Frumble201

Heute ist es wieder so weit: Der internationale Handtuchtag findet zum siebten Mal statt und wie gehabt am 25. Mai. Der Sinn der Aktion ist, Douglas Adams für seine Anhalter-Geschichten zu ehren und das macht man ganz einfach, indem man sich ein Handtuch umwirft. Nebeneffekt ist, dass einen die Leute im besten Fall darauf ansprechen und man ihnen vom Anhalter und die Praktischheit eines Handtuchs erzählen kann. Eine Spaß-Tradition für Geeks und Nerds. Auf der offiziellen Handtuchtag-Seite gibt es noch mehr Infos dazu und natürlich einen Ausschnitt aus dem Buch, der sich lohnt, ausgedruckt zu werden.

Ich werde morgen in der Schule “nachfeiern” und bringe auch ein paar Handtücher für meine Freunde mit. Folgend noch ein schickes Bild, das ich zusammen mit Tim anlässlich des Tages erstellt habe:

Don't Panic - Bild von mir und Tim

Und danke für den vielen Fisch.

Ja, war ganz nett. Und im Bewusstsein dessen, dass ich mit der Headline fantastilliarden Besucher auf meine Seite lock, die sich für das nun Folgende nicht interessieren werden, warne ich alle vor: Wenn ihr keine Geeks seid, wird Euch der Beitrag höchstens irritieren, wenn nicht verärgern, also sucht schnell das Weite, nachdem ihr Euch die Werbung unten angesehen habt. ;)
Nachdem das nun gesagt ist, lade ich die restlichen Gelangweilten ein, die “besten” Bilder von mir zu betrachten, die ich heute auch dem IdeenPark in Stuttgart schießen konnte. Wer gar nicht weiß, was das ist, ja, egal, das ist bis zum 25. Mai noch eine ziemlich große (hab keine Zahl *hö*) Messe mit sechs Hallen, in denen relativ kindgereicht aktuelle Technik, Biologie und Physik-Themen offeriert werden. Ich war mit meiner Mutter sechseinhalb Stunden drin, und wir schafften alle Hallen, sind aber nirgends groß an Workshops (oh, wie ich dieses Wort hasse!) oder Vorträgen gesessen. Die Messe war so weit ganz nett, auch wenn ich mich jetzt nicht wirklich erleuchtet fühle, aber ist sicher eine Empfehlung für alle Baden-Württemberger.

So, hier meine Schnappschüsse (weil WordPress wegen einer Pytal-Speicherauslastungsbegrenzung keine Vorschaubilder erstellen kann, nur Links), ich empfehle, die mit Mittelklick in neuen Tabs zu öffnen, um der Blog-Lightbox zu entgehen:

Ein großer Tiger. Man achte auf das iTunes-Icon im Dock. Im September 2006 wurde es durch eine Aktualisierung von grün zu blau

Schwachsinnsprogramm, das man nur so fehlgeleitete Designentscheidungen treffen kann….

Yeah! Der “Stand” von IMAGINARY war der einzige den ich entdeckte, der Linux, im speziellen sogar Ubuntu, auf seinem Präsentationssystem laufen ließ! Gratuliere zu dem Schritt (noch einmal ;) )! Hier gibt’s das dort gelaufene Programm “Surfer” zum Herunterladen.

Leider lief auf der Rückseite auch ein Vista. Vista war übrigens extrem dünn gesät, hat mich sehr überrascht. Überall Luna-XP-Rechner.

Zu guter letzt die Tonmischzentrale der Bühnentechnik für die Kopfball-Show.

Hier sieht man noch genauer, worauf ich hinaus will: Der Type hat ein MacBook Pro, auf dem ein Windows XP mit Internet Explorer 6 läuft. Jau, Freak.

Ich weiß, ich bin doof, auf was ich achte, wenn es doch so viel Schönes und Interessantes zu sehen gibt. ;)
Noch ein anderes Feld, über das sich wahrscheinlich zu wenige Gedanken machen: Den intelligenten Messeuntertitel “Zukunft Technik erleben” verstehen sicher 50% der Leutchen falsch (ja, ich bin arrogant) als “Zukunftstechnik erleben”, was einen völlig anderen Sinn hat und unterbewusst prägen sie sich dann wieder ein, dass man “Zukunftstechnik” getrennt und natürlich ohne Bindestrich schreibt… Was mir aber überhaupt nicht gefällt ist, dass die Organisatoren “IdeenPark” mit großem P schreiben, das ist auch ein häufiger Fehler bei Egalisierenden, zusammengesetzte Wörter intern mit großen Buchstaben zu schreiben, wenn sie nicht wissen, wie man mit Bindestrich oder ganz ohne, grundwortschatznahe und -fremde Wörter zusammenschreibt. Die Messeleute unterstützen also die Verwirrung.
Auch was, was ich noch loswerden möchte, ist die nervige Anzahl an Grundschülern. Sicher, die haben ihre Berechtigung auf der Messe zu sein, aber irgendwann fühlt man sich wirklich nur noch verarscht, wenn an jedem Simulator, an jedem Touchscreen, an allem, was auch nur im Entferntesten nach Computerbildschirm aussieht, Achtjährige in Begleitung ihrer rigorosen Eltern hocken, die nicht mal eine düstere Ahnung vom Thema haben, und dabei die, die die Themen betreffen, die Jugendlichen, zu denen ich mich auch zähle, gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen zum Zuge kommen. Gerade das Surfer-Programm zur Visualisierung von algebraischer Geometrie war so belagert von Newcomern, die vermutlich gerade in der Schule das Dividieren besprochen haben, dass ich nicht ran konnte. Schöne neue Welt, das ist ein Computer und da sind Knöpfe und da drüber zeigt er mir ein Bild, ergo ist es ein Spiel und ich kenn Spiele von Zuhause und ich spiel das jetzt.
Nichtsdestotrotz ist der IdeenPark 2008, gerade auch, weil er offensichtlich als Prestigeobjekt für Stuttgart ausgelegt wurde, allemal für Schwaben für einen Tagesausflug mit dem Vorwand, etwas für seine Bildung zu tun, eine aufrichtige Empfehlung, aber macht schnell, denn wie gesagt, schließt er schon wieder am 25. Mai.

