Archiv für Oktober 2007

OS X Leopard läuft schon auf Nicht-Macs

Das inoffizielle OSx86-Logo von Tim B.Kaum ist es draußen, schon ist es gehackt: Mac OS X 10.5 alias Leopard läuft nun auch auf Nicht-Macs, normalen “PCs”, so wie schon 10.4 Tiger vor ihm. Klar, die Hacker haben nicht erst gestern mit ihren Versuchen angefangen, schon viele Leopard-Vorversionen liefen auf Nicht-Macs und erstaunlicherweise hat Apple in die finale Version keine weiteren Schranken eingebaut, so, dass sich das schon Herausgefundene übernehmen lies. Gibt man auf Seiten wie thepiratebay.org “Leopard” ein, wird man richtig mit OSx86-Cracks erschlagen und auch schon die bekannten Distributionen wie Uphuck bereiten sich auf ihre nächste Veröffentlichung mit Leopard vor.

Sehr schöne Nachricht, ich freue mich auch schon darauf und hoffe, dass es meine 500 GB-SATA2-Platte, die ich mir bald kaufen werde, mit den Treibern für das Nvidia NForce 430 der OSx86-Gemeinschaft korrekt ansprechen kann…

Der Nächste…

ich: hast du…
… 10 min zeit?
… nichts grafisches
Er: nee
ich: oh
… wann?
Er: ich will grad noch meinen char-level in nem spiel fertig machen und dann geh ich
ich: char-level?
Er: in nem spiel
… keine zeit zum erklären
ich: was heißt das?
… ja, subber
Er: na danke, jetzt bin ich abgekratzt
… jetzt kann ich nochmal die ganze map durchlatschen
[blockt mich]

Der Nächste.^^
Hat mich denn niemand lieb?

Update vom 27.10: Er hat es eingesehen und mich wieder entblockt. (Braver Tim ;) .)

Was man mit dem Video-Plugin von Compiz Fusion machen kann…

In den mplayer hineingezoomt mit dem Video Playback-Plugin von Compiz Fusion und einem kleinen mplayer-PatchIm mehr oder weniger offiziellen Compiz Fusion-Blog habe ich was sehr cooles gefunden: Eine Erklärung, wofür das Video Playback-Plugin in Compiz Fusion ist und was man damit machen kann.

Im Groben: Im Artikel lädt man einen mplayer runter, patcht ihn und compiliert ihn neu (./configure , make , sudo checkinstall make install – ist “checkinstall” noch nicht installiert, installiere es vorher). Der Prozess lief bei mir ohne Probleme beim ersten Versuch durch. Dann aktiviert man im CompizConfig-Einstellungs-Manager (ccsm) das Video Playback-Plugin, und der Spaß kann losgehen: Navigiere auf der Konsole in einen Ordner mit einer Videodatei (am besten in HD) und öffne sie dann mit mplayer video.mov . Jetzt zieh das Fenster mal klein (an den Fensterecken, oder mit Alt+Mausradtaste) und dann zoom mit Compiz Fusion hinein (bei mir Windows/Apfel+Mausrad). Das Videofenster ist jetzt “auflösungsunabhänig”! Das laufende Video im kleinen Fenster wird schärfer, wenn Du hineinzoomst! Auch cool: Das Groß- und Kleinziehen des Videos geht jetzt sehr fließend.

Das soll kein produktiver Videoabspieler sein, sondern eine Technikdemo. Hoffentlich kommen die Features aber bald auch in Totem/gstreamer, Xine und VLC. Ich habe die Idee mal bei Gnome-Look.org als Topaz Brainstorm eingestellt – da könnt ihr fleißig dafür stimmen und das gerne auch an die richtigen Entwickler weiterreichen. ;)

Ubuntu 7.10 ist raus – und warum man mit der Installation noch warten sollte

Ubuntu LinuxHeute wurde, getreu des Zeitplans, Ubuntu 7.10 alias Gutsy Gibbon veröffentlicht. Es bietet einige nette neue Funktionen wie NTFS-Schreibzugrüff über NTFS-3G, mit der Installation aktiviertes Compiz Fusion, die schnelle Desktopsuche Tracker in Gnome (in Kubuntu dafür Strigi), Gnome-Applets zum schnellen Benutzerwechsel (ähnlich wie in OS X), eine sich selbst konfigurierende Druckertreiberverwaltung, einen grafischen Dialog, um die Grafikkarte- und Monitor-betreffenden Einstellungen an X.org vorzunehmen und mehrere Bildschirme zu verwalten, bei fehlerhaften Einstellungen dessen einen VESA-Modus, in dem man grafisch die X.org-Einstellungen bearbeiten kann, den Linux-Kernel 2.6.22, eine einfache Installationsmöglichkeit des Flash- (oder freien Gnash-) Plugins für Firefox und alle Neuerungen von Gnome 2.20, Xfce 4.4.1 und KDE 3.5.8.

