Frumble201

Ich möchte, für alle lesbar, meine Unzufriedenheit mit dem deutschen Gymnasium (und in meinem Fall speziell dem Baden-Württembergischen) zu einen kleinen Essay fassen.
Das mag den Eindruck einer harten Abrechnung erwecken, aber das ist es nicht, schon gar nicht eine mit meinen Lehrern. Dahinter steht kein böser Wille, sondern sachliche Systemwut.
Sollte dies einer meiner Lehrer lesen: Ich will Ihnen nichts Böses. Ich kritisiere hier nicht Sie, sondern dieses System von Schule.

Ich spreche nur einige wenige Fächer an, bei den anderen mir bekannten hielt ich den Unterrichtszustand nicht in diesen Maßen für kritisierbar.

Mathe
Wir bekommen in diesem Fach so unglaublich viel unnützes Wissen eingetrichtert, und leider traut sich keiner mal die tatsächliche Sinnhaftigkeit der Themen objektiv zu betrachten, weil es ja so stark legitimiert ist als “Denksport” und Disziplin der Intelligenten; weil man ja insgeheim diese Präzision ehrfürchtig anstrebt und sieht, dass die, die auch in vielen anderen Feldern auffallend intelligent sind, Spaß daran haben, also muss es gut sein.

Ich sage: Wir müssen das nicht alle können!
Ganz klar gehört Logik geschult, die Schule ist der richtige Ort dafür. Logik! Logik kann man auch anders lernen!

Das Fach Mathematik ist an den deutschen Gymnasien ab der Mittelstufe Geldverschwendung des Staates. Von 30 Schülern braucht voraussichtlich nicht einmal immer einer das Schul-Mathematikwissen ab der Oberstufe im späteren Beruf. Das bedeutet, 29 Schüler einer Klasse von 30 Schülern werden ~vier Jahre in der Schule mit dem Lernen von absoluten Fachwissen gepeinigt, das sie nie gebrauchen können.
Ich schreie innerlich vor vergeudeter Lebenszeit! Mir scheint, als lernte ich es nur zum Selbstzweck! Das ist Wissen, das ich nie brauchen kann und selbst wenn ich es in ein paar Jahren brauchen könnte, *habe ich es sowieso schon wieder vergessen*.

Was im Fach Mathematik gelehrt werden sollte, ist praktisch umsetzbares Wissen für den Alltag; da mögen auch mal diese oder jene Spezialgebiete auf dem Plan stehen, um ein ehrlich brauchbares Bild der Fähigkeiten zu ergeben. Aber der Fokus sollte stets auf der Praxis liegen.
Jeder, der darüber hinaus ganz spezielle mathematische Fähigkeiten für ein Studium und so auch einen Beruf benötigt, dem sollen gerne kostenlose Förderkurse angeboten werden; dort sind dann wenigstens die Leute zusammen, die auch wirklich am Erlangen des Wissens ein persönliches Interesse haben.
Das Fach Mathematik, so wie es heute besteht, gehört revolutioniert, und jeder, der sich objektiv mit den Fakten beschäftigt, wird auf den gleichen Standpunkt kommen.

Ich frage mich angesichts dessen sogar, warum Mathematik auf dem Gymnasium ab der Mittelstufe noch als Hauptfach gelehrt werden muss. (Seine Berechtigung hat es darunter eindeutig, schon als Gedächtnisübung.)
Und wäre es nicht auch naheliegend, es abwählen zu können, wenn man nichts damit anzufangen weiß? Was spricht dagegen?

Es heißt bei Mathe lakonisch »Du musst«.
Ich “muss”, weil das vor Jahrzehnten Entscheider festgelegt haben, ich “muss” es nur weil es in der Schule *Pflicht* ist, Pflicht in einem abgesteckten System, ich möchte sagen, in einem ganz eigenen Öko-System (streicht das Öko, aber damit drücke ich die Separation aus), das an dieser Stelle heute völlig entartet ist zu dem, was seine Wurzel, der Auftrag, ist: Die Schüler auf das Leben und Berufkompetenzen vorzubereiten! Es geht heute nicht um Bildung, es geht um Abschlüsse! Ich “muss” nur, um mein Abi zu schaffen! Was ist das für ein Müssen! Das ist doch absurd! Und niemandem scheint das aufzufallen und zu stören!

Trotz alledem, mein Standpunkt zu Mathe ist: Ich äußere diese Kritik, aber ich setze Energien dahinein, trotzdem den Stoff zu lernen, weil ich es eben “muss”. Das sehe ich ein.

Musik
»Wenn man es nicht braucht, muss man auch keine Partituren lesen können (seh ich jedenfalls so), deshalb find ich den erzwungenen Musikunterricht in der Schule stellenweise (okay, mehr als stellenweise… :roll: ) auch ziemlich schwachsinnig.« —Charysmile

Wenn man als einzige Voraussetzung für eine 1 im Referat im Schulorchester sein muss, ist für mich die nötige Objektivität für ein Schulfach nicht gegeben.

