Der WDR stellt 25 Folgen der legendären Tierfilm-Sendung “Ein Platz für Tiere” als Podcast zur Verfügung. Ich als Kind der 90er hatte vor dem Podcast die Sendung noch nie gesehen, bin aber sehr begeistert vom allgemeinen Konzept und den interessanten Anekdoten. Bernhard Grzimek stellt in seinen 45-minütigen Sendungen als wissender Zoomitarbeiter (oder noch mehr, mehr weiß ich jetzt nicht) meistens einige Tiere vor und bringt immer welche mit ins Studio. Ich bin sonst kein Tierfilm-Fanatiker, aber die Sendungen von Bernhard Grzimek machen sehr Spaß.
Hier könnt ihr euch den Podcast auf Podster abonnieren und findet auch einen RSS-Feed-Link.
America’s News Today brachte Mitte 2006 einen Fernsehbericht über Windows Vista. Darin sieht man einen Mann, Jonathan Schwartz beim Vorstellen eines 3D-Desktops.
Wer sich das Video jetzt angesehen hat, wird festgestellt haben, dass in der oberen rechten Bildschirmecke ein Java-Logo sitzt und ihm ist vielleicht auch aufgefallen, dass Jonathan nicht für Microsoft arbeitet, sondern der Chef von Sun ist. Ja, und das im Video ist auch kein Aero Glass, Jonathan stellt darin Looking Glass von Sun vor, den ersten echten 3D-Desktop, den es für Linux (und Solaris) gab. Es gibt auch eine Live-CD davon. Das amüsante Statement von America’s News Today zu dem falschen Betiteln könnt ihr hier lesen.
Heute vor einem Jahr habe ich hier das Bloggen angefangen. In dieser Zeit haben sich jetzt schon stolze 174 Beiträge von mir gesammelt! Ursprünglich war der WinLux Blog nur als Erweiterung zu WinLux.de.vu geplant (das ich demnächst mal recyclen muss, ich find es schon richtig peinlich…). Und eigentlich damals mit dem Hintergedanken, bei genug Zuspruch Werbung darauf schalten zu können. :ugly: Keine Angst, den Gedanken habe ich inzwischen begraben. Den Namen “WinLux Blog” ohne Bindestrich habe ich gewählt, weil ein Bindestrich in der Seitenüberschrift nicht ästhetisch wirkt, aber ich weiß schon, dass es eigentlich so falsch ist.
Leider gab es bisher nur 110 Kommentare, etwa 40% davon sind von mir als Antworten auf Reaktionen von euch… Leute, schreibt bitte was! Ich führ den Blog gerne, will aber ein bisschen Anerkennung dafür bekommen und so neuen Ansporn, auf gutem Niveau weiterzumachen. Ich frage mich immer öfters, warum ich überhaupt noch weiterschreibe, weil es ja scheinbar niemand liest. Dazu noch habe ich keinen RSS-Leser-Counter installiert, kenne also auch nicht die Zahl meiner dauerhaften Leser. Mein Blogcounter (hier die Nicht-Admin-Verson) zählt aktuell 8746 IP-Zugriffe, davon sind gut 15% Suchmaschinen.
Was mich ehrlich wundert: Warum hab ich so verhältniswenig Zugriffe, wenn andere Seiten mit ähnlichen Konzepten “boomen”? Als erstes fällt mir da immer Suzans Lust und Frust mit Linux ein. Keine “innovativen” Themen und dazu noch wenige – obendrauf noch gefährliche Tipps zu Dingen wie Ubuntu-Testversionen (verzeih mir Suzan
). Ist es mein Niveauanspruch an den Leser? Ich gebe zu, ich möchte in meinen Texten nicht ganz unten anfangen, aber die Leute, die die Texte so nicht verstehen, werden auch kein Interesse am Thema haben.
