Frumble201

Ich habe mich entschlossen, meine Gefühle und Verfassung zur Schule in einen zweiten Beitrag zu veröffentlichen, weil sie sonst dem objektiv angelegten ersten Teil seine Glaubhaftigkeit, Stärke und Signifikanz nähmen und, wie ich finde, auch nicht dazugehören.
Warum ich das hier veröffentliche, weiß ich nicht genau. Ich wollte es in erster Linie in Selbsttherapie für mich herausarbeiten und wenn ich auf kein Ziel wie eine Blogveröffentlichung hinarbeite, würde das nie fertig und niemals so ausformuliert, wie es jetzt geworden ist.

Die Schule ist für mich ein einziges Drama.
Was nun kommt, ist ein Streifzug durch die Fächer, die mir am meisten Kummer bereiten. Doch wenn nicht explizit anders erwähnt, bedeutet ein hier aufgeführtes Fach nicht, dass ich darin deshalb notisch schlecht wäre.

Inhalt: Mathe, Englisch und Gemeinschaftskunde, Gemeinschaftskunde, Sport, Biologie, Bildende Kunst, Mein Biorhythmus, Teile meiner Hochsensibilität, Stresskonsequenzen, Freunde, Selbstbewusstsein, Psyche, Das nächste Schuljahr, Schlussgedanken.

Mathe
Ich weiß, viele Leute, die mich kennen, erwarten das nicht von mir: Ich bin sauschlecht in Mathe.

Das Maximum, was ich während der Stunde noch hinkriege, ist Äquivalenzumformung – und auch das nicht, wenn ich unverhofft aufgerufen werde.
Ich habe während den Stunden regelrechte Angstzustände.
Was ich gerne hätte, wäre ein psychologisch beglaubigter Attest für Mathe.
Mein Denken ist eingefroren, mein ganzes Denken ist blockiert.
Ich bin so kaputt, dass sogar meine Rechtschreibung katastrophal wird.

Über Mathe bin ich unter allen Fächern am unglücklichsten, hier ist der Leidensdruck am stärksten.

Während des Tafelabschreibens kann ich nichts lernen. Ich habe ja schon die größte Not, diese Zahlen und Wörter in Häppchen zu erfassen, zu behalten und zu kopieren. Und dann wird ja meistens auch nebenher noch weitererklärt!

Das Fach ist hektisch. Ich bin nur angespannt.

Mir drängt sich Stunde um Stunde das Gefühl (oder: die Illusion) auf, ich wäre hier in der Intelligenz sämtlichen Mitschülern unterlegen. Dadurch ziehe ich mich erst recht in eine vermeintliche Schutzposition zurück, mache mich ganz klein. Dazu kommen weiter unten noch beschriebene Überreizungen der Umgebung.

Außerdem möchte ich immer originelle und kreative Lösungen präsentieren und das kann ich in Mathe nicht – weil ich nichts gelernt habe, weil ich darin nicht lernen *kann*. Aber ich MÖCHTE doch so gerne etwas darin lernen!

Sag ich was Falsches, deprimiert mich das die ganze Stunde (oder werde ich eben überraschend aufgerufen; ich schäme mich dann vor der ganzen Klasse).
Mathe ist für mich reine Berieselung und Hoffen, nicht aufgerufen zu werden.
Fast nie kann ich während Arbeitsphasen etwas mit den Aufgaben anfangen.

Schon immer musste ich den in der Schule eigentlich vermittelten Stoff in den naturwissenschaftlichen und sprachlichen Fächern zu Hause nachholen, weil ich es in der Schule nicht auf die Reihe bekomme. Das ist schrecklich. Ich sitze ganze Stunden da, möchte etwas von dem dargereichten Stoff verstehen und behalten, aber kann es nicht.

Ich mache eigentlich nur kleine Fehler, aber die sind “mit großer Wirkung” und es gibt in den seltensten Fällen jemanden, der bereit ist, mir kurz zu helfen, weil jeder so auf sich konzentriert ist, weil alles so schnell geht. – Den Lehrer zu fragen, natürlich, traue ich mich nicht.
Die “großen” Fehler sind bei mir eher die Ausnahme, viel mehr mache ich kleine, aus Unverständnis mit anderen Stoffbereichen zusammenhängend, die ich einfach nicht (mehr) beherrsche.

Übrigens – das will ich noch klarstellen – streckenweise, vor mancher Arbeit, habe ich echten Spaß an dieser Essenz der Rationalität. Streckenweise meine ich auch, ich würde Dinge schneller verstehen als meine Mitschüler.
Aber, die Einschränkung die kommen muss, ich bin de facto in Mathematik so eine verlorene Seele, dass ich die Hoffnung aufgegeben habe, jemals gleich wie die anderen dem aufeinanderfolgenden Stoff verstehen zu können. Mir fehlen viele Grundlagen, Dinge, vor denen ich mich damals gesperrt habe aus Uneinsicht, bei denen ich heute sagen muss, hättest du doch wenigstens diese Dinge damals richtig gelernt, dann wäre dein Problem mit dem Fach heute ein partiell anderes. Selbst wenn ich diese Grundlagen nachlerne, fühle ich mich nicht sicher, fühle ich mich gegenüber den anderen minderwertig, glaube, dass die doch noch so viel mehr im Zusammenhang damit verstehen müssten, dass ich so weit abgeschlagen bin, dass es sinnlos ist, dass ich nur verlieren kann.
Mein Problem mit Mathe ist ein psychologisches.
Mathelehrer glauben ja immer ganz selbstverständlich, etwa in Elterngesprächen, man müsse ja nur üben, um den Zustand zu ändern, und wäre eben faul.

