Wieder einmal sind Ferien und wieder stehe ich vor einer kniffligen Aufgabe: Wie soll ich mir die Tag/Nacht-Zeit einteilen?
Fakt ist, dass ich nachts in vielem geistig fitter als tagsüber und mehr philosophisch bin und besser schreiben kann, also vermutlich einfach lockerer. An sich ideal, aber “lernen” kann ich besser am Tag, also Nachrichten lesen, neues Zeug ausprobieren etc; da bin ich akademischer drauf. Wenn ich jetzt clever wäre, würde ich es mir so einteilen, dass ich genug Zeit für beides hab, aber ich bin’s ja nicht und lasse mich zu gern von meinem Belieben treiben und das heißt wie so immer: Lange aufbleiben, mit kranken Leuten chatten [nicht mit dem unter dem Link], kranke Blogs lesen.
Daraus resultierendes Zweifach-Problem: Ich habe, weil ich später aufstehe, weniger Zeit für die “ernsten Dinge” und werde dabei zum Vollblut-Nachtmensch, der schließlich gar nichts mehr bei Tage vor hat, sich keine Ziele setzt und noch seltener als sonst schon raus kommt.

Irgendwie muss und will ich die Choose diese Sommerferien anders auf die Reihe bekommen, das muss doch machbar sein. Und, ähem… Fällt mir gerade auf – ich könnte eigentlich auch mal was anderes machen, als vor’m PC zu sitzen. Tja, alles langweilig. ;) Die Welt da draußen ist scheiße, aber hat ne geile Grafik…
Nach jeden Ferien seh ich die anderen aus der Klasse erholt wieder zurück, ich bin meistens dann total fertig von dem, was ich mental getan hab. Die anderen entspannen in den Ferien, ich lebe geistig auf… Hat Vor- und Nachteile. Ein ganz wuchtiger Nachteil ist, dass ich dann zu Schuljahresbeginn nicht so powern kann, wie die anderen, die sich über die Ferien ihren Kopf geleert haben und was weiß ich nicht alles für Abwechslung hatten, die sie zwar geistig nicht forderte, die sie dann aber ganz leistungsbringgeil macht, wenn sich in der Schule wieder was regt, weil sie ja so lange aus eigener Entscheidung “unterfordert” waren.
Ja, dem Punkt mit dem Entspannen darf ich wohl auch keine zu unwichtige Position in meinem selbstgesteckten Projekt “Transfer” einräumen, an dem ich in der Ausarbeitung bin; – wie übertrage ich mein Interesse, meine Arbeitsbereitschaft und meinen Ehrgeiz vom Computer auf die Schule? Ein spannendes und für mich sehr wichtiges Thema, denn an der Intelligenz scheitert’s sicher nicht. Wenn mir das gelingen sollte, werden sich ein paar nervige Leute vorsehen müssen…