Gestern Nacht traf es mich schaudernd: Ich habe keine konkreten Vorstellungen davon, was andere in meinem Alter machen. Mal für Euch im O-Ton, was mein Hirn dazu weiß:”Vielleicht irgendwas mit Sport… Sport den ganzen Nachmittag? Danach vielleicht irgendwas Musikalisches. Und dann schauen sie um fünf ihre Lieblingsserien und machen irgendwo dazwischen… – oder noch vor dem Sport? – ihre Hausaufgaben… Wenn sie fleißig sind, wiederholen sie dann noch den Stoff jedes Fachs für den nächsten Tag und dann… äh… schauen sie einen Blockbuster in Dolby Digital und präsentiert von Radeberger, oder gehen irgendwohin nach draußen und… besaufen sich zu Disco-Musik?”
Was ich dann noch im speziellen über Mädchen weiß, enthalte ich Euch mal besser vor.

Erschreckend. Scheiße, ich hab keinen Plan davon. Man muss es ja so nicht leben, aber man sollte doch zumindest wissen, was die anderen so machen… Ich bin so ein lebensferner Vollidiot.

Jetzt habe ich seit sieben Tagen Pfingstferien – und seit fünf ist Christoph auf Chorreise. Nicht nur der ist weg, auch die meisten anderen aus meiner Klasse, die irgendwie ab und an online waren. Das heißt, bis auf eine Hand voll Geeks bin ich allein. Allein, das war ich schon immer, aber es fiel nie richtig auf, weil ich doch in den Chatprogrammen immer Kontakte zu anderen hatte, die auch noch ein Leben hatten. Das beschränkt sich jetzt auf Leute wie mich, die auch nichts anderes machen, als am Rechner zu sitzen (im Weekend-Trash so treffend “Nicht-Menschen” tituliert) und damit werden gleich viele Themen unmöglich, die mit “normalen” Freunden ohne Probleme funktionierten. Ich will aber nicht immer nur über Technik und Webfunde sprechen, das ist doch langweilig. Und so nüchtern.
Wie war das mit “Ein Mensch braucht täglich mindestens eine zärtliche Berührung, sonst wird er krank”? Das konnte ich bisher mit Chats sehr gut kompensieren (und zugegebenermaßen vielleicht auch noch durch Rumbubeln in der Schule), aber jetzt mit diesen kalten Maschinen am anderen Ende der Leitung erreicht es einen Punkt, der mich psychisch platt macht. Ich habe keine besondere Lust mehr, lang aufgeschobene Dinge zu erledigen oder mir Programm-Dokumentationen reinzuziehen. Ich seh keinen Sinn mehr darin. Ich muss irgendwie unter Leute kommen, sonst richtet mich das zu Grunde. Allein “raus” zieht nicht, das war ich jetzt schon jeden zweiten Tag (na gut, auf die Bank, in den Media Mark, auf die Hausbaustelle…). Und hey, es sind Ferien, und ich verkümmer hier an meiner Einsamkeit. Keine Angst, ich werde schon kein Amokläufer.
Immer wieder überraschend finde ich, wie ich mir selber so leicht solche Probleme eingestehen kann…

Viele werden es schon bemerk haben: Der WinLux-Blog hat einen neuen Namen, Frumble201. Das Frumble hat so ziemlich gar keine Bedeutung und 201 fand ich einfach ästhetisch – noch dazu sähe der Blogtitel ohne neues Wordpress-Thema nur mit “Frumble” etwas klein aus. *höhö*
In der Seitenleiste ist zum neuen Namen eine Umfrage gestartet, es wäre nett, wenn ihr Eure Meinung kurz kundtun könntet. Wenn ihr meint, ich soll es nur Frumble ohne das 201 nennen, dann überleg ich es mir noch mal. Mit dem Namen meine ich übrigens nicht das kranke Trinkspiel, sondern gar nichts, – oder alles. Ich kam mal beim Spaßen mit einem Freund darauf und wir benutzen es als Dehnwort-Alternative für alle Verben (“frumblen”), der Auslöser war irgendein Versprecher. Es gibt da noch die Konkurrenz mit “schlumpfen”, aber die ist in den letzten Jahren schon fast etwas obszön geworden.
Ja, jedenfalls find ich den Namen lustig und fühle mich dabei immer ein bisschen an “Google” erinnert, das man ähnlich ausspricht. Und ich denke mal, er ist sicherlich besser als “WinLux”, denn seit ich Mitte 2006 komplett auf Linux umgestiegen bin, habe ich mit dem “Win”-Teil eigentlich nichts mehr zu tun und kann mich nur noch ab und an in kritischen Artikeln darüber äußern.

Gerade geht ein zweiter Twitter-Hype um und jetzt beginnen auch viele der Leute damit es zu nutzen, die noch vor wenigen Monaten dagegen wetterten. Ich muss ganz klar sagen, das Konzept von Twitter ist nicht mein Ding, was ich gerade mache kann anderen doch so was von egal sein und ich denke, das ist es auch. (Übrigens halte ich es für sehr gefährlich, alles so zentral nur über einen Anbieter, Twitter, zu machen. Es gibt auch Alternativ-Anbieter, aber die sind nicht so bekannt und weil man sich gegenseitig zitieren und auf Fragen seiner Freunde direkt antworten will, nutzen alle nur Twitter…) Außerdem würde das die Konzentration bei der Sache stören, wenn ich mich ständig daran erinnern müsste, einen Statusbericht auf Twitter zu liefern. Und wenn ich das nicht täte, dann wär’s doch viel zu unregelmäßig. Aber allein die Idee von Twitter gefällt mir, schnell, ohne viele Worte was hinauszuschießen. Ich habe das “Problem”, dass ich in kürzester Zeit viel interessantes und/oder lustiges im Web finde und dann den Drang verspüre, das wem mitzuteilen, also muss irgendein Skype-Kontakt daran glauben. Das ist manchmal ganz nervig, weil ich dann noch erklärende Worte nachliefern muss. Bei e2b bin ich auf das Konzept der Tumblelogs gestoßen, kleine Mini-Blogs, die sich ähnlich wie Twitter benutzen lassen, aber besser sind. So kann man direkt Bilder in Beiträge einbinden oder Videos embedden, wie mit einer Blog-Software wie WordPress, aber etwas zügiger. Der Einsatzzweck solcher Microblogs sind dann Webseitenempfehlungen, gefundene Bilder, lustige Podcast-Episoden, Zitate aus Chats oder wie auf Twitter kurze Situationsbefunde. Das ist was, was mir im Ansatz sehr gut gefällt und jetzt will ich es mal ausprobieren: Ich habe unter http://www.frumble.de/tumblelog/ das CMS Chyrp installiert und mich schon ein paar Stunden durch seine “Federn” und Module gekämpft; wenn ich in den nächsten Stunden das Problem mit den fehlerhaften Links lösen kann, geht es dort los. Ihr könnt einfach den RSS-Feed abonnieren, parallel zu meinem richtigen Blog, und das neue “Angebot” mal verfolgen. Als Extra, das man normal nicht in einem Tumblelog findet, habe ich sogar ein Kommentar-Modul eingerichtet, das Ding ist also richtig Web 2.0ig. ;)
Ich hoffe also, Euch spricht mein zweiter Blog auch an und ich erwarte gespannt Eure Meinung zum neuen Namen!

