Archiv für November, 2007

TB: Die Kunst des Spickens

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Sehr lustiges und und lehrreiches Video zum Thema Spicken in der Schule ;) :


Spicken – MyVideo

Mein Kompliment an die Macher! Da werde ich als Kopf-Regisseur doch mal neidisch! Ist sogar noch von 2004 und technisch sehr raffiniert. Auf der Webseite des Films gibt es auch eine HQ-Version zum Herunterladen, eine bestellbare DVD, den Soundtrack im Ogg Vorbis-Format und ein paar Fanartikel, Extras und ein schriftliches Making-of.

“Exposé” offiziell von Microsoft nun auch für Windows

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Der Microsoft Instant Viewer in Aktion, passenderweise auch gleich mit laufendem iTunesDa komme ich aus Langeweile auf die Microsoft-Seite, klicke gedankenverloren in den neuen Produkten rum und finde – Exposé! Nicht als echte Software zum Kaufen, sondern als Bestandteil eines neuen Maustreibers für die neue “Wireless Entertainment Desktop 8000“-Maus! Geht in die Flash-Produktpräsentation (“Product Tour”) und klickt bei “Innovation” auf das Mausrad. Microsoft nennt die Funktion “Instant Viewer”. Wow. Hätte ich nie gedacht, dass Microsoft das so direkt kopiert, zumal sie ja mit Flip3D in Vista schon etwas Neues in der Richtung brachten (und dafür von aller Welt verspottet wurden).

Natürlich gab es Exposé für Windows auch schon bisher von Drittanbietern, aber halt nicht direkt von Microsoft. Der größte Gag: Im Beispiel in der Flash-Präsentation als Fenster in Instant Viewer hat Microsoft ein iTunes offen.

Prost!

Update vom 27.11.07: Unter ConnectionGadgets button findet sich auch noch eine “Dashboard“-Taste wie in Mac OS X (unter Tiger normal auf F12 gemappt).

fertibunti 3 ist fertig

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fertbunti-Logo von Tim B.Ich habe es trotz viel dabei hinderlicher Faulheit doch noch fertig bekommen! Fertibunti 3, das (fast) automatische wichtige-Software-Nachinstallier-Script für Ubuntu 7.10 kann hier heruntergeladen werden!

Angefangen habe ich mit seiner Entwicklung mit Ubuntu 6.06 Dapper Drake, als ich für meine Freunde ein einfaches Software-Nachinstallier-Script benötigte. Der ursprüngliche Name war fertigdapper, aber mir wurde mit Ubuntu 6.10 Edgy Eft klar, dass ich einen neuen Namen dafür brauchte. Fertibunti 3 hat die 3 im Namen, weil ich im Laufe seiner Entwicklung mehrmals die Code-Grundlage entscheidend veränderte und das aktuelle Gutsy Gibbon-fertibunti auf der dritten Code-Generation basiert.

Eine ausführliche Anleitung zu fertibunti gibt es auf der oben verlinkten Seite. Vor dem eigentlichen Nachinstallieren werden übrigens erst einmal zusätzliche Paketserver eingerichtet.

TB: Umstieg auf XFS

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Heute habe ich eine Neuinstallation von Ubuntu gemacht, weil ich mal wieder mein System bis und über seine äußerste Grenze getrieben hatte. Jetzt zahlte es sich auch aus, dass ich bei der letzten Partitionierung /home auf eine separate Partition auslagerte, so konnte ich es nun über die (alternative, Textinstaller-)CD schon bei der Installation einbinden und habe wieder die gleichen Schreibtischeinstellungen wie zuvor, ohne in Knoppix gefährliche Kopieraktionen starten zu müssen…
Während der Mountpunkteinrichtung kam mir dann die Idee, das System mal in XFS, dem zweitschnellsten Dateisystem nach Reiser4, zu installieren. Noch mit einer Ahnung ganz hinten im Kopf installierte ich dann mit XFS und bekam am Ende der Installation die Aufforderung, für LILO Einstellungen vorzunehmen. LILO ist alte Technik, die ich wirklich nicht will, ich will den modernen GRUB-Bootmanager (der z.B. auch bestimmte Dateisysteme eingeschränkt lesen kann und die Kernel-Einbindung so erheblich erleichtert). Zwar bat mir Ubuntu an, es mit GRUB zu versuchen, warnte aber vor dem dann auch gleich auftretenden Fehler, dass GRUB sehr oft nicht mit XFS zusammenspiele. Dann habe ich knurrend die GParted-Live-CD gestartet, meine neue XFS-Partition gelöscht und dann eine kleine /boot-Partition mit 150 MB in ext2 in den freien Platz gelegt, und danach den Restlichen wieder mit einer XFS-Partition gefüllt. Nach der Installation, dem Update-Einspielen und der Ausführung von meinem Programmnachinstallier-und-Paketquelleneinricht-Script fertibunti habe ich jetzt fast wieder ein System wie zuvor.

