Was begeistert die Leute an Safari?
Seit gut zwei Jahren sieht man immer häufiger Safari-Fotos auf Blogs und Nachrichtenseiten. Ich frage mich: Warum? Man kann dem Browser lassen, dass er recht ästhetisch daherkommt und – zumindest unter Mac OS X – eine mit Opera vergleichbare Geschwindigkeit an den Tag legt. – Aber was kann Safari, was die anderen nicht können? Als Einstieg ganz lustig zu lesen ist eine Golem-Diskussion dazu.
Ich will dahinter kommen und fahre einen Test auf meinem OSx86 10.5.4 mit Safari 3.1.1 und dem heutigen WebKit Nightly Build r35986. Ich habe volle 3D-Beschleunigung mit QE/QI, einen Athlon64 X2 5200+ EE, 2GB RAM und ein stabiles System. Safaris Konkurrenten sind Firefox 3.0.1 und Opera 9.52.
Starten tut er schon mal sehr schnell, genau wie der IE, der auch so tief ins System verzahnt ist. Als Standardstartseite wird http://www.apple.com/startpage/ geladen. Opera und Firefox haben als Standard speziell angepasste Yahoo!- und Google-Startseiten, Safari führt einen direkt in die Gehirnwäschezentrale Apples, naja, ok, ist ihr Recht.
Per Mittelklick auf Links werden diese in neuen Tabs geöffnet. Tabs kann ich in einer fließenden Animation neu anordnen und wenn ich sie aus dem Fenster ziehe, werden in ein neues Fenster verlegt, auch grafisch ganz nett gemacht, aber dann hört’s auch schon auf. Tabs lassen sich weder mit Mittelklick schließen, noch eine in die Adressleiste eingegebene URL mit z.B. Alt + Enter als neuer Tab laden. Wenn ich so viele aufmache, dass der horizontale Bildschirmplatz nicht mehr reicht, werden alle weiteren Tabs hinter einem Pfeilchen rechts und einer einfachen Wählliste versteckt.
Safaris Anzeige von RSS-Feeds ist sehr ansprechend, man kann über einen Schieberegler die Wortzahl der einzelnen Einträge regulieren und Bilder werden angezeigt, das soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass kaum wer seinen Browser so als RSS-Reader nutzen will (es lässt sich ja nicht mal was als gelesen markieren). Safaris Seitendurchsuchefunktion über Apfel + F ist auch ein Hingucker: Die Treffer werden umrahmt, und wenn aktiv, attraktiv in gelben Kästchen mit einer Animation hervorgehoben, dabei lässt sich aber nicht zwischen Groß-/Kleinschreibung unterscheiden. In der Symbolleiste klebt ein Knopf einer Schere, klickt man darauf, kann man einen Ausschnitt einer Webseite markieren und öffnet diesen dann als Dashboard-Widget. Schade, dass sich im Nachhinein der Ausschnitt nicht mehr verändern lässt und der IE 8 bekommt eine ganz ähnliche Funktion. Mit “Privates Surfen” eingeschaltet, speichert Safari beim Browsen keinen Verlauf, keine Cookies usw., das bekommt der IE 8 ebenfalls und ist dort noch mal besser gelöst. Wie Firefox, Opera und IE 7 bietet Safari eine Funktion, Cache, Verlauf, Cookies, gespeicherte Suchbegriffe usw. in einem Rutsch zu löschen. Eingabeformulare, z.B. die Kommentarfunktion auf Blogs, lassen sich wie ein Fenster größer ziehen, gar nicht unpraktisch. Bilder auf Webseiten werden durch Quartz gerendert, was Safari offenbar Farbmanagement beschert und zum Browser mit der natürlichsten Farbwiedergabe macht. Bewegt man sich auf Seiten in verzweigte Unterhierarchien, bringt einen der orangene “SnapBack”-Knopf in der Adressleiste wieder zurück auf die Ausgangsseite. Auch recht clever, aber kommt mir von der Grundidee her vor wie eine Funktion für Leute, die Tabs nicht benutzen können.
Ja, im Großen und Ganzen dürfte ich jetzt Safaris Features herausgearbeitet haben, jetzt komme ich zu dem, was mir an ihm fehlt: Safari hat zwar einen Pop-Up-Blocker, aber keinen Werbeblocker. OK, zugestanden, das hat kein Browser out-of-the-box, aber er ist beim Firefox mit AdBlock Plus und bei Opera mit einer hineinladbaren Sperrdatei sehr schnell nachrüstbar. Will man das in Safari, hilft Safari AdBlock, aber da Safari kein echtes Erweiterungssystem besitzt, kommt die Funktionserweiterung in einem ausgewachsenen Installer, der sogar Admin-Rechte erfordert daher (und bietet dann wie die Opera-Lösung auch nicht unbedingt das, was ich will, denn auf bestimmten Seiten möchte ich Werbung erlauben, um dem Webseitenbetreiber zu unterstützen). Und das ist Safaris größter Miss: Wie Opera und der IE kennt er keine ernsthafte Erweiterungsarchitektur, aber dann sollte ein Browser, wie Opera und der kommende IE 8 als gutes Beispiel voran gehen, wenigstens eine Fülle an Funktionen bieten.
Die einzige direkt im oberen Eingabefeld nutzbare Suchmaschine ist Google. Ihr seid mir ja mal cool, eine für alles! Geil! Ich brauch ja eigentlich gar keine Wikipedia, kein Leo, kein ebay, kein Windows Live und schon gar kein Yahoo! – und das Beste an dieser Implementierung ist auch, dass ich gar keine anderen Suchmaschinen hinzufügen kann! Klasse! (Die Windows-Version hat irgendwie auch noch Yahoo!, aber auf meinem OS X kann ich nur Google nutzen.)
