Archiv für September 2007
Das alte WinLux ist nicht mehr
30. Sep 2007
Schon länger wollte ich meine alte Webseite, die auch große persönliche Erinnerungen enthielt und mir zu peinlich wurde, endlich loswerden, löschen. Heute habe ich es getan: http://winlux.de.vu ist nicht mehr – es gibt nun nur noch den Blog. Ich bin wirklich aus der Seite “herausgewachsen”. Ich habe sie mit 12 – 13 Jahren gemacht und dabei mit HTML gespielt, naja, eher nebenher, denn hauptsächlich benutzte ich Nvu (heute soll man nur noch den Form KompoZer nutzen). Als ich nun heute per Zufall auf die Windows Live Search kam, gab ich zum Spaß “winlux” ein und es traf mich sehr hart, als als die ersten Treffer Bilder von meiner Gecko-Tour mit Audiokommentar kamen… Wirklich peinlich, ich mit meiner Fünftklässlerstimme ganz oben in den Trefferergebnissen. Das war dann das Ausschlaggebende, um die alte Seite endlich zu löschen.
Möchtest Du sie vielleicht doch noch einmal sehen, schau in die Caches der gängigen Suchmaschinen, oder bei Archive.org in der Zeitmaschine (da waren aber zumindest heute keine normalen Seiten vom alten WinLux mehr erreichbar, aber die Leute haben oft Server-Probleme).
Ein paar wenige gute Texte möchte ich aber wieder ins Netz stellen, so finde ich den Text über Linux allgemein ganz gut (wenn auch kindlich übertrieben). Diesen Artikel habe ich etwas gekürzt sogar schon dem PC-Welt-Wiki geschenkt. Und auch andere meiner Text, wie meiner jüngst (nicht-) abgehaltenen GFS in ITG sind erhaltungswert, die werde ich irgendwann alle mal in diesen Blog als extra Seiten einpflegen.
Ich hoffe, ihr könnt alle mit der Entscheidung leben, wenn jemand dringend noch einen der Texte oder eine der Dateien braucht, die ich zum Download stellte, der kann sich ja an mich wenden. Apropos Dateien: fertibunt, mein automatisches Nachinstallier-Script für Ubuntu, werde ich mit Ubuntu 7.10 Gutsy Gibbon wie bei jeder neuen Version überarbeiten und dann frisch hier in den Blog stellen. Bisher haben das zwar nur Freunde von mir benutzt, aber vielleicht finden es ja mal mehr gut und es wird bekannter.
Computernachrichten der letzten Wochen
28. Sep 2007
Euch wird sicher aufgefallen sein, dass ich seit Schulbeginn am 10. September wieder viel weniger als sonst geschrieben habe. Das lag daran, dass ich mehr Stress hatte, unausgeschlafener war und mich erst wieder an die Schule und daran, dass zwei gute Freunde aus meiner Klasse nun auf einer anderen Schule sind, gewöhnen musste.
Trotzdem habe ich natürlich meine Newsletter und RSS- und Atom-Feeds fleißig gelesen und mir in einem wunderschönen Lesezeichenordner “für Artikel” schön in Kategorien die wichtigsten Nachrichten hinterlegt… Ich bringe sie Euch nun in absoluter Kurzform, weil ich bei dieser Menge nicht mehr im Stande bin, sie Euch anders abzuarbeiten:
Haiku
Firewire-Treiber entwickelt und Samba 3.10 auf Haiku portiert
Entwicklung der Haiku- und BeOS-Treiber für Nvidia GeForce-Grafikkarten geht weiter
QNX Neutrino-Kernel jetzt frei
Das hat in so fern mit Haiku zu tun, dass einige Entwickler mit dem NewOS-Kernel von Haiku (einem Klon des original BeOS-Kernel von einem ehemaligen Be-Entwickler) nicht zufrieden waren und vorschlugen, QNX Software Systems zu bitten, ihnen eine freie Version des QNX-Kernels zu schenken, damit sie unabhänig des eigentlichen Haiku-Projekts (quasi als Branch) diesen zum Haiku-Kernel machen und die Systemsoftware anpassen. Die Freigabe des Quellcodes kam jetzt offensichtlich nicht wegen den paar Haiku-Leuten zu Stande, aber jetzt stehen ihnen alle Möglichkeiten offen.