Ich habe schon gemerkt, dass ich nicht der Schlechteste bin. Den “anderen Schlechten” scheint ihre Lage aber nicht aufzufallen, sie nicht zu stören, sie machen sogar oft vergnügt am Unterricht mit. Sie scheinen nicht zu bemerken, wie viele Zusammenhänge sie nicht erfasst haben, sie scheinen es nicht weiter mit sich in Verbindung zu setzen, nicht persönlich zu nehmen.
Ich schäme mich dafür, das selbe übrigens in Französisch.

Ich bin keineswegs von der Mathematik überfordert, mich überfordert die Klasse.

Englisch und Gemeinschaftskunde
Ich denke viel zu kompliziert und abstrakt und finde keine Worte dafür. Ich kann selten direkte, klare Gedankenwege kreieren.
Bei vielen Fragen nehme ich dagegen die erwartete Lösung schon als selbstverständlich an und suche auf dieser aufbauend krampfhaft mit meiner ganzen Kreativität nach etwas “Mystischem”, was ich ebenso als selbstverständlich halte. So übersehe ich tonnenweise einfache, simple Antworten und ärgere mich griesgrämig beständig über mich selbst.
Und das, weil ich nicht in mir ruhe, weil ich mich unfrei fühle, bedrängt, bedroht.

Gemeinschaftskunde (Politik)
Wäre es nur der Stoff, wär ich besser. Es gibt jede Stunde dumme Witze, “soziale Verhältnisse” in einer Art, der ich abgeneigt gegenüberstehe, durch die ich genervt bin, sie gefallen mir nicht, ich fühle mich unwohl, nicht dazugehörend und ich blocke ab; versuche zwar, den Stoff trotzdem noch an mich ranzulassen, aber das ist verdammt schwer; es wird sehr viel geschrien, es gibt sehr viel Lärm.
Ich bin außerordentlich interessiert an dem Stoff, aber hier wird es mir wirklich richtig, richtig schwer gemacht, auch nur zu Konzentration zu finden und nicht gleich für mich das gesamte Fach hinzuschmeißen.

Sport
Ich bin die gegenseitigen Anschuldigungen der Jungen der Homosexualität Leid. So was von.

Mir tut nach jeder Stunde Irgendetwas weh, nicht, weil ich unbedingt etwas falsch gemacht hätte, sondern weil ich (meistens) bösartig mit Bällen beworfen werde, oder sonstige Späße ertragen muss. Sport haben wir zusammen mit einer Parallelklasse und summa summarum kommt da ein ordentlicher Haufen Proleten zusammen, die sich in einem Fach über körperliche Kondition sehr wohl fühlen.

In den Kabinen herrscht eine unzumutbare Luft, verpestet durch unzählige Deos und “Belüftungsaktionen” mit dem Wandföhn (!!). Auch in der Turnhalle west schreckliche Luft dahin; dazu der eklige schmutzige Boden (Popels?).

Ich bin durch einen Spielunfall als Kleinkind auf dem rechten Auge blind und habe somit kein direktes optisches 3D-Sehen, ich muss alles schätzen aus Erfahrung.
Darum brauche ich länger; ich hasse Bälle, ich hasse Ballspiele, ich hasse Aufgaben mit Anlaufen, ich hasse sie alle.

Biologie
Ich denke mit Absicht an das Schwierigste, ich möchte dem Lehrer nicht zuspielen und irgendwie versuche ich immer den schwierigsten Weg, um mir selbst etwas zu beweisen. Es ist sehr lange her, als ich das letzte Mal in Biologie eine geniale Assoziationskette hatte, dabei ist das ja eigentlich das, mit dem ich mir gefalle und was ich von mir erwarte.
Ich kann nicht frei denken, bin nicht kreativ.
Analog zu Englisch und Gemeinschaftskunde fehlen mir, zumindest, wenn ich etwas vor der Klasse sag, auf einmal alle Fachausdrücke.

Bildende Kunst
Seit Jahren habe ich darin nichts mehr geschaffen, worauf ich stolz gewesen wäre. In keinem anderen Fach schäme ich mich so wie in BK (gerechtfertigt zu dem, was die besten anderen kreieren). Und denke, ich kann das doch viel, viel besser. Meine zu Hause zweifelsohne in Übermaßen vorhandene Kreativität ist in der Schule geradezu eingefroren, chronisch in BK.

