Anlässlich des Tages der Erde stellte Apple heute eine Seite mit eigenen Belobigungen für den Umweltschutz ins Internet.
Wie geil:
“Der Umweltschutz hat oberste Priorität, wenn wir wertvolle natürliche Rohstoffe und ein intaktes Ökosystem unseres Planeten erhalten wollen. Apple ist sich seiner Verantwortung als globales Unternehmen in diesem Bereich bewusst und setzt sich nachhaltig dafür ein, die Auswirkungen seiner Aktivitäten und Produkte auf die Umwelt zu verringern.”
Und das:
“Von der Entwicklungsphase eines Produktdesigns über die Fertigung und Verwendung bis hin zum Recycling achten wir auf die Umweltverträglichkeit unserer Aktivitäten und Produkte.”
Komisch, bei Greenpeace ist Apple das umweltfeindlichste Unternehmen. Die haben dazu auch schon vor ein paar Wochen eine lustige Seite online gestellt.
Bisher las ich nur von nicht eingehaltener dramatischer Werbung für ZETA (“RTL-Shop”), gelöschten fehlermeldenden Forenpostings im offiziellen YellowTAB ZETA-Forum, im selben von den YT-Mitarbeitern erstellten Glaubensbekenntnissen zu ZETA von angeblichen Anwendern und gestohlenen Quellcode für ZETA. Nun bin ich auf einen Blog eines von YellowTAB/Magnussoft fies behandelten Entwicklers gestoßen, lest mal rein, mich haben die Artikel überrascht.
http://maurice-michalski.de
Einen sehr interessanten Kurztest des eigens für das OLPC-Projekt entwickelten Desktops kann man beim Standard lesen, und sich hier sogar eine Live-CD mit dem Desktop herunterladen.
Ich finde, hier wurde Pionierarbeit geleistet, die sich in Teilen auch gerne in die “richtigen” Desktops einpflegen darf.
Zufällig bin ich auf ein altes Video der deutschen AMIGA- Vorstellung mit Frank Elstner in der Alten Oper in Frankfurt gestoßen. Interessierte können es sich in voller Länge reinziehen.
Diese Präsentation war 1986, die des Macintoshes schon 1984, und eigentlich finde ich den Mac zu dieser Zeit innovativer.
…Und es lebt immer noch. In einem ausführlichen Artikel beim Standard kann man die interes- sante Geschichte von IBM’s Betriebs- system OS/2 (Warp) nachlesen. Ich finde ihn sehr lesenswert.
Selber bin ich auch im Besitz von Warp 3 und 4.
Seit der Einführung von Tiger hat Apple mehr und mehr Applikationen mit einem schwarzen, glasigen Aussehen entwickelt. Es gibt nun das Gerücht, dass Leopard eine völlig neue Oberfläche bekommt, die Aqua ersetzen wird. Ein Name dieses Aquanachfolgers könnte einem Appleinsider zufolge “Illuminous” sein.
Stellen wir uns Webbrowsen in Vollbild mit einer coolen halbtransparenten 3D-Navigationsbar im Illuminous-Design, völlig neue Fensterdekorationen, viele (Live-)Vorschauen von Aktionen, neue Icons usw. vor – das könnte mit Leopard kommen, viele Appleanhänger würde es sogar enttäuschen, wenn nicht.
Einen sehr sehr interessanten Artikel und ein paar Beispielbilder findest Du hier.
ACCESS will dem Haiku Projekt die Rechte am BeBook und der Be Newsletter geben, so dass Haiku sie unter einer Creative Commons Lizenz ins Netz stellen kann. Diese Dokumente scheinen für Entwickler sehr hilfreich zu sein, gerade da es momentan schwer ist, als Entwickler an die Informationen zu speziellen Schnittstellen von BeOS zu kommen.
Ich nehme an, dass das Haiku-Projekt die Aufregung um den eventuell nicht lizenzierten BeOS-Code in ZETA genutzt hat und nun das erste mal ernst von ACCESS in seinen Bitten wahrgenommen wurde.
Sehr schön.