Den in Firefox und Opera (aber in Opera nicht in der OS X-Version) aktivierbaren “sanften Bildlauf” sucht man in Safari vergebens; scrollt man auf Seiten, ruckelt es, das ist doch scheiße! Genauso gibt es keine Möglichkeit, den “automatischen Bildlauf” zu nutzen, durch Mittelklick irgendwohin dieses runde Teil mit den Pfeilchen aktivieren, das die Seite in die Richtung des Mauszeigers scrollt.
Ey, und wie kann ich einen versehentlich, oder zu schnell geschlossenen Tab bitte wiederherstellen? Gut, ich kann ihn aus dem Verlauf neuladen, aber das sollte einfacher laufen. Und ganz hart: Safari lässt sich ums Verrecken nicht der Nur-Ein-Fenster-Modus beibringen! Subber! Links mit target=”_blank” laden immer ein neues Fenster, yeah, meine Vision, so will ich arbeiten!
Jetzt kommen mal weitere wichtige Dinge, die mir in Safari fehlen:
- AdBlock Plus zum An- und Abschalten von Werbung auf Webseiten und Regelnsetzen
- GooglePreview – Vorschaubilder in Yahoo!- und Google-Suchergebnissen
- Greasemonkey – Laufzeitumgebung für noch mal tausende kleinere von Benutzern erstellte Webseiten-Änderungs-Scripte
- gTranslate – Fremdsprachigen Text per Kontextmenü automatisch übersetzen lassen (in Firefox nur ein Klick, Opera braucht dafür schon zwei Klicks)
- Read It Later – Spezielle Lesezeichenfunktion für Seiten, die man sich später mal anschauen will
- Speed Dial – Mit Opera 9 eingeführt, zeigt in jedem neuen Tab und neuem Fenster neun anklickbare Vorschaubilder von meinen Lieblingsseiten
- Tab Mix Plus – Unendliche feingranulare Tabbing-Einstellungen vornehmen
- Tab Preview – In Opera seit mindestens der 9er schon dabei, zeigt beim Überfahren von Tabs Vorschaubilder
- Ctrl-Tab – Ansprechende Tab-Wechselfunktion in 3D und Übersichtsmöglichkeit über alle offenen Tabs mit Vorschaubildern (die ohne Berechnung sofort da sind)
- Firefox’ hervorragende Suchmaschinenverwaltung und -Schlüsselworte (beispielsweise sucht “y Ubuntu” auf Yahoo! nach “Ubuntu”, muss man aber erst in der Suchmaschinenverwaltung einstellen)
Ich habe natürlich noch eine Reihe anderer Erweiterungen und Grundfunktionen der Browser in Benutzung, aber die oben waren mir jetzt die wichtigsten, ohne die ich nicht mehr auskommen wollte.
Andere Suchmaschinen lassen sich zumindest in Safari mit dem Inquisitor einbinden. David (davidak) dazu: “War das nicht ein Input Manager der seit Leopard nicht mehr geht oder Kernel Panics erzeugt?” – Bei mir funktioniert er zwar, aber Input Manager sind immer böse (so ne Art “Keylogger” auf anderer Ebene).
Alles das ist entweder in den Konkurrenz-Browsern schon dabei, oder lässt sich für Firefox als Erweiterung nachladen. Firefox ist übrigens nicht langsam. Er ist langsamer als Opera und Safari, aber mit der 3.0 hat sich schon viel geändert und in 3.1 bekommt er eine 20x schnellere JavaScript-Engine. Ein Grund für sein Hinterherhinken ist seine XUL-Oberfläche, die in Gecko, seiner Rendering-Engine, gerendert wird. Das bringt den Vorteil einer leichten Portierbarkeit und macht die tausenden Erweiterungen auch erst möglich, die sich mitunter ja sehr gut in die GUI einbinden. Außerdem krallen sich viele Firefox-Erweiterungen in Gecko rein, um Elemente auf Webseiten zu verändern oder zu erkennen. Aber die Sekundenbruchteile Geschwindigkeitsverlust sind es mir wert, wenn ich dafür einen bis ins kleinste Detail personalisierbaren und natürlich freien Webbrowser bekomme, der mich immens produktiver arbeiten lässt.
WebKit, Safaris Rendering-Engine, ist wirklich gut, ich halte sie für ein Vorzeigeobjekt an Standardkonformität und Innovation. KDE will so weit ich weiß in 4.1 oder 4.2 auch von KHTML auf WebKit wechseln, WebKit ist ja ein Fork von KHTML und auch auf Haiku wurde WebKit schon portiert. Gnome knobelt noch, ob sie in einer der kommenden Versionen des Linux-Desktops den eigenen Webbrowser Epiphany mit WebKit oder wie gehabt mit Gecko “ausliefern” sollen, die WebKit-Variante läuft experimentell aber schon. Derweil können interessierte Linux-Nutzer Midori ausprobieren, eine WebKit-Technikdemo, nutze ich öfters schon, um Webseiten mit WebKit zu testen (haha, der gleiche Name wie Windows 7+1) – oder Safari mit wine installieren, geht auch bestens, aber wer will das schon.
Doch, echt: Safari ist Müll. Ich kann nur mutmaßen, dass alle Leute, die den nutzen, entweder total verblendete Apple-Fanbois sind, die alles nutzen und haben wollen, was vom angebissenen Apfel kommt, oder die gleiche Schicht von Leuten, die auch den IE nutzt (weil er halt vorinstalliert ist, aus Unwissenheit), oder Leute, die absolut keinen Anspruch an einen Browser haben. So unproduktiv und in Zwänge gesteckt will doch keiner mit Horizont das Web nutzen!