——

Mein Biorhythmus
Mein Biorhythmus ist eine Ausnahme – ich erreiche meine höchste Leistungstärke von 21:00 Uhr bis 03:00 Uhr. Um die Uhrzeit 02-03 Uhr +-1 h bin ich auf meinem kognitiven Höhepunkt. Es ist einfach so. Ich spüre das immer wieder an Wochenenden und in Ferien.
Morgens ist überhaupt nicht meine Zeit. Selbst wenn ich mal ausgeschlafen bin. Ich kann mit den Vormittagen kognitiv nicht so viel anfangen.

Da ich durch meinen Biorhythmus sehr schlecht nachts einschlafe – ich schlafe verständlicherweise äußerst widerwillig zu der Zeit ein, zu der ich mich am leistungsfähigsten fühle – bin ich meistens in der Schule recht müde.
Dazu kommt noch eine, gerade durch den Schlafmangel begünstigte, schwache Blase. Es ist grauenhaft.

Teile meiner Hochsensibilität
Ich bin hochsensibel, und in der Schule wird meine Reizgrenze überschritten. Es ist äußerst unangenehm.

Es geht dort hektisch zu, ich bin unter vielen Schülern mit unterschiedlichsten Emotionen, die ich allesamt unbewusst beobachte und analysiere, dann der Zeitdruck aus dem Unterricht…
Ich habe jeden Tag Angst vor der Schule.
Die Schule schüchtert mich ein, durch verlangte und im von den meisten erbrachte “Disziplin des Funktionierens”, durch ein Können, das ich nicht habe.

Ich kann effektiv und gründlich lernen, aber beim Stress, der von außen, nicht von mir, kommt, bin ich blockiert. Ich lerne gerne etwas für die Schule, kann es aber nicht unter diesem Stress. Ich leide sehr darunter.
Im ersten Schuljahreshalbjahr von September bis Februar ist das immer am schlimmsten, danach wird alles etwas lockerer.

Ich brauche Besinnlichkeit, ich brauche Ruhe, ich brauche Zeit für mich. Ich scheine vollkommen inkompatibel zu diesem Modell von Schule zu sein.

Wie meine Deutschlehrerin in der 9. Klasse vor der Tafel erklärte: In subtilen Anspielungen bin ich der absolute Meister, da kommt keiner an mich ran.
Das bedeutet auch, dass jedes Wort, jede Formulierung in mich mit einer viel enormeren Gewalt einschlägt, mehr Nerven berührt, mehr wehtut oder mehr erheitert (ich lache oft über “ganz banale” Formulierungen). Das ist Teil der Hochsensibilität.
In einem Satz, den ich in der Schule sage, zerreißt es mich innerlich schier an der Entscheidungsfindung, wie er zu formulieren wäre, um entweder ganz spezielle subtile Anspielungen hervorzurufen oder bei allen, bei denen es mir darauf ankommt – und das ist so irre schwer – keine aufkommen zu lassen. Dabei kann ich noch nicht mal wirklich gut verbal sprechen und formulieren, ich konnte das nie lernen.

Wenn wir etwas lesen oder besprechen, kommen mir, habe ich den Eindruck, viel mehr Gedanken aus den skurrilsten Herleitungen, als anderen. Vor allem Bilder kommen mir in den Sinn und übergeordnete Zusammenhänge versuche ich durch händisches Aufeinanderzubewegen der verschiedenen Fakten und Drehen der Ansichtsweisen zu entdecken.
Andere können sich einfach auf die Fakten, so wie sie sind, konzentrieren, sie hinnehmen, lernen – und anwenden. Ich nicht.
Und ist eine Frage offiziell aufgelöst, hängt in mir immer noch ein Nachbild meiner Konstruktion meiner Gedanken zu der Frage auf den Liedern, und ich habe die größte Mühe, meine eigenen Gedanken als offenbar ›falsch‹, unpassend und unwesentlich zu akzeptieren und zu verwerfen. Spricht der Lehrer weiter, möchte ich am Liebsten weiter auf meinen eigenen Gedanken aufbauen – was mich nach kürzester Zeit wieder aus dem Verständnis wirft.

Stresskonsequenzen
Ich fühle mich wirklich richtig unwohl.
Unter den Schulbedingungen kann ich mich nicht vernünftig konzentrieren.
Ich kann einen Lehrer nicht etwas fragen, nicht mal in den mir angenehmeren Fächern, und mich naher noch genau an seine Antwort erinnern. Es geht nicht.

Ich weiß, dass ihr jetzt denkt: »Haha, es sind natürlich immer die Anderen!«, doch ich bin mir meiner Situation absolut bewusst und ja, es sind die anderen. Doch nicht so, dass sie einfach schlimm wären. Es bin ich in Beziehung zu diesen anderen.
Ich werde erdrückt von Gedankengängen, die ich zu berücksichtigen habe, ich weiß zu viel über die anderen, habe sie schon zu tief analysiert, und will (muss) immer fortsetzen darin.
Ich habe mit ein paar wenigen tiefeinschneidende Erlebnisse und ein Traum gehabt (ja, das Wort ist mit Bedacht gewählt). Das sind momentan gewaltige (und bitte nicht zu unterschätzende) Energien in mir, die in die Bewältigung hineinfließen, in die Umschiffung von Problemhafen, in skurrile Fantasien, es wieder umzuschlagen; und daneben Scham, große Scham.
All das bildet ein Konglomerat aus entgegengesetzten Gefühlen, das ich selber nicht ergründen kann. Es stellt auf jeden Fall eine schwere Last auf mir dar, immer wenn ich in dieser Klasse bin.

