“Über VirtualBox 1.4″Innotek hat heute Version 1.5 seiner Virtualisierungssoftware VirtualBox veröffentlicht. Die größten Neuerungen sind zu einem, AMD-V und Intel-V (Pacifica und Vaderpool) zu aktivieren, womit die Virtualisierungsfunktionen der modernen ZREs (zentrale Recheneinheiten, CPUs, aber ich mag die deutsche Abkürzung mehr ;) ) genutzt werden, was die Ausführung der Gastsysteme dramatisch beschleunigt und die Unterstützung von 64bit-Windows-Host- und Gast- Systemen (bisher nur Linux). VirtualBox 1.5 unterstützt nun auch virtuelle serielle Schnittstellen und kann das Gastsystem per PXE 2.1 über das Netzwerk starten. Großartig ist auch, dass es nun den schon aus den Mac OS-Versionen von VMware und Parallels bekannten “nahtlosen Modus” gibt, in dem der Schreibtisch eines Windows-Gastes ausgeblendet wird, und man nur das Fenster einer Anwendung auf seinem “realen” Schreibtisch hat. Das geht auf Windows- und Linux- Hosts. VirtualBox für Mac OS bleibt übrigens vorerst noch unaktualisiert bei einer Beta 2-Version mit keinen neuen 1.5-Funktionen. :P
VirtualBox gibt es als GPL-Version zum Selbercompilieren auf der Downloadseite, oder, man installiert sich die proprietäre aber ebenfalls kostenlose Version, für die viele Installer und Pakete für Mac OS X, diverse Linuxdistributionen und Windows bereitstehen. Die proprietäre Version unterstützt auch ein paar Technologien wie USB, die aus patentrechtlichen Gründen nicht in der GPL-Version enthalten sind. Eine Installationsanleitung für Ubuntu 7.04 Feisty Fawn findest Du hier ganz unten, die Installation ist nicht selbsterklärend, weil man sich einer speziellen Benutzergruppe hinzufügen muss.