Soweit ich das verstehe, hat Apple Safari nur auf Windows portiert, damit iPhone-Besitzer ihre Lesezeichen (?) synchronisieren können – hätte ja niemals auch eine Firefox-Erweiterung getan (OK, hier stimmt die Logik nicht, wahrscheinlich doch wegen was anderem, aber das liegt am Nächsten).
Der Konqueror auf KDE ist auch so ein Ding wie Safari, ein paar nette Features, weil er glaubt, den Browser neu erfinden zu müssen (und dabei alle Errungenschaften der Geschichte vergessen zu müssen), aber ansonsten für den täglichen Einsatz unbrauchbar, weil er eben auf Funktionalitäten verzichtet, die bei den anderen schon längst Standard geworden sind. Immer, wenn ich in KDE bin, nutze ich Opera, der gliedert sich schon in Gnome mit seinen Themen perfekt ein, in KDE mit seiner Qt-Oberfläche dann sogar exzellent. Aber Konqueror ist dann noch mal ein anderes Thema (auf das ich nach diesem Beitrag hier keine Lust mehr habe).
Kommen wir also zur Eingangsfrage zurück: Wieso sollte ich Safari nutzen; weil er einen Tick schneller ist? Mir fehlt da eindeutig Komfort.
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| Dieser Beitrag wurde von Frumble am 29. August 2008 um 15:52 veröffentlicht und unter Berichte und Artikel, Mac OS X(86) und Apple abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
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vor 3 Jahren
• Tabs lassen sich mit Strg-W, Kontext-Menü und über das (x) schließen.
• Eine in die Adressleiste eingegebene URL lässt sich mit Strg-Eingabe als neuer Tab laden. (Das klappt bei Links, bei der Suche über das Kontextmenü und auch in der Suchmaske.)
• Ich nütze ausschließlich Safari als RSS-Reader. Beiträge lassen sich problemlos als gelesen markieren. (anklicken!)
• „Schade, dass sich im Nachhinein der Ausschnitt nicht mehr verändern lässt“ – Doch natürlich geht das: Maus über das Widget bewegen und unten link auf das (i) und dann auf bearbeiten klicken.
• „aktivierbaren „sanften Bildlauf“ sucht man in Safari vergebens“ – Richtig, weil der als Systemeigenschaft in den Systemeinstellungen von Mac OS X zu aktivieren ist. (Erscheinungsbild > Gleichmäßiges Bewegen verwenden)
• Links mit target=“_blank“ laden in ein Tab, wenn man sie mit gehaltener Strg-Taste anklickt, oder in die Tableiste zieht.
• Werbung an/aus cmd-, und bei AdBlock Disable/Enable klicken (Fenster kann man auch offen lassen.)
• Fremdsprachigen Wörter per Kontextmenü automatisch übersetzen lassen: ctrl-cmd-d und das hier installieren http://www.tekl.de/deutsch/Lexikon-Plugins.html (Ein systemweites Feature nicht nur im Browser…)
• Seiten, die man sich später mal anschauen will ins Dock ziehen!
• Speed Dial: Mit cmd-1 bis 9 lassen sich die Lesezeichen in der Lesezeichen anspringen.
• 20x schnellere JavaScript-Engine: SquirrelFish ist Dir bekannt? http://webkit.org/blog/189/announcing-squirrelfish/
«Doch, echt: Safari ist Müll. Ich kann nur mutmaßen, dass alle Leute, die den nutzen, entweder total verblendete Apple-Fanbois sind, die alles nutzen und haben wollen, was vom angebissenen Apfel kommt, oder die gleiche Schicht von Leuten, die auch den IE nutzt (weil er halt vorinstalliert ist, aus Unwissenheit), oder Leute, die absolut keinen Anspruch an einen Browser haben. So unproduktiv und in Zwänge gesteckt will doch keiner mit Horizont das Web nutzen!»
Echt ausgewogenes Fazit, Gratulation! Ich passe aber dann wohl nicht in Dein Schema. Ich habe sehr lange Opera verwendet (da kostete das Teil noch Geld!). Hernach bin ich auf den jungen FireFox umgestiegen und habe ihn geliebt und weiterempfohlen. Dann habe ich Safari gesehen und ausprobiert und nach einer gewissen Eingewöhnungsphase habe ich ihn geliebt. Er macht das was ein Browser können sollte, und das macht er perfekt.
Mein Fazit: Browsen im Internet ist wie vieles eine Sache der Gewohnheit, und manchmal auch des blinden Fanatismus.
PS: Das Develop-Menü hast Du bei Deinem „Test“ völlig übersehen! Wie einige andere Feinheit auch noch… (z.B. cmd-Klick auf den Seitentitel)
vor 3 Jahren
Dass Strg+W, das Kontextmenü und das Tab-X einen Tab schließen, ist mir bekannt. Du stellst das wie Features hin – aber gerade der Mittelklick fehlt (kann sogar der IE7).
Das mit der Strg-Taste bei Enter wusste ich nicht, ist jetzt im Text korrigiert (Hä? Das ist auf OS X aber irgendwie die Apfel-Taste). Das gleiche mit dem Widget.
Safari als RSS-Reader… OK, er mag doch Einträge als gelesen markieren können (wenn man draufklickt, haha, wie originell, ich will aber vielleicht nicht auf alles draufklicken), aber die Technik skaliert sehr schlecht. Viel Spaß mit 200 Feeds und dem Visitieren jedes einzelnen auf neue Beiträge (aber ein Browser muss auch kein vollwertiger RSS-Reader sein).