So viel Pein, so viel zu berücksichtigen, so eine Belastung! Das macht mich kaputt! Nach der Schule bin ich immer emotional total fertig und habe so viele Eindrücke gesammelt, dass ich Stunden brauche, um wieder zu mir zu kommen. Ich habe den Eindruck, ein Schultag stresst mich so sehr wie andere ein hohes Pensumlimit in einem Beruf. Ich bin danach deutlich kaputter, als wenn ich daheim lange lerne oder Nachrichten lese.

Ich kann es mir gar nicht vorstellen, wie es ist, den Kopf ganz frei zu haben und sich vollkommen auf den Stoff und sich konzentrieren zu können. Es muss wunderbar sein. Es muss eine Wonne sein. Das reine, pure Verständnis muss zu Erkenntnissen führen.
Das drückt ein Bild davon aus, was ich unter Schule und Lernen begreife (bis auf die Wonne) – und wovon ich so weit in meinem Empfinden und Kummer entfernt bin.

Freunde
Seit jetzt zwei Jahren, als mein damals bester Freund von der Schule ging und seit nun einem Jahr, seit ich ein anderes beschämendes und angstmachendes Problem mit wem in der Klasse habe, fühle ich mich ganz allein. Niemand, den ich interessant finde, interessiert sich seitdem noch von sich aus für mich, ich kann die größten Störungen und Unwohlheiten zeigen, niemand spricht mich darauf an.
Ich möchte am liebsten da nicht mehr hin!

Dieses Jahr verlassen insbesondere zwei Mitschüler die Klasse, die sehr gestört haben, ja, aber die in ihren Gebieten auch tolle Kameraden waren. Ohne sie werde ich mich wieder ein Stück einsamer fühlen.

In den großen Pausen streife ich ziellos durchs Erdgeschoss und den Schulhof. Mir ist langweilig, wenn nicht gerade schönes Wetter ist, wünsche ich mir so schnell wie möglich ein Ende der Pause herbei. An den oberflächlichen, egofröhnenden Gesprächen, die meine Klassenkameraden in der Zeit untereinander führen, kann ich nichts finden.
Auch in den Pausen fühl ich mich schlecht, bedrückt. Würde ich als externer Beobachter mal meinen unglücklichen Pausengang beobachten, ich würde wahrscheinlich über meine Einsamkeit weinen.

Selbstbewusstsein
Selbstbewusst _ sein heißt, sich trauen, selbst zu denken. Das tue ich in einigen Fächern nicht.
Ich kann mich nicht nur auf mich konzentrieren, nicht einfach sein.

Ich denke bei und während allem, was ich für die Schule tu, in erster Linie an die anderen. Es als alleiniges Vergleichen zu erklären, würde dem nicht gerecht werden. Ich habe viel Angst und verstehe die anderen nicht. Verstehe ihr Bewusstsein nicht, das sich offenbar so stark von meinem unterscheidet.

Die anderen scheinen fast ausschließlich in sich zu ruhen, anstatt über alles um sie herum nachzudenken, ihrem Ego zu frönen (das ich praktisch “nicht habe”). Das Schockierende ist, dass sie trotzdem weiterkommen. Sie machen viel falsch, aber durch eine spezielle gesellschaftliche Dynamik, die zuversichtlich ist, dass dazugelernt wird, werden sie in ihren Gruppen sogar noch unterstützt, wird ihnen verziehen, wird ihrem Ego gehuldigt (!!).

Ich glaube in dieser Klasse immer, mich verteidigen oder rechtfertigen zu müssen.
Ich bin in der Schule zu 80% eingeschüchtert.
Die einzige Zeit des Jahres, in der ich in meinem reinen Bewusstsein sein kann, wirklich zu mir selbst finden kann, sind die Sommerferien, kleinere Ferien reichen nicht aus, nur die Sommerferien, weil das so viel Zeit ist, dass ich wirklich vergesse und durch die anderen nicht verunsichert werde, nicht bedrückt bin, alleine in mich schauen kann.
Dabei werde ich klarer und meine Intelligenz legt sich frei, die sich zur Schulzeit unter Zwängen und starren Anforderungen verkriecht.
Ich schreie dagegen an: Ich möchte meine Intelligenz nutzen können!!
Das ist, warum ich die Schule hasse, oder genauer: Ich habe Furcht vor ihr!

Mir wird eingeschlossen damit das Assoziieren erschwert – das bedrückende Unterlegenheitsgefühl und der ständige Pessimismus weitet sich auch auf meinen außerschulischen Privatbereich aus.

