Schon vor wenigen Monaten hat Cisco ein Skype-VoIP-Telefon auf den Markt gebracht, das auch den Namen iPhone hört. Apple nannte jetzt seinen Newton-Nachfolger auch iPhone. Das Problem liegt jetzt darin, dass iPhone schon seit 2000 von Cisco ein geschützter Name ist und Apple sogar eine Zeit lang mit Cisco um die Lizenzierung sprach, die Gespräche aber im Sand verliefen. Mich hat der Name des iPhone auf der Apple Keynote (ich berichtete *höhö*) auch irritiert, weil ich mir dachte, dass man das Ding doch so nicht nennen darf. Cisco hat jetzt Apple verklagt, laut eines Rechtexperten könnte das aber nur der Versuch von Cisco sein, Apple zu einer Lizensvereinbarung zu bringen und dass der Fall nicht unbedingt vor Gericht ausgehandelt werden wird. Mehr dazu kannst Du bei PC-Welt.de lesen.
Übrigens ist jetzt publik, warum Apple das iPhone in Amerika erst im Juni (oder Juli, egal) verkaufen wird: Es ist einfach noch nicht fertig. Ein Redakteur von MacNews.de, der es kurz ausprobieren durfe, erzählte sogar, dass es noch einige Platzhalterbilder für Programme gibt. Ich wundere mich darüber, dass das iPhone anscheinend mit OS X läuft, Steve Jobs aber keinen normalen OS X-Desktop gezeigt hat. Das war vorgestellt wurde, ist eine einfache Oberfläche für PDAs, aber bei weitem kein OS X und man soll ja sogar normale OS X-Programme auf dem iPhone ausführen können, was ziemlich sicher auch einen normalen Aqua-Desktop voraussetzt. Der wurde noch überhaupt nicht vorgestellt und ist auch nicht auf den Prototypen drauf. Hier hat Apple also noch einige Arbeit vor sich…
Update vom 20 Januar 2007:
Cisco hat bekannt gegeben, dass es ihr nicht so sehr um den Namen “iPhone” , sondern vielmehr um die Kompaktibilität zwischen dem Cisco und dem Apple iPhone geht. Mehr dazu gibt es bei Heise zu lesen.
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