Nach dem Fork von Compiz, der stattfand, weil vielen Entwicklern die geschlossene Entwicklung von Compiz nicht gefiel und sich dann daraus das Beryl-Projekt gründete, haben die Versöhnungsvorschläge von David Reveman vom Compiz-Lager nun Boden gefunden: Beide Parteien sind nun dem Zusammenschluss willig! Unter dem Namen Compiz-Core soll in Zukunft die Grundanwendung von Compiz laufen, im Paket Compiz-Extras werden sich die besten Teile von Compiz und Beryl vereinen. So wie ich das verstehe heißt das, man nimmt die Grundlage von Compiz und portiert darauf die Plugins von Beryl, welches selbst aussterben wird. Naja, hört sich nach einem fiesen Trick an, um Beryl zu erwürgen, aber wenn die Beryl-Entwickler da (fast) alle damit einverstanden sind, dann wird die Compiz-Grundlage wohl der von Beryl etwas voraus haben.
Es ist auf jeden Fall erstrebenswert, dass es für Linux nur einen 3D-Fenstermanager gibt. Wir alle kennen die Probleme die KDE und Gnome lange hatten (obwohl das Thema eigentlich etwas völlig anderes ist und bei integrierten Arbeitsoberflächen sieht das auch ein bisschen anders aus und natürlich gibt es noch viel mehr Desktops außer KDE und Gnome
), die Flammenkriege und die Machtkämpfe. Das muss nicht sein und mit nur einer Software erreicht man auch schneller Ziele und wird kompatibler (siehe Windows).
Einen etwas größeren Artikel zum Zusammenschluss findest Du bei Golem.
Nachdem Magnussoft und Bernd Korz (der Kopf der ZETA-Entwickler) verkündet haben, ihre finanzielle Zusammenarbeit einzustellen, gibt es nun eine weitere Mitteilung zur Zukunft von ZETA. Bernd meint in seinem Blog, dass er sehr geschafft von der Arbeit der letzten Monate sei und die kommerzielle Entwicklungsarbeit der ZETA-Entwickler nun auch beendet ist. Mit einer “opensourcisierung” des Quellcodes von ZETA sollen schon alle Entwickler einverstanden sein, noch ist aber die rechtliche Lage nicht ganz geklärt und ACCESS erhebte erst kürzlich sogar Vorwürfe gegen Magnussoft/YellowTAB, dass diese den BeOS-Code nie lizenziert zu haben scheinen (obwohl sie es behaupten) und dass es wahrscheinlich ist, dass ZETA auf Quellcode von einem unfertigen unveröffentlichten Build von BeOS 6 basiert (Codename “Dan0″), das irgendwie “nach draußen” gelangt ist. Daher sei es auch nicht machbar, Teile als Open Source zu veröffentlichen, da es sich um von BeOS abstammende (“derivative work”) und damit auf dem geistigen Eigentum von Access basierende Software handle.
Es gibt sogar eine Distribution mit Dan0-Grundlage, die aber vermutlich illegal ist. Was ich interessant finde, ist dass ein Bildschirmfoto davon doch sehr große Ähnlichkeiten mit den ersten ZETA-Versionen aufweist…
Sollten doch Teile von ZETA freikommen, z.B. die Systemverwaltung, die ja doch garantiert von YellowTAB selbst entwickelt wurde oder diverse Server und Kits, dann könnten diese in die freie OpenSource-Nachbildung Haiku mit einfließen. Haiku steht anscheinend kurz vor einem R(C)1. Noch für dieses Jahr wird eine Version 1.0 erwartet, Haiku wäre dann also eine bessere 1:1-Kopie von BeOS 5 und ab dann könnten die Entwickler richtig große neue Features einbauen, darunter würden auch große Codeteile von ZETA fallen.
Man darf annehmen, dass dieses Ende das endgültige Ende für ZETA war; sollten aber doch größtere Codeteile von ZETA OpenSource werden und in Haiku einfließen, dann gibt es nicht ganz so viel Trauer, wie propagandiert wird. Mir tun vor allem die angestellten und nun entlassenen Entwickler leid.