Innotek VirtualBox jetzt OpenSource
Die Virtualisierungssoftware VirtualBox von Innotek gibt es jetzt auf der Herstellerseite kostenlos als OpenSource-Version. VirtualBox lässt sich sehr ähnlich wie VMware bedienen und bietet auch praktisch die gleichen Funktionen. Ebenfalls wie VMware emuliert es nicht die CPU selbst, sondern leitet die Befehle direkt an die echte CPU weiter, was einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber Programmen wie Qemu (die auch die CPU in Software virtualisieren) ausmacht. Es bietet ungefähr die gleiche Geschwindigkeit wie VMware und ist für Windows und Linux erhältlich. Ich habe es schon ausprobiert und war sehr erfreut, dass es auch in Xgl läuft (VMware will immer direct rendering mit der Grafikkarte und das ist mit Xgl nur über Tricks möglich). Neben der GPL-Version auf der Seite gibt es auch noch eine rein binäre, die als Zusatzfeatures Dinge wie USB-Support mitbringt, aber auch kostenlos und sogar ohne Anmeldung und Keyeingabe ist. Auch sehr schön finde ich, dass die Seite gleich fertige Installationspakete für viele Distributionen bereit hält, das macht gegenüber VMware einen großen Vorteil aus!
Die Portierung von VirtualBox auf Mac OS X und die Unterstützung von 64bit ist laut Innotek im Gange.
Eine Installationsanleitung und kleiner Problembeseitiger für Ubuntu 6.10 Edgy Eft kannst Du hier lesen.
| Dieser Beitrag wurde von Frumble am 20. Januar 2007 um 21:45 veröffentlicht und unter Berichte und Artikel, sonstige Nachrichten abgelegt. Du kannst allen Antworten zu diesem Beitrag durch RSS 2.0 folgen. Du kannst eine Antwort schreiben oder einen Trackback von deiner eigenen Seite hinterlassen. |
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