Die lange Geschichte des Haiku-Logos
TuneTracker – die teuerste BeOS-Software aller Zeiten
TuneTracker ist eine Studiolösung für Radios und läuft nur auf BeOS. Es gibt die Software in einer Basic- und einer Command Center-Version zu 200, respektive 700$ zu kaufen. Wer keinen BeOS-kompatiblen Rechner hat, kann sich auch gleich das 1300-2850$-teure Bundle mit BeOS-Workstation mitkaufen. Damit scheint die Firma auch gleich der letzte BeOS-Hardwarehersteller zu sein. Besonders in den USA scheinen sehr viele Radio-Stationen die Software zu nutzen, wie man über eine Google Earth-Datei die es auf der Homepage zum Download gibt, sehen kann.
Microsoft
Windows-Klon ReactOS 0.3.3 erschienen
Wie Golem berichtet, bietet die neue Version verbesserte Windows-Treiber-Kompatibilität, bessere Unterstützung für Windows Server 2003-Programme, bessere Stabilität und ein Programm, mit dem sich automatisch Programme, die garantiert auf ReactOS laufen, herunterladen und installieren lassen.
ReactOS ist ein echter Windows-Klon und hat auch einen windows-ähnlichen Kernel. Die Oberfläche sieht nach Windows 2000 aus. Die ReactOS-Entwickler arbeiten eng mit den Wine-Entwicklern, also den Leuten der Windows-Emulationsschicht für Linux zusammen und biten so akzeptable Programmunterstützung. Aber Achtung: ReactOS bleibt nach wie vor im Alpha-Stadium!
Linux
Golem-Artikel zu KDE 4 Beta 2 mit netten Bildschirmfotos
AMDs offene Chipspezifikationen werden wirklich “offen” und nicht unter NDA sein
Erste freie und ersten neu geschriebene proprietäre AMD-Treiber draußen
Nettes Interview mit Mark Shuttleworth gefunden (Video)
Nickles Linux-Report
Der vor wenigen Monaten noch linuxfeindliche Michael Nickles, bekannt durch seine PC-Reports mit deftiger Ausdrucksweise, hat die Seiten gewechselt. In seinem Linux-Report stellt er klar, dass er selbst noch ein Anfänger ist, aber hilft dem Leser trotzdem über viele harte Hürden, richtet 3D-Desktops ein und erklärt einige Treiberinstallationen. “Die Zeit ist reif”, sagt er selber und das finde ich großartig: Einer der größten Windows-Verfechterautoren im deutschen Raum sieht die Zeit für Linux gekommen. Auch der Standard lobt das Buch.
Trottel bei Cnet will, dass Linux das Geek-OS bleibt
Trottel beim Wall Street Journal rät Anwendern von Linux ab
Hintergrund: Der Type ist ein Freund von Steve Jobs und will natürlich kein drittes Betriebssystem zwischen Mac OS X und Windows.
Sonstiges
Standard für virtuelle Maschinen vorgestellt
Es soll einmal möglich sein, eine virtuelle Maschine in VMware, Xen und Microsoft VirtualPC gleich gut starten und konfigurieren zu können; – hoffentlich macht da Innotek mit seinem VirtualBox auch noch mit.
Einen “XO”-Laptop für jeden Volksschüler in Österreich
Österreich möchte den “100$-Laptop” an seinen Volksschulen ausprobieren – das MUSS schief gehen (zumal man schon herausgefunden hat, dass die afrikanischen Kinder ihre XO-Laptops gerne zur Porno-Suche verwenden).
European Telecom Standards Institute (ETSI) schlägt SUCHFUNKTION über Netztidentitätem vor
Unglaublich, unbedingt lesen!
The Pirate Bay wird von Medienkonzernen gehackt
23. Sep 2007
The Pirate Bay, eine der Top Torrent-Seiten, gibt bekannt, dass diverse Medienkonzerne gezielte DoS-Angriffe auf seine Tracker laufen lassen. Ironischerweise hat das quasi im Rest der Welt illegale Unternehmen (es liegt in Schweden) die Angriffe der schwedischen Polizei gemeldet. Zu den Firmen gehören Twentieth Century Fox, Emi Music, Universal Music Group, Universal Pictures, Paramount Home Entertainment, Atari Nordic, Activision Nordic Filial Till Activision, Ubisoft, Sony Bmg Music Entertainment und Sony Pictures Home Entertainment. Sehr überraschend ist, dass die meisten der Hack-Stellen, von denen aus gehackt wird, ebenfalls in Schweden liegen, was gerichtliche Auseinandersetzungen für TPB besonders einfach machen wird.