Das ist kein besonders bestechendes Veränderungsprotokoll, aber ein Update auf *buntu 7.10 oder am Besten eine Neuinstallation lohnen sich sicher, schon wegen des neuen Kernels und neuen Treibern. Aber an dieser Stelle mein wichtiger Rat: Warte noch gute zwei Wochen mit der Installation. Die Veröffentlichung hat jetzt noch eine Reihe von Fehlern, die zwar demnächst über Updates gefixt werden, aber wenn man das neue Ubuntu gleich installiert, muss man sich von Anfang an mit den Problemen auseinandersetzen. Es ist nicht so, dass ich viele Probleme von *buntu 7.10 kennen würde, ich habe mir nicht eine der Vorversionen installiert oder auch nur heruntergeladen, weiß aber aus Erfahrung, dass es in den ersten Wochen immer noch die ein oder anderen Systeminfrastrukturprobleme gibt, Dinge nicht richtig zusammenarbeiten oder sich seltsam verhalten. Also einfach noch gute zwei Wochen warten, dann Installieren und gleich ein Update machen. Außerdem tust Du damit Canonical und den Ubuntu-Spiegelservern etwas Gutes, weil jetzt jeder Depp meint, Upgraden zu müssen und die Server auslastet.

Mac OS X Leopard: Es wird konkreter

Heute hat Apple seine Webseite aktualisiert: An die Stelle der alten Tiger-Seiten traten Neue mit Informationen zu Leopard. Auch das erste Mal offiziell sind die Systemvoraussetzungen: Unter einem PowerPC G4 mit mindestens 867 MHz geht nichts (obwohl ich in Hacker-Foren schon von Hacks für frühere Maschinen gelesen habe und auch auf ihnen läuft Leopard, sogar noch schneller als Tiger). Es wird nur eine DVD geben, die auf beiden Architekturen, X86/X86_64 und PPC laufen wird (übrigens hat Leopard nicht wie Tiger nur einen 64bit-Kernel, aber eine 32bit-Oberfläche, sondern ist nun komplett in 64bit gehalten. Ich frage mich aber, wie es dann auf den alten G4-PPCs läuft, denn die haben so weit ich weiß noch keine 64bit-Unterstützung. Vermutlich gibt es da unterschiedliche Versionen, oder die PPC-Version ist wie bei Tiger nur halb-64bit (und auf nur-32bit-Maschinen ganz 32bit) und die X86-; also “Intel-”Version ganz in 64bit, denn die Intel-ZREs, die Apple einsetzte, unterstützen alle, bis auf die relativ kurz erhältlichen ersten “Intel-”Macs mit Intel Core (“1″) (Duo) 64bit), quasi ein Universal Binary *höhö*. Damit man Time Machine nutzen kann, benötigt man tatsächlich eine externe Festplatte, finde ich schwach, wenn auch irgendwo sinnvoll. Was mir auch neu war, ist, dass das neue Xcode nun auch HTML-, PHP-, Ruby on Rails- und JavaScript-Bearbeitung anbietet (ja, Xcode ist eine abartig geniale IDE, auf Linux vermisse ich so was immer neidisch auf Mac OS schauend…). Ebenfalls neu für mich sind die Informationen zu Mac OS X Server (Leopard): Am Interessantesten finde ich die neue Wiki-Funktion (die mich in ihren Themas stark an WordPress erinnert; ja, WordPress ist kein Wiki, die Themas sehen aber nach WordPress aus…) und die neuen Podcast-Funktionen mit der man, (vermutlich mit Garageband- und iMovie-Komponenten) Podcasts nicht nur Produzieren, sondern auch gleich auf dem Mac OS X Server dem Netz zur Verfügung stellen kann. Vielleicht auch ganz nett ist der Spotlight Server (boah, diese englischen Namen ohne Bindestriche finde ich grausam ;) ), mit dem man nun Suchen über mehrere OS X-Recher im Netzwerk führen kann (ähnlich wie die umstrittene Funktion in der Google Desktop-Suche). Bezüglich einer ZFS-Schreibunterstützung wurde man doch noch enttäuscht, Leopard kann, zumindest mit seiner 10.5.0-Veröffentlichung, das neue Super-Dateisystem nur Lesen, aber nicht Beschreiben.

