikation den Video-Tag und <a href="http://www.linux-magazin.de/news/nativer_ogg_theora_support_in_firefox_3_1">native Ogg Theora</a>-<a href="http://www.golem.de/0807/61437.html">Unterst&#252;tzung</a>, Opera wird auch noch dieses Jahr eine Gold-Version mit Video-Tag und Ogg Theora herausgeben. Bleiben Microsoft mit dem IE8 (die sagen, sie werden keine Tags einer noch unfertigen Spezifikation implementieren &#8211; dabei muss man wissen, dass sie erst endg&#252;ltig in die Spec aufgenommen werden, wenn es ein paar Implementierungen <em>gibt</em>) und Apple mit Safari, das sein eigenes S&#252;ppchen kocht, à la: &#8220;B&#228;&#228;&#228;&#228;h, wir haben aber QuickTime und H.264, wir werden kein freies Format unterst&#252;tzen!&#8221; Google Chrome bekommt Theora sehr wahrscheinlich auch schon bald, aber den Browser seh ich nicht so sehr als ein Benutzerprodukt, wie als Technikdemo des Machbaren &#8211; gerade deswegen gehe ich davon aus, dass Theora bald Einzug halten wird.</p>
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