Vermutlich haben sich die oben genannten Firmen zu einer Union zusammengeschlossen, mit dem Zeil, TPB im wahrsten Sinne des Wortes auszuschalten. Außer puren DoS-Attacken versuchte diese Union auch, durch Hacks und Spam Zugriff auf das System zu bekommen (wie auch immer die das mit Spam erreichen wollen). Weiters werden für die Aktionen größtenteils professionelle Hacker bezahlt, wie TPB raus gefunden haben will.
Das ist eine unglaubliche Sache, bestätigt aber wieder alles, was man über diese Konzerne dachte.
Raumschiff Wolpertinger Staffel 6-Teaser veröffentlicht
20. Sep 2007
Zwar keine Computernachricht, aber erfreulich: Im November startet die siebte Staffel von Raumschiff Wolpertinger, der Star Trek-Parodie von Dingolstadt Comedy und heute gab es einen ersten Teaser.
Ich bin übrigens kein Bayer sondern Schwabe, aber Dingolstadt Comedy finde ich schon abartig komisch. =)
Kleiner Sparwitz aus der Linux-User
17. Sep 2007
Gerade in einer älteren Ausgabe der Linux-User gefunden:
Spieletipps: Freies Quake III Arena: OpenArena und Sauerbraten
16. Sep 2007
Wer hin und wieder Lust bekommt, sinnlos Leute abzuknallen, der sollte sich mal OpenArena anschauen. Das ist eine Weiterentwicklung des freigegebenen Quake III: Arena-Quellcodes, vollkommen kostenlos und gibt’s für Linux, Mac OS und Windows. Ich als absoluter Spielmuffel habe die Steuerung innerhalb weniger Minuten verstanden. Wie in Quake III: Arena geht es darum, einfach nur die anderen Spieler abzuschießen (die mit dir das Gleiche vorhaben), für mich etwas zu primitiv, aber um ab und zu ein bisschen Spaß zu haben ganz nett. Das Spiel kann man übers Internet, Netzwerk oder nur für sich spielen.
Ein anderes kostenfreies Schießspiel, das mit begegnet ist, ist Sauerbraten. Anders als bei OpenArena geht es dabei nicht so sehr darum, andere Spieler umzulegen, sondern hier sind es eher Monster. Sauerbraten sieht bemerkenswert modern und hübsch für ein OpenGL-Spiel aus. Auch das gibt es für Linux, Mac OS und Windows.
Auf getdeb bekommt man für beide Spiele schnell zu installierende Ubuntu-Pakete für 32- und 64bit (die mit 200, respektive 270 MB sehr moderat sind).
Beim Installieren sollte man beachten, dass man zu erst das jeweilige größte Paket installieren sollte und erst danach den Spiel-Client, den Server braucht man zum normalen Spielen nicht, weil es sonst Abhängigkeitsprobleme gibt. Benutzt Du Compiz Fusion, ist es sinnvoll, vor dem Spielen mit metacity –replace auf Metacity zu wechseln, weil es sonst störend auf den Desktop transparente Spielbereiche gibt. Und natürlich solltest Du vor dem ersten Schuss in die jeweiligen Grafikeinstellungen gehen und zumindest die Auflösung an deinen Bildschirm anpassen.
Viel Spaß damit! (Nexuiz auch noch auszuprobieren hatte ich keine Lust.)
Feature: KWICK! verseucht jetzt auch mobile Geräte
15. Sep 2007
Meine Fresse: Die Macher der Unterschichtwebseite KWICK! ermöglichen ihren Nutzern jetzt auch mobilen Zugriff auf die famosen KWICK!-Funktionen übers Handy. Jetzt gibt es auf der KWICK!-Webseite einen Artikel zu lesen, in dem die “Redaktion” davon berichtet, dass es schon Razzien bei Schülern gab, die im Unterricht diese Seuche benutzten – konkret heißt es darin: “[...]von überall aus per Handy zu erreichen ist und das auch noch kostenlos als O2 – Kunde wird rund um die Uhr gekwickt, was das Zeug hält. Dabei ist vielen Schülern nicht klar, dass kwicken im Unterricht verboten ist und zum Handyentzug führen kann und das sogar völlig rechtens.[...]” (“Kwicken” schreibt man übrigens groß) Es wird ein Lehrer zitiert, der anscheinend schon ausführlicher mit dem neuen Feature bekannt gemacht wurde und ein paar Mal, gut versteckt im Text (inmitten von Eigenlob), so dass man die eigentliche Mitteilung nicht bewusst wahrnimmt, wird auch für die Kleinsten erklärt, warum man das nicht im Unterricht nutzen soll und wie gefährlich es ist, erwischt zu werden.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass das Unternehmen Druck von verschiedenen Schulämtern bekam ([...] wird seither von nahezu allen Orten Deutschlands aus rund um die Uhr gekwickt [...]) und handeln musste. Es ist zu erwarten, dass der Artikel allen Mitgliedern mehr oder wenig unauffällig immer mal wieder begegnen wird.