Ich weiß nicht, ob es euch überhaupt auffällt, aber ich gebe mir viel Mühe mit der Rechtschreibung. Das heißt nicht, dass ich sie mir geben müsste, nein, ich bin gut darin (und stolz darauf
), aber ich mache mir besonders viel Mühe damit, was sich im Vergleich mit anderen Seiten wie ich denke wirklich sehen lassen kann. Apropos sehen: Das dürftige Erscheinungsbild des WinLux Blogs könnte sich in absehbarer Zukunft mit gewisser Gewissheit verändern
. Ich möchte nämlich auf die Webblogsoftware Serendipity umsteigen und in diesem Zuge ließe sich ja ein neues Design (von Freunden, die es besser können als ich *höhö*) schaffen. Ihr kennt ja meine von Liebe erfüllte Beziehung zu Wordpress…
Weil man viel in den Nachrichten vom Frauenhofer Institut und seinem mp3-Stolz liest, der mich sehr ankotzt, und weil die Leute auch MPEG4 entwickelt haben, woraus aktuell die Spielart H.264 sehr hipp ist, wollte ich mir beweisen, dass das freie Ogg Theora ähnlich gute Ergebnisse liefert. Ich codierte dann einige H.264-720p-HD-Trailer mit ffmpeg2theora video.mov -o video.ogg bzw. mit ffmpeg2theora video.mov -a 9 -v 9 -o video.ogg nach Ogg Theora (der Parameter “a” ist für die Audioqualität, “v” für die des Bildes, beides kann man von 1-10 wählen, “o” steht für Output) und die Ergebnisse sind wirklich sehr verblüffend: Meine Theora-Dateien sind bei “a” und “v” 9 meistens gut 10 MB kleiner als die H.264-Dateien (von im Schnitt 120 MB großen Trailern) (und natürlich hatten die H.264-Dateien auch nur Stereo-Klang, wie die codierten Ogg-Videos, die Theora-Dateien sind also nicht kleiner, weil sie weniger Tonkanäle hätten). Zum Ton: Leider unterstützt Ogg Theora momentan nur Stereo-Ton. Dieser wird per Standard in den Ogg-Container als Ogg Vorbis codiert. Das Problem liegt nicht an Ogg Vorbis, das bis zu 255 Kanäle verarbeiten kann, sondern momentan noch am Theora-Aufbau. Aber ich bin mir sicher, dass das in einigen Monaten auch geht. Wenn man mit den aktuellen Versionen Mehrkanal-Ton-Filme mit ffmpeg2theora konvertiert, werden die Kanäle auf Stereo heruntergemischt, aber irgendwie ist da noch was falsch, weil der Ton dann ganz leise und blechern klingt.
Das Bild hat mich wirklich sehr für einen freien Codec überrascht, der laut Wikipedia “nur” eine patentfreie Alternative zu proprietären Niedrig-Bitraten-Video-Codecs wie RealVideo, DivX oder Windows Media Video sein will. Theora ist praktisch so scharf wie H.264 und mir Leien sind keine echt keine Unterschiede aufgefallen – bis auf einen, ja, Ogg Theora hat noch Probleme mit schwarzen Flächen, die gerne pixelig wirken. Das ist aber nicht besonders schlimm, fällt aber bei schnellen Szenen, wie sie in Trailern zu Haufe vorkommen, besonders auf. Ansonsten und von den Tonspuren abgesehen, ist der freie Codec wirklich astrein HD-tauglich und ich habe ja nicht einmal von Roh-HD-Material codiert, sondern schon von H.264-Dateien. Ich habe auch noch ein paar andere Versuche mit weniger gutem HD-Material, das schon in H.264 pixelig war gemacht, und konnte da dann überhaupt keine Unterschiede mehr in mehrmaligen Vergleichen erkennen (der vierte Trailer zum Goldenen Kompass in 550 schmutzigen p war mit “a” und “v” 10 bei gleicher Qualität sogar um 70 MB kleiner, als sein H.264-Original) Und auch bei Überhauptnicht-HD-Filmen, die aber, wenn sie nicht skaliert werden, sehr sauber sind, konnte sich Theora sehr sehen lassen.
Das ist ein zweifacher technologischer Sieg über die marktdominanten proprietären Lösungen: Zum einen ist das Bild sehr gut (hätte ich Roh-HD-Material zum Codieren gehabt, wäre es sicher noch besser gewesen) und der Ogg Vorbis-Ton übertrumpft, beziehungsweise ist nicht nur gleichwertig zu seinem offiziellen Kontrahenten mp3, sondern sogar zu AAC. Probleme die ich wie gesagt noch sehe, sind Mehrkanal-Ton-Integration von Vorbis in Ogg Theora und teilweise auftretende schwarze Pixelfehler. Aber bedenken wir dabei, dass Ogg Theora aktuell erst im Stadium einer Alpha 7 ist!
Ich werde in Zukunft meine Filme nun preferiert in Theora ausgeben oder codieren! H.264 ist out!
Und noch ein Programmtipp: Cheese, das PhotoBooth für Linux!
