Frumble201

FirefoxDer Browser Mozilla Firefox 2.0 ist nun fertig. Auch erst kürzlich kam der Windows Internet Explorer 7. Neuerungen im Firefox 2.0 sind etwa ein neues Standardthema, Tab-löschen-Buttons in den Tabs, man kann versehentlich geschlossene Tabs wieder herstellen, was auch bei einem Absturz funktioniert, die Suchenfunkton oben rechts sucht nun schon bei der Eingabe eines Begriffes nach Treffern in der gewählten Suchmaschine (die diese Funktion unterstützt), man hat eine Übersicht über alle offenen Tabs, eine neue Lesezeichenverwaltung, RSS-Feeds können nun auch wie im IE7 als Seite angezeigt werden, Anti-Phishing-Schutz über Google, eine Rechtschreibprüfung in Eingabefeldern, standardmäßig öffnen sich keine neuen Fenster bei einem Link mit target=”_blank”, sondern ein neuer Tab und er unterstützt neue Technologien, wie etwa JavaScript 1.7, oder SVG-Text.

Firefox 2.0 wird (auf Windows und MacOS) nicht wie gewohnt als Update erscheinen, weil die Entwickler die Version 2.0 als empfohlenes Update, und nicht als wichtiges Sicherheitupdate sehen und der alte Updatemanager empfohlene Updates noch nicht unterstützt. In den nächsten Tagen soll aber Firefox 1.5.8 als wichtiges Sicherheitupdate kommen, das ein paar Fehler bereinigt und dann auch gleich den neuen Updatemanager mitbringt, so, dass man dann in Kenntnis von Firefox 2.0 gesetzt wird.

Ich benutze Ubuntu Dapper Drake und warte jetzt noch auf Edgy Eft, das in ein paar Tagen kommen wird und dann auch den neuen Firefox 2.0 hat. Die Leute beim Ubuntuupdate sind zwar weit vorne in der Topliste der schnellsten, aber leider brauchen sie normal für einen neuen Firefox einen Monat. Den Linuxfirefox von mozilla-europe.org zu benutzen, rate ich ab, weil er nicht auf die eigene Distribution optimiert wurde und sich so nur schlecht ins System integriert, wartet also besser auf ein Online-Update von eurer Distribution, oder auf eine neue Version davon, wie ich auf Edgy Eft.

Download für Windows und MacOS: http://www.mozilla-europe.org

Da viele Entwickler mit der Führung von Novellleuten bei der Entwicklung der 3D-Erweiterung Compiz für den Xgl-X-Server für Linux, die zusammen geniale Oberflächeneffekte ermöglichen, nicht mehr einverstanden waren, haben sie einen Fork; eine Aufspaltung gemacht und sie Beryl genannt. (Ich berichtete *höhö*)

Nun habe ich mir dieses Beryl angeschaut und bin positiv überrascht. Schon die Installation gestaltet sich, jedenfalls wenn schon Xgl installiert ist sehr einfach, es müssen nur ein paar Pakete installiert werden und das Programm beryl-manager in den “Autostart” des Desktops, für den man Xgl eingerichtet hat übernommen werden. Wichtig hier für Compiz-User: startcompiz im selben Dialog zumindest temporär deaktivieren!

Das Beryl-Gnome-AppletNach einem Neustart (jedenfalls braucht’s des bei mir, denn ich kann mich nach einem Logout von Xgl nicht mehr in Xgl anmelden) des Systems startet dann Beryl wie Compiz. Gleich mal auffällig ist der Splash-Banner, der dann ausgeführt wird. Den sollte man dann gleich über das Programm beryl-settings als Plugin ausschalten. beryl-settings gleicht fast ganz dem Compic Settings Manager (CSM) und basiert auch darauf. Neu ist erstmal auch das Beryl-Icon oben in der Panelleiste, das wichtige Beryl-Funktionen per Auswahlmenü bietet, wie den Neustart von Beryl, falls er mal abgestürzt ist, oder einen Wechsel des Fenstermanagers auf etwa Metacity, oder das Starten des Themen-Editors (gleicht auch dem Pendant von Compiz), oder des Beryl-Einstellungsmanagers beryl-settings. Voreingestellt sind teils völlig andere Einstellungen als in Compiz. So benutzt zum Beispiel Scale gleich “Enhanced” als Ordnungsfunktion der Fenster und die Sondertasten sind sinnvoller belegt: So geht jetzt Minimieren mit “Alt + F5″ und Maximieren und Wiederherstellen – je nachdem, ob ein Fenster schon maximiert ist, oder nicht (übrigens sehr clever) mit “Alt + F6″. in Compiz sind die Tasten F10, F11 und F12 (standardmäßig) für verschiedene scale-Funktionen belegt. In Beryl sind das F7, F8 und F9, was den eindeutigen Vorteil hat, dass nur sehr wenige Programme diese Funktionstasten brauchen und man so mit Beryl in der Grundeinstellung in entsprechenden Programmen wie ohne Xgl mit F11 in den Vollbildmodus gehen, oder mit F12 in Blender ein Bild rendern kann.