KWICK! ist ein Idiotentreff der Extravaganz, in dem Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung sowie vor allem Content als verachtenswert gelten. Seine Nutzer törnen sich am feshen Web 1.X-Auftritt (technologisch) augenscheinlich auch noch richtig an, laden ihre Fotos von Lehrern auf dem Klo und ihrem ganz persönlichen “Schatzü” (natürlich ohne das T) auf Zeit hoch, schreiben dazu einen Text (*hüstel*), oft in Dialekt und nennen den Mix dann Blog. Ich musste mich schon oft in der Schule rechtfertigen oder erklären, was ich für einen Blog schreibe, diese Leute setzen ganz neue Niveau-Maßstäbe (und bei “Bloggen” denkt jeder erst einmal an Portale wie KWICK! und dadurch wird das Medium gerade bei Jugendlichen extrem entwertet und dieses Bild weitergegeben).
Mein Tipp an die Schulämter: Sprengt in einer Nacht- und Nebel-Aktion das Server-Gebäude, auf dem KWICK! gehostet wird und jedes weitere, auf dem seine Backups liegen! Lasst es wie einen Unfall aussehen, mir egal, aber macht was.
Tut mir Leid, wenn ich den Ein- oder Anderen damit beleidigt haben sollte, aber der Zorn musste mal raus.
Avant-window-Navigator bekommt “Stapel”
10. Sep 2007
Wie ich von da erfahren habe, kann der Avant-window-navigator nun auch “Stapel”, wie das Dock in Mac OS X 10.5 Leopard. Kleine Hintergrundinfo: Der Avant-window-navigator ist ein Dock für Linux, das für seine Animationen einem Composite-Manager benötigt, wie er mit Compiz Fusion schon installiert ist.
Zwar sehen die Stapel noch nicht ganz so gut aus wie in Leopard und es gibt bisher nur die “Grid”-Darstellung (der Stapel ist eine transparente schwarze Box), das Ganze funktioniert bis auf eine sehr miese Performance und Abstürzen bei langen Dateinamen aber schon recht gut.
Auf der AWN-Projektseite gibt es eine schöne Anleitung für die Installation auf Ubuntu 7.04, die ich hier auch noch einmal zusammenfassen möchte:
Diese zwei Zeilen als Apt-Quellen eintragen:
- deb http://download.tuxfamily.org/syzygy42/ feisty avant-window-navigator
- deb-src http://download.tuxfamily.org/syzygy42/ feisty avant-window-navigator
Nachfolgendes ins Terminal eingeben:
- sudo echo 123
- wget http://download.tuxfamily.org/syzygy42/8434D43A.gpg -O- | sudo apt-key add -
- sudo apt-get update
- sudo apt-get upgrade
- sudo apt-get install avant-window-navigator-bzr awn-core-applets-bzr tracker affinity
Danach sollte sich AWN über Anwendungen → Zubehör starten lassen.
Ich habe auch ein zehnminütiges Video gemacht, dass die neue Stapel-Funktion zeigt. Übrigens bevorzuge ich das Gnome-Panel, AWN sieht zwar schick aus, aber er verlangsamt meine Arbeit mit vielen Fenstern deutlich.
Schicker Podcast-Client für Linux
10. Sep 2007
Ich verwalte meine Podcasts bisher sehr frickelig: Ich schaue alle paar Stunden auf mein Podster-Profil und lade mir dann die Episoden im Webbrowser runter. Das ist so lange OK, wie man täglich, wie ich, vor dem PC sitzt, aber auf Dauer auch schon wirklich nervig. Noch zu Windows-Zeiten habe ich dafür iTunes benutzt, aber es war schon sehr träge und unflexibel. In Linux benutzte ich dann eine Zeit lang IcePodder, aber das sah so hässlich aus und war auch sehr unflexibel und mit einem so konservativen Bedienkonzept, dass ich wie schon gesagt auf die Podster-Seite umgestiegen bin. Jetzt habe ich was Neues gefunden: gPodder. Das Programm startet schnell, gliedert sich hervorragend in Gnome ein, sieht sehr schick aus, lässt sich toll bedienen und bietet alle wichtigen Funktionen, es kann neue Folgen sogar auf einen Musikabspieler kopieren. Startet man eine Datei per Doppelklick bekommt man zu erst die “Shownote” angezeigt und kann dann entweder die Datei wo anders hin kopieren oder gleich im Player seiner Wahl abspielen. Auf der Projekt-Seite gibt es Paket-Links für verschiedene Distributionen, darunter auch Ubuntu.