“Gleichmäßiges Bewegen verwenden”, jup, wär ich nicht drauf gekommen [...]. Nur so: Gerade bin ich in Ubuntu und hab Safari über wine laufen, wo ist da im Windows-Safari die Einstellung?
GEIL! Ich soll mir also vor jedem Klick überlegen, wohin er führen soll und es ist ja nicht so, dass FF bei gedrückter Strg-Taste nicht das gleiche tun würde. Du verteidigst einen Miss, indem Du Frickel-Alternativen vorschlägst.
Komm, das ist jetzt aber nicht dein Ernst… [zensiert] Schon mal mit AdBlock Plus gearbeitet? Jaaa, ich weiß, dass man die verschrobene Safari-Erweiterung auch deaktivieren kann, aber will ich, wenn ich eigentlich ne Regel setzen will, dass er immer auf einer bestimmten Seite Werbung zulassen soll, mich immer durch Safaris Einstellungen durchhangeln? (Und ich bitte dich, komm mir jetzt nicht mit Apple Script…) [Nachtrag: Ah, gut, man kann sogar in den Einstellungen "Nicht-Block"-Regeln setzen... Bleibt dann nur noch das schnelle An- und Abschalten der Funktion, ohne in die Einstellungen zu gehen (für andere Seiten, die man unterstützen möchte).]
Du bist mal ein Pragmatiker! Entschuldige, aber ich muss lachen.
Ich bin mal großzügig und ergänze das zu Lesezeichen-Symbolleiste. Tatsächlich, tutelt (ob ich meine “Speed Dials” aber auch alle in der Lesezeichenleiste sehen will, ist was anderes).
SquierrelFish kenn ich, ich sag ja auch, dass WebKit toll ist, nichts dagegen. Aber dessen neue Testergebnisse, musst du eingestehen, sind noch nicht im Bereich von 20x schneller.
Strg-/Apfel-Klick auf Seitentitel mit aufpoppender URL-Hierarchiebar wie in aktuellen Dateimanagern, hm, nicht schlecht (aber meine FF-Erweiterung Locationbar kann das auch (besser) (und kommt mit IE8 und wahrscheinlich FF 3.1). http://design-noir.de/mozilla/locationbar2/ )
Tut mir Leid, aber wo ist die Funktion dokumentiert? Man könnte sagen, da kommt man drauf, weil’s im Finder gleich ist, aber auch deine geilen Tastenkürzel konnte ich nicht in der Hilfe finden.
Jau, die Entwicklerwerkzeuge habe ich übersehen und ausgelassen, wohl auch, weil ich sie nicht brauche und mich eh ungenügend damit auskenne, ein Punkt für dich. Ich weiß nur, dass es da auch sehr, sehr mächtige FF-Erweiterungen in der Richtung gibt und Operas Dragonfly. In wie weit die Safaris Bordmitteln (die sich wieder mal nicht erweitern lassen) gewachsen sind, lass ich dich mal entscheiden.
Wenn du Firefox mit zwei großen F schreibst, drängt sich mir der Verdacht auf, dass du ihn zuletzt kurz nach seiner Umbenennung von Phoenix genutzt hast, als diese Schreibweise noch galt.
Das Problem mit den nicht angezeigten Blockquotes und unsichtbaren Links wird hier bald mit einem WP-Themenupdate behoben, nicht wundern.
vor 3 Jahren
• Bezüglich Tabs & Mittelklick: Ich kann das hier mit dem Mittelklick schlicht nicht testen, da ich nur das Trackpad verwende. Auf die Alternativen habe ich hingewiesen da es wesentlich schneller geht cmd-w zu drücken als einen Mittelklick zu machen, bei dem man erst das Tab selbst fokussieren muss.
• Die Befehlstaste (cmd) ist unter Windows mit der Steuerungstaste (Strg) gleichzusetzen; Nicht mit der Windows-Taste. (Ctrl hat am Mac wiederum eine eigene Bedeutung.)
• Safari als RSS-Reader: Zu: „Ich will aber vielleicht nicht auf alles draufklicken“, dann klickt man z.B. auf „Alle als gelesen markieren“ oder sieht sich die Safari-Einstellungen zu RSS an.
Ein praktisches Features ist es RSS-Feeds in der Lesezeichenleiste in Ordnern mit „Auto-Klick“ thematisch zu gruppieren/zu öffnen. (Auto-Klick temporär an/aus über die Befehlstaste.) Dann weden in der Lesezeichleiste die ungelesenen Artikel angezeigt. Derzeit habe ich 26 Feeds in Safari abonniert, 200 wären mir definitiv zu viel um diese Unmenge auch noch täglich zu lesen, ich komme bei den 23 Feeds schon kaum noch mit. Ein externe Feed-Reader ist mir zu umständlich. (Habe ich probiert…) Vielleicht steige ich aber auch noch irgendwann auf eine Kombination aus dem Safari- und dem Google-Reader um.
• Links mit target=“_blank“ laden: Ich öffne Links einfach immer so, dann muss ich nicht lange überlegen wie dieser Link geöffnet wird. Vielleicht hilft Dir auch das weiter http://www.fscklog.com/2008/03/safari-31-neuer.html Ich gehe aber immer öfter dazu über thematisch nicht zusammenhängen Seiten ganz bewusst in separaten Fenstern zu öffnen und mehr mit Exposé zu arbeiten. (Tabs sind ohnehin mehr für das windows-typische Fenster-Handling erfunden worden.)
