Innotek hat Version 1.4 seiner Virtualisierungssoftware VirtualBox, von der ich schon einmal begeistert schrieb, veröffentlicht. Die größten Neuerungen sind die Unterstützung von 64bit-Betriebssystemen, ein kleiner Assistent zur Grundhardwarekonfiguration für das erste Starten einer neuem Maschine, eine lokalisierte Oberfläche, auch auf Deutsch, das benutzen von VMware-Festplatten (.vmdk) (Achtung: Dabei wird nur die VMware-Festplatte gemountet und nicht die Rechnerkonfiguration für diese virtuelle Maschine von VMware benutzt!), Zugriff auf real vorhandene Festplatten und Partitionen aus dem Gastsystem heraus, Unterstützung für serielle Ports, das USB-Zeug soll nun besser funktionieren, Kommentare zu virtuellen Maschinen und kleine optische und funktionale Änderungen sowie Verbesserungen in der Geschwindigkeit (war in Windows Longhorn Server Beta 3 Datacenter Edition deutlich spürbar) und bei der RDP-Unterstützung.

Wem der VMware Server zu klumpig und doch zu unfunktionell und für dem der WMware Player unakzeptabel ist, aber keine teure VMware Workstation Lizenz kaufen oder … möchte, für den ist VirtualBox das Programm seiner Wahl, das übrigens oft sogar schneller als VMware arbeitet.

“Über VirtualBox 1.4″Update: Im Fenster Hilfe Über VirtualBox… gibt es bei Version 1.4 so ein schönes Bild, dass ich es euch nicht vorenthalten möchte, gerade auch wenn euch das Programm vielleicht nicht interessiert. Danke an Innotek!

Installationstipps für Ubuntu Feisty: Von der Herstellerseite das richtige .deb-Paket herunterladen und gleich aus dem Downloadmanager mit Doppelklick heraus installieren lassen. Unbedingt “Terminal →” aufklappen, da werden während der fast automatischen Installation ein paar Fragen gestellt, die man mit der Tastatur (TAB und Enter) beantworten soll.
Nach der Installation muss man sich noch der Benutzergruppe “vboxusers” hinzufügen; also auf SystemAdministrationBenutzer und GruppenGruppen verwalten – nach unten auf vboxusers fahren, markieren – Eigenschaften – eigenen Benutzer mit einem Häkchen hinzufügen.
Nachdem sollte man Neustarten (bei 1.3.8 gab es ohne Neustart noch Probleme, also macht es lieber) und kann danach sein VirtualBox unter AnwendungenSystemwerkzeugeInnotek VirtualBox starten.