In “Zoom Desktop” ist schon die Glättung der Pixel aktiviert und für Scale ist die Ecke unten rechts nun nicht mehr (vor-)belegt, also, es verschwinden nicht plötzlich alle Fenster, wenn man die Maus durch den Raum schubst. Allerdings gibt es nicht nur gute Voreinstellungen. So nervt mich das “werkmäßig” aktive “Window focus leaves a trail” – ich kann es nicht leiden, wenn ein Video, das ich auf ‘Im Vordergrund’ gestellt habe, blass, unscharf, oder sonst was wird. Wie Bei Compiz finde ich auch die “Animations” schlecht voreingestellt. Dieses ach so vielsagende Plugin in einem Animationseinstellungsprogramm eines 3D-Desktops regelt vor allem das Erscheinen, Minimieren und Wegtreten von Fenstern.

Beryl bringt mit dem beryl-manager, also das Applet in der Symbolleiste einen netten Mehrwert mit. Auch erscheint mir die Desktop-Erweiterung schneller als Compiz, von der Stabilität kann ich noch nichts standfestes sagen, ich benutze es jetzt erst einen Tag intensiv. Aber in dieser Zeit gab es schon etwas mehr Versagen als bei Compiz, vermutlich ist das aber nur Einbildung, oder es liegt an einem von mir unsauber eingestelltem Plugin. Ich habe übrigens schon mein Compiz von der Platte geschmissen – Novell kann ich eh nicht leiden. Einen Umstieg von Compiz auf Beryl halte ich für tragbar für jeden, die Installation setzt sich ja nur aus reinem Pakete installieren zusammen. Einen deutlichen Aufand stellt dagegen das Wiederneueinstellen seiner Lieblingseinstellungen dar, denn diese importiert Beryl nicht von Compiz. Für Neu-Xgler empfehle ich, vorerst auf Ubuntu 6.10 zu warten, das sehr bald kommen wird und wo schon AIGLX/Xgl (ich bin unsicher, welches) und Beryl mitinstalliert werden. Wenn ein Update, oder eine Neuinstallation nicht in Frage kommen sollte, dann kann man immer noch Beryl von Hand in Ubuntu 6.06 installieren, Compiz sollte man nicht mehr unterstützen.

Beryl-Installation im Ubuntuusers Wiki: http://wiki.ubuntuusers.de/Baustelle/Beryl?highlight=%28beryl%29

Microsoft hat es nach 5 Jahren wieder einmal geschafft, einen Browser zu “stabilen”. Der Windows Internet Explorer 7 ist seit heute Nacht der offizielle Nachfolger des Microsoft Internet Explorer 6 SP1. Bisher ist nur eine englische Version vorgelegt worden, die deutsche müsste in den nächsten Stunden kommen. Der Internet Explorer 7 wird beim Windows Update automatisch als wichtiges Sicherheitupdate erkannt und, so fern die Funktion eingeschalten ist, automatisch installiert. Nur Windows Vista kommt dabei in den “Genuss” aller Funktionen des neu aufgelegten Sicherheitproblems, eine leicht abgespeckte Version gibt es für Windows XP, die wie oben schon gesagt, automatisch installiert wird. Ob Microsoft beim IE 7, der jetzt übrigens nicht mehr Microsoft Internet Explorer, sondern Windows Internet Explorer heißt, auch merklich was an der Sicherheit getan hat, wird sich in den kommenden Wochen erst noch herausstellen.

Mein Rat, im Vertrauen: Der IE7 mag vielleicht interessant aussehen, aber im Kern ist er immer noch Schrott. Benutze den Firefox, oder Opera.

Der Gemüse MacIm März 2005 hat MacDonald’s den Gemüse Mac abgeschafft. Das einzig nennenswerte vegetarische Gericht neben Pommes Frites, denn für Salate geht man nicht zum MacDonald’s. Das hat mich damals als Vegetarier stark getroffen. Zugegeben, er hat nicht besonders gut gesättigt, man brauchte immer gleich zwei für einen normal vollen Bauch. Aber der Geschmack war super und ich lese zur Zeit, dass ihn auch viele andere sogar oft Nicht-Vegetarier als bestes MacDonald’s-Essen angesehen haben. Mittlerweile gibt es einige Unterschriftenaktionen von Leuten wie mir, die ihn wieder einführen wollen. Eine davon ist über http://www.gemuesemac.scravy.org zu erreichen. Ich bitte jeden, der diesen Blogeintrag liest, da zu unterschreiben. Danke für euer Mitgefühl. ;)