Ich steige jetzt definitiv von der Podster-Seite auf gPodder um.
Update (ein paar Stunden später):
Ich finde das Programm nach wie vor toll – aber mir ist ein gravierender Mangel aufgefallen: Es zeigt mir in seiner Podcastübersicht links nicht an, wo es was Neues heruntergeladen hat, das ich noch nicht angehört habe. Das lässt sich nur umgehen, wenn man in den Einstellungen nicht aktiviert, dass es automatisch seine Podcasts aktualisieren soll, dann wird in der Übersichtsseite bei einem Podcast, der gerade eine neue Folge veröffentlicht hat eine 1 angezeigt und man kann die neue Folge, wenn man manuell auf Download klickt, so herunterladen (und weiß ja dann, dass es in diesem Podcast eine neue Folge gibt).
Update vom 14. März 2008:
Mit den neuen Versionen wurde der Mangel mit dem gespielt/nichtgespielt beseitigt und die Oberfläche attraktiver gemacht. Ich nutze jetzt doch gPodder und es ist sehr nett zu bedienen.
Designarbeiten haben begonnen
8. Sep 2007
Ich habe jetzt zusammen mit Nico die Designarbeiten am WinLux-Blog begonnen. Erschreckt euch also nicht, wenn in der Zeit bis zu ihrer Fertigstellung, Teile des Blogs potthässlich aussehen.
Wie man schon jetzt an der Spotlight-Suche oben rechts sieht, kommen ein paar Aqua-Elemente in das Design mit rein. Aber auch von Haiku und Gnome werde ich mir noch bisschen was holen. ihr seht es ja dann. Schreibt bitte auch immer, wenn ihr was Neues (fertig aussehendes) sehr, wie es euch gefällt.
Gnome-Knöpfe in Firefox
7. Sep 2007
Wow, was ich da gefunden habe: Der normale Linux-Firefox hat sehr eckige Webseitenknöpfe (z.B. das “Suchen” auf Google). Mit einem kleinen CSS-Hack lassen sich alle Knöpfe im Gnome-Thema anzeigen:
wget http://mikesubuntu.googlepages.com/firefox_widgets_2.7.tar.bz2
tar -xf firefox_widgets_2.7.tar.bz2
cd firefox_widgets_2.7
sudo ./install
Wenn Du Firefox benutzt, musst Du dann nur noch 1 und einmal ENTER drücken. Benutzt Du Swiftweasel, dann musst Du erst 3, ENTER eingeben und dann /usr/local/swiftweasel eingeben/reinkopieren und mit ENTER bestätigen. Darauf gib dann 1 und ein weiteres mal ENTER ein.
Vorher und nachher (Bilder sind von obiger Seite kopiert): 

Sie kommen: Freie AMD-Graka-Treiber!
