Das israelische Unternehmen Mempile hat nach diversen Ankündigungen nun seine TeraDisc mit einem Terabyte vorgestellt. Die Aufzeichnungstechnik soll der der DVD ähneln, aber durch dreidimensional angeordnete virtuelle Schichten, die bis zu 100 an der Zahl betragen können, wird diese gigantische Speicherkapazität herausgeholt.
Das nächste hochspeichernde Massenmedium unter der TeraDisc ist die von Optware entwickelte holografische HVD, die aber nur maximal 200 GB unterbringen kann.

Ich finde und fand schon davor, dass BR-Disc und HD-DVD keine echten DVD-Nachfolger sind. Schauen wir uns mal die Speicherkapazitäten moderner Festplatten an: Mehrere hundert GB! Versuch mal, davon ein optisches Backup zu machen, Du darfst sogar die Daten komprimieren.
Und dann kommt noch das dazu, dass BR-Disc- und HD-DVD-Laser für die Gerätehersteller viel aufwendiger und fehleranfälliger herzustellen sind, als CDs, oder DVDs. Hoffentlich kommt die TeraDisc oder meinetwegen die HVD bald auf den Markt, um diese unsinnige Umstellung von DVD auf BR-Disc/HD-DVD, die viel zu wenig mehr Speicher bringt, zu stoppen.

Mehr zur TeraDisc gibt’s bei Golem zu lesen.