Die böse Firma SCO Group (darüber werde ich irgendwann einmal einen ausführlicheren Artikel schreiben) hatte in den letzten 9 Monaten 20% weniger Gesamteinkommen gegenüber der gleichen Zeitspanne 2005 – das sind 12,9 Millionen Dollar. Die am stärksten betroffenen Einnahmequellen sind die Lizenzgebühren für OpenServer und UNIXWare, – hier gab es einen Rückgang von 22% -, und die so genannte SCOsource, welche eine Eigenunbedenklichkeit für Unternehmen ist, falls SCO einmal einen Rechtsstreit gegen eine Linuxfirma (z.B. IBM) gewinnen sollte und Linux lizenzrechtlich als illegal erklärt wird. (Hier sind keine Zahlen bekannt, aber SCO nahm hier im letzten Quartal “nur” 31.000 Dollar ein).

Grund dafür dürfe die weite Unsympathie gegenüber SCO bei den Linux- und Unixnutzern sein und natürlich die heftigen Klagen von SCO gegen immer neue Linuxfirmen.