Entwickelt wird es im Rahmen des Google Summer of Code-Programms vom Daniel Siegel und basiert auf GStreamer, GTK, Cairo und D-Bus. Da das Programm sogar eine eigene Projektseite auf den Gnome-Seiten hat, wird es vermutlich sogar in eine der nächsten Gnome-Versionen integriert werden!
Das original Photo Booth ist ein kleines Programm, das bei den aktuellen iMacs und MacBooks mitgeliefert wird, mit dem man über die integrierte iSight-Kamera mit Quartz-Effekten spielen kann. Also z.B. ein Bild von sich verziehen, oder einen Retro-Effekt darauf anwenden. In Mac OS X86 habe ich das mal mit MacCam und meiner DV-Kamera ausprobiert, leider gingen dann einige Effekte nicht, weil die wohl die iSight selber berechnen würde. Die Bilder von mir könnt ihr Euch hier ansehen. =)
Großes Lob für Cheese, sieht schon mal toll aus. Da ich gerade zu faul bin, meine DV-Kamera anzuschließen, muss ich mich mit der integrierten Vorschau zufrieden geben, aber die sieht echt toll aus. Ein perfekter Photo Booth-Klon, bis vielleicht auf ein paar weitere Effekte die noch ganz schön wären, die aber sicher noch kommen, und Beschriftungsfehlern auf den Steuerknöpfen. Anders als PhotoBooth kann man in Cheese auch mehrere Effekte gleichzeitig aktivieren und nicht nur Fotos von sich schießen, sondern auch (Ogg Theora-) Videos drehen. Was ich noch nicht ausprobieren konnte, ist, ob sich bei Fotos der Bildschirm auch als Blitzersatz kurz weißstellt. Wenn Apple darauf kein Patent hat, wird das aber sicher auch noch kommen. Wenn ihr es auch einmal ausprobieren wollt, könnt ihr es Euch bei get deb für Ubuntu 32- und 64bit herunterladen.
Ich bin wieder mal auf ein interessantes Projekt gestoßen: Mac-on-Stick. Es ist ein kleines Paket mit dem Mini vMac-Emulator für Windows und Mac OS X inklusive den Diskettenabbildern von System 7, das Apple ganz legal kostenlos zum Download anbietet. Linux-Benutzer können sich entweder noch extra die Linux-Version von Mini vMac herunterladen, oder einfach mit wine die bei Mac-on-Stick enthaltene Windowsversion laufen lassen, geht bei mir perfekt.
Nach dem Download der 6,2 MB des ZIP-Archives, die man sich von von hier herunterladen sollte, weil das Datenvolumen der Seite des Entwicklers immer schon überschritten ist, entpackt man es und startet den enthaltenen Emulator. Dann muss man eigentlich nur noch über File → Open Disk image… die Datei hfs24M.DSK öffnen und startet dann direkt in ein vorinstalliertes System 7. Will man den Charme einer Betriebssysteminstallation erleben, öffnet man stattdessen die Datei Install1.image und landet dann im System 7-Setup. Wenn die Meldung kommt, dass keine Festplatte zum Installieren erkant wurde, öffnet man über das Mini vMac-Menü die Datei hfs24M.DSK und hängt so die Festplatte zusätzlich ein. Während der Installation, die einige Sekunden zum Vorbereiten (sollte nach einer Weile nichts passieren, einfach bisschen im Bildschirm des virtuellen Macs herumklicken) und gut eine Minute zum Installieren braucht muss man ein paar Mal die virtuellen Disketten wechseln, also eine andere Abbilddatei öffnen. Nach der amüsanten Installation kann man dann nach einem Neustart des virtuellen Macs durch Öffnen der Datei hfs24M.DSK System 7 starten.
Auf der Entwicklerseite von Mac-on-Stick (das so heißt, weil man das ganze Verzeichnis auch wunderbar auf einen USB-Stick kopieren kann und überall seinen Mac starten kann) ist übrigens noch eine kleine Anleitung für die Erstellung einer größeren Festplatte unter Linux oder Mac OS X und, wie man zusätzliche Programme installiert.
Und noch ein kleiner Tipp: Wenn man in Mini vMac Strg+H drückt und dann H loslässt, lassen sich ein paar interessante Einstellungen vornehmen, wie die Geschwindigkeit des virtuellen Uralt-Macs (per Standard sogar schon achtmal so schnell wie das Original) oder die Fenstergröße. Viel Spaß damit!