Es kann gut sein, dass ich die ein oder andere Funktion in Tiger übersehen habe, aber ich gebe zu, ich nutze das Betriebssystem (und das als Zweitsystem neben Ubuntu) erst seit Mitte Juni, wenn ich mich auch schon davor intensiv mit ihm, so weit das theoretisch möglich war, beschäftigte.

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Kleine Serie zum Leopard-Release: Bilder der letzten Mac OS

Steve Jobs auf einer seiner Produktvorstellungen: “And BOOM! Pretty cool, huh?”Ich habe mir überlegt, dass ich anlässlich der Leopard-Veröffentlichung am 26. Oktober hier eine kleine Serie mit Bildern von alten Mac OS’ und Mac OS-Verwandten von mir starte. Ich werde versuchen, überall einen Webbrowser laufen zu lassen und den WinLux-Blog aufzurufen. Diese Serie startet demnächst und bevor die erste diesbezügliche Frage kommt: Emulatoren und Virtualisation sind was Feines. ;)

Programmtipp: Fenêtres Volantes, ein bisschen Compiz Fusion für Mac OS X

Ich bin auf einen coolen Bildschirmschoner für Mac OS X gestoßen: Fenêtres Volantes, der die Fenster in einem Raum fliegen lässt:

Diese Animation ist übrigens von einem Compiz Fusion-Plugin (auf Linux) gechuckst: Der Bildschirmschoner diente übrigens auch als grafisches Vorbild für ein Compiz Fusion-Plugin (auf Linux):

Fenêtres Volantes ist kostenlos und lässt sich von der Autorenseite herunterladen. Noch eine kleine Schwäche des Gimmicks: Es zeigt die Fenster nicht live an, laufende Videos bekommen also ein Standbild.

Mein neues RAM

Vorgestern noch bestellt, gestern Alternate-typisch gekommen: Mein neuer Arbeitsspeicherriegel. Ich hatte schon 1 GB DDR2 800 MHz als einen Riegel drin, der lief aber dann nur mit 400 MHz, weil man für die volle Geschwindigkeit auf DDR2-RAMs immer Pärchen von je zwei Riegeln braucht. Jetzt habe ich auf Alternate das gleiche Modell der gleichen Firma des ersten Riegels noch mal bestellt (weil Alternate der günstigste Anbieter war; wenn man die Versandkosten mit einrechnet) und, ja, jetzt hab ich 2 GB “echtes” DDR2-800-RAM. Interessiert vermutlich keinen, ich bin aber von der neuen Geschwindigkeit beim Booten (besonders von OSx86, das keine 10 Sekunden bis zum Login benötigt) und dem Öffnen von Programmen begeistert.

Übrigens empfehle ich jedem, der mit dem Gedanken spielt, sein RAM aufzurüsten, das jetzt zu tun. Die Preise sind so tief wie noch nie, im Juni weigerten sich sogar einige Hersteller, ihre Riegel für diese Preise abzugeben, weil nicht mal mehr die Produktionskosten gedeckt wurden. “Schuld” daran hat Windows Vista: Die Speicherhersteller erwarteten für 2007 einen Boom im Speichermarkt und produzierten kräftig auf Vorrat, jetzt haben sie übervolle Lager und Vista kurbelt den Verkauf nicht an. Und da die Dinger so schnell wie möglich weg müssen, weil ja demnächst auch DDR3 verstärkt gefragt werden wird, sinken die Preise für beispielsweise mein 1 GB 800 MHz-DDR2-RAM auf unter 30€, aber man kann nicht vorhersagen, wie lange der Zustand noch anhalten wird, also kauft jetzt, wenn ihr was zu kaufen habt. *höhö*

Hier ein Bildschirmfoto von “Über diesen Mac” (im System Profiler wird zusätzlich noch die Geschwindigkeit von 800 MHz angezeigt, zuvor stand da 400 MHz):2 GB RAM

Leute, die kein Deutsch mögen…

Aus Skype:

[LALALALALALALALALALALALALALALA]

Der mag mich nicht.

Update vom gleichen Tag, ein paar Stunden später: Er hat sich jetzt besonnen und mich wieder entblockt…

Update einen Tag später: Das war wohl gestern ein Anzeigefehler, ich bin immer noch geblockt.