• Werbung an/aus: Ja, AdBlock Plus habe ich natürlich in meinem Firefox 3 installiert und auch schon seit jeher in Verwendung. Die AdBlock Erweiterung für Safari funktioniert für mich jedoch mindestens ebenso gut, da ich mich eben nicht um Regel (und wo ich diese herunter laden kann) oder ähnliches kümmern muss. (Eine Alternative ohne Installer gibts auch, code.google.com/p/adsubtract/)
Der Tipp mit cmd-, ist ernst gemeint, immerhin merkt sich Safari welches der Tabs in den Einstellungen zuletzt geöffnet war. Generell kommt es jedoch nur sehr, sehr selten vor, das ich Werbung im Web bewusst sehen möchte. (Immer dann wenn andere anfange darüber zu meckern, dann muss ich mir das einfach auch ansehen…)
• Speed Dial: „Lesezeichenleiste“, um korrekt zu sein. ,-)
• Firefox mit zwei großen F – Sorry, aber das ist nur eine Rechtschreibschwäche, mehr nicht. Ich bin irgendwann zwischen Firefox 1.5 und 2.0 auf Safari umgestiegen. Aber ich habe den Fox immer top aktuell und im Auge behalten. Aber selbst die *wirklich* stark verbesserte Version von Firefox 3 kann mich nicht zum Zurückwechseln bewegen. Dafür gehen mir einfach zu viele Safari-Features ab, die ich dann wieder mit Plug-Ins nachrüsten müsste, und zudem würde das mit Geschwindigkeitseinbussen und schlechterer Mac OS X Integration, sowie teilweise fehlerhafter Implementation von Mac OS X Features einher gehen. Zum Webseiten testen ist Firefox natürlich Pflicht, allerdings nicht mehr oder weniger als z.B. Opera oder diverse IE-Varianten. (Nebenbei, ich bin Webentwickler und ein Standardista noch dazu.)
Hier meine Antwort zu Deiner Eingangsfrage:
Es ist eine Frage der Sichtweise, der Flexibilität und wie schon erwähnt der Gewohnheiten. Ich empfinde den Safari subjektiv als den komfortabelsten Browser, oder anders ausgedrückt es ist ein sportlicher Browser und keine Familienkutsche und ich fahre eben gerne schnell und nahe an der Straße. (Ein Browser für Geeks eben. Daher auch die vielen Safari-Screenshots in einschlägigen Blogs. Natürlich trägt auch das schlichte GUI von Safari das ihre dazu bei, dass die Werbefritzen voll darauf abfahren.)
vor 3 Jahren
Ich nutze den Safari, weil:
-ich ein verblendeter Apple Fanboy bin
-er schön aussieht
-ich für eine Seite mehrere Passwörter speichern kann
-es keine Alternativen gibt (Firefox ist auf dem Mac unbenutzbar, und Opera ist irgendwie komisch)
In meinem Windoof nehm ich allerdings am liebsten Opera, weil der, wie von dir gesagt, Speeddial hat, und unter Ubuntu Firefox, da man sich dort am meisten \\
vor 3 Jahren
Tab-Mittelklick: Das brauchst gar nicht testen, vertrau mir, das geht in Safari nicht. Ich nutze zum Schließen auch oft die Tastatur (ich habe die Kombination sogar auf “F4″ geändert, um noch schneller zu sein). Aber meine Hände sind nicht immer auf der Tastatur, warum auch, wenn ich gerade meine Feeds checke? Dann hab ich eh die Maus in der Hand und das “Fokusieren” des Tabs geht dann mindestens ne halbe Sekunde schneller, als wenn ich meine unterentwickelten Armmuskeln wieder bemühen, und den Finger wieder auf den Tastaturknopf ziehen müsste. Gerade aber diese “Fokusierung” wird für meinen Geschmack erst fummelig, wenn ich nicht nur den Tab, sondern auch sein X anpeilen muss. Mag für dich vielleicht kein Kriterium sein, weil auf einem Notebook eh alles sehr kompakt beieinander sitzt.
Die Seite mit dem Terminal-Tweak hilft mir gerade nicht wirklich weiter, weil ich gerade nur den wine-Safari laufen lasse… – Entweder ist es dann in der wine-Registery oder gar nicht in der Windows-Version.
- Aber das zeigt es doch noch mal: Apple will einem die Funktion gar nicht wirklich anbieten, es könnte ja die Nutzer verwirren oder sogar Webseiten “nicht so anzeigen, wie sie gedacht waren”. Überhaupt, “Hilfe”: Ich muss dich enttäuschen, auch mit Hilfe werde ich nicht von Firefox und Opera wechseln, schon gar nicht auf einen in wine laufenden Browser.
Zu Exposé: Bleibt dir ja nicht viel anderes übrig, als deine unfreiwillig neugeöffneten Fenster über Exposé zu managen.
Tabs für “Windows-typisches-Fenster-Handling”: Ehrlich, ich wollte nicht alle meine Tabs aufgeben und stattdessen mitunter dutzende offene Seiten über separate Fenster in Exposé oder Scale verwalten – in Aqua hat man wegen dem Dock ja nicht mal eine schnelle Fensternamensfindung (ich kenne Witch) und muss wirklich alles verzwungen grafisch machen, das kostet Zeit.