Beim Partitionieren wurde ich übrigens auch wieder an meine fast 200 GB große und bisher leere Backup-Partition erinnert… – Die ich schon zuvor in XFS formatiert hatte, aber kein Backup-Programm darauf los ließ. Jetzt kümmerst sich sbackup darum, eine grafische, sehr gute Lösung für Gnome, die automatisch Backups erstellen und löschen kann, wirklich sehr zu empfehlen (wenn den nur endlich mal die Entwicklung des vielversprechenden TimeVault weiterginge, das Time Machine von OS X Leopard für Linux schreiben will!).

Das XFS ist übrigens wirklich deutlich schneller als das antiquierte ext3 und wer den “Aufwand” des Anlegens einer separaten /boot-Partition mit wenigen MB nicht scheut, sollte sich diese kostenlose Tempobeschleunigung nicht entgehen lassen, man braucht für XFS nur etwas mehr RAM (wie ich mit meinen 2 GB *stolz*), ab 1 GB aufwärts ist der Unterschied zu ext3 anscheinend bei vielen spürbar.

Die neuen iPods unter Linux befüllen

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Nachdem die neuen iPods nicht mit Linux-Systemen zusammenarbeiteten, weil Apple die Art der Datenbankverschlüsselung geändert hat, gab es doch relativ schnell einen Hack und jetzt ist die neue Version der libgpod (0.6) freigegeben, die Unterstützung für den iPod Nano G3, Classic G6, und Touch (den vorerst nur lesend) bringt. Ich habe dann in einigen wilden Stunden versucht, das bei mir zum Laufen zu bringen, bin aber bis zu diesem Wiki-Eintrag bei Ubuntuusers daran gescheitert. Die Diskussion zum Artikel ist noch im regen Gange, und es werden noch Problemlösungen evaluiert.

Mein neuer Nano G3 lässt sich damit nun sehr gut bespielen. Noch nicht probiert habe ich, unter Linux Fotos oder Videos zu übertragen, soll beides auch noch nicht richtig laufen, also mache ich das weiter über iTunes auf OSx86. Aber meine Musik kann ich nun bequem aus Amarok heraus auf das Gerät überspielen und bekomme die meisten Cover angezeigt.

Noch Tipps von mir: Amarok kann bei mir den iPod zwar “trennen”, aber nicht aushängen, dafür brauche ich Nautilus (Rechtsklick auf den iPod, “Auswerfen” und ja bis zur Sie-können-das-Gerät-jetzt-trennen-Meldung abwarten!). Meine meisten Darstellungsprobleme in CoverFlow und den Alben konnte ich lösen, indem ich das Gerät an mein OSx86-iTunes anschloss und abwartete, bis es einen seltsamen Vorgang “Zur ruckelfreien Wiedergabe”, oder so, abgeschlossen hatte. Da fehlt wohl noch irgendein Abschlussprozess in libgpod, aber auch so kann man den iPod nutzen. Möchte man seine (wie bei mir) über den Webbrowser heruntergeladenen Podcasts (Update: Ich mache heute alles über gPodder) in einer separaten Kategorie auf dem iPod verwalten, sollte man sich mal gtkpod(-aac) anschauen. Aber bei diesem Programm gilt es, wie ein Lux aufzupassen, was man klickt, sonst lässt sich binnen Sekunden die iPod-Dateisystemstruktur zerstören, oder der iPod mag einen nicht mehr, weil man ihn nicht sorgfältig erst über gtkpod getrennt hat und ihn erst dann über Nautilus ausgehangen…
Ich denke, dass die reinen Software-/Bibliotheksprobleme mit einem weiteren Update der libgpod behoben werden, jetzt ist es erst einmal toll, dass die Musikbefüllung überhaupt mit den neuen iPods auch unter Linux funktioniert.