Wenn ich mich eh schon eingeschüchtert fühle, tu ich mir noch schwerer, mit dem Eindrückebeschränken → bin unsicher, schwach, verletzbar von außen, “ablenkbar”.

Ich seh nicht, was ich kann, ich seh nur, was ich nicht kann und wie schlecht ich in der Schule bin. Ich könnte auch niemals auf einem Schulfest feiern, ich habe nichts zu feiern, das ist mir jede Minute in der Institution im Bewusstsein. Ich bin so viel schlechter, als ich sein könnte.

Ich erinnere mich an viele angesammelte peinliche, schamvolle Momente der Vergangenheit. Ich kann kaum über sie hinwegsehen, sie setzen mich in meinem Selbstwert noch immer herab.

Auffällig ist auch, dass die anderen schneller von der Tafel abschreiben. Ich schreibe nicht langsamer als sie, und so führe ich das darauf zurück, dass sie sich mehr Wörter oder Elemente am Stück beim Hinschauen auf die Tafel merken als ich. In Fächern, in denen ich mich wohl fühle, bin ich nicht unter den Langsamsten. Also hat auch das etwas mit dem Selbstbewusstsein und Wohlbehagen zu tun.

Ich bin eh schon deprimiert über meine Leistungen und das geht mir an den Selbstwert, soweit, dass ich mir in bestimmten Fächern nur Minimales im Kurzzeit- wie im Langzeitgedächtnis behalten kann.
Ich bin in mir unwohlen Fächern in einem neuen Thema ab dem Punkt schlecht, an dem vorhin erwähntes Wissen ganz exakt und vom Lehrer als natürlich vorhanden-vorausgesetzt angenommen wird. Ich weiß, dass da noch etwas war, aber kann mich nicht mehr genau entsinnen. Ich schaue scheu und bestürzt um mich herum – dabei wird die Klassen-Kamera zur Hauptkamera und ich halte die Lehrerkamera kaum noch aus. Ich bin so deprimiert über mich, dass ich in mir zusammensacke, mir Vorwürfe mache, tief traurig bin und dem Lehrer nur noch ein »Ja, red Du nur, ich komme ja eh nicht mit!« zudenken kann.
Da dies Erfahrung ist, verkrüppelte das mein Selbstbewusstsein so sehr, dass ich es kaum noch wage zu versuchen, mitzukommen. Alleine der Versuch ist ein Kampf gegen meine Erfahrung und mein kaputtes Selbstbewusstsein, bei dem ich, wenn ich einmal Oberhand gewinne, immer noch die Stimme höre: »Es bringt nichts, Du weißt es, gleich hast du wieder versagt.« – Womit ich früher oder später dann auch wieder den Anschluss verliere.

Psyche
Wenn ich nur an die Schule denk, werd ich schon nervös und mein Denken entgleitet mir.
Alleine die Vorstellung, mit meinen Mitschülern zusammen sein zu müssen, löst das schon aus. Wie beim Schreiben dieses Textes: Ich denke nur an die Schule und beginne zu Schwitzen und meine Gedankengänge werden durcheinander und hektisch.

Äußerst perplex bin ich über die jahrelang gemachte Beobachtung, dass ein Großteil meiner Klasse keine Moral besitzt; ich denke mir, wie kann man nur so sein. Sie kennen keine Grenzen, keine Werte, sind egoistisch, kennen keinen Anstand. Und doch funktioniert das Klassengefüge unter ihnen irgendwie. Aber ich kann doch nicht mit solchen unzuverlässigen Menschen (Morallosigkeit: Nichteinhalten von menschnatürlichen Werten) glücklich (theoretisch) in einer Klasse sein, ich hab immer Furcht vor ihren nächsten unberechenbaren Aktionen. “Perplex” trifft das wirklich am besten, ich kann ihre Art auf keiner Ebene verstehen und bin immer wieder überrascht, wie rücksichtslos sie sich verhalten. Verstehe auch nicht, warum das so gut bei dem Rest ankommt. Ich halte es für gesellschaftsschändigend falsch.

Was ich vor allem in der Schule bräuchte, wäre wieder unter Gleichaltrigen zu sein, was leider unmöglich ist. Ich fühle mich immer an einer losen Leine außerhalb der Klasse, die an gespannter Leine kollektiv nach vorne zieht. Ich habe keine Führung. In sehr vielen bin ich denen voraus, in anderen anscheinend Jahre hinterher, es ist unvereinbar (im Denkhorizont, in der Gefühls- und Emotionswelt weeeit voraus, in allem Nachaußentragendem hinterher).
Das ist gerade so wichtig, weil ich eigentlich nur während der Schule im realen Kontakt mit Menschen bin. Ich bin total unsicher, weil ich mich nur dort unter welchen erlebe, und dabei so schlecht in allem Nachaußentragendem.