An dieser Stelle könnte ich auch mal schön über das lausige Exposé von Aqua wettern und Compiz Fusions Scale loben, aber ich geb dir nur ein Video: [link] – {Doof, finde keines, das alle Features, mal nur von diesem Exposé-Nachbau-Modul in Compiz, angemessen zeigt, stells dir einfach mal flüssiger, eleganter, mit Fensterschließen-bei-Mittelklick, Fensterhervorheben-bei-Rechtsklick und anders als in Exposé nicht dem fokussierten Fenster durchsichtig, sondern allen, BIS AUF das fokussierte vor, sowie auf Wunsch den Überblick über alle Fenster ALLER Arbeitsflächen}
Ich muss entschieden AdBlock Plus verteidigen: Beim ersten Start nach der Installation bekommst Du sogar eine überschaubare Reihe Abonnements angeboten, darunter mindestens zwei deutsche und einmal durch den Radiobutton aktiviert, halten die sich automatisch auf dem aktuellen Stand. Stell das doch bitte nicht als K.O.-Kriterium hin.
Eine Rechtschreibschwäche ist es noch nicht, Firefox mit zwei großen F zu schreiben.
Du bist doch auch relativ gut, ein paar Komma- und Bindestrichfehler, aber die sind noch gut im Rahmen.
Bist Du der mit Z(e-t-t-t), der bei Davidak auf meinen ersten Kommentar geantwortet hat?
@Kai:
Firefox kann doch auch, sogar ohne Erweiterung, mehrere Passwörter für eine Domain speichern?
Ich versteh euch beide nicht: Was ist an Firefox auf OS X unbenutzbar? Verzeiht meiner stupiden Unwissenheit, aber die zwei mal im Monat, die ich OSx86 für irgendwas spezielles boote, läuft der ohne Probleme und hat sogar alle meine Erweiterungen vom Linux-Profil laufen. Ich seh da absolut keine Programm- oder Implementationsschwächen – haha, bis darauf, dass man das Fenster unterhalb der ganz oberen Titelleiste nicht anpacken und verschieben kann, aber so tief wollen wir doch nicht fallen.
…”und unter Ubuntu Firefox, da man sich dort am meisten \\” – was?
vor 3 Jahren
Hallo Maximilian, ich geb dir recht. Der Firefox hat wesentlich mehr drauf und ist angenehmer beim Surfen als der Safari. Ich will den Safari ja nicht schlecht machen, aber Firefox ist und bleibt einfach besser.
vor 3 Jahren
Was in dem Bericht fehlt ist die PDF-Vorschau von Safari. Sowas habe ich auf Firefox noch nicht gesehen
Sonst finde ich Safari wirklich gut. Er hat alles, was der Durchschnittssurfer braucht. Allerdings nutze ich selbst auch Firefox, da er vielseitiger ist.
vor 3 Jahren
Was meinst Du damit? So weit ich das überblicke, öffnet sich das ungünstig benannte Programm “Vorschau”, wenn man auf einen PDF-Link klickt. Embedded PDF wollte ich in keinem Browser, kommt aber zwanghaft mit, wenn man etwa den Adobe Reader auf Windows oder OS X installiert.
vor 3 Jahren
Antwort:NIX
Nichts begeistert mich daran.
vor 3 Jahren
Für Werbung bzw. GEGEN Werbung empfiehlt sich wohl http://safariadblock.sourceforge.net/
vor 3 Jahren
Das hab ich doch schon im Artikel verlinkt?
Und wenn Du schon auf deinem Blog auch das Dum-Dum-WP-Thema nutzt, dann nimm doch wenigstens die von mir übersetzte Version…
vor 3 Jahren
Ich gehöre zur Fraktion jener, die nicht verstehen können, wie man um so etwas wie eine Browser eine so emotionale Debatte führen kann.
Unter dem Strich gefällt mir (auch unter Mac OS) Firefox deutlich besser als Safari. Ich bin ein großer Apple-Fan, aber ich muss nicht alles nutzen, was Apple herstellt; so habe ich Mail auch gleich durch Thunderbird ersetzt.
Die Behauptung, Firefox könne man unter Mac nich nutzen, ist für mich unschlüssig. Es ist aber sicher Geschmacksfrage und auch eine Frage der Gewohnheit. Da Firefox alles kann, was ich will, sehe ich indes keinen Grund, mich umzugewöhnen. Ich habe Safari ein paar Tage lang versucht, und da bin ich recht glücklich gewesen, als ich wieder Firefox aktivieren konnte.
vor 3 Jahren
zum scrollen: dies ist im safari pixelgenau und sehr organisch (wie beim iphone) umgesetzt. beim firefox resultiert eine minimale bewegung auf dem touchpad in einer verschiebung um drei zeilen. grausam.
zu den fehlenden funktionen: hast du mal saft getestet?
viele grüße
vor 3 Jahren
Zu dem Scrollen: Aktiviere es in Firefox’ Einstellungen unter Erweitert → Sanften Bildlauf aktivieren. In Safari muss man das auch erst aktivieren, und da ist es nicht mal direkt in den Programmeinstellungen, sondern in der Systemverwaltung unter Erscheinungsbild.
›Saft‹: Nein, noch nicht getestet. Aber, was ich so gerade darüber lese, rüstet das nur einige der *Standardfeatures* von Firefox und Opera nach (+ AdBlock Plus + Tab Mix Plus) und kostet dabei auch noch Geld und ist CSS. Sorry, aber die Nutzung von Safari erscheint mir weiterhin einfach nur erzwungen durch blinden Apple-Fanatismus.
vor 3 Jahren
Ich kann es ja gut verstehen, wenn man safari nicht mag. ich mag es auch nicht sonderlich, aber es ist der für meine ansprüche einzig benutzbare browser den es so gibt.
ich hab viele getestet:
firefox: hat auf manchen webseiten anzeigefehler (auf jeden fall sieht alles anders aus als webkit, was ich haben will), fühlt sich nicht an wie ein mac, sanfter bildlauf macht trotzdem 3 zeilen, in safari bringt der systemweite “sanfte bildlauf”, dass bei bild hoch, bild runter sanft gescrollt wird, pixelgenau ist es _immer_.