Auch was man so in Musik macht ist ja selten dämlich: Ein gutes Viertel der Zeit verbrachten wir dieses Schuljahr mit Singen (danke Himmel, dass es nicht benotet wird…), wer eh im Chor ist, dem macht das Spaß, wer ein komplizierteres Instrument spielt, ist ein Ass in sämtlichen Notenfragen.
Klassische Musikgeschichte seh ich als wesentliches Kultur- und Allgemeinwissen, der Rest interessiert mich nicht, brauch ich nicht.
Bis darauf ist das Fach einfach unnötig. Der Stoff gehört nicht in eine allgemeinbildende Schule.

Chemie
Grundlagen sind OK, aber ich werde nie, nie, niemals in meinem späteren Leben irgendeine dieser Reaktionen durchzuführen gezwungen sein. Man sollte sich mehr auf allgemeine Kenntnisse, ein breites Basiswissen konzentrieren, als die spitze Entkonglomeratisierung unserer Materie. Auch mehr Geschichte in das Fach hereinzubringen wäre ein Gewinn; eine gewagte Forderung die Zusammenlegung mit Erdkunde.

Physik
Physik hat schon eher erkannt, dass es den Schülern nicht alles zu vermitteln braucht, was zu vermittelbar ist. Anerkennenswert. Aber auch hier ist der Lehrplan noch voller Details und Episoden, die keinerlei Nachwirkeffekt, bis auf die Noten haben. Da ist so viel, was man einfach wieder vergisst nach der Arbeit, und was einem im Leben nicht mal als kluge Hintergrundserklärung noch dienlich wäre. Für Physik wie Chemie gilt: Interessiert mich ein exakter Prozess persönlich, kann ich mir das Wissen am effektivsten selbst aneignen.

Sport
Den Sinn des Faches Sport habe ich bis heute nicht verstanden. “Körperliche Ertüchtigung” würde ja noch einleuchten, aber ich spür keine Ertüchtigung. Weder stärken die 2h wöchentlich meine Muskeln, noch nehme ich aus den Stunden auch nur *irgendetwas* mit nach Hause.
Sport ist das ungerechteste Fach, das es gibt, mit diesen pauschalen Leistungsanforderungen ohne Rücksicht auf die individuelle Konstitution und die unterschiedlichen Körper; und ein Überbleibsel der spartanischen körperlichen Leistungskultur, das abgeschafft gehört.

Religion
Warum gibt es dort keine krassen theologischen Eröffnungen und Diskussionen? Warum muss ich mir 2h in Religion Filme über Recycling-Vorgänge ansehen?! (Ohne Witz!)

Unser Lehrer ist ja ein sehr netter Mensch, doch er scheint jede Stunde zu grübeln, mit was er die Zeit nur totschlagen soll. So meine ich, 1h wöchentlich reicht locker, um das Jahrespensum unterzubringen. Oder: Die Zeit, in der man “Nichts” tut, ließe sich sinnvoller mit Philosophie verbringen, nur müssten die Religionslehrer das auch mit sich vereinbaren können…

Geschichte
Mehr Zeit dafür. Geschichte ist wichtig, man kann aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen. Das Fach wird wirklich viel zu sehr vernachlässigt.
Es geht mir nicht unbedingt um ein breiteres Stoffspektrum, sondern um Zeit für liebevolle Details.
Durch dieses Fach kann man zu höheren Erkenntnissen gelangen, vor allem durch den Inhalt der ersten drei Lehrjahre. Diese riesige Chance für die Schüler wird bislang weitgehend sträflich vernachlässigt. (Ich hatte Glück durch eine geniale Lehrerin, die wir zwei Jahre in Deutsch und Geschichte hatten und sich so die Stunden selbst sehr frei einteilen konnte.)

Gemeinschaftskunde („Politik“)
Mehr Geschichte, alte Geschichten aus der Antike, diese mit neueren vergleichen; das ist spannend.
Die Schüler sollen – und müssen – ein Gefühl für Politik entwickeln.
Auch nirgends sonst unten den weltlichen Fächern ist es wichtiger für den Staat, die Schüler zu Erkenntnis zu führen, als in Politik.
Gerade mit diesem “Gefühl entwickeln” komme ich über das Beispiel Politik auf eins meiner zentralen Anliegen: Das Notensystem herunterfahren und mehr auf Erkenntnis setzen.