Gerade bei den Google Video Film-Tipps gefunden:

MP4-Direkt-Download (Video auf YouTube)
Wenn die das selber gemacht hat, alle Achtung.
Wahrscheinlich hat das Projekt eine ganze Weile gebraucht, denn am Anfang sieht man noch Tiger, ab der Mitte dann Leopard.

Nachtrag, ein paar Stunden später: Gerade fällt mir auf, was ich dem Beitrag für einen kranken, fast schon objektophilen Titel gegeben hab. :ugly: XXD

Ich bekam durch Zufall mein altes Kinderhoroskop in die Hände, das meine Eltern gleich nach meiner Geburt bei Astrodata anfertigen ließen, und das dann ein paar Monate später im Januar 1992 hier eintraf. Ich bin von seinem Inhalt und seinen Aussagen begeistert, es ist viel drin, auf das ich in den letzten Monaten erst selbst gekommen bin, und als fleißiger Blogabonnent wird man die Stellen sicher erkennen. Anderes ist ganz neu für mich, und erklärt mir Probleme, die ich bisher ganz anders aufgefasst habe. Das Ding ist genial und ohne von Astrodata irgendwas bezahlt zu kriegen, empfehle ich Euch, deren Angebot mal anzusehen, ein Kinderkoroskop wie meins mit 14 Seiten Analysetext kostet grade mal ~40€. Folgend jetzt mal die meiner Ansicht nach interessantesten Stellen (natürlich etwas zensiert ;) ):

M. besitzt ein großes Arbeitsvermögen, das er effizient einzusetzen versucht. Er hat Freude am Konstruieren und Strukturieren, sowie am methodischen Vorgehen. Auch kann er sich völlig auf das konzentrieren, was ihn gerade begeistert, doch neigt er manchmal dazu, zu schwierige Aufgaben und zu viel Verantwortung zu übernehmen, weil er sich gerne unersetzlich fühlt. Mit seinem Ehrgeiz und dem Wunsch, das Unmögliche zu realisieren, kann er sich das Leben erschweren und sich auch überfordern.

M. ist für Vorstellungen und Gefühle äußerst empfänglich, was sich sowohl im zwischenmenschlichen Kontakt als auch in der Kunst und Mystik bemerkbar macht. Er kann daher ein starkes Gefühl für soziale Verantwortung oder für ästhetische Fragen entwickeln.

M. respektiert nicht nur Ordnung und Hierarchie, sondern strebt auch nach unerreichbaren Idealen. [...] Es fällt ihm schwer, seine Gefühle und seine romantische Schwärmerei unter Kontrolle zu halten, so dass diese eine gewisse Gefahr in sich bergen.

[...] Am liebsten würde er eine übersichtliche Formel finden, um die Welt für sich auf einen sauberen Nenner zu bringen [...]. M. ist neugierig, kritisch und geht den Dingen gerne auf den Grund. Er kann sich mit übertriebener Skepsis zeitweise lähmen oder sein Vorgehen unnötig komplizieren, indem er vom Hauptthema abweicht um irgendwelche Details abzuklären.
M. fühlt sich dort am wohlsten, wo er es mit messbaren, objektiven Tatsachen zu tun hat. Er braucht einen festen, normierten Rahmen, in welchem er sich sicher fühlt und auf den er sich beziehen kann. Erst dann wird er seine intellektuellen Qualitäten voll ausschöpfen. Sein Urteil ist dann sachlich und ausgewogen, und er kann eine Vielzahl von Informationen in wenige Sätze packen.
Mit diesen Anlage kann sich M. ein tiefgründiges Wissen und umfangreiche Bildung aneignen [...].

In der Freizeit mag M. Spiele, die das logische Denken, aber auch das Grundwissen sowie das Gedächtnis schulen und entwickeln.
Was bin ich doch für ein Spielkind! :D

Für Sport kann er sich wenig begeistern, er bevorzugt ruhigere Tätigkeiten wie Wandern oder Gymnastik.
Naja, ich möcht auch nicht behaupten, dass mich das groß begeistern würde, aber vielleicht später einmal….

Die Intelligenz von M. sowie sein Sinn für Beziehungen treten besonders in jenen Bereichen auf, die sich mit Logik, Zahlen oder genauen Massen schwer erklären lassen. Dies bedeutet, dass er mehr literarisch als wissenschaftlich veranlagt ist und dass die Wege seines Denkens oft stärker zum Irrationalen als zum Rationalen neigen. Er ist fähig, Zusammenhänge zwischen Menschen und Dingen herzustellen oder eine ganz persönliche Sprache zu erfinden, eine Sprache der Bilder, Eingebungen und Gleichnisse.

