Frumble201

Es musste ja irgendwann kommen: Magnussoft will aus wirtschaftlichen Gründen das ZETA-Team nicht weiter finanzieren. Es gab einfach zu wenig Verkäufe, um ein ganzes Team an Entwicklern auf Dauer mit dem Verkauf eines kaum bekannten Betriebssystems zu betreuen. Nicht, dass ZETA nichts wäre, aber es ist nicht bekannt genug und der Preis von ~100€ war zu teuer, um es sich als Spaß-OS zu kaufen. – Wäre er niedriger gewesen, könnte man sich aber auch fragen, ob der Gewinn daran dann größter gewesen wäre… Kurzum: “Die Zusammenarbeit ist beendet”, die Entwickler entlassen, der Verkauf von ZETA durch Magnussoft und die Webseite ZETA-OS.com bleiben aber vorerst mal bis Ende 2007 bestehen.

Hier gibt es die Pressemitteilung von Magnussoft zum Fall. Traurig. Wie es weitergehen wird, ist noch nicht bekannt, Bernd Korz, der ehemalige Chef von YellowTAB hüllt sich in seinem Blog dazu bisher auch noch in Schweigen.

Das israelische Unternehmen Mempile hat nach diversen Ankündigungen nun seine TeraDisc mit einem Terabyte vorgestellt. Die Aufzeichnungstechnik soll der der DVD ähneln, aber durch dreidimensional angeordnete virtuelle Schichten, die bis zu 100 an der Zahl betragen können, wird diese gigantische Speicherkapazität herausgeholt.
Das nächste hochspeichernde Massenmedium unter der TeraDisc ist die von Optware entwickelte holografische HVD, die aber nur maximal 200 GB unterbringen kann.

Ich finde und fand schon davor, dass BR-Disc und HD-DVD keine echten DVD-Nachfolger sind. Schauen wir uns mal die Speicherkapazitäten moderner Festplatten an: Mehrere hundert GB! Versuch mal, davon ein optisches Backup zu machen, Du darfst sogar die Daten komprimieren.
Und dann kommt noch das dazu, dass BR-Disc- und HD-DVD-Laser für die Gerätehersteller viel aufwendiger und fehleranfälliger herzustellen sind, als CDs, oder DVDs. Hoffentlich kommt die TeraDisc oder meinetwegen die HVD bald auf den Markt, um diese unsinnige Umstellung von DVD auf BR-Disc/HD-DVD, die viel zu wenig mehr Speicher bringt, zu stoppen.

Mehr zur TeraDisc gibt’s bei Golem zu lesen.

Seltsamerweise kam die von VMware entwickelte Schnittstelle Virtual Machine Interface (VMI) nun doch in den aktuellen Entwicklerkernel 2.6.21. VMware und XEN entwickelten unlängst paravirt_ops (ich berichtete schon darüber), worauf dann beide Programme zugreifen können, aber irgendwie hat es VMware jetzt doch noch geschafft, sein “persönliches” Modul “Out-of-the-Box” in den (Entwicklungs-)Kernel zu bringen. Mir ist nicht klar, ob VMI closed code, oder frei ist, da die Kernelentwickler aber gesagt haben, ein profiteres Modul käme nicht in Frage, vermute ich mal, dass VMware sein VMI irgendwie so umgebaut hat, dass sie es unter die GPL stellen konnten.

Ein bisschen mehr dazu gibt es bei Golem zu lesen.

Ich will es jetzt endlich hinter mich bringen. Anstatt einen Artikel zu schreiben, verlinke ich nur auf die Originalseiten – heute. In Zukunft werden meine Nachrichten natürlich wieder “persönlicher” werden. Sollte einer der Links nicht funktionieren, oder auf eine falsche Seite führen, dann schreibe das bitte sofort in die Kommentarfunktion – bei so vielen verlinkten Seiten kann ich das alleine nicht 100% richtig machen.

Internet allgemein

Apple

Linux

  • K3B 1.0 mit interessanten DVD-Ripp-Funktionen erschienen!
  • Gnome 2.18 ist fertig.
  • NTFS-3G für stabilen Schreibzugriff auf NTFS-Laufwerke vollendet!
  • OpenBSD-Entwickler finden die Entwicklung quelloffener Treiber für Linux, wenn die freien Treiberentwickler eine Vertraulichkeitsvereinbarung über die für die Hardwarehersteller heiklen Hardware-Design-Bereiche vereinbaren, nicht in Ordnung, weil sie so an den Treibern nicht mit profitieren können.
  • Microsoft soll doch im Linux-Quelltext zeigen, wo angeblich von Windows kopiert wurde, oder Patente verletzt wurden!

Microsoft

BeOS-Szene

  • Haiku bekommt UserlandFS (vergleichbar mit Linux’ “FUSE”) und ein eigenes Netzwerkdateisystem, das BFS’ Features ausspielen kann.
  • Das Haiku-Projekt ist beim Google Summer of Code angenommen worden.
  • BeOS MAX 4 Beta 1 erschienen
  • Ideen für ein hardwarebeschleunigtes Haiku und einer veränderten Oberfläche.

Krust

Hallo liebe Leser. Ich habe jetzt eine nicht akzeptierbare Pause von über einem Monat gemacht und möchte jetzt endlich wieder aktiv bloggen. Mein Problem war, dass ich ein paar Tage kränkelte und keine Lust hatte, Artikel zu schreiben. Meine Zu-tun-Liste der ausgesuchten Nachrichten wuchs dann immer mehr und als ich eigentlich wieder in der Stimmung war, weiterzuschreiben, ließ ich es bei dem Berg an Nachrichten dann doch aus Faulheit lieber gleich sein. Das hat mich jetzt nachdenklich gemacht und zu einer Überarbeitung des Formats des WinLux Blogs gebracht.

Ich möchte in Zukunft weniger stur andere Artikel lesen und selber noch mal neu schreiben, zu mal das reine Zeitverschwendung ist, denn wenn ich die Fakten aus den Texten herausziehe, gehen unweigerlich kleine, aber vielleicht wichtige Informationen in meiner Fassung unter und normal sind die Originaltexte auch fundiert genug, als weitgehend einzelne Informationsquellen zu arbeiten. Ich will versuchen, kleine Artikel mit Erfahrungsberichten und Meinungen zu “großen” auf “richtigen” Nachrichtenportalen zu schreiben – das trifft auch viel eher die Blog-Idee. Es wird natürlich weiterhin “echte” Artikel von mir geben, aber halt weniger. Zudem will ich das Aussehen des Blogs auf eine neue Ebene heben. Ich bin kein Stylist und kümmere mich auch im realen Leben wenig um Aussehen. ;) Aber ich habe Freunde, die mir beim, sagen wir Modden, helfen werden.

In diesem Sinne hoffe ich, dass ihr euch mit dem neuen Format des WinLux Blogs anfreunden könnt und wünsche euch in Zukunft wieder viel Spaß und Freude beim Lesen.

Euer Maximilian. ;) (In Zukunft werde ich euch wieder duzen, also nur eine Person ansprechen, aber in diesem Verkündigungsschreiben klang ein Ihr besser. ;) )