opera: sieht auf dem mac hässlich aus und scrollt auch nicht schön
shiira: kein 1password support,sonst schnell, mac-like und (glaub ich) wenig ram verbrauch
stainless (das is so’n google chrome clon nur ohne daten sammeln): keine features, ist mir aber egal, aber auch kein 1password
cruz: ebenfalls wegen 1password
dann blieb nur noch safari/webkit nightly builds: daran hasse ich nur, dass man es ca 1-2 mal pro woche neu starten muss, wenn man dauerhaft 2-3 tabs aufhat, weil sonst der ram volläuft (so 250mb verbraucht das ding dann)
also nutze ich safari nicht aus apple-fanatismus, sondern weil es nichts besseres für meine ansprüche gibt.
vor 3 Jahren
Tja, auf Linux fährt Firefox auch bei Bild hoch und runter elegant in die Richtung. Wird also wohl an Aqua liegen.
Aber offenbar hab ich dann noch höhere Ansprüche als Du, denn Safari kann mir Firefox mit seinen Zusatzfunktionen, insbesondere über meine Lieblungserweiterungen, nie streitig machen.
Irgendwie sehe ich in Safari nur ein Proof-of-Concept eines Browsers auf WebKit-Basis.
vor 3 Jahren
ich möchte lieber nen browser haben, als n zweites betriebssystem, was auch webseiten anzeigen kann. ich brauch keine 2.000.000 Plugins, die mit die user experience noch besser machen. ich möchte ne adresse eingeben, und ne seite sehn und das am besten in schön. Wenn ich mit linux umgehen könnte, würde ich das und firefox bestimmt benutzen, aber das bedienkonzept von mac os x gefällt mit leider besser und deshalb muss ich wohl bei safari bleiben. tut mir leid
vor 2 Jahren
Also ich habe schon sehr viel gelesen im Internet, aber das da oben ist der wohl grösste Schwachsinn den es überhaupt gibt, Internet Explorer kannst du schonmal rein gar nicht mit Safari vergleichen und zweitens ist der Firefox der wohl schlechteste Browser den man unter Mac nutzen kann.
Den er ist nicht kompatibel mit Mac, er passt einfach nicht dazu und was mich noch unter Windows Zeiten sehr geärgert hat, am Anfang wenn Firefox frisch installiert ist, ist er “noch” schnell, sobald man ihn dann mit den nötigen Addons zu gepflastert hat, läuft das Ding so gut wie gar nicht mehr, also erzähl mir nicht wie geil dieser Firefox ist, sicherlich sind Geschmäcker verschieden, aber das da oben glaubst auch nur du…
Fakt ist, der Safari ist der inmoment schnellst Browser, hinzu kommt er passt sich perfekt ins Betriebssystem an und macht genau das was ich will….das macht dieser vergaukelte Firefox nicht!
vor 2 Jahren
@eXtansion:
Bitte um etwas mehr Objektivität.
Ich habe den obigen ausführlichen Vergleich gefahren und selbst ein OS X, auf dem ich mit Firefox prima zurecht komme und immer noch nicht verstehe, wo euer Problem damit liegt. Vielleicht mag er sich nicht 100% nativ anfühlen und aussehen, aber dieser kleingeistige Anspruch von Mac-Nutzern, der absolutistischen Apple-Gehorsam fordert, ist in meinen Augen lächerlich, “wertesuchend”, und masochistisch, weil sie sich damit dem Nutzen vieler hervorragender Anwendung sperren, die ursprünglich eben nicht für ihren Götzen-Gott in Cupertino entworfen wurden; Pech!
Warum kann man Safari nicht mit dem IE vergleichen? WebKit unterstützt mehr Webstandards und ist schneller, aber ansonsten? Ansonsten schlägt selbst der IE 8 Safari in den meisten Punkten bezüglich Funktionsumfang und Anpassbarkeit (aber klar, verstehe: Simple is beautiful).
Mein Linux-Firefox 3.5.4 hat gerade 28 aktive Erweiterungen und läuft zu meiner vollsten Zufriedenheit, nicht erfassbar langsamer als Opera und nur gering langsamer als Chromium mit aktuellem WebKit. Auch auf OS X hatte ich mit vielen Erweiterungen in Firefox nie arge Geschwindigkeitsprobleme. Dass die Anwendung bei steigender Erweiterungszahl etwas langsamer wird, ist legitim, das ist mir die zusätzliche Funktionalität wert, und den technischen Grund habe ich im Artikel erläutert.
Hoffe hiermit dem “größten Schwachsinn, den es überhaupt gibt” entgehen zu können und wünsche dir noch viel Freude an Safari, denn das ist freie Entscheidung.
PS: Das WordPress-Plugin erlaubt dir noch 24h deine Tipp-, Grammatikfehler zu verbessern.
vor 2 Jahren
Ich will ja nicht irgendwie aufdringlich wirken, aber wie ihr euch da anzickt, finde ich das allmählich echt peinlich. Warum müssen alle Leute, die eine andere Meinung haben, gleich irgendwelche Fanatiker sein?!
@eXtansion:
Objektivität wär vielleicht echt n bisschen cool. Du hast nur insofern recht, als dass der Artikel ein paar sachliche Fehler enthält, die sicher schon irgendeinem Kommentator aufgefallen sind, ich hab grad keine Lust, mir die ganzen Kommentare durchzulesen.