Ideen
Aus der Schule kommen auf den Materialismus und Kapitalismus getrimmte Leute heraus. Die Schule gibt den Schülern nur Fakten, die Schule lässt sie nicht sich selbst finden. Sie bietet keinen Platz und keine Zeit dafür.
Darum plädiere ich für das neue Fach Geistesschulung. Darin könnte man Ideen und Übungen Rudolf Steiners in einfühlsamer Art anstoßen (auch ohne sich mit der von vielen als zu obskur befundenen “Esoterik” zu beschäftigen, der “Geheimwissenschaftsteil” ließe sich gut auskoppeln).
Bringt die Methoden der Anthroposophie in die staatliche Schule, die Schüler werden es euch danken!

Sprachlich neben Englisch sollte unbedingt Esperanto unterrichtet werden. Ich höre die Rufe: »Das spricht doch keiner!« – genau deswegen. Diese Plansprache, die das beste aus Europas Sprachrepertoire vereint, ist in jeder Hinsicht kinderleicht zu lernen und irgendwer muss ja mal anfangen, sie staatlich zu unterrichten. Esperanto ist eine Lösung für Europa, sein Sprachproblem geregelt zu kriegen: Es ist einfacher als Englisch zu erlernen, viel, viel einfacher, dennoch ungeheuer präzise und kein Land hat es als Muttersprache, so wären in der Kommunikation alle gleichgestellt. Englisch ist aus diesem Grund nicht für ein Europa der Bürger geeignet. Da Esperanto so wirklich phänomenal einfach ist, würde vorerst auch nur eine Stunde wöchentlich ein halbes Jahr genügen, um stabile Grundlagen zu vermitteln. Ich halte es für wichtiger, Esperanto zu unterrichten, als irgendeine andere zweite Fremdsprache außer Englisch – diese wäre für ein Land, Esperanto ist für Europa und den Rest der Welt.

An unseren Gymnasien gibt es heute zwei “Profile”: Das naturwissenschaftliche und das sprachliche.
Habt ihr nicht auch das wage Gefühl, da fehlt etwas?
Weder “Naturwissenschaft” noch Fremdsprachen sind mein Ding, mein “Hobby”. Was ich gerne hätte, was mir vorschwebt, ist ein neues humanistisches Profil, verstärkt mit Fächern wie Deutsch, Geschichte, Politik, Rhetorik, Psychologie, Philosophie, Geistesschulung.
Das soll schon nicht zum Drückebergerprofil werden, Ansprüche dürfen gerne gestellt werden.
Ich meine, das ist wirklich einen Gedanken wert. Klar, Englisch ist wichtig, und noch ein bisschen Esperanto und Französisch oder etwas in der Richtung, warum nicht. Auch die “Naturwissenschaften” sehe ich als wichtig, aber für mich eben nur die Basis. Ich muss die ganzen Zusammenhänge nicht auf Arbeiten gepaukt haben. Mir reicht eine gesunde Basis, wenn ich mich für etwas näher interessiere, kann ich es mir ja selbst beibringen. Ich habe nicht vor, ein Studium, respektive einen Beruf anzufangen, bei dem ich mehr als gesundes Allgemeinwissen in diesen Bereichen brauche.

Reformen
Eine weitere Idee, die das Profilproblem sogar aus der Welt schafft: Nach meinen Vorschlägen über das Neuauffassen und gegebenenfalls Kürzen einiger Fächer könnte man zu dem Schluss kommen, das Abitur ließe sich noch weiter früher herabsetzen, was ich aber trotz der Zeitersparnisse für bedenklich hielte. Meine Vorstellung wäre eher die, das Kurs-Prinzip schon mit der Mittelstufe einzuführen, nach Ende der Mittelstufe eine neue Prüfung, ähnlich dem heutigen Abitur anzusetzen, und die Oberstufe freier zu machen: Die Oberstufler sich verstärkt mit dem beschäftigen zu lassen, was ihnen liegt, indem sie sich ganz frei in die Details deren Fächer vertiefen, für die sie zuvor neugierig wurden. Am Ende der Oberstufe eine neue letzte Prüfung oder Begutachtungen der Ausarbeitungen, die, ganz individuell, ihre Lernerfolge bewertet.
Dabei sollte kein Zwang bestehen bei der Menge der zu absolvierenden Fächer oder Themen. Jedoch ergibt der Eindruck dieser Leistungen zusammen mit den Werten der Prüfung nach der Mittelstufe das “Abitur”.
Das heutige Kurse-Prinzip sollte weitergedacht werden: Jede Themeneinheit gehört als eigener Kurs abgesplittet, und über das Jahr hin wiederholen sich bei verschiedenen Lehrern die Unterkurse. So ist man absolut frei im Wählen dessen, was man für wichtig hält. Die Zeit der Oberstufe soll nicht mehr in Schuljahren betrachtet werden, sondern an sich als eines, was erlaubt, sich beliebigen Stoff zu beliebigen Zeit vorzunehmen. Wer möchte, kann sich prüfen lassen und bekommt – optionale – Noten. Für Prüfungen können ein besuchter Unterkurs oder mehrere Voraussetzung sein; – ihr seht, in welche Richtung und zu welchen Möglichkeiten das führt!
So fordert man wahren Freigeist, Individualität und Bildung!