M. möchte erraten und erfühlt werden [...].
Das kann ein großes Problem sein, wenn das Gegenüber nicht darauf eingeht, oder es intellektuell nicht packt. Das andere Extrem kenne ich mit Leuten, mit denen ich mir sicher bin, dass sie jede noch so obskure Andeutung und Anspielung verstehen und ich bei ihnen das Spiel dann etwas übertreibe…

M. kann neugierig, scharfsinnig und mit einer wirksamen Intelligenz ausgestattet sein [...].

Mit Saturn im zehnten Haus stellt M. große Ansprüche an sich selbst und wird wahrscheinlich ein recht ehrgeiziger Schüler. Aber gerade dieser große Ehrgeiz kann M. in seinen Erfolgen behindern. Durch seine übergroßen Forderungen an sich selbst und seine eigene Leistung und die entsprechende Angst vor einem Versagen, kann M. in eine Art Bewegungslosigkeit und Blockierung hineingeraten und gerade dadurch Fehler machen oder überhaupt jede Leistung verweigern. Was dann nach außen wie Faulheit aussieht, ist im Grunde genommen eine Lähmung aus Angst, etwas falsch zu machen.
Die Stelle hat mir sehr geholfen und teilweise hatte ich die Erklärung auch schon, ich war mir aber noch sehr unsicher dabei^^. Das Problem ist irgendwie eskaliert, ich vermute durch den Schock, der mich traf, als ich auf das Gymnasium und unter eine Menge Leute, die nicht denken, sondern lernen kam, und ich mich durch meine Faulheit, die doch auch da ist, ungenügend fand.

[...] Er wird als Erwachsener nicht nur den Augenblick und sein Vergnügen intensiv genießen können, sondern vielleicht auch einen Lebensweg einschlagen, wo Arbeit und Vergnügen keine getrennten Bereiche sind.

Sein Hang zur Selbstdarstellung und seine Kreativität könnten ihn dabei den Beruf eines Künstlers, Schauspielers, oder innovativen Geschäftsmannes ergreifen lassen. Seine Liebe zum Risiko und zum Führen von anderen sind gute Voraussetzungen für eine leitende Funktion, die jedoch in einem sehr freien Rahmen ausgeübt werden will. Stoßen Sie sich deshalb nicht an einer gewissen Selbstzentriertheit, und missdeuten Sie diese nicht als Egoismus! Versuchen Sie ihm höchstens einen Sinn für konkrete Realitäten zu vermitteln, damit er später seine mutigen Projekte auch mit Erfolg in die Tat umsetzen kann.

Er ist gerne überall mit dabei und möchte über alles informiert sein, was die Gefahr in sich birgt, dass er vor lauter Informationen und fremden Meinungen zu wenig Zeit hat, um sich auf sich zu besinnen.
Genau darauf kam ich auch vor kurzem!

Die Saturnstellung zeigt an, dass M. große Ansprüche an seine eigen Leistungen stell, sich jedoch oft durch seine eigenen Versagensängste gebremst fühlt. Sein übergroßer Ehrgeiz erlaubt ihm keine Rückschläge und Fehler. Insbesondere befürchtet er Blosstellungen im Klassenbereich oder vor versammelter Familie, später vor der Öffentlichkeit.
Wenn M. lernt, diese Blockierungen zu überwinden, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er eine Autoritätsstellung erreichen kann, die ihm auch die Anerkennung der Allgemeinheit und Gesellschaft einbringen wird.
Genauso wichtig wird es für M. sein, dass ihm sein Beruf wirkliche Berufung ist und dieser nicht nur zum Erreichen gesellschaftlicher Macht dient, um den anderen zu zeigen, wie weit man es bringen kann.
Beim Klassenausflug ins Berufsinformationszentrum (BIZ) wurde mir “Beamter beim Geheimdienst” vorgeschlagen; schade eigentlich… ;)

Jedenfalls ist M. fähig, weit gestreckte Ziele konsistent zu verfolgen, wenn es ihm gelingt, seine Selbstzweifel zu überwinden. Es wird ihm helfen, wenn er erkennt, dass Fehler da sind, um daraus zu lernen.

[...] Falls eine Synthese der beiden Seiten gelingt, ist M. zu bedeutenden Leistungen fähig, welche ihm echtes Selbstbewusstsein und einen starken Glauben an seine Fähigkeiten einbringen.

M. hat eine Befähigung für Berufe wie Nationalökonomie, Erzeihungswesen oder Management; Aufgaben also, welche Zukunftsglauben und Optimismus, aber auch Respekt für gesellschaftliche Strukturen verlangen.

Die Stellung des Jupiters weist auf ein optimistisches, fröhliches Temperament hin. M. liebt das Spielerische und amüsiert sich gerne, am liebsten mit ebenso optimistischen, spontanen Freunden. Er geht mit einer positiven Einstellung an die Mitmenschen heran und liebt es, ihnen von seiner Zuversicht und seinem Enthusiasmus etwas abzugeben. Freiheit ist ihm sehr wichtig, und er möchte alle Erfahrungen auf seine eigene Art und möglichst intensiv machen.
Sein Wunsch, sich kreativ auszudrücken, ist groß, wenn er sich auch nicht unbedingt künstlerisch bestätigt.

M. besitzt gute Fähigkeiten, um Arbeit und Spiel miteinander zu verbinden zu können, denn er möchte bei dem, was er tut, mit ganzem Herzen dabei sein. M. kann in einer Tätigkeit vollkommen aufgehen und in seiner Begeisterung die Welt um sich herum total vergessen. Vieles macht er spielerisch, aber mit soviel Engagement und Enthusiasmus, dass er oft mehr erreicht, als andere mit harter Arbeit. Wenn M. lernt, seine Tendenz zur Selbstüberschätzung und Unmäßigkeit etwas zu zügeln, kann er sehr erfolgreich werden, vor allem, wenn es ihm gelingt, aus einem Hobby seinen Beruf zu machen.

Mit einem Spannungsaspekt zwischen Jupiter und Mond ist M. begeisterungsfähig und kontaktfreudig.
M. muss lernen müssen, in Beziehungen von Anfang an natürlich zu sein und sich zu geben, wie er sich fühlt.


Ist doch sehr geil, oder? Egal, wie man zu Horoskopen stehen mag, mich hat’s überzeugt.