Auf Youtube ist ein sehr kurzes Filmchen aufgetaucht, das einen Desktop mit Animationen zeigt. Von dem Fensterverhalten her würde ich tatsächlich auf Windows tippen. Es könnte aber auch nur ein Fake sein und einen E17 Desktop zeigen. Aber wegen den vistaähnlichen Elementen nahe eines Fensterrahmens kann man schon auf Windows schließen. Im Video ist keine Taskleiste zu sehen. Das soll so auch wirklich 2011 sein, wenn Windows Codename Vienna (früher Blackcomb) herauskommt. Eine so frühe Alphaversion von Vienna wäre nicht einmal so abwegig. Von Windows “Longhorn”, also Vista, wurden auch schon 2002 Präsentationen von Microsoft gehalten. Sogar schon 2001, als XP gerade auf den Markt kam, hat Microsoft schon eine interne Präsentation zu Blackcomb, das eigentlich 2005 erscheinen sollte gemacht, die man sich hier reinziehen kann. Viele Sachen von Blackcomb sind in Vista eingeflossen (z.B. die Sidebar), andere aber auch nicht (Taskleiste ist z.B. in die Sidebar integriert). Microsoft änderte extra den Codenamen von Blackcomb auf Vienna, weil man zu viele Kernfunktionen davon in Vista verbaut hatte. Sicher spielte hier auch noch die Psyche der Entwickler eine Rolle. Man darf gespannt sein, was man von Vienna noch sieht, aber klar ist schon jetzt, dass Linux bis 2011 in allen Bereichen Windows überlegen sein wird. Es kommt nicht darauf an, was Microsoft macht, sondern was die Entwicklergemeinschaft (mit Linux) macht.

Microsoft hat die EULA (Lizenzbedingungen zur Verwendung) von Windows Vista ins Netzt gestellt. – Ob tatsächlich fertig, oder noch in der Entwicklung ist dabei nicht herausgekommen. Besonders fett wurde bei Vista Home Basic aufgetragen: So soll man damit nur Netzwerke mit maximal 5 Rechnern aufbauen können (LAN-Party-Leute müssen also auf jeden Fall eine höhere Vista-Version benutzen, so fern sie Windows Vista brauchen) und auch das Installieren als virtuelle Maschine ist verboten. So geht es Lustig fast endlos weiter. Das bis jetzt nur auf englisch vorliegende PDF kannst Du dir hier runterladen.

Sehr interessant, unbedingt lesen: http://www.pcwelt.de/news/business/582367/index.html

Da sieht man wieder einmal, dass denen die Linuxbewegung nicht so egal ist, wie sie nach außen hin tun.

Der Hauptentwickler des Linux-ReiserFS- und Reiser4-Dateisystems Hans Reiser ist von der Polizei festgenommen worden, weil seine Exfrau vermisst wird und einige Spuren zu ihm führen. In der letzten Zeit war Herr Reiser arg damit beschäftigt, die Kernel-Entwickler davon zu überzeugen, Reiser4 endlich in den Standartkernel mitaufzunehmen. Eine ausführlichere Meldung findest du hier.

Ich habe gestern noch die 32bit-Version von der RC2 von Vista runtergeladen. Heute Morgen schalte ich noch vor der Schule den PC ein, um auch noch die 64bit-Version zu laden, nur, dass die Sammlung halt komplett ist, und muss merken, dass Microsoft den Download schon eingestellt hat! Gerade einmal einen Tag lang konnte man sich die RC2 kostenlos ziehen.

Vorhin habe ich es über die RC1 drüberinstalliert; will heißen, ich hab die RC1 wegformatiert um die Installation auch noch einmal zu “erleben” . Überraschend wenig Änderungen – und das ist ja der zweite Release Candidate! Allen interessierten empfehle ich dringend diesen Artikel auf ComputerBase.de zu lesen. Darin sind sehr interessante Dinge aufgeführt, die Microsoft noch plötzlich bringen könnte. Sie haben ja schon gesagt, dass es einige Überraschungen geben wird. Auch das Luna-Theme in Windows XP war in keiner Beta-Version und quasi als Überraschung von Microsoft für seine User konzipiert. Also, unbedingt lesen!^^

Der zweite Release Candidate von Windows Vista ist seit etwa einer Woche schon für Microsoft-Beta-Abonnenten (Mitgliedschaft kostet Geld) verfügbar. Nun hat einer davon die Links zum Download auf seine Webseite gestellt. Also, die Legalität des Angebots sei einmal in den Raum gestellt, aber die Links funktionieren und die RC2 soll sich mit dem Keys von der Beta 2, oder RC1 installieren lassen. Wenn Du es runterladen möchtest, so achte darauf, dass du die deutsche Version nimmst, deine Bit-Architektur richtig auswählst und den “Browser Download” mit einem speziellem Downloadmanager öffnest. Man soll sich scheinbar beeilen, weil Microsoft die Dateien bald offline nehmen will.

Update:

Es ist doch legal, denn Microsoft bietet jetzt auch einen offiziellen Download an.