@frumble:
Das gleiche gilt für dich (ist schon klar, ist deine Homepage und letztendlich darfst du hier den Ton angeben, aber echt, das muss doch nicht sein)
Es gibt vielleicht einfach Menschen, die ohne Add-ons im Browser auskommen. Warum sollte man es denn gleich verurteilen, wenn man andere Prioritäten setzt? Warum muss gleich jeder, der einer anderen Meinung ist als dumm abgestempelt werden, obwohl er viele Möglichkeiten getestet hat und sich Gedanken gemacht hat, welches Produkt für sich selbst am besten ist?
Man ist doch nicht gleich ein Fanboy, der alles gut findet, was eine Firma tut, nur weil man nicht sofort alles als schlecht, böse und monopolistisch bezeichnet, und stattdessen darüber nachdenkt, warum jemand irgendetwas getan hat (konkretes Beispiel hierfür ist die Palm/iTunes Geschichte).
Hört doch mal alle auf so in Schubladen zu denken. Ich dachte ihr seid alle so intelligent. Zeigt das auch mal. Verlasst mal eure eigene Position und denkt auch darüber nach, wie andere denken.
Ich meine, es ist offensichtlich, dass es viele Stereotypische Mac-/Linux- oder Windowsnutzer gibt.
Und jetzt stellt euch vor: die sind alle gleichscheiße.
Ich hab kein Problem damit, wenn andere Menschen meinen, sie nutzen lieber Linux um Freiheit in der Benutzung der Systems zu haben. Ich hab auch kein Problem damit, dass Leute Windows benutzen, weil sie meinen, dass sie damit gut umgehen können, oder eine größere Kompatibilität geboten wird. Was mich stört sind die Menschen, die behaupten, dass ihre Meinung die einzig richtige ist und dass alle anderen Menschen nur aus sinnlosen Gründen sich für bestimmte Produkte entscheiden. Klar, so hab ich das auch gemacht und vielleicht mach ich auch noch ein bisschen böse Scherze über andere aber ich mein, genauso viel weine ich darüber, wenn auf meinem Computer was nicht funktioniert.
Also wie gesagt, eure Diskussionen sind echt auf Kindergartennivieau und ihr solltet wirklich mal überdenken, ob es so gut ist, selbst so dogmatisch einer Idee hinterherzulaufen. In diesem Punkt sind übrigens die Linuxnutzer am schlimmsten, aber das ist gar kein Problem, weil die Mac-Fanboys sind genauso schlimm, nur dass die halt Fanboys sind und nicht so eine Idee wie Freie Software für alle o. Ä. verfolgen. Auf der Windowsseite gibt es an meiner Schule ne menge von denen, die einfach gegen alles außer Windows sind, die sich zumindest MacOS noch nie wirklich angesehen haben und es trotzdem hassen.
So, Kinder, nicht streiten, jeder darf seine eigene Meinung haben, ihr dürft von mir aus auch alle Safari hassen, solange ich benutzen darf, was _ich_ will.
Dankeschön.
P.S. die Tab-Reihenfolge auf der Seite hier ist total kaputt (Kommentarfeld, Tab, Kommentar senden, Tab, Header, WTF?, es sollte sein: Kommentarfeld, Tab, Kommentar senden, Tab, “Willst du über neue Antworten benachrichtigt werden?”) (hab ich mit Sicherheit schon gesagt, aber bis das gefixt ist, sag ich das auch weiterhin) (vielleicht hab ich das auch noch nicht gesagt, dann bitte ich darum, das zu ändern) (falls du nicht weißt, wie man das ändert, ich glaub irgendwie mit tab-index oder so)
vor 2 Jahren
Ach naja das mit der Objektivität und Entspanntheit hat ja im Internet noch nie so richtig geklappt
(Nino! Warum schreibst du in letzter Zeit so viele Kommentare?)
vor 2 Jahren
@Kai:
Tut mir leid, ich musste gerade einfach mal meinen Emotionen freien Lauf lassen. Ich brauch vielleicht mal nen Blog
vor 2 Jahren
@Nino_a gebs ja zu, habe die Mac-Nutzer in einen Topf geschmissen aber so, wie der mich angriff, konnte ich das doch nicht stehen lassen
Habe deinen Kommentar richtig gelesen und mich gewundert, warum du so auf die Ideologie kommst, weil ich ja gerade in dem Artikel versucht hatte, nur mit Fakten ohne (eigene) Ideologie zu bewerten (das passt so aber nicht in einen Tweet). – Da du unten schreibst, es werde Zeit für dich für einen Blog, passt dazu, dass das eher ein genereller Gedanke war, den du mal raus lassen wolltest.
Die Sache mit Safari und den Erweiterungen ist für mich die, dass es eben in das Fanboy-Schema passt: Es kommt von Apple, es ist perfekt wie es ist.
Ich kann mich in die Vorstellung, einen minimalistischen Browser aus freier Entscheidung zu nutzen, nicht hineinfinden, und greife dann die Fanboys an, weil ich mir so sicher bin, dass sie “spinnen”. Aber das werde ich wohl lernen müssen, auch wenn ich es nicht nachvollziehen kann, dass es eure echte überlegte Prinzipentscheidung ist, ohne die Ideologie als Träger, wenigstens bei euch.
vor 2 Jahren
Siehst du, dann haben wir uns am Ende ja doch noch vertragen
Das mit der Ideologie kam nur, weil ich grad so schön im Schreibfluss war und gerne die verschiedenen „Probleme“ der verschiedenen Plattformen bzw. deren Nutzer darstellen wollte; du hast also schon Recht, das war mehr ein genereller Gedanke.
Und nochmal vielen Dank für die Tab-Reihenfolge.