An dieser Stelle möchte ich auf den exzellenten Artikel “Die Schule der Zukunft (v2.0)” verweisen, der da noch sehr viel weiter geht und insbesondere die Auswirkungen eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf das Schulwesen entwickelt und beleuchtet. Ebenfalls zu empfehlen ist Klaus Sinderns Sachbuch “Tamagotchi Schule“, in dem der festgefahrene Selbstzweck unserer Schule allzu deutlich wird.

Was können wir tun?
Als erster Schritt muss überhaupt erst mal wieder eine Diskussion über die Schule legitimiert werden, muss ein Bewusstsein über das, was uns in der Schule vorgesetzt wird, auf breiter Ebene hergestellt und erlaubt werden. Nicht nur bei Eltern und Pädagogen, sondern vor allem in den Köpfen der Schüler. Es kann nicht angehen, dass man dieses aktuelle System einfach hinnimmt, ohne sich zu beschweren. Macht euch Gedanken darüber, bloggt darüber, diskutiert mit Freunden, sagt eure Meinung wohl dosiert den Lehrern. Es wird einfach Zeit, dieses archaische Schulsystem zu einem Bildungssystem zu machen! Was dafür zu erst geschehen muss, ist die Aufrüttlung, ist dass sich mehr Schüler überhaupt einmal trauen, über die heutige Schulmaschinerie nachzudenken, anstatt sie als gottgegeben zu nehmen und sich fügsam in ihren Schlund zu werfen!


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  1. Hoketo
    08:23 um 8. September 2009

    Was Esperanto betrifft: dem kann ich nur voll zustimmen. Esperanto ist eine leistungsfähige Sprache und sehr leicht erlernbar.

    Man kann auch heute schon Esperanto benutzen und wirklich internationale Kontakte pflegen. Zahlreiche Esperanto-Veranstaltungen ermöglichen einen überaus interessanten Gedankenaustausch. Und das nicht in einem holprigen Englisch.

    Ich habe zu meiner Schulzeit die üblichen Sprachen gelernt – aber nur Esperanto beherrsche ich wirklich.

    Benutzt Opera Opera 9.80 auf Windows Windows 2000
  2. Ich glaube ja nicht, dass du genug Leute für dein humanistisches Profil zusammenkriegst, deine Reformvorschläge dagegen finde ich gut. Allgemein finde ich freieren Unterricht mit selbstständigem Erarbeiten der Inhalte besser als strikte Handlungsvorgaben von Lehrern. Als Positiv-Beispiel kann ich dazu ein Vierteljahr bei meinem ehemaligen Mathelehrer nennen. Der hat zu der Zeit nur Arbeitsmaterial ausgeteilt und Fragen beantwortet, ansonsten aber nicht viel gemacht. Zwar haben sich viele meiner Klassenkameraden (und zeitweise auch ich) beschwert, dass “er ja nichts macht” und “wir ja nicht weiter kommen”, aber nach dieser Zeit hatten sich die meisten stark verbessert und die Klasse war näher zusammengerückt.

    Leider sehe ich im Moment aber eher einen Wandel in die entgegengesetzte Richtung, zu weniger eigenständigem Arbeiten. Allein schon durch die Profiloberstufe sind die Wahlmöglichkeiten stärker eingeschränkt und das Ziel ist wohl auch eher, die Schüler gut auf die Wirtschaft zuzuschneiden als sie ihre Individualität ausleben zu lassen.

    Mit deinem Religionsunterricht hast du wohl einfach Pech gehabt. Mein Religionslehrer lässt uns durchaus auch über philosophische Fragen diskutieren, zu viel Zeit ist eigentlich nie da.

    Benutzt Mozilla Firefox Mozilla Firefox 3.0.13 auf Windows Windows Vista
  3. Kannst du Esperanto und wenn ja: Wie hast du es gelernt?

    Benutzt Debian IceWeasel Debian IceWeasel 3.0.12 auf Debian GNU/Linux Debian GNU/Linux
  4. Ich sollte die Grammatik und einen Basiswortschatz zusammenkriegen. Gelernt hab ich’s über http://de.lernu.net, die bieten mehrere sehr nette Online-Lernkurse “zum Durchklicken” an. :)

    Benutzt Mozilla Mozilla 1.9.1.2 auf Ubuntu Linux Ubuntu Linux
  5. [...] war, stellte ich ihn hinten an. So wurde dann am 29.08. Nationalstolz reloaded, am 07.09. Schule. und am 09.09. Schule. Ein Leidensbericht. veröffentlicht. Den Text, den ihr hier gerade lest, [...]

    Benutzt WordPress WordPress 2.8.4

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