Im Gefühlsbereich können die anderen mir nichts Neues mehr beibringen, und so fehlt mir eine Orientierung nach vorne. Ich weiß nicht mehr, wie es ist, emotional gefordert zu sein. Ich bin nie real unter Gleichaltrigen. Das heißt für mich, ich muss mir selber Ideale suchen – Ideale, nicht Idole. Und das heißt, ich verhalte mich etwas “weltfremd”. Und das heißt auch, dass ich dann erst recht unsicher werde, weil ich nie sagen kann, wie sich Gleichaltrige verhalten würden, was sie denken würden, wie sie abstrakte Visionen umsetzen würden; ich fühle mich ausgeschlossen, separiert und ungleich.
Ich schäme mich dafür, mit 18 in die 11. Klasse zu kommen und mit so jungen Mitschülern zusammen zu sein. Die 3. Klasse freiwillig zu wiederholen, weil ich auf eine andere Schule gewechselt bin, war einer der größten Fehler meines Lebens.

Ich denke dauernd, ich habe den Gleichaltrigen so viel hinterher, sie haben schon so viel mehr Stoff als ich gelernt, haben schon viel mehr erlebt, sind ein Jahr eher mit der Schule fertig, ich denke immer daran, wenn ich welche sehe und wenn ich mit welchen kommuniziere.
Ich seh meine Gleichaltrigen vor mir schon ein Jahr weiter in der Schule, schon viel weiter im Stoff, schon viel mehr hinter sich gebracht, Dinge, die ich noch nicht verstehe, mit denen ich mich noch abquälen werde, sie sind viel weiter. Das macht mich fertig und bringt mich bis zum Weinen.

Es gibt in meiner Klasse Leute, die mir in logischen Gedankengängen recht ähnlich sind, zwar in ihrer Leistungsfähigkeit arg unterlegen, aber sie sind bedeutend besser auf den Gebieten Verbalformulierung, Selbstbewusstsein, Sozzeln [= soziale Geschicklichkeit, Sympathie bei anderen erweckend]; davon gibt es in meiner Klasse einige. Alles in allem führt das dazu, dass ich mich minderwertig fühle, ich mit meinem Nachaußentragenden nicht gegen diese anderen ankomme, dann auch natürlich im Denken schlechter und schließlich depressiv werde.
Aus Enttäuschung über etwa meine Formulierfähigkeiten, kann ich mich immer öfter beobachten, wie ich mich einfach wie die anderen ohne Bedacht im Sprechen gehen lasse. Dafür verachte ich mich dann so richtig.

Ich bin lernwillig, aber ich kann in der Schule nichts lernen. (Viele sind ja nicht lernwillig. Ich dagegen bin im Grunde sehr motiviert.)
Ich störe nie den Unterricht, weil ich etwas ›langweilig‹ oder ›unverständlich‹ fände, eher noch habe ich dann meist Respekt vor einem Thema, halte mich zurück, beobachte, und bin nur noch über mich selbst deprimiert.

Ich habe einen sehr hohen Selbstanspruch. Mir reicht es nicht, “gut” zu sein, ich will immer “außergewöhnlich” sein. Ich will nicht besser sein als die anderen, sondern ich sehe es irgendwie als ganz “natürlich”, als meine “Bestimmung”, an der Spitze zu sein. Das ist vielleicht sehr arrogant formuliert, ich meine es aber nicht arrogant. Ich will perfekt sein, es ist triebhaft, zwanghaft. Ich fühle mich immer ungenügend, wenn ich nicht perfekt bin, jeder Fehler setzt mir zu, mehr als anderen. Dazu kommt Angst vor Blosstellung.
Wenn ich in der Schule von so vielen Eindrücken und analytischen Gedanken abgelenkt und beschäftigt werde, dann kann ich das unmöglich halten – ich konnte es nie halten – und verfalle in Depression und gestehe mir kaum noch Selbstwert zu – der Rest schafft es ja!

Wenn ich die Hausaufgaben nicht gewissenhaft erledige, hängt das während des Unterrichts oftmals tonnenschwer an meinem Selbstbewusstsein und ich fühle mich gar nicht mehr würdig, das Wissen während der Stunde aufzunehmen.

Wenn ein Lehrer spricht, von mir sehr sympathischen Lehrern und mich persönlich brennend interessierenden Themen abgesehen, bebt in mir der Widerstand gegen diese Einrichtung, gegen das System, gegen den verlogenen Zwang.
Ich bin vielleicht so ein radikaler Schulkritiker einer speziellen Art, dass ich sie nicht bewusst verweigere, sondern mir selbst die Teilnahme “verbiete”, wer weiß.

Ich könnte mir gut vorstellen, mir allen Stoff selbst, daheim, beizubringen; ohne Privatlehrer, vielleicht mit Ansprechlehrer. Aber leider ist das “Unschooling” in Deutschland, anders als in vielen Nachbarländern, nur in absoluten gesundheitlichen Ausnahmefällen möglich.

