Archiv für April 2008
Warum haben Spiele keinen Leistungstest integriert?!
29. Apr
Immer wieder mal sag ich meinem kleinen Bruder, er solle doch mal in die Einstellungen seines aktuell laufenden Spieles gehen und die Grafikdetails hochsetzen. Erschreckend: Oft sind alle visuellen Extras ausgeschaltet und das Härteste ist es dann, wenn auch noch 800×600 als Spielauflösung eingestellt ist. Hä?! Bekommen es die großen Studios nicht hin, in ihre millionenschweren Spiele einen Systembenchmark einzubauen?! Ich stell mir da grade so Leute mit dem neuesten Blitzkram vor, die wie mein Bruder keine Ahnung, aber vielleicht etwas mehr Geld haben *hö*, und mit ihrem ihnen aufgeschwätzen 4 Graka-SLI/Crossfire-Monster irgendeinen trendigen “Blockbuster” spielen und sich tapfer und ahnungslos in einer Auflösung von 800×600 vorkämpfen. Aua! Was für ein Armutszeugnis für die ach so aufbegehrende Spieleindustrie!
Ubuntu 8.04 ist raus – und warum man mit der Installation noch warten sollte
25. Apr
Das neue Ubuntu hört auf den Codenamen Hardy Heron (kühner Reiher) und kommt anders als noch Ubuntu 7.10 mit deutlich weniger neuen Funktionen daher. Dafür ist’s eine LTS-Version mit drei Jahren Updates auf dem Desktop und fünf Jahren auf dem Server. Die Aufzählung der Veränderung möchte ich mir ersparen, das hat Golem ganz schön zusammengefasst. Die Highlights sind wohl Pulse Audio und PolicyKit, mit dem man nun feingranular Rechte für Dinge wie die Aktualisierungsverwaltung oder Druckereinrichtungen an Nicht-Roots vergeben kann, es erinnert dabei ein bisschen an Vistas User Account Control. Die beiden hielten schon zuvor in Fedora 8 Einzug. Firefox 3 Beta 5, ein intelligenteres, sich mehr selbstkonfigurierendes X.org 7.3, und das Gnome-Brennprogramm Brasero sowie Transmission für Bittorrents kamen ebenfalls dazu. Daneben gibt es das neue Gnome 2.22 und daraus den Photo Booth-Klon Cheese, einen schöneren grafischen VNC-Betrachter und mit GVFS ein paar längst überfällige Dinge wie das Wiederherstellen von in den Müll geworfenen Dateien an ihren Ursprungsort und künftig nur noch einem Datei-Kopie-Fenster, egal, wie viele Vorgänge laufen. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu einer globalen Vorschrittsanzeige über alle Applikationen hinweg, wie ich sie mir wünsche und man in diesem Gnome-Mockup auch oben rechts ganz schön sehen kann.
So viel dazu. Jetzt mein gut gemeinter Ratschlag an alle Interessierten und Upgradewilligen: Wartet noch ein paar Tage mit der Installation. Das Gleiche, was ich schon bei Ubuntu 7.10′s (der hässliche Apostroph muss hier glaub ich sein
) Erscheinen schrieb: Da gibt’s noch einige härtere Fehler, die ihr Euch nicht antun müsst und gerade jetzt aktualisiert die halbe Ubuntu-Nutzerschaft auf die neue Version, das zieht alle Server runter und diese Leute überschwemmen jetzt die einschlägigen Foren mit Problemen. Kommt ihr da auch noch dazu, findet niemand mehr Zeit für Euch. Und Euch entgeht gar nichts, wenn ihr noch bisschen mit der Installation wartet, ein bis zwei Wochen, so werde ich es auch halten. Dann bekommt ihr direkt nach der Installation die neuesten Fehlerbehebungen als Updates und habt auch sicher keine Probleme mehr mit Euren “Drittanbieter”-Repos, die vielleicht noch nicht ganz auf Hardy aktualisiert wurden.