Gerade habe ich fertibunti 3.8 fertiggestellt, das nun ganz auf Ubuntu 8.04 Hardy Heron abgestimmt ist. Am Code hat sich bis auf ein paar Bereinigungen nichts verändert, das wird sich aber in den nächsten Wochen mit fertibunti 4 tun, welches dann auch endlich eine grafische, naja, semigrafische, da vermutlich noch auf der Konsole, Oberfläche bekommen wird (um das “bunti” zu rechtfertigen ;) ) auf der man dann auch für sich für unnötig gehaltene Installationsvorschläge abwählen kann. Nachdem die Entwicklung von Automatix eingestellt wurde, räume ich mir mit der neuen Version im deutschsprachigen Raum ganz gute Chancen ein; aber es liegt auch an Euch, liebe Leser, wie gut ihr das Script bekannt macht. ;)

Automatix hat sehr zwielichtige eigene neue Quellen eingebunden, fertibunti beschränkt sich auf das Medibuntu- und wine-Repos sowie alle offiziellen Canonical-Quellen (auch “partner”, “proposed” und die “backports”). Das in der Gutsy-Version noch verwendete getdeb.net-Repos musste ich mitsamt seinen einzigartigen Paketen streichen, weil die Betreiber des Repos schlicht dicht gemacht haben. Damit gab es eh vereinzelt dumme Konflikte, aber schade ist es um die verlorenen Pakete allemal. Um den fertibunti-Benutzern trotzdem so gut es geht meine getdeb.net-Lieblingsprogramme auf’s Auge zu drücken, öffnet sich jetzt einfach an einer Stelle des Scriptes nach einer Erklärung Firefox mit mehreren Reitern und zeigt direkt die Programme bei getdeb.net an.

Die allgemeine Programmauswahl wurde von mir, wo ich es verschmerzen konnte, reduziert. So werden jetzt z.B. nicht mehr SoundKonverter und Sound Converter, das eine eine KDE-Applikation, das andere eine für Gnome, sondern nur noch Sound Converter, oder zusätzlich zu dvd::rip nicht auch noch Thoggen installiert. “Highlights” der neuen Hardy-fertibunti-Version sind für mich, weil ich dafür selber eine Weile suchen musste, die volle Pulse Audio-Kontrolloberfläche, mit der man Sachen machen kann, wie den Ton einzelner Anwendungen unterschiedlich stark ausgeben, oder über das Netzwerk auf einem anderen Rechner verschieben, und ein Plugin für OpenOffice Impress für hardwarebeschleunigte OpenGL-Effekte (ich konnte es schier nicht glauben!).

Wer es immer noch nicht kapiert hat: Fertibunti ist ein Bash-Script von mir, dass mehr oder weniger wichtige Zusatzsoftware und Multimedia-Codec nachinstalliert.
Die neue Version ist wie gehabt von hier beziehbar.

Wie ich am Freitag schrieb, wollte ich mit der Installation von Hardy noch ein bisschen warten. Das habe ich jetzt getan und dann gestern gedacht, es reicht jetzt, um den Problemen aus dem Weg zu gehen und ich habe, rein aus Interesse, ob es jetzt auch bei mir tut, ein Upgrade von Gutsy auf Hardy versucht. Und wie klar: Es funktionierte noch mit keiner Ubuntu-Version auf meinem Rechner, die Aktualisierungsverwaltung wurde beim “Säubern der Paketliste”, oder so was, grau und “sudo top” sagte mir, dass ganz hart gzip und tar arbeiteten. Das taten sie dann, eine halbe Stunde lang. Dann wurde die Festplatte ruhig und das graue Fenster blieb. Lustig, genau so war es bei mir schon immer.

Ich lud den Torrent der 8.04 64-Bit-Desktop-CD und brannte das Abbild. Gleich beim Bootpromt öffnet sich automatisch das Sprachwahlmenü, endlich, das die Leute nicht gleich beim Bootpromt Deutsch auswählten, war der seltsame Hauptgrund dafür, dass bei vielen das System halb auf Englisch blieb. So wie ich das überblicke, ist das erste Mal jetzt in Hardy die Bootoption auf der Desktop-CD, direkt die grafische Installation ohne Gnome außen rum zu starten, was vermutlich die RAM-Anforderungen etwas heruntersetzt und die Leute nicht gleich zur Alternate-CD zwingt.

Bei der Installation gab’s keine Probleme (besonders unterhaltsam war unter Feisty und Gutsy, dass sich das Fenster mit der Fortschrittsanzeige irgendwie schloss, aber das System weiterinstallierte…), aber beim ersten Start in GRUB kam ein unglaublich fetter Fehler “ans Tageslicht”: Alle Ubuntu-Kernels verwiesen darin auf (hd0,10), waren aber auf (hd1,10)!! Mit “e” und dem Editieren innerhalb GRUBs startete das System dann auch bei mir und ich änderte gleich manuell in der /boot/grub/menu.lst die falsche Festplattenangabe. Zur Erklärung: Das System nimmt ganz einfach an, dass es auf der ersten Festplatte installiert sei und schreibt gleich mal “(hd0″ in die menu.lst bei der Installation und passt nur noch die Partitionsnummer an! So ein Fehler darf doch bei einer LTS-Version nicht passieren! Und ich dachte, da gab es eine Betaphase!

Als das System dann lief (und sogar nach einem Kaltstart di-rekt(!!) in den X-Server hineinstartete!) fiel gleich mal auf, dass keine anderen Partitionen eingehängt waren, als die, denen ich bei der Installation Mount-Punkte gab (wie hat das Gutsy gemacht?). Die anderen konnte ich Doppelklicken und mit meinem Passwort dann auch mounten, wobei die erste Angeklickte /media/disk wurde, die zweite /media/disk-1 usw.. Sehr unchic, letztendlich habe ich die /etc/fstab editiert.