Das mag ein kolossal subjektiv falsches Fehlgefühl sein, aber ich habe den Eindruck, dass ich in ein, zwei Parallelklassen sehr viel besser hineinpassen würde, als in meine momentane. Dass ich mich dort beträchtlich wohler fühlen würde. Dass die Leute dort mich besser verstehen könnten, und seien es auch nur die Mädchen.
Unsere Klasse wurde nicht geteilt. Ich Idiot musste in der 5. unbedingt die Klasse nehmen, die als erste Fremdsprache mit Französisch begann (darum kann ich auch nicht einfach die Klasse wechseln). Jetzt sind wir sechs Jahre zusammen. Und egal, was man mir weismachen möchte: Diese Klasse ist kaputt, es gibt keinerlei Dynamik mehr. Jeder hat seine Rolle. Wenn man Grundlegendes an sich ändern möchte, dann bleibt man auf seiner alten Position gefesselt.

Das nächste Schuljahr
Es ist für mich der absolute Albtraum, wenn nicht Horror, noch ein Jahr in dieser Klasse sein zu müssen.
Ich kann mich nicht an viele schöne Momente mit meinen Mitschülern erinnern, in denen ich mich so ganz gut wohl gefühlt hätte. Nein, ich habe keine positiven Erinnerungen an dieses Schuljahr. Vielleicht einige Momente, die ich meiner Geschichtslehrerin zu verdanken habe.
Sonst, wenn ich an Schönes in der Schule denken möchte, lande ich gedanklich immer in der 9. Klasse.

Eine aus meiner Klasse hat es zum Jahresende Klasse 10 richtig gemacht: Sie wechselt das Gymnasium. Eine schlicht geniale Lösung. Meinen tiefsten Respekt für diese Entscheidung. Ich hab mir in den Ferien überlegt, es ihr gleichzutun, selbst wenn ich dann in eine Klasse käme, die mit Englisch und nicht Französisch als erste Fremdsprache angefangen hat. Aber dafür war es da schon zu spät.
Ich will aus der Klasse raus, ich will so gerne einen Neuanfang.

Nach einigen Beobachtungen, scheinen viele ihre Arbeitshaltung zur Schule mit dem Beginn der Oberstufe zu ändern. Jene, die davor die Schule noch nicht ernst genommen haben, legen in der Oberstufe richtig los und glauben die Einbläuungen, die Schule sei das Wichtigste, der Sinn, das Ziel. Ihr ganzes Denken transformiert sich ins radikal schul-logische, sie werden rationalistisch, werden angepasst, sie ergeben sich vollkommen dem System.
Wer das nicht tut oder kann, der scheint keine Chance zu haben, “gut zu sein”. Man muss funktionieren. Man muss angepasst sein.
Die Oberstufler stellen das nicht infrage, sie nehmen es an; sie können sich überhaupt nicht leisten, es infrage zu stellen.
Davor habe ich Angst: Erstens sehe ich die Wichtigkeit unserer Schule so nicht ein und dann bin ich eben einfach hochsensibel und werde das so niemals umsetzen können und an dem eventuellen Versuch sicherlich zerbrechen. Und ich will mich nicht so anpassen. Das geht gegen meine philosophische Auffassung.

Im Film Logan’s Run (deutscher Titel: Flucht ins 23. Jahrhundert) leben die letzten Menschen vollkontrolliert unter einer riesigen Stadtkuppel, und es besteht ein Alterslimit der Bürger von 30 Jahren, zu dem sie “erneuert”, aber tatsächlich getötet werden, um die Population niedrig zu halten. Die Menschen in der Kuppel glauben, die Welt außerhalb wäre lebensfeindlich und sehen das Erneuerungskarussell als selbstverständlich.
Genau das vergleiche ich mit der Schule, damit, wie Gehirnwäsche betrieben wird, wie manipuliert wird, für einen eigennützigen Zweck, für die vermeintliche “Wirtschaft”.

Ich habe Angst vor nächstem Schuljahr. Angst, meinen Charakter durch die Schule zu “bilden”, Angst davor, so zu sein und werden zu müssen, wie ich es nicht für gut halte. Oder mich am Widerstand aufzuspießen.

Schlussgedanken
Ich kann lernen. Ich halte mich für recht intelligent. Aber ich kann es nicht in der Schule, nicht in dieser Art Schule. “Wenn ich nicht so mit mir selbst beschäftigt wäre”, und wenn ich das System bespringen würde, wie manch anderer, wäre ich ein exzellenter Schüler, da bin ich mir sicher. So bin ich ein durchschnittlicher, auch wenn ich mir selbst viel, viel schlechter vorkomme. So jemanden nennt man Underachiever.
Doch mein Leidensdruck ist hoch, ich halte das so nicht mehr lange durch.


Verwandte Artikel
  1. Feuerrot
    20:50 um 11. September 2009

    Irgendwie fühl ich mich mal wieder vom ganzen Text erschlagen.
    Das ist jetzt nicht negativ gemeint – ich kann deine Probleme teilweise sehr gut, teilweise nicht ganz nachvollziehen – verstehen werde ich es halt erst beim 3. oder 4. Mal durchlesen.

