Intel hat mithilfe Forschern der Universität in Santa Barbara eine Glasfasertechnik entwickelt, die die Lichtquelle im Halbleiterchip integriert. Mit einem Glasfaserkabel sollen so Geschwindigkeiten von 40 GBit pro Sekunde erreicht werden, in einem normalerweise eingesetzten Glasfaserbündel gleich bis zu 1Terrabit in der Sekunde.

Glasfaserkabel werden schon heute oft in Großrechnern genutzt, wo sie sogar schon einige duzend GB/s Speed (nicht GBit!) bringen. Mit Intels neuem Konzept soll die Chip-zu-Chip-Kommunikation revolutioniert werden. Durch die beinahe Lichtgeschwindigkeit (OK, das Licht hat Lichtgeschwindigkeit, aber die Elektronik dazwischen nicht ganz) sind wieder einmal ganz neue Dimensionen und Definitionen von Geschwindigkeit und dem Datenaustausch unter Chips vorstellbar. Man muss aber auch dazusagen, dass man selbst als PC-Power-User heute noch kein Glasfaserkabel für die Chip-zu-Chip-Kommunikation braucht; die Leistung der heutigen Chips könnte sie noch gar nicht ausreizen.

Intel möchte seine Technologie – hoffentlich nicht patentrechtlich geschützt – bis 2010 marktreif haben.

Bilder von dem Zeug