Interessantes Neues in Gnome 2.22:

  • Beim Klicken auf einen Programmstarter im Panel zoomt und blendet der sich dabei aus, wie schon der Anklick-Effekt im Konqueror seit einiger Zeit. Irgendwie passt das aber nicht in Gnome.
  • Die Anzeige der Ressourcen in der Systemüberwachung ist nun sehr hübsch in Cairo gerendert und macht jetzt auch auf Mehrkernsystemen was her (Foto gibt’s bei Suzan).
  • Cheese ist überraschenderweise nicht in Hardy vorinstalliert, obwohl es seit Gnome 2.22 mit Gnome gebundelt werden sollte, findet sich aber in den Quellen und hat bei mir meine Samsung Pleomax SamPwc3800N-Webcam das erste mal ohne manuelle Treiberinstallation erkannt (was aber nicht an Cheese, sondern der verbesserten Hardwareerkennung liegt)
  • Die Deskbar lässt sich auch endlich wieder “im Panel ankleben”, was dann wie Spotlight aussieht, aber leider hat ihr Rahmen dann eine fixe Größe, wird also nicht länger und man muss mit dem Mausrad durch die Liste scrollen (nur, wenn Tracker nicht läuft…).

Neues beim System:

  • Hardy ist eine Geschwindigkeitsakete, es bootet schneller, als mein OSx86, braucht also gefühlte 20 sec bis zum Anmeldebildschirm. Gnome 2.22 ist auch noch mal bedeutend schneller geworden.
  • Durch die verbesserte automatische Hardwareerkennung und -einrichtung in X.org 7.3 wurden alle Sondertasten meiner Razer Diamondback und Logitech G3 sofort nutzbar gemacht, echt cool. Die ließen sich ohne weiteres mit Compiz-Befehlen (mit ccsm) belegen. Klar ist dabei, dass ich nicht auf jede Maus andere Funktionen mappen kann, die Belegungen sind also bei beiden automatisch gleich (auch, wenn die Tasten dann real anders am Gehäuse angeordnet sind).
  • Ja, ja, ja!! ENDLICH hat jemand das Problem mit dem ruckelnden H.264-GStreamer-Plugin auf 64-Bit-Systemen gelöst!
  • Auch die “fortunes-de” (deutsche “Glückskeks-Sprüche”) sind wieder nicht-abgeschnitten und mein Wanda-Fisch-Applet lebt wieder, wie in Feisty (natürlich mit 10 sec Pause nach jedem Einzelbild). :)
  • Auch endlich, hosianna, ist die Tracker-Suche ernsthaft benutzbar.

Was mich weiters stört:

  • Der aufgefrischte Anmeldebildschirm verlangt von den Nutzern immer noch ab, Passwort UND Benutzername einzutippen. Warum?! In den Anmeldefenstereinstellungen (aus Gnome heraus) lässt sich ohne Nachinstallation ein sogar noch schöneres Thema wählen, das eine Benutzerliste bietet.
  • Die Tracker-Suche richtet sich offenbar wieder nicht automatisch ein, so dass man, wenn man sie benutzen möchte, erst in ihren – wenigstens grafischen – Einstellungen herumputschen muss.
  • Zwar installiert sich offenbar gleich das ganze Compiz Fusion mit (bei Gutsy nur compiz-core) aber es fehlen “wichtige” neue Plugins wie Freewins und ccsm zum Einrichten der Effekte wird immer noch nicht mit dem System installiert.
  • Das Totem-Youtube-Plugin muss erst in Totems-Plugin-Verwaltung aktiviert werden und ich glaube nicht, dass es dann so leicht von Leien in der Seitenleiste gefunden wird. Sehr schwach, wenn man bedenkt, dass Canonical mit diesem Plugin wirbt. Das Teil, das eigentlich aus Gnome 2.22 kommt, ist auch nicht der Bringer, man kann keine Kommentare lesen, keine schreiben, sieht keine Text-Beschreibungen, kann nicht im Video zeitlich herumspringen und kann keine Wiedergabelisten mit YouTube-Videos anlegen.
  • Ich dachte, man kann jetzt in den Müll geworfene Dateien wieder in ihren Ursprungsordner wiederherstellen?
  • Viele Programme sind bei weitem nicht auf dem aktuellsten Stand! Transmission und gPodder sind die Paradebeispiele.
  • Die sehr gute Seite getdeb.net, die aktuelle Versionen von guten Gnome-Programmen anbietet, die oft noch nicht in die offiziellen Ubuntu-Repos aufgenommen wurden, hat kein eigenes Repos, man muss immer auf die Seite gehen. Dafür gab es zu Gutsy-Zeiten ein inoffizielles Repos, das immer alle .DEBs bei sich spiegelte und das ich auch in fertibunti benutzte, um ein paar hervorragende Programme nachzuinstallieren. Die Jungs haben mit Hardy offenbar keine Lust mehr, das Repos zu pflegen, sehr schade.
  • Wie man die neuen Features von Pulse Audio nutz, z.B. die Lautstärke einzelner Applikationen anpassen oder die gesamte Tonausgabe auf einen anderen Rechner verschieben, habe ich noch nicht herausgefunden.
  • Dank eines falschen Kernels “ruckelt” oft schon bei wenig Auslastung die Tonausgabe (ähm, ich habe einen Athlon64 X2 5200+ EE und 2 GB RAM, aber egal^^). Matthias hat da in Z! auch was darüber gesagt.
  • Ich hatte mich eigentlich darauf gefreut, mit PolicyKit ganz einfach mir als Normalbenutzer die Rechte zum Installieren von Paketen und Nutzen der Paketverwaltung zu geben… Geht nicht.
  • Wenn man in Fedora das root-Passwort eingibt, beginnt ein Zeitraum, in dem man alle Admin-Werkzeuge ohne erneute Passwortabfrage nutzen kann. Warum gibt es das nicht in Ubuntu?! Das nervt gottes (nehme ich zurück, das wurde durch ein Update wieder nachgeliefert).
  • Ich finde in den Quellen kein Sun Java-Browser-Plugin in der 64-Bit-Version (aber Java 1.6/6). Das 1.6er/6er-Plugin gab es schon in Gutsy nicht, weil es anscheinend Probleme mit dem Code auf 64-Bit gibt, aber man konnte sich dann immer noch ein Java 1.4-Plugin installieren. Jetzt gibt’s gar kein Java mehr im Browser, bis auf das Frickelzeug IcedTea, das sich in den Quellen befindet.
  • Das Medibuntu-Repos installiert mir Skype 2.0 mit lustigen Tricks, damit es auf 64-Bit läuft. Zumindest haben die Freaks es hinbekommen, dass meine Webcam darin erkannt wird (war unter Gutsy nicht so, wenn ich 2.0 von skype.com installiert hab, obwohl der Treiber lief), aber wie in der “offiziellen” Version, sehe ich auch in der “Medibuntu-Version” keine Avatare. Spitze.
  • Alle paar Stunden hängt Compiz so, dass ich zwar noch Veränderungen auf dem Bildschirm sehe und die Maus bewegen kann, aber nicht mehr eingreifen. Dann hilft, sich auf einer Textkonsole anzumelden (Strg + Alt + z.B. F1) und einmal “killall compiz” durchzujagen. Dann kann man wieder (mit Strg + Alt + F7) auf X.org wechseln und sollte wieder die Macht über das System haben. Das Problem hatte ich zuletzt mit Feisty, es liegt aber vermutlich nicht an Ubuntu, sondern an der Compiz-Version.
  • Ein Bug von 2005 kehrt wieder: Man kann Esperanto nicht als Gnome-Sprache festlegen.
  • Und noch ganz, ganz viele kleine andere Probleme, die ich teilweise irgendwie gelöst und schon verdrängt habe.