    “Ich habe einen sehr hohen Selbstanspruch. Mir reicht es nicht, “gut” zu sein, ich will immer “außergewöhnlich” sein. [...] es ist triebhaft, zwanghaft. Ich fühle mich immer ungenügend, wenn ich nicht perfekt bin, jeder Fehler setzt mir zu, mehr als anderen.”
    Das ist jetzt beispielsweise eine der Stellen, die ich nicht nachvollziehen kann.
    Wodurch entsteht dieser Selbstwertanspruch? Um ‘den Anderen’ zu zeigen, dass du ihnen “überlegen” (wertungslos) bist? Um dir das selber zu beweisen, wobei du dich durch Fehler deinerseits für dieses Ziel immer mehr unter Druck setzt, diesen Anspruch zu erfüllen?

    “Ich fühle mich immer an einer losen Leine außerhalb der Klasse, die an gespannter Leine kollektiv nach vorne zieht. Ich habe keine Führung.”
    und
    “In den großen Pausen streife ich ziellos durchs Erdgeschoss und den Schulhof. Mir ist langweilig, wenn nicht gerade schönes Wetter ist, wünsche ich mir so schnell wie möglich ein Ende der Pause herbei. An den oberflächlichen, egofröhnenden Gesprächen, die meine Klassenkameraden in der Zeit untereinander führen, kann ich nichts finden.”
    Das wiederum kannn ich gut nachvollziehen. Ich {habe;hatte} diese Situation seit der Grundschule, da waren die Anderen in der Klasse, soziale Kontakte gab es nicht wirklich, sich mal zu verabreden lief nach wenigen Malen immer auf ein “Was können wir machen?”, “Öhm, keine Ahnung” raus. Ich bin eher ein Einzelgänger und tausche mich lieber mal so mit Leuten aus, mit denen ich auch kompliziertere (gut, auch wieder relativ) Sachen über Win. vs. *nix bis zu kranken Systemkonfigurationen diskutieren kann, als irgendwie sinnlos draußen rumzuhängen, zu Rauchen und Unsinn zu machen.

    Für weitere Kommentare muss ich allerdings deinen Eintrag noch ein paar mal durchlesen, bis ich den komplett erfasst hab…

    Gruß Feuerrot

    Benutzt Mozilla Firefox Mozilla Firefox 3.0.14 auf Ubuntu Linux Ubuntu Linux
  2. [...] ich ihn hinten an. So wurde dann am 29.08. Nationalstolz reloaded, am 07.09. Schule. und am 09.09. Schule. Ein Leidensbericht. veröffentlicht. Den Text, den ihr hier gerade lest, ist übrigens eine [...]

    Benutzt WordPress WordPress 2.8.4
  3. Wieder mal ein hochinteressanter (und tiefgehender) Text über unser Schulsystem. Ich fühle mich zwar in der Schule sehr wohl, meine aber nachvollziehen zu können, wie du dich fühlst. Deine Frust dem Sport gegenüber kenne ich auch, wenn auch nicht (mehr) so extrem. Hat aber auch damit zu tun, dass ich im Laufe der Zeit in der Klasse besser Kontakt gefunden habe und mich nun mit ähnlich denkenden Leuten umgebe. Wenn es bei dir so jemanden nicht gibt, ist dein Gedanke des Schulwechsels gar nicht so schlecht – vor allem weil dadurch zusätzlich Veränderung in dein Leben kommen dürfte; das könnte dir vielleicht ein bisschen mehr Freude an der Schule (klingt jetzt blöd aber ich kann es nicht besser formulieren) bringen und deine Lernsituation verbessern könnte (neue Herausfoderung an das Gehirn).
    Ich will mir jetzt aber auch nicht anmaßen deine Probleme genau zu verstehen oder zu lösen, denn das musst du natürlich selbst machen. Wie ich dich aber aus Twitter und Co. kenne, bist du dazu in der Lage. Übrigens verstehe ich ebenfalls nicht, warum du so hohe Ansprüche an dich selbst stellst und du den Schulfrust so erhöhst. Klar, ich gehe jetzt weitestgehend von meinem Geist aus und weiß nicht ob das bei dir funktioniert, aber schalte doch mal ein bisschen zurück und lass die Schule insofern laufen, dass du nicht jedem Problem auf den Grund gehst.

    Es kann natürlich sehr gut sein, dass dir dieser Kommentar überhaupt nichts bringt, aber ich wollte dir damit sagen, dass du nicht allein bist und auch andere dich verstehen (oder zumindest glauben dies zu tun).

    eine gute Nacht noch,
    Samuel

    Benutzt Mozilla Mozilla 1.9.1.2 auf Linux Linux
  4. [...] aber ich hätte viel früher aus der Lähmung erwachen können. Wie ich in meinem Schulleidensbericht2 schon erzählte, habe ich die dritte Klasse wiederholt und bin seitdem mit einen Jahr [...]

    Benutzt WordPress WordPress 2.8.6

Inhaltsleere Kommentare, die nur geschrieben werden, um einen Backlink zu erzeugen, werden bereinigt.