Wie ich schon in meinem Artikel Vision: Beryl und OpenOffice.org schrieb, braucht die Linuxwelt endlich vergleichbare Präsentationssoftware zu Apple Keynote mit vielen tollen 3D-Effekten. Zufällig bin ich auf einen ähnlichen Blogartikel gestoßen, der das auch so sieht, aber anstatt Beryl als Effekte-Engine Einzelbibliotheken vorschlägt und ein bisschen in der Programmauswahl herumschaut. Lesenswert.
Nach einer kleinen Kreativpause, ausgelöst durch viel Müdigkeit, bin ich nun wieder da.
Am 4. Februar stellte Linus Torvalds den Kernel 2.6.20 als stabil in die freie Softwarewelt. Wie ich schon einmal berichtete, steht dieser Kernel ganz im Zeichen der Virtualisierung. Neben “paravirt_ops”, das Programmen wie VMware und Xen einen leicht beschleunigten und einfacheren Zugriff auf die reale Hardware gewährt, ist nun auch KVM integriert worden. KVM ist im Kern Qemu (eine virtuelle Maschine mit CPU-Emulation), die aber um “echte” Hardwarebeschleunigung ergänzt wurde und so eine virtuelle Maschine gleich im Kernel ohne Zusatzprogramme (auf der Technikebene) bietet. KVM braucht allerings auch eine halbwegs aktuelle CPU von AMD oder Intel, die Pacifica respektive Vanderpool unterstützt und läuft derzeit nur im X86 Kernel (also nicht auf PowerPC-, oder Sparc-Prozessoren; X86-64bit sollte aber meiner Ansicht nach genauso möglich sein). Was es sonst noch neues gab, könnt ihr bei Golem lesen. Herunterladen kann man sich den Kernel zum Selbstcompilieren von kernel.org, oder seinen Spiegelservern.