Ich bin auf ein geniales Projekt gestoßen: Das Elisa Media Center. Entwickelt wird es von Fluedo, der Firma, die sich auch sehr für die GStreamer-Entwicklung einsetzt. Zwar noch recht früh in der Entwicklungsphase und es gibt hin und wieder Abstürze, aber man kann es schon gut benutzen.
Was ist nun das Besondere an Elisa, es gibt doch schon duzende Media-Center-Lösungen für Linux? Es ist die Einfachheit. Ich will keine Brummi-Software mit zig Möglichkeiten, TV-Aufnahmemöglichkeit und so weiter, nein, ich will schnell und schick meine Filme starten und meine Sammlung durchsuchen können. Wer FrontRow von Mac OS X kennt, weiß, was ich meine. Diese Möglichkeit gibt einem Elisa nun auch auf Linux – und nicht schlecht. Anders als FrontRow, das sich nur an der iTunes-Datenbank bedient, kann ich mit Elisa meine gut gepflegte Ordnerstruktur sehr nett grafisch durchforschen. (OK, das ist vielleicht nicht für jeden gut, aber ich mache mir lieber nicht die Mühe und tagge alle meine Mediendateien sondern sortiere sie “nur” ordentlich ein). Das Programm ist in Python und vermutlich Cairo Pigment geschrieben und braucht ein paar Bibliotheken zum Compilieren – es gibt zwar ein Ubuntu-Repos, aber die Versionen darin sind uralt. Am Besten, Du gehst die Anleitung im Ubuntuusers-Wiki durch, danach hat es bei mir perfekt geklappt. Was nicht im Wiki steht: Du musst natürlich die zwei Archive von der Elisa-Seite herunterladen und entpacken. *höhö* Dann zuerst diese ganzen Abhängigkeiten, die im Wiki aufgelistet sind installieren, dann “Pigment” compilieren (normaler Dreisatz ./configure, make, sudo make install – oder sudo checkinstall make install, wenn checkinstall installiert ist, wird dann von Pigment ein Debian-Paket erstellt, dass sich sauber installieren und löschen lässt) und danach im entpackten Elisa-Archiv-Verzeichnis sudo python setup.py install eingeben (da lässt sich meines Wissens kein checkinstall verwenden). Dann muss man noch seine Pfade in die Konfigurationsdatei wie im Ubuntuusers-Wiki beschrieben von Hand eintragen, die grafische Oberfläche kann das leider noch nicht. Weil ich da eine Weile selber probieren musste, hier ein Beispiel:
[base:audio_activity]
# the audio media locations
locations = ['file://media/hda5/Eigene Dateien/Eigene Musik']
[base:image_activity]
# the picture media locations
locations = ['file://media/hda5/Eigene Dateien/Eigene Bilder']
[base:video_activity]
# the video media locations
locations = ['file://media/hda5/Eigene Dateien/Eigene Videos']
Ja, ich benutze noch meine Eigenen Dateien.
Schlagt mich nicht. Ich hab aber kein Windows mehr drauf und die Partition ist in FAT32.
Ich brauch halt was, wo ich aus so vielen Betriebssystemen wie möglich Schreibzugriff drauf hab und habe noch zu meinen Windows-Zeiten mit dem Sortieren in Ordner angefangen, also benutze ich die Namen jetzt so weiter, ist ja nicht schlimm. ![]()
Zurück zum Thema: Du siehst, ich habe nur die Grundordner angegeben, mit Elisa kann man sie dann samt Unterordnern durchbrowsen. Noch ein Tipp: Suche in der Konfigurationsdatei nach start_fullscreen = ‘0′ und setze es auf 1. Damit startet Elisa dann immer gleich im Vollbildmodus. Apropos: Als Compiz Fusion-/Beryl-Anwender hat man immer die Angst, dass Vollbildanwendungen nicht mit dem Würfel zusammenspielen. Elisa lässt sich 1a in Vollbild auf einen Desktop legen und man hat immer noch den Würfel, um parallel noch was Anderes zu tun.
Ein kleiner Überblick noch, was man wissen sollte:
- Die Musikwiedergabe ist bisher noch sehr lieblos. Die Dateien haben alle das gleiche Icon und es werden keine Visualisierungen oder Cover angezeigt.
- Das Browsen durch die Videos ist grafisch sehr nett gemacht, alle Videodateien haben ein Vorschaubild, aber leider nur ein Bild, sie bewegen sich nicht.
- Sehr cool: Drückt man, während ein Video läuft die Leertaste, wird es verkleinert und man kann im Menü nach einer anderen Datei suchen.
