Gerade habe ich fertibunti 3.8 fertiggestellt, das nun ganz auf Ubuntu 8.04 Hardy Heron abgestimmt ist. Am Code hat sich bis auf ein paar Bereinigungen nichts verändert, das wird sich aber in den nächsten Wochen mit fertibunti 4 tun, welches dann auch endlich eine grafische, naja, semigrafische, da vermutlich noch auf der Konsole, Oberfläche bekommen wird (um das “bunti” zu rechtfertigen
) auf der man dann auch für sich für unnötig gehaltene Installationsvorschläge abwählen kann. Nachdem die Entwicklung von Automatix eingestellt wurde, räume ich mir mit der neuen Version im deutschsprachigen Raum ganz gute Chancen ein; aber es liegt auch an Euch, liebe Leser, wie gut ihr das Script bekannt macht.
Automatix hat sehr zwielichtige eigene neue Quellen eingebunden, fertibunti beschränkt sich auf das Medibuntu- und wine-Repos sowie alle offiziellen Canonical-Quellen (auch “partner”, “proposed” und die “backports”). Das in der Gutsy-Version noch verwendete getdeb.net-Repos musste ich mitsamt seinen einzigartigen Paketen streichen, weil die Betreiber des Repos schlicht dicht gemacht haben. Damit gab es eh vereinzelt dumme Konflikte, aber schade ist es um die verlorenen Pakete allemal. Um den fertibunti-Benutzern trotzdem so gut es geht meine getdeb.net-Lieblingsprogramme auf’s Auge zu drücken, öffnet sich jetzt einfach an einer Stelle des Scriptes nach einer Erklärung Firefox mit mehreren Reitern und zeigt direkt die Programme bei getdeb.net an.
Die allgemeine Programmauswahl wurde von mir, wo ich es verschmerzen konnte, reduziert. So werden jetzt z.B. nicht mehr SoundKonverter und Sound Converter, das eine eine KDE-Applikation, das andere eine für Gnome, sondern nur noch Sound Converter, oder zusätzlich zu dvd::rip nicht auch noch Thoggen installiert. “Highlights” der neuen Hardy-fertibunti-Version sind für mich, weil ich dafür selber eine Weile suchen musste, die volle Pulse Audio-Kontrolloberfläche, mit der man Sachen machen kann, wie den Ton einzelner Anwendungen unterschiedlich stark ausgeben, oder über das Netzwerk auf einem anderen Rechner verschieben, und ein Plugin für OpenOffice Impress für hardwarebeschleunigte OpenGL-Effekte (ich konnte es schier nicht glauben!).
Wer es immer noch nicht kapiert hat: Fertibunti ist ein Bash-Script von mir, dass mehr oder weniger wichtige Zusatzsoftware und Multimedia-Codec nachinstalliert.
Die neue Version ist wie gehabt von hier beziehbar.
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18:40 um 7. Mai 2008
1.) Das mit OpenOffice habe ich recherchiert.
2.) Ich fände es nicht besonders freundlich, diesen Kommentar wieder zu löschen, Herr Erich Fritz Emil Mielke.Ich stelle mich jetzt wahrscheinlich ganz haarspalterisch dar, aber wenn man so einen – fast ironischen – Kommentar löscht, bestehe ich darauf, dass mein Teil auch erwähnt wird.
Benutzt(Bearbeitung des Chefs: Er war nur verwirrt.)