Frumble201

Nachdem mein Ubuntu jetzt “schon” seit Dezember nicht neuinstalliert wurde und es mein Laster ist, ständig neue Software auszuprobieren, war die Partition schon allein deswegen zugemüllt und ich bekam ein ganz neues Problem, nämlich, dass [gebt mir ein paar Stunden für das Problem Zeit, ich habs schon verdrängt...]

Ich habe dann meine Ubuntu 7.10 Alternativ-CD gezückt (wenn man mit der textbasierten Installation klar kommt, sollte die eigentlich für jeden gegenüber der verbuggten Desktop-CD vorzuziehen sein) und “/” wieder in XFS formatiert. Relativ cool an meiner Partitionierung ist, dass /home auf einer externen Partition liegt und ich so keine benutzerspezifischen Konfigurationen und Dateien zu sichern brauche, nur “/home” als diese Partition definieren.

Nach der Installation tat dann erst mal kein X.org, ich hatte als verfügbare Auflösungen meiner Graka nur 1024×768 und 1280×1024 in der Alternativ-CD gewählt, das System startete dann nach einer Neuinstallation mit ein paar zusätzlich aktivierten “krummen” Zwischenauflösungen, direkt an der xorg.conf die Änderungen vorzunehmen wär mir zu unsicher gewesen, weil bei einer Systeminstallation auch immer noch ein guter Satz Esoterik mitspielt.

Als das System dann mit X.org startete, und ich mein fertibunti durchlaufen lassen wollte, stellte ich gleich mal fest, dass das Gnome-Terminal nicht startete. Also ließ ich fertibunti auf der “echten” Konsole laufen und spielte Systemupdates ein. Auch nach einem Neustart tat das Gnome-Terminal noch nicht, das gleiche mit Firefox. Also installierte ich mein System noch zwei mal neu, immer andere Programme versagten, gaben auf der Konsole gerne “core dumped” aus; toll! Dann kam ich auf die Idee, die CD neu herunterzuladen und neu zu brennen, tat das dann von Fedora 8 aus, und installierte tapfer ein weiteres mal. Nun taten meine getesteten Programme, aber nach der Envy-Installation hatte der gnome-settings-daemon plötzlich ein Problem mit meiner Tastenbelegung und entzog damit allen GStreamer-Programmen die Lebensenergie.

Da kam ich in einem Anflug von Genialität auf die Idee, ein anderes Dateisystem für “/” auszuprobieren, und nahm mal JFS, das ursprünglich von IBM für OS/2 Warp entwickelt wurde, aber inzwischen auch stabilen Einzug in den Linux-Kernel fand, weil ich auf dem ZEBuntu-Blog gelesen hatte, dass die Leute dort auch auf das schnelle JFS setzen.

Das hat mich gerettet, mein System läuft jetzt so, wie es soll. Na gut, alle paar Starts bleibt es vor dem Start von X.org hängen, keine Ahnung, warum, ich finde dazu nichts in den Logdateien, ich starte es dann immer sanft mit Strg + Alt + Entf. neu, wobei es sich selber herunterfährt. JFS ist angenehm schnell, eignet sich nach meinem Gefühl sogar besser für “/” als XFS, das auf große, fette Dateien und Verzeichnisse optimiert ist, da seine Stärke bei kleinen Dateien liegt.

Lustig, ge?^^ Ich schmeiß mich weg. Hoffentlich wird Hardy Heron nicht wieder so ein Reinfall. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich keine physikalischen Festplattenprobleme habe.


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