7. Sep 2007
Seit Jahren versucht die Gemeinschaft ,die großen Grafikkartenhersteller davon zu überzeugen, vollständige Spezifikationen ihrer Hardware an die freien Entwickler auszuhändigen, damit diese stabile freie Treiber entwickeln können. Nvidia macht das nicht, dafür sind seine Linuxtreiber auch wirklich OK. AMD machte es bislang nicht, die fglrx-Treiber für Linux von AMD waren aber auch nicht gut, sie waren horrende Prozent (bis zu 80) langsamer als die Windows-Treiber und dazu noch verflixt instabil und verbuggt. Aber es gab wenigstens bisher schon einen freien AMD-Graka-Treiber “radeon”, der auch 3D (auch vielen Chips, nicht auf allen) konnte. Einen freier Nvidia-Treiber (“niveau”, oder so was) gibt es erst seit kurzem und er kann auch noch viel zu wenig 3D-Befehle, als dass man ihn als ernste Alternative zum Nvidia-Treiber einsetzen könnte. Seit 2006 gibt es immer wieder Gerüchte, ATi wolle seinen Linux-Treiber öffnen, als es dann von AMD aufgekauft wurde, war man auch sehr optimistisch, weil AMD allgemein sehr pro-Linux eingestellt ist. Es gab neue Gerüchte, offizielle Dementierungen von AMD und auf einer Red Hat-Entwicklerkonferenz im Mai 2007 gab es dann doch eine schüchterne Ankündigung, man denke über freie Treiber nach…
So viel zu Hintergrundgeschichte. Am 6. September beim »Linux Kernel Summit« in Cambridge konkretisierte AMD seine Absichten nun tatsächlich: Man möchte seine GPU-Architektur öffnen, damit es leichter wird, freie Treiber zu entwickeln, und man wird der Gemeinschaft ein Grundgerüst für einen freien funktionsfähigen Treiber bereitstellen, der bisher schon mal 2D kann, 3D soll Ende des Jahres folgen, den die Gemeinschaft aufgreifen kann und anhand der GPU-Spezifikationen weiterentwickeln können wird. (Quelle)
Die zweite erfreuliche Nachricht vom 6. September ist, dass AMD dem fglrx-Treiber Version 8.41, der noch im September erscheinen wird, zu großen Teilen neu geschrieben hat, um seine Leistung zu verbessern und ihn stabiler zu bekommen. Die Leistungssteigerungen sollen je nach Karte um 50 – 90% liegen – das ist großartig, nun ist der Linux-Treiber so schnell wie der Windows-Treiber. Und auch sehr, sehr löblich und erlösend, es endlich zu hören ist, dass der fglrx-Treiber Version 8.42 (der Nachfolgetreiber des 8.41 *höhö*) endlich AIGLX können wird. Damit bekommen auch AMD-Graka-Besitzer nun schnellere und problemfreiere Desktop-Effekte. Bisher waren sie auf XGL angewiesen, was AIGLX um Längen unterlegen ist (z.B. hat man in einer XGL-Sitzung nur noch die 3D-Effekte, hardwarebeschleunigte 3D-Grafik für etwa ein Spiel, das man in so einer Sitzung startet, gibt es nicht und die Befehle werden mit Mesa auf der ZRE berechnet. (Quelle)
Meine nächste Grafikkarte wird wieder eine von AMD.
Lecker: Der neue iPod nano
6. Sep 2007
Gestern stellte Apple die neuen iPod-Modelle vor und ganz besonders gefällt mir der neue iPod nano. Er hat CoverFlow, coole Animationen, kann Videos abspielen und ist superdünn und klein. Daher möchte ich ihn mir als 8GB-Version für 200€ als Weihnachtsgeschenk vormerken. Aber es gibt da ein großes Problem: Meine Musiksammlung besteht aus gut 1/3 aus Ogg Vorbis-Dateien – es war schon schwer, den Trekstor i.Beat classico FM (das weiße Modell
) finden, der Ogg Vorbis abspielen kann. Mittlerweile hege ich aber richtig Hass auf das Teil: Er stürzt regelmäßig ab, sein integrierter Akku hält keine vier Tage mit Nichtbenutzung durch und ich muss sein Kabel zig mal in den Rechner einstecken, bis er erkannt wird. Dmesg zeig diesen Fehler. Was heißt das? Ist da der “Hauptspeicher” oder der ZRE-Cache des ARM-Prozzis defekt?! Bei Trekstor kümmert sich niemand darum, antwortet nicht auf meine Mails und es gibt auch keine Firmware-Updates mehr für den Player. Aber er kann halt Ogg Vorbis.
Prinzipiell wäre ich dazu bereit, meine Sammlung in AAC (nicht mp3, weil das Ogg Vorbis weit unterlegen ist) für den iPod zu konvertieren, dann aber nur für den iPod, meine Ogg-Dateien will ich behalten. Aber es ist natürlich nicht so schön. Gibt es vielleicht, außer Podzilla oder Rockbox (die ich zwar auch installieren werde, die aber beim puren Musikspielen sicher nicht so viel Spaß machen werden), eine Möglichkeit, dem iPod Ogg Vorbis beizubringen?
Update vom 08.09.07: Es hat sich jetzt so ergeben, dass ich mir das Ding noch zum Geburtstag wünschen konnte, und der ist noch im September. *freu* =)
iPodLinux und Rockbox werden voraussichtlich von dem Gerät nicht “unterstützt”, weil es eine verschlüsselte Firmware hat und das Flashen so scheinbar unmöglich wird. Naja, vielleicht wird sie ja noch gehackt.