“Update” vom 14. Oktober 2007: Derjenige, der anscheinend einen Hass auf mich hegt, hat das ursprünglich hier eingefügte Skype-Log in einer zuckersüßen E-Mail an mich zu entfernen befohlen. Weil ich guter Hoffnung bin, mich in den nächsten Monaten wieder mit ihm zu versöhnen, gebe ich seinem Wunsch nach und lösch’ den Auszug. Für alle, die das Original nicht gelesen haben: Es ging darum, dass wir über das Dateisystem der Zukunft redeten (ich war für ZFS, er für XFS), und ich Wörter wie “im Benutzerland” und “nichtechtes Kernelmodul” als Übersetzung für “Userland” benutzte. Das regte den Keinen-Humor-Verstehenden so weit auf, dass er beschloss, mich in Skype zu blocken. Ich würde euch gerne den O-Ton seiner heute eingetroffenen E-Mail bringen, aber er sorgte dem schon vor, in dem er mir schon in der Mail eine Publizierung untersagte. :D

Ja, man kann sich doch so ausgezeichnet über Witze aufregen, wenn einem langweilig ist. Dieser Blog-Eintrag war ursprünglich dazu gedacht, ihn wieder zu Besinnung zu bringen, stattdessen reagiert er noch sauerer. Tja, ich hab’s nie böse gemeint.

Update vom 24. Dezember 2007: Als Weihnachtsgeschenk und meiner Bitte hier (Link musste ich leider auf seinen Wunsch hin löschen) nachkommend, hat er mich heute entblockt! Satte drei Monate, ich glaube, so lange war ich es bei ihm noch nie. :D

Test der Reflexionen

Die ersten 30 Jahre waren nur der Anfang. Willkommen in 2007.

Ha! Es läuft endlich! Seit Langem will ich Reflexionen auf meinem Blog und probierte es immer mit der WordPress-Erweiterung WP Wetfloor aus, das ging aber einfach nicht. Ich bekam keine Funktionsknöpfe im Beitrags-Editor (wofür die Erweiterung ja ist) und die Reflexionen sah man nur in Opera. Jetzt habe ich das entsprechende Script ohne Plugin außen rum in mein Blog-Thema eingebunden und nun zeigt sich die Reflexion in allen Browsern richtig an (ich habe aber natürlich auch so keine Funktionsknöpfe). Sehr komisch ist, dass WP Wetfloor bei Tim ohne Anpassungen out-of-the-Box läuft…

Systeminformationen der Kreissparkassen- Automaten

Als ich heute auf die Bank ging, um meinen neuen RAM-Baustein zu überweisen, lag auf der Ablage einer der Überweisungscomputer ein Ausdruck. Ich war erst irritiert, denn wer lässt so was liegen, – aber bei genauerer BetrachtungSysteminformationen der Kreissparkassen-Überweisungscomputer verstand ich dann, warum sich bisher niemand mit dem Zettel angesprochen fühlte: Der Zettel enthält offensichtlich die Systeminformationen eines der Überweisungscomputer; Windows NT, 434 MHz, der Hersteller ist Wincor Nixdorf. Er lag anscheinend jetzt schon acht Tage auf der Ablage und ging sicher schon durch viele Hände.

Interessant wären jetzt noch die installierten Windows-Updates. ;)

Ein Danke an Tim

An dieser Stelle möchte ich Tim B. einmal offiziell loben und danken. Er hilft mir oft bei WordPress-Problemen und -Anpassungen und ist immer bereit, mir ein Bild oder ein Foto zu Bearbeiten oder zu Erstellen. Sein jüngstes Werk ist das famose OSx86-Logo in der Seitenleiste des WinLux-Blogs, wofür er sich bislang leider noch nicht bereit erklärt hat, dass ich es auch in besserer Qualität zum Herunterladen für Gehäusestickersuchende anbiete… ;)
Ich bringe Tim mit meinen Designansprüchen oft an seine Leistungsgrenze, aber er macht trotzdem weiter und hilft mir jedes Mal. Danke. Auf seinem Blog bietet er übrigens in seinem Portofilo ein paar interessante Designproben von sich an. Es ist erstaunlich, dass er das alles nur mit Paint Shop Pro 7 aus dem Jahr 2000 kreiert.

Noch einmal vielen Dank für deine ständige Hilfe und kreative Arbeit und vielleicht wird das mit dem OSx86-Logo ja noch was. ;)

Update vom 05. Oktober 2007: Er hat sich geschmeichelt gefühlt und es mir jetzt doch noch erlaubt, es herunterladbar in einer besseren Auflösung zu machen und dabei auch gleich der Schriftreflexion einen Farbverlauf spendiert. :2thumbs: Du kannst es dir jetzt bei den Dateiangeboten in der besseren Auflösung ansehen und herunterladen.