Ansonsten, wenn man das so sagen kann, bin ich mit dem System zufrieden. ;) Ich bin aber der Ansicht, dass Canonical noch eindeutig mehr Zeit in den Raum vergehen lassen hätte sollen, um das System anwenderfreundlich zu machen. In dem jetzigen Zustand habe ich ernsthafte Bedenken, es Freunden zu empfehlen.
Fertibunti ist jetzt schon größtenteils auf Hardy angepasst, was mich noch von der Veröffentlichung zurückhält, ist das getdeb.net-Repos und die nun fehlenden Pakete, die ich gerne auch damit installieren lassen würde. Vielleicht kommt das ja doch noch für Hardy… Ich gebe den Jungs bis Sonntag Zeit, es sich noch mal zu überlegen, dann gibt es, mit oder ohne die getdeb-Extras, fertibunti 3.8 in einer leichten und fetten Version, jeweils für 32- wie 64-Bit-Systeme. Tim hat mich auch noch auf die Idee gebracht, eine speziell auf eeebuntu zugeschnittene Version zu erstellen, mal sehen, ob und wann ich dazu komme.

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Reinhardt hielt es hier draußen nicht mehr aus. Kurzentschlossen griff er mit der rechten Hand auf den links gelegenen Campertisch und riss seine Dienstwaffe an sich. Bevor seine Kollegen sich sein Vorhaben noch hätten erklären können, rannte er die 10 m, die sie noch von der brüchigen Villa trennten, auf die Eingangspforte zu. Dann immer weiter, durch den noch mal 20 m lang wild wuchernden Vorgarten mit viel Fallobst und Streuchern bis zur Haustüre. Als er den verzierten und verrosteten Knauf berührte, knarrte die Tür und schwang mit einem Mal auf. Es knackte in seinem Ohr. “Was tust du da, du lebensmüder Vollidiot? Das Sondereinsatzkommando muss jede Minute hier sein!” Reinhardt schaute hastig in die überschaubare Diele, anscheinend ungefährlich, und wagte sich einen Schritt hinein, drehte sich und drückte sich gegen die Innenwand neben dem Türrahmen. “Jede Minute ist eine zu viel. Ich kann das, ich war zwei Jahre beim Millitär.” Keuchend wand er seinen Kopf aus der Eingangstüre, hinunter zu Frederick und Matthias, die entsetzt und gebeugt immer noch vor der Eingangspforte nach links und rechts in Dienstanzügen neben dem Wagen sprangen, als hätten sie einen Schlaganfall. Die Szene war in tiefrot-oranges Licht der hinter den beiden weiter unten im Tal sich verabschiedenden Sonne getüncht. “Du warst nicht einmal im Einsatz und hattest keine SEK-Ausbildung! Meine Fresse, Reinhardt, überschätz dich nicht schon wieder!” Matthias flehte fast. “Komm zurück, lass die Profis das machen!” Reinhardt brachte seinen Kopf wieder zurück in das Zimmer, keuchte aus, wobei er seinen Kopf kurz fallen lies. Dann studierte er den Raum; von der Türe und den halbkaputten Fenstern her wuchs Efeu in das Haus, Moose breiteten sich auf dem Boden aus. Aber nur in der Diele, das Folgezimmer, das er durch eine störrsche Naturholztür betrat, machte schon einen weitaus menschgewollteren Eindruck. Nur noch hier und da Spinnweben in den Ecken und eine Menge Staub. Staub ohne Spuren. Wie waren sie hier so gespenstergleich eingedrungen? Sie mussten einen anderen Eingang benutzt haben, aber das Peilsignal kam eindeutig aus diesem Haus. Reinhardt zog aus einer kleinen Skepsis heraus noch einmal seinen UMC aus der breiten Jackentasche, faltete die phosphoriszierende Folie viermal auseinander und tippte die Fläche an, die sich aufgraute und mit einer Seitwärtsanimation das Peilprogramm erneut zeigte. “Ich bin hier richtig.”, murmelte er zu sich selbst. “Das ist Wahnsinn, der reine Wahnsinn! Komm da raus!” Reinhardt faltete den UMC wieder zusammen und schaute sich im Zimmer um. Eine breite Empfangstreppe mit Edelholz-Geläder führte nach oben. “Wir lassen hier gerade das Bioradar laufen, dann wissen wir, wo sie sind. Das dauert aber noch eine Weile, du weißt, es scannt vertikal.” “Und findet dann einen Haufen Ratten.”, erwiderte Reinhardt vom Nichttatendrang seiner Kollegen genervt. Er rannte, so leise es in dem alten Haus ging, mit entriegelter Waffe in das Obergeschoss und schaute in jeden der fünf daliegenden gigantischen verlassenen Räume. Es gab keine Spuren im Staub und er konnte nichts hören. Am Ende des Ganges zwischen den Zimmern erreichte er einen Aufzug. Kein moderner, ein sehr, sehr alter, an Eisenketten an der Decke eingehängt mit verrosteten, aber ursprünglich wohl sehr schönen Ornamenten und einer käfigartigen Fahrgastkabine. Mit dem Ding will ich nicht mehr fahren, dachte sich Reinhardt schaudernd. Aber hier war ein Aufzug, – für nur zwei Etagen? In dem düsteren Schacht konnte er nichts erkennen. Da hatte er einen Einfall. Er rannte nach unten und suchte das Vorzimmer mit der breiten Treppe nach einem Folgegang ab. Da war er, rechts der Treppe, leicht versteckt unter einem Spinnwebengewirr. Angeekelt stapfte Reinhardt zur verschlossenen Tür und musste all seine Kraft aufbringen, um sie aufzuziehen. Das Quietschen war ihm nicht recht. Es offerierte sich ihm ein noch relativ heller und recht langer Raum mit Steinboden. Die einstigen Monumentalfenster links waren nur noch in einzelnen Bruchstücken an den Seiten zu erahnen und so wuchsen auch hier großzügig allerlei Pflanzen auf dem Boden. Am Ende des Gemäuers erkannte Reinhardt den Aufzugsschacht, wie ein schwarzes Loch alles Licht absorbierend. Irgendwo hier, ganz nah, mussten die zu allem bereiten Terroristen und Staatserpresser mit dem EU-Kanzlenten sein. Reinhardt schauderte es und er blickte um sich und durch die Fensterrahmen gen Himmel. Entfernt, ganz entfernt, meinte er, Hubschrauber zu hören, aber das konnte er sich auch nur eingebildet haben. Und wenn das SEK jetzt da war, dann brauchte es bis hier her immer noch gute fünf Minuten. Galt die Drohung der Erpresser nicht… Er zog seinen UMC hastig heraus und klatschte ihn sich als Armband um, die Oberfläche zeigte nun eine Digitaluhr. Er hatte noch gute zwei Minuten. Was wollte er eigentlich machen, wenn er sie gefunden hatte? Für Pläne blieb jetzt keine Zeit. Er haschte zum Aufzugsschacht und sah hinunter. Da ging es eindeutig noch weiter herab, aber er konnte nirgends im Raum eine hinunterführende Treppe erblicken. Obwohl… Dort drüben war eine Mauerecke, die sah komisch aus, er zog seinen UMC vom Handgelenk und auseinander, “Licht!”. Dort war anscheinend ein weiterer Gang zugemauert, recht neu musste der Zement sein, er war noch auffällig hell. Reinhardt kam näher, um sich die Ränder der Zementschicht anzusehen, achtete nicht auf den Boden – und verlor ihn unter den Füßen. Er war auf eine Falltür getreten. Er glitt an ihr eine schreckliche Sekunde lang herunter, während sie sich öffnete und er versuchte, sich mit den Händen am Boden festzuhalten, doch irgendwie drückte der Mechanismus jetzt wieder mit einer schmerzenden Kraft in Reinhardts Rippen von hinten, dass er sich doch fallen lies. Die Arme über dem Kopf, stürzte er mit den Beinen auf eine Pelzdecke. Der Schmerz der unerwarteten Belastung in seinen Knien ließ ihn zusammengekrampft auf den Rücken fallen. “Reinhardt, das SEK ist hier!”, erzählte eine begeisternde chrispelnde Stimme in Reinhardts Ohr. “Geh da raus, sie schaffen es noch! Die sind schon über dem Haus! Und das Bioradar hat sie gefunden: Sie müssen im ersten Keller sein, nördlich, ziemlich weit nördlich.”
Reinhardt öffnete mit endlich nachlassendem Schmerz die Augen. Ein breit gebauter Mann mit nur wenigen gelockten braunen Haaren über den Ohren stand mit hasserfülltem Gesicht und einem Fallbeil in der Hand vor ihm.