- Blendet man so das Menü aus und drückt die Eingabetaste, pausiert das Video oder die Musik und zeigt einen Fortschrittsbalken vom Abspielen an.
- Das Ding ist s c h n e l l! =)
- Sollte es nicht schnell sein, so könnte das am verwendeten 3D- Fenstermanager liegen. Zwar kann ich in Compiz Fusion gut damit arbeiten, aber die Entwickler geben noch Probleme mit solchen Fenstermanagern an. Dann sollte man einfach kurzzeitig auf Metacity oder Kwin wechseln (z.B. mit metacity –replace).
Wenn Elisa seine Kinderkrankheiten überwindet und ein paar Features mehr bekommt, könnte es zu einer echten Killerapplikation für Linux werden, vielleicht liefern es die Distributionen ja bald sogar mit.
Apropos Killen: Wenn Elisa abstürzt, hilft xkill.
Nachtrag vom 11.05.2008: Mit Elisa 0.3.5 hat sich die Konfiguration der Medienpfade geändert; statt den drei audio_activity, image_activity und video_activity gibt es nur noch eine Selektion:
[xmlmenu:locations_builder]
locations = ['file:///media/sdb9/Meine Dateien/Filme', 'file:///media/sdb9/Meine Dateien/Musik', 'file:///media/sdb9/Meine Dateien/Bilder']
auto_locations = 1
Suche in der ~/.elisa/elisa.conf die Zeile mit
[xmlmenu:locations_builder]
locations = []
auto_locations = 1
und pass sie für Dich an. Auch das ganze Gedöns mit dem Selbst-Compilieren ist seit spätestens Ubuntu 8.04 Hardy Heron unnötig geworden, einfach Elisa aus den Standard-Ubuntu-Quellen heraus installieren.
Ich bin auf eine interessante Seite gestoßen: Auf Feedbuddy.de kann man seine RSS-/Atom-/usw.-Feeds von Webseiten, Blogs *höhö* und Podcasts, die man abonniert hat, eingeben, und bekommt dann andere “Feedbuddys” angezeigt, die mindestens einen der eigenen Feeds auch abonniert haben. Wenn jemand viele Übereinsteimmungen mit einem selbst hat, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass man bei ihm auch andere für sich interessante Feeds finden kann. Momentan gibt es leider nur 520 Mitglieder und entsprechend wenig richtig gut passende Feedbuddys. Trotzdem hab ich schon mal 23 Feedbuddys, von denen sechs sogar zwei meiner Feeds mitabonniert haben. Das ist zwar so noch nicht ernsthaft zu gebrauchen, aber wenn mehr mitmachen, wird der Dienst sicher sehr interessant.
Also meine Bitte: Meldet euch da an und ladet eure Feeds als XML-/OPML-Datei hoch (wenn ihr einen Feedreader benutzen solltet, der die Ausgabe in so eine Datei unterstützt), oder gebt eure Feed-Adressen wie ich per Hand ein (musste ich so machen, weil ich alle meine Feeds als dynamische Lesezeichen im Swiftweasel/Firefox habe und damit gut zurechtkomme [Update 27.08.2008: Jetzt benutze ich Liferea als Feedreader]). Nach ein paar Minuten (Rechenzeit), in denen immer mehr Feedbuddys zu eurer Liste hinzukommen, habt ihr dann die Liste.
Ich denke auch nicht, dass der Dienst böse ist und die Daten verkauft oder für Werbezwecke verwendet. Und wir haben dann schon mal alle den WinLux-Blog Frumble201 zusammen abonniert.
Heute, am 15. August 2007 wird das Gnome-Projekt genau 10 Jahre alt. Am 15. August 1997 schrieb Miguel De Icaza in einer Mailingliste:”Wir wollen ein komplettes Set von benutzerfreundlichen Applikationen und Desktoptools entwickeln, ähnlich wie CDE und KDE, aber vollständig basierend auf freier Software.” (Das ist meine ganz *stolze* Übersetzung des englischen Originals
)
Es gibt sogar eine leckere Geburtstagstorte!
In den 10 Jahren schaffte es Gnome von dem zu dem. Gratulation und viele gute Wünsche für die kommenden Versionen!
Wer seine Euphorie noch verstärken möchte, kann diesen Blogeintrag von Jemandem lesen, der vor einem halben Jahr Gnomes Entwicklungskonzept noch mit bösen Worten strafte.
Die Vorlage für diesen Artikel war ein Eintrag auf OSnews.