Microsoft gibt sich zur Zeit sehr auskunftsfreudig über die Entwicklung von Windows 7, den Vista-Nachfolger, der für 2010-2012 geplant ist. Zu erst wurde stolz der neue Kernel “MinWin” gezeigt, dessen Kern “nur” noch 25 MByte groß sei und nur noch um die 100 Moduldateien umfassen soll.


Eric Traut talks Windows 7 and MinWin from Long Zheng on Vimeo.

Man möchte meinen, dass der Kernel aus dem Microsoft Singularity-Projekt, einem Forschungsprojekt für einen neuen Windows-Kernel stammen würde. Etwas ganz Neues, etwas, das wie der iMac ’98 altlastfrei und innovativ (damals ohne den ADB und serielle Schnittstellen und dafür nur noch mit USB und später auch Firewire) sein würde. Aber nein, Microsoft bekommt diesen Schritt nicht fertig. Stattdessen wird der Kernel nur neu geschrieben und es wird versucht, größtmögliche Abwärtskompatibilität zu gewährleisten.

Das ist einerseits enttäuschend, andererseits macht es mich irgendwie glücklich. :D Also wird auch Windows 7 nicht der Linux-Kernel-Killer.