Ob ihr ein Upgrade oder eine Neuinstallation machen sollt, müsst ihr selber entscheiden. Ich, der sich innerhalb jeder Ubuntu-Version mindestens zwei Mal durch mystische und mysteriöse Probleme sein System zerschießt, mache wie immer eine Neuinstallation. Ist auch aus einem anderen Grund bei mir sinnvoll, dann leert sich nämlich wieder mal die Ubuntu-Partition, die sich mit der Zeit auf wundersame Weise mit viel Programmüll, den ich nie nutze, aber den ich halt mal installiert habe, aufgefüllt hat. Einige Tipps, wie ihr partitionieren könnt, habe ich in meinem Artikel über meine abenteuerliche JFS-Installation geschrieben. Und wenn ihr einen 64-Bit-Prozessor habt und vor der Entscheidung steht, ob ihr die 32- oder 64-Bit-Version installieren sollt, kann ich Euch nur empfehlen, auf 64-Bit zu setzen. Die verschrienen Probleme damit werden immer weniger und sind mit Hardy vermutlich auch ein gutes Stück weiter reduziert worden, und wenn es keine Nachfrage nach (vor allem) proprietären Programmen auch in einer 64-Bit-Version gibt, dann kommen sie auch nicht. Zur Not lassen sich Dinge wie Flash auch über “linux32″ betreiben, was doch relativ problemlos funktioniert (und Ubuntu sogar automatisch bei der Flash-Installation mit nspluginwrapper einrichtet).
Eigentlich war geplant, dass mein fertibunti kurz nach Hardys Erscheinen, also die nächsten zwei Wochen, in einer grandiosen Version 4 fertig wird, bei der man dann auch mehr oder weniger grafisch nichtgewünschte Paketvorschläge abwählen können soll/wird. Da ich extrem faul bin, hat sich da bisher noch nicht viel getan, und so wird es dann demnächst erst mal eine Version 3.8 geben, die noch auf dem 3er-Generation-Code aufbaut, aber dann auf Hardy abgestimmt ist. Vielleicht mache ich mit Version 3.8 provisorisch eine fertibunti-leicht, -vernünftig und -fett (oder “-pro”? Klingt so schön nach Apple
) -Spielart, um meine Stammnutzerschaft nicht mit der immer größer gewordenen Programmanzahl zu verärgern…
Wer’s nicht weiß: Fertibunti ist ein kleines Bash-Script von mir, das mit einer recht ausführlichen Installationsroutine von mir für wichtig gehaltene Zusatzpakete nachinstalliert. Das sind dann Multimedia-Codecs, Java, das volle Compiz Fusion, Amarok, gPodder, Kooka, Liferea, ein paar Spiele usw., was wirklich erstklassige Programme sind, aber worauf der nicht so Netzaktive vielleicht nur sehr schwer kommen würde und sich stattdessen mit minderwertigem Zeugs wie Gnomes Rhythmbox abärgert, obwohl es wesentlich bessere Lösungen (behaupte ich mal in die Nacht hinaus) für den Zweck gäbe.
Noch was Privates (denkt Euch nichts dabei):
@Christoph: Hab Dich auch lieb.
Update vom 27. April 2007: Jetzt ist die neue Ubuntu-Seite online, und es lohnt sich wirklich, da mal vorbei zu schauen. Besonders chic ist die Produkt-Tour, die ein bisschen an die Konkurrenz aus Cupertino erinnert und die neue Hardy-Firefox-Startseite.
Sun verbrennt Geld bei Codec-Entwicklung
16. Apr
Die neuen HTML 5-Spezifikationen schlagen vor, dass es einen einheitlichen Video (und Audio?)-Standard geben sollte, den alle Browser ohne Zusatzprogramme unterstützen sollten. Da fallen einem einige Formate ein, die dafür in Frage kämen: WMV, DivX, XviD, H.264. Das Problem bei diesen Codecs ist, dass sie alle lizenziert werden müssen, wegen zu offensichtlicher MPEG 4-Implementation stellen die freien XviD-Entwickler sogar nur den Quellcode ohne Binärdateien auf ihre Seite (ein ähnliches Problem haben die Entwickler des freien mp3-Encoders LAME).
Nun sollte also ein alternativer lizenz- und softwarepatentfreier Codec gefunden werden, den die Browser-Hersteller implementieren können. Der erste, an den man da denkt, ist ganz klar Theora (seit kurzem vielleicht auch noch Dirac/Schrödinger, aber den konnte ich noch nicht testen), zusammen mit Vorbis als Audio-Codec und am Besten Ogg, OGM oder Matroska als Containerformat. Theora entstand aus dem einst proprietären Codec VP3 von On2, und wird von freien Entwicklern der Xiph-Fundation entwickelt, der von On2 dazu unwiderrufliche Lizenzen zur Nutzung der entsprechenden (On2-eigenen) Patente eingeräumt wurden. Der Codec ist also lizenz- und “patentfrei”, erst mal. Das ganz große Problem ist, dass massig Trivialsoftwarepatente in den USA eingereicht wurden und man heute keinen neuen Codec mehr entwickeln kann, ohne gegen einen Haufen davon zu verstoßen. Ein Glück, dass wir das auf absehbare Zeit nicht in der EU haben werden. Theora muss dutzende Softwarepatente umschiffen, kann unter anderem deshalb auch B-Frames, eine Technik, auf die jeder Microsoft-Entwickler innerhalb einer Arbeitsstunde kommen würde, nicht implementieren. Trotzdem macht der Codec eine sehr gute Figur, Tests von mir mit einer schon veralteten Version (Alpha 7) erreichten bis auf Artefakte im Schwarzbereich, die aber bei der aktuellen Beta 2 deutlich zurückgegangen sind, praktisch H.264-Niveau, auch wenn es die Welt nicht wahrhaben will.
Nokia meldete sich Ende 2007 von einer Reihe anderer “finanzstarker Großunternehmen” (ich sehe da vor allem Apple und Microsoft als die heimlichen Mitstreiter, die im Internet jeweils ihre eigenen Formate durchsetzen möchten) vorgestoßen als erstes: Man sei bei Ogg Theora nicht vor “U-Boot-Patenten” geschützt, jenen Trivialpatenten, deren Eigentümer sich erst melden, wenn sie mit der Verklagung von den pösen Nicht-Lizenzierern was für sich herausholen können. Das ist richtig, aber der Chef der Xiph-Fundation entgegnet, dass es auch bei H.264 das Problem gäbe und die MPEG LA, die Lizenzen vergibt, sogar schon eindringlich warnt, dass es “möglicherweise” Patente gäbe, die nicht ihnen gehörten, die aber auch auf H.264 angewendet werden könnten. Er führt fort, dass etwa Samsung und Microsoft auf Ogg Theora setzen (Microsoft, so unglaublich es klingt, in Xbox 360 und Windows-Spielen) und damit die Rechtssicherheit schon von so großen Unternehmen bestätigt wurde. Ach, und die Union hinter Nokia wünscht sich auch einen Codec mit DRM-Möglichkeit. Jetzt wurde Ogg Theora aus dem HTML 5-Entwurf gestrichen. Subber.
Hier kommt Sun ins Spiel, die Firma, die sich nicht richtig entscheidet, ob sie nun Open Source will, oder nicht, und wenn doch, wie weit sie gehen möchte. Sie haben eine Arbeitsgruppe zusammengestellt, die einen Codec mit (Code-?)Namen “OMS” auf Basis des 1990 vorgelegten H.261 mit Vorbis für Audiospuren und vermutlich dem hauseigenen, irgendwie freien, DRM-System DReaM zurechtfrickeln soll. Sie begründen ihre Wahl auf H.261 damit, dass sein 17-jähriger Patentlaufzeitraum abgelaufen sei und es somit patentfrei sei, man wolle es aber noch ein bisschen “aufmotzen”, bei dieser Arbeit aber unter strenger Kontrolle darauf achten, dass keine neuen Patente verletzt würden, was, wie ich schon ausführte, unmöglich geworden ist, denn man kann auch nicht mal schnell alle Video-Codec-Patente greppen, diese Trivialpatente lesen sich mitunter wie “Übertragung digitaler Video-Streams über TCP/IP”. Und H.261 war die Vorlage des 1991 vorgestellten MPEG-1; erinnern wir uns, das wurde auf Video-CDs eingesetzt. Und davon die VORLAGE.
Bei so viel Dummheit musste ich laut und gequält aufschreien. Was will Sun damit erreichen? Einen historischen Schrott-Codec als Grundlage für einen Standard in Browsern für Online-Videos einreichen?! Mit einer Entwicklungszeit von nur wenigen Monaten, damit er es noch in HTML 5 schafft?! Hä?! Sogar Adobe setzt jetzt bei Flash 9 auf H.264, um die allgemeine Qualität seiner weit verbreiteten Flash-Videos zu erhöhen. Das W3C hat mit dem Nachgeben gegen die Nokia-Union die einzigartige Chance verspielt, Adobe in seinem Marktmonopol bein Online-Videos zurückzuweisen. Jetzt bleibt nur noch die Hoffnung auf ein innovatives und starkes Microsoft Silverlight 2 – hinter dem ich absolut stehe, weil es Microsoft ausreichend offen gestaltet und Novell bei einer Linux-Version unterstützt; und wir brauchen auch einen Konkurrenten zu Animierter-Webseiten-Technologie (wie sie Flash bisher als einzige bietet), – die würde uns Ogg Theora nicht bieten.
Ich mutmaße, Sun möchte sich mit seinem seltsam anmutenden Engagement mit OMS nur wieder einmal in der Web-Entwicklung als immer noch großer Player darstellen, nachdem der “Hype” um Java versiegt ist. Was da rauskommen wird, wird absoluter Technikmüll sein, und höchstens aus Mitleid und Mitspiel-Willen vom W3C für HTML 5-Browser vorgeschrieben werden. Wobei sie das eigentlich nicht nötig haben, ihnen gehört seit Februar 2008 MySQL, aber das scheint noch nicht in alle Abteilungen durchgedrungen zu sein.
Übrigens: Opera zeigte schon 2007 auf einer internen Technikdemo einen eigenen in seinen Browser eingebetteten Ogg Theora-Player und überlegte, wann sie ihn in die offizielle Version mitaufnehmen sollen.
Nachtrag vom 07. August 2008: Firefox 3.1 bekommt vorläufig auch ohne die entsprechende HTML 5-Spezifikation den Video-Tag und native Ogg Theora-Unterstützung, Opera wird auch noch dieses Jahr eine Gold-Version mit Video-Tag und Ogg Theora herausgeben. Bleiben Microsoft mit dem IE8 (die sagen, sie werden keine Tags einer noch unfertigen Spezifikation implementieren – dabei muss man wissen, dass sie erst endgültig in die Spec aufgenommen werden, wenn es ein paar Implementierungen gibt) und Apple mit Safari, das sein eigenes Süppchen kocht, à la: “Bääääh, wir haben aber QuickTime und H.264, wir werden kein freies Format unterstützen!” Google Chrome bekommt Theora sehr wahrscheinlich auch schon bald, aber den Browser seh ich nicht so sehr als ein Benutzerprodukt, wie als Technikdemo des Machbaren – gerade deswegen gehe ich davon aus, dass Theora bald Einzug halten wird.
Betriebssysteme im Vergleich: Windows, Mac OS X und Linux beim Weekend-Trash
12. Apr
Nach langatmigen E-Mail-Verhandlungen mit den Jungs vom Weekend-Trash-Podcast, konnte ich sie davon überzeugen, einen eigenen Feed, nur für ihre Hörspiele einzurichten und dort schon ihren neuesten Geniestreich, von der restlichen Sendung losgelöst, hochzuladen. Quasi exklusiv kann ich ich Euch hier die Datei als erster anbieten.
(Da es sich für Frumble201 nicht lohnt, wenn ich auch noch einen Flash-Player als Plugin einbinden würde, gibt’s das jetzt halt mal nicht zum Sofortanhören wie auf Podcast-Blogs gewöhnt.)
In der zwölfminütigen Auseinandersetzung wird auf vergnügliche Weise stilistisch zwischen der Sendung mit der Maus und Löwenzahn auf die drei wichtigsten Betriebssysteme eingegangen.
Los geht es mit dem Windows-Benutzer Jens-Uwe, der an einem sehr gut belüfteten Rechner… Ja, was macht man denn bei Unreal Tournament? “Was, öhm. Man Tööötääät! Töötäään! Wer kännt denn das nicht – SPIELEEN?”
Weiter geht es mit dem Mac-Nutzer John Doh, der den Apple-Produktkatalog der letzten fünf Jahre in echt sein Eigen nennt, und einen “pimped hybrid car in trendy wide”.
[...] Der John Doh, der macht meistens Screencasts, denn da gibt’s die meisten Programme für. Und die lädt er dann mit seinen Podcasts, Video-Podcasts und ganz vielen hippen, trenden Videos auf .Mac hoch; da zahl er für 100$ im Jahr, und freut sich einen feuchten Keks. Hier John Doh, hast nen Keks. Und bei .Mac, können sich die ganzen anderen Leute, die so im Internet unterwegs sind, das gaaanz langsam runterladen.
Und Linux:
[...] Das heißt, man kann sich das jederzeit kostenlos aus dem Internet herunterladen, nur nicht mit dem Internet Explorer; obwohl, das geht auch, aber der stürzt dann ab und dann ist alles weg. Also vielleicht mit dem Firefox.
Eine Erklärung, was denn Open Source ist, darf natürlich auch nicht fehlen:
[...] Das heißt, jeder kann sich mal so ein Programm für Linux angucken und dann kann er einfach mal das verbessern, was er findet, was nicht so gut ist. Natürlich muss er davon auch Ahnung haben, aber das muss man bei Linux eigentlich so wie so.
[...] Das Problem bei wabbeligen Fenstern ist: Mit denen kann man sich so richtig toll seinen Computer kaputt machen. Einmal einen falschen Schalter gedrückt, schon ist alles weg. Naja gut, auf jeden Fall für lebende Menschen, für nichtlebende Menschen, für die ist das egal, denn die arbeiten ja immer noch auf der Konsole, und finden das ganz toll. Da programmieren sie z.B. Treiber, oder lustige Effekte, die man auf den Desktop schalten kann. Nur haben die leider wenig Ahnung, wie man das so machen kann, dass es andere Leute verstehen. Aber dafür wird es immer besser.
Weiter geht es mit einem Überblick, wie man auf den Systemen jeweils Programme installiert:
[...] So, jetzt hatte der Windows-User einen Bluescreen. “Blue” heißt blau und “Screen” heißt Bildschirm. Ein blauer Bildschirm. Das kommt immer, wenn der Windows-PC sich sagt: “Ich stürz jetzt mal ab, und zwar komplett.” Dann steht da so ein toller Fehlercode drauf, den kann man dann im Internet suchen und dann findet man meistens – NICHTS. Mit dem Fehlercode, da können übrigens nur Nichtmenschen was mit anfangen. Und die, die sind bei Windows auch ganz toll aufgeschmissen, weil die, die können auch die Windows-Konsole nicht benutzen, denn die funktioniert zwar, aber die kann nix.
[...] Und wenn man mal ein Programm braucht, was jetzt nicht in der Paketverwaltung drin ist, dann sucht man sich einfach einen Nichtmenschen, und der bastelt das dann mit der Konsole zusammen. Fertig.
Das abschließende Fazit ist auch ein Brüller:
[...] Alle Νichtmenschen, oder die, die gerne mal was ausprobieren wollen, die sollten Ubuntu oder Linux nehmen. Die hippen Kids und die ganz tollen Neureichen, die nehmen einen Mac. Und alle, die so bisschen… Zocker sind, oder einfach kein Geld haben, oder einfach kein Qualitätsbewusstsein, die nehmen Windows. Oder, weil sie Solitär spielen wollen.
Das ist doch wirklich endgeil, oder? Und man könnte fast meinen, sie wollen mir gefallen, weil ich mal einen Kommentar auf ihrem Blog geschrieben habe, sie sollten doch auch mal Linux in ihrer Sendung erwähnen. Rausgekommen ist fast eine kleine Gehirnwäsche, die auf die absurden Besonderheiten der Betriebssysteme aufmerksam macht, das verdient meinen allergrößten Respekt, ich hätte einen so guten Gesamteindruck und solche Umsetzungsideen nie gehabt. Schaut doch mal beim Weekend-Trash vorbei, hört ein paar Folgen und abonniert sie, die könnten die nächste Dingolstadt Comedyshow werden!
Hat dir der Artikel weitergeholfen und ist dir diese Arbeit vielleicht 1€ wert? Spende ihn mir per PayPal und motiviere mich für weitere Arbeiten auf diesem Qualitätsniveau!
Der Trieb, ein Buch zu schreiben
05. Apr
Kennt ihr das Gefühl, wenn ihr glaubt, ein Buch schreiben zu müssen?
Ich habe ihm jetzt mal nachgegeben. Mal schauen, wie’s wird.
Nachtrag einen Tag später: Das Konzept steht jetzt und es sieht aus, als ob ich mir bei diesem komplexen Vorhaben mein Sprachperfektionismus im Wege stände. Und ich habe Angst, bei der Arbeit, die zu erst einmal eine gigantische Selbstanalyse benötigen würde und die geforderte Philosophie für die Geschichte extrem hart ist und Sphären erreichen würde, in denen ich noch nie war, mir irgendwo meine Seele zerreißen würde und mein Selbstbewusstsein implodieren lassen könnte. Denn der entscheidende Punkt dabei ist, dass die Hauptperson viele meiner Eigenschaften und Zukunftsträume übernimmt und ich damit meine persönliche Lebenshoffnung… auf’s Spiel setz, aufgeb, überziehe und in das Phantastische ziehe?
Deshalb ziehe ich das Projekt vorerst mal zurück, vielleicht sehe ich die Situation anders in z.B. den Sommerferien, ich glaube aber nicht, und so entgeht Euch vermutlich ein phantastischer Politthriller. ![]()
Ich entscheide mich also für mein Leben und gegen die Geschichte. Was für eine tiefgründige Entscheidung.
Updatepflicht vor LAN-Party
04. Apr
Oh, wie ich das liebe: Da kommt ein Freud zu meinem kleinen Bruder und will mit ihm zusammen über (mein!) Netzwerkkabel ein dummes Spiel spielen. Ich schaue gebieterisch in dessen mitgebrachten Rechner und verkünde mit einem süffisanten Lächeln, dass erst mal alle Updates auf das ungepatchte XP SP2 gespielt werden sollen, bevor er seinen Computer mit dem meines Bruders verbindet. Jetzt sind wir zu 1/3 fertig, sein Laptop ist irgendwie stehengeblieben und nun muss er mit dem PC auch schon wieder nach Hause.
Aber morgen wird weiterinstalliert. Ich bin ja so fies. :ugly:
Werbeeinnahmen steigern sich ins Unermessliche
01. Apr
Auch von mir gibt es heute noch eine Meldung, und sogar eine sehr positive: Ich bin schlichtweg begeistert, wie viel Kohle ihr mir, meine lieben Leser bringt. Bald werden Christoph und ich die Beute unter uns, gemäß des Algorithmuses meines Gönnerstils aufteilen (schließlich sind seine zwei, drei Beiträge auch schon “Kassenschlager”), und wir werden mit Bloggen aufhören und den Rest unseres jetzt sehr glamouröses Daseins von den Kontozinsen leben. Auf keiner anderen mir bekannten Seite, bis vielleicht auf OTR (auf der man für’s Werbungklicken Punkte gutgeschrieben bekommt *hö*), sind die Besucher so konsumgeil wie hier, und natürlich habt ihr alle eine Ausnahme in eurem AdBlock Plus für sie eingerichtet, das “rechne” ich euch hoch an; täglich.
OK, zugegeben, der war schlecht.
Winlux-Blog: Fehler verursacht amüsante Erscheinung
01. Apr
Heute Abend hat ein Fehler in der neuen WordPress-Version 2.5 (damit schreiben wir unsere Artikel) einen amüsanten Fehler verursacht: Für ungefähr 20 Minuten war der WinLux-Blog um 180° gedreht, bis ich, Christoph, den Fehler behoben habe. Ein unschöner Wert in der Datei “page.php” war falsch gesetzt; das sollte bei WordPress ja keinen mehr verschrecken.
Zugegeben: Wer eine Beta von WordPress installieren möchte, muss eine gewisse Abenteuerlust mitbringen. Nun aber läuft die Webapplikation – bis jetzt – wieder fehlerfrei.
MfG
Christoph