Tipp: Meyers Lexikon Online
Noch bevor jetzt auch der Brockhaus die Zeichen der Zeit erkannt hat und ab April 2008 nur noch kostenlos online, durch Werbung finanziert weiterentwickelt wird, hat seine Lage schon 2006 Meyers Lexikon eingesehen und seinen ganzen Inhalt ins Netz gestellt. Ähnlich wie bei der Wikipedia können auch dort Nutzer Artikel einreichen und bearbeiten, anders als in der freien Enzyklopädie werden sie aber vor Veröffentlichung von einem Redaktionsteam auf Korrektheit geprüft.
Nun sollte man nicht zu viel von Meyers Lexikon Online erwarten, es ist ein Lexikon, keine Enzyklopädie (ein Lexikon ist aber Teil einer Enzyklopädie), erhebt also keinen Anspruch darauf, das Wissen der Welt unterzubringen, sondern kompakte Erklärungen zu ausgesuchten Wörtern zu liefern. Dennoch lässt sich einiges finden, die Seite bietet sogar ein Suchplugin für Firefox an (auf der Seite auf das Pfeilchen in der Firefox-Suchmaschinenmaske klicken) und die Nutzung und Verweisung auf das Nachschlagewerk macht sich sicher in Schularbeiten gut. Nett ist auch, dass der Text unter einer einigermaßen freien Lizenz steht, so, dass man ihn auf eine private, nichtkommerzielle (ist eine mit Werbung kommerziell?) Webseite (in der zum Zeitpunkt der Übernahme aktuellsten Version für zwei Jahre) übernehmen darf.
Es ist natürlich klar, dass Meyens Lexikon Online nur der letzte verzweifelte Versuch ist, das Werk und die darin hineingesteckte Arbeit zu retten, aber wenn es den Dienst schon gibt, warum sollte man ihn dann nicht nutzen?
| Dieser Beitrag wurde von Frumble am 16. Februar 2008 um 13:48 veröffentlicht und unter Berichte und Artikel, Tagesblog abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
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