In Musik, abermals Musik, das kommt so, als ob das mein großes Thema wäre, hatten wir in der Klasse Projekttage zum Thema “Fallen”, ein Kamerateam kam, hat uns irgendwie begleitet (das wird aber nie im Fernsehen kommen) und unter anderem gab es die Aufgabe, ein Gedicht oder eine Geschichte zu schreiben, die instrumentalisiert und schauspielerisch dargestellt wurde. Zur Inspiration ging ich von mir aus ein paar Stunden hinaus in die echte Welt (und konnte das gleich mit dem geplanten Naturanschauen verbinden, ja, war recht hell und warm und grün^^) und fing dann in der Nacht vor der Gruppenarbeit um 11 Uhr mit dem Text an da oben an.^^ Fertig wurde ich um etwa halb drei und am Morgen gab’s wie zu erwarten Probleme mit dem Drucker, so dass ich eine gute Stunde zu spät zur Schule kam. Ja, was soll’s. Die Kurzgeschichte ist vielleicht etwas verwirrt, unstimmig, die Fall-Wörter mögen arg konstruiert klingen und man könnte meinen, ich hätte Halluzinogene genommen, aber außer Pfefferminzbonbons hatte ich grade nichts hier. ;)
Der “UMC” ist ein “Ultra Mobile Computer”, in Anlehnung an Microsofts “Origami” UMPC. Ich kam auf die Idee durch eine Designstudie von Nokia, den Morph aus Nanoröhrchen, die mich begeisterte.
Ursprünglich wollte ich ja was ganz anderes schreiben, aber ich dachte mir dann, dass ich es mir nicht anmaßen kann, über Dinge dieser Art zu sinnieren, es wäre ein Gedicht geworden, bei denen mir die Selbsterfahrung fehlt, so wurde Konzept B mit Reinhardt umgesetzt, das jetzt eher fantastisch und fast schon Science-Fiction ist.
Meinen lustigen Gruppenkollegen war die Geschichte dann aber viel zu lang und langweilig, dass sie mich sie nicht mal ganz vortragen ließen und den Gesellen, dessen Eltern… lassen wir das, einen Haufen verunglückter Worte in 20 Minuten zusammenschreiben ließen, die dann unser peinlicher Text wurden. Bravo. Nun, zwar wollte unsere Lehrerin mein Werk auch noch interessiert haben und fand es anscheinend recht gut, aber damit die Arbeit nicht völlig sinnlos war, stell ich das mal auf meinen Blog, dass es doch noch seine Bewunderer und seine Ehrerbietung erfährt, die ich eigentlich in der Klasse mit dem Werk einstreichen wollte. ;)