Das Windows-iTunes lässt sich übrigens schon mit Linux über wine nutzen, wenn auch mangels wine-USB-Unterstützung daraus noch kein iPod verwaltet werden kann. Daran arbeiten die wine-Entwickler aber auch und so wird man ihn unkompliziert auch in Zukunft unter Linux über iTunes befüllen können; wer’s braucht – da ist mir Amarok in den meisten Fällen doch lieber (zumal das wine-iTunes nicht 100%ig stabil und sehr träge läuft).

Update vom 17. Mai 2008: Ab Ubuntu Hardy Heron 8.04 braucht man keine der Bibliotheken selbstcompilieren, ich glaube, die sind sogar schon vorinstalliert. Trotzdem ist es meines Wissens immer noch erforderlich, diese Firmware-ID mit dem Script schreiben zu lassen. Lest Euch einfach den oben verlinkten Wiki-Artikel durch.

TB: Der neue (kleine) Browser-Hype um Opera

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Wirklich erstaunlich: Da empfehle ich einem Mitschüler aus Verzweiflung, weil er von der Nutzung des Internet Explorer 7 nicht ablassen wollte, weil ihm Firefox zu langsam startet (was für ein Argument!) Opera, und er ist sofort begeistert. Nach zehn Minuten Einführung in die besonderen Funktionen wie Schnellwahl, Seitenleiste, Widgets, sanftes Scrollen und den installierbaren Themen hat er ihn zu seinem Standardbrowser gemacht.

Zwei Tage später habe ich Opera dann einem anderen Freund empfohlen, weil er Probleme mit seinem Firefox hatte und der nun ist so hin und weg von dem Browser, dass er, wirklich ohne meine Aufforderung, in der Klasse starke Werbung für ihn macht. Ich dachte bisher, Opera sei für nicht so versierte Leute eher ein fetter unübersichtlicher Programmklotz, aber gerade die scheinen ihn zu lieben. Jetzt gibt es in meiner Klasse ein paar mehr, die zumindest keinen IE mehr nutzen, als ich von Firefox predigte, ignorierte man mich…
Ich verwende Opera als soliden Zweitbrowser, für einen Standardbrowser reicht er mir nicht, weil er nicht automatisch Werbung blocken kann (die ich ihm nicht als Werbung spezifiziere) und keine Erweiterungsmöglichkeiten hat. Hier gibt es meine Gedanken zur Opera-Entwicklung.

Neue Kategorie: Tagesblog

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Ich habe mir überlegt, wie ich den WinLux-Blog interessanter machen könnte und gleich auch mehr Leser bekommen könnte. Dabei fand ich heraus, dass ich eigentlich täglich etwas Seltsames, Witziges, Interessantes oder auch nur was aus meinem Leben gerne bloggen würde, es aber lasse, nicht aus Gründen der Faulheit, sondern, weil es nicht in meinen Blog-Stil passt. Der ist primär, Computernachrichten, die ich für besonders interessant halte, mit meinem Schreibstil und meinen Hintergründen hier rein zuschreiben.

Es gibt jetzt Leute, die ausschließlich das machen, was ich bisher gelassen habe (ich berichtete *höhö*), so weit, ich sag mal sinken, will ich auf keinen Fall. Ich möchte mir nur mehr Möglichkeiten des Darüberschreibens erschließen. So wird es auch weiterhin Artikel in der gewohnten Art geben, aber nun zusätzlich noch welche, in denen ich über ganz andere Themen schreibe. Ich bin am Überlegen, wie ich die kennzeichne, damit sie in Eurem Feed-Reader (oder ein schönes neues Wort von mir: Aboleser